1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Limux: Die tragische Geschichte…

Eigene Distribution

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Eigene Distribution

    Autor: otto06217 22.02.17 - 13:19

    Rein technisch: Warum zur Hölle haben sich die "Migratoren" nicht von Anfang an mit Canonical kurzgeschlossen, statt eine auf Ubuntu basierende, eigene Distribution zu bauen?

    Das hätte sicher nicht verhindert, dass sich Nutzer aller Couleur lauthals beschwert hätten, nur hätte es IMHO einige Fehler in technischer Hinsicht verhindert.

    Nun gut, Limux liegt im Sterben.
    Schade drum.

    VG



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.17 13:20 durch otto06217.

  2. Re: Eigene Distribution

    Autor: gadthrawn 27.02.17 - 12:36

    otto06217 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rein technisch: Warum zur Hölle haben sich die "Migratoren" nicht von
    > Anfang an mit Canonical kurzgeschlossen, statt eine auf Ubuntu basierende,
    > eigene Distribution zu bauen?
    >
    > Das hätte sicher nicht verhindert, dass sich Nutzer aller Couleur lauthals
    > beschwert hätten, nur hätte es IMHO einige Fehler in technischer Hinsicht
    > verhindert.
    >
    > Nun gut, Limux liegt im Sterben.
    > Schade drum.
    >
    > VG

    Projekthistorisch:
    SuSE und IBM hatten die ersten Beratungen.
    Dann hat Novell SuSE gekauft. (Mittlerweile eine Micro Focus Company)

    Dann gab es Anforderungen und:

    <quote> Nach dem Abgleich mit den Anforderungen der Stadt habe sich allerdings herausgestellt, dass die Angebote mit Suse Desktop nicht in Frage kämen: Sie seien "deutlich" teurer gewesen als die mit Red Hat und Debian, so Hoegner, und die Anbieter hätten den spezifischen "München-Desktop" mit seinem begrenzten Funktionskatalog nicht berücksichtigt: "Um überhaupt einen - kostenpflichtigen - Support zu leisten, verlangten sie, dass die kommerziell vertriebene Suse-Desktop-Version unverändert eingeführt würde,...."
    </quote>

    -> Extra kleine lokale Münchner Firma für Support.

    . <quote>dass es im OSS-Bereich mittlerweile schon ähnliche Preismodelle wie bei Microsoft und anderen kommerziellen Anbietern gebe, klagt der städtische IT-Chef. </quote>

    Dann kam ein UIjujui - das kostet ja Geld. Das können wir mit mehr eigenen Entwicklern bestimmt günstiger und besser wie die externe kleine Firma und die teuren Distrianbieter.

    Das heißt: Zu dem Zeitpunkt war
    - professioneller Support direkt durch Distri-Hersteller eh schon zu teuer
    - wurde ein Team zur Pflege aufgebaut

    Wieder 2 Jahre später ist so eine Pflege ja kompliziert und teuer. Aber Ubuntu soll doch einfacher sein und auf debian basieren, dass Basiswissen wäre also irgendwie da...

    --------------

    Ganz am Projektanfang war Ubuntu sicher auch kein Thema. Vorstudie 2003. Dann recht flott die Entscheidung für Linux. Die großen waren da noch international RedHat,in Deutschland SuSE, evtl. noch Mandrake. Caldera war gerade eingestellt worden (kurz vor bis zur Jahrtausendwende eine nach Verkaufszahlen führende Distri)
    Oder noch historischer: erste Distri die bekannt wurde und damals Nutzer hatte war SLS. die war schon tot. Daraus wurde Slackware entwicklet, dass war 2004 schon leicht veraltet (gibts aber immer noch). Die andere Distri die sich wegen SLS entwickelt hat war debian und hatte den Ruf administratorfreundlich zu sein.
    Zu dem Zeitpunkt entwickelten sich viele Distris, von denen die meisten schon wieder gestorben sind.

    Ubuntu kam erst Oktober 2004 auf debian-Basis heraus - da war vielen nicht klar wie erfolgreich es mal werden könnte.

    (Ganz ganz historisch
    SLS und MCM waren die ganz alten Distris und schon um 97 tot.
    Viele Nachfolgedistris wie DLD (Deutshce Linux Distribution) erlebten das neue Jahrtausend nicht. Auf Slackware baute irgendwann S.U.S.E auf Auf debian bauten zu dem Zeitpunkt schon etwa 60 Distris auf, Ubuntu kam nach Projektstart so etwa als 70ste Herbst 2004)

  3. Re: Eigene Distribution

    Autor: otto06217 27.02.17 - 20:51

    Danke für Deinen Beitrag. Nun weiß ich besser Bescheid.

    VG

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Universität Potsdam, Potsdam
  2. GESTRA AG, Bremen
  3. BARMER, Wuppertal
  4. OEDIV KG, Bielefeld

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 31,99€
  2. (u. a. Code Vein für 21,99€, Dark Souls 3 - Deluxe Edition für 18,99€, Ni no Kuni 2: Revenant...
  3. 22,99€
  4. 14,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Cyberbunker-Prozess: Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen
Cyberbunker-Prozess
Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen

Am Montag beginnt der Prozess gegen die Cyberbunker-Betreiber von der Mittelmosel. Dahinter verbirgt sich eine wilde Geschichte von "bunkergeilen" Internetanarchos bis zu polizeilich gefakten Darknet-Seiten.
Eine Recherche von Friedhelm Greis

  1. Darkweb 179 mutmaßliche Darknet-Händler festgenommen
  2. Marktplatz im Darknet Mutmaßliche Betreiber des Wall Street Market angeklagt
  3. Illegaler Onlinehandel Admin des Darknet-Shops Fraudsters muss hinter Gitter

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple WatchOS 7.0.3 behebt Reboot-Probleme der Apple Watch 3
  2. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  3. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar

Star Trek Discovery: Harte Landung im 32. Jahrhundert
Star Trek Discovery
Harte Landung im 32. Jahrhundert

Die dritte Staffel von Star Trek: Discovery nutzt das offene Ende der Vorgängerstaffel. Sie verspricht Spannung - etwas weniger Pathos dürfte es aber sein.
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Star Trek Prodigy Captain Janeway spielt in Star-Trek-Cartoonserie mit
  2. Paramount Zukunft für Star-Trek-Filme ist ungewiss
  3. Streaming Star Trek Discovery kommt am 15. Oktober zurück