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Guter Artikel! Auch für Win-Fans

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  1. Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: Vielfalt 20.02.17 - 22:46

    Zeigt er doch, dass man mit Linux auch mehr Man-Power einplanen muss und dadurch kaum Kosten spart.
    Ausserdem ist Linux offensichtlich auch nicht ressourcenschonender als Windows. Ganz im Gegenteil. Offene Standards und Schnittstellen sind eine gute Idee. Verstehe nur nicht wieso diverse Programme docx beherrschen und Linux keine Kompatibilität bittet!

    Hoffentlich ist der Spuk nun rum und Linux wird beerdigt - oder es bleibt untot.

  2. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: TeK 20.02.17 - 23:03

    Ähm, das mit mit der Personalstärke ist jetzt aber eine sehr eigenwillige Interpretation. Was wäre, wenn es in Wirklichkeit 20% offene Stellen sind, nachdem man nach der Umstellung von Win auf Lin die Personalstärke halbieren konnte? Ich weiß, das ist von mir jetzt reine fiktiv, aber wenn du genauere Zahlen hast, dann lasse es mich wissen.

  3. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: throgh 20.02.17 - 23:30

    Also irgendwie: Linux an sich kann keine Kompatibilität hinsichtlich dem Format anbieten, weil das schlichtweg der Kernel ist. LibreOffice oder OpenOffice wären dann die Programme, welche du meinst und diese bieten durchaus Schnittstellen an. Wenn aber Microsoft beispielsweise den Open-Document-Standard um einige nette Features erweitert und diese dann nicht nach außen gibt haben die Programme weitestgehend das Nachsehen. Und das Argument hinsichtlich Kosten einsparen könnte durchaus greifen, aber das werden wir wohlweislich in dem Zuge zumindest nicht mehr erfahren. Wäre das Projekt anders durchgeführt worden, weit zentraler ... und würde es nicht einen Konkurrenzkampf innerhalb der Strukturen der Münchner Stadtverwaltung geben, viel Konjunktiv. Also ist das Eine oder das Andere tatsächlich möglich, aber ein vollumfänglicher Rückschluss ist nicht möglich und wird auch nicht mehr so einfach möglich sein. Dazu müsste man das Projekt nochmals aufrollen und entsprechend wohlweislich vollenden, natürlich dann mit Berücksichtigung der Kritikpunkte. Und wo du das Nachfolgende her hast:

    > Ausserdem ist Linux offensichtlich auch nicht ressourcenschonender als Windows.

    Wie kommst du darauf? Auch hier ist Linux nur der Name des Kernels und ebenso abhängig von der verwendeten Desktopumgebung. Ein XFCE oder LXDE kann durchweg sehr gut mit sehr geringen Anforderungen auskommen, sogar entsprechend sehr schöne Effekte für das Auge anbieten. Derartige Pauschalaussagen finde ich insofern unpassend, da sich München ja auch für eine ganz eigene Distribution entschieden hat. Also sind Vergleichswerte entsprechend schwierig! Nur einmal als Anmerkung: Ein Trisquel Linux 7.0 basierend auf den freien Quellen von Ubuntu 14.04 (Anmerkung: Die Repositories enthalten wirklich nur ausschließlich freie Pakete, keine proprietären Abhängigkeiten!) funktioniert wirklich problemlos auf einem ThinkPad X200 ([thinkwiki.de]) und nutzt LXDE als Umgebung - problemlos meint hierbei: Videoschnitt und -aufnahme von Bildschirminhalten, Ausführung von Multimedia-Inhalten wie Filme beispielsweise in mind. 720p etc.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.17 23:38 durch throgh.

  4. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: narfomat 21.02.17 - 04:06

    >Ausserdem ist Linux offensichtlich auch nicht ressourcenschonender als Windows.



    was fuer den anwendungsfall hier keine relevanz hat. anwender klicken auf dem linux/windows/whatever "desktop" auf die ANWENDUNGSBUTTONs der anwendungen die sie verwenden (browser fuer webasierte anwendungen, dann noch email, office suiten und ERP/CRM/SCM) und das wars... ob ein pc/thinclient fuer die anwendungsausfuehrung mit windows oder linux 1GB mehr oder weniger arbeitsspeicher braucht oder der hdd/ssd speicherplatz dafuer 5GB groesser sein muss ist im jahr 2017 von keinerlei relevanz... das sollte aber jedem klar sein der weiss wo IT kosten verursacht und wo nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.17 04:07 durch narfomat.

  5. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: gadthrawn 21.02.17 - 10:17

    TeK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm, das mit mit der Personalstärke ist jetzt aber eine sehr eigenwillige
    > Interpretation. Was wäre, wenn es in Wirklichkeit 20% offene Stellen sind,
    > nachdem man nach der Umstellung von Win auf Lin die Personalstärke
    > halbieren konnte? Ich weiß, das ist von mir jetzt reine fiktiv, aber wenn
    > du genauere Zahlen hast, dann lasse es mich wissen.

    Pesonalstärke wurde schon mehrmals erhöht - allein um 10 Personen als man sich entschloss, die 100000¤/anno für Clientpflege bei externen Dienstleistern zu sparen.

  6. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: gadthrawn 21.02.17 - 10:23

    Trisquel... Versuch mal was wie Vagrent zu nutzen.. ach ne geht ja nicht, braucht VirtualBox und das ist ja nach Trisquel unfrei. VMWare ebenso... Bochs wäre wohl Opensource Virtualisierung - meine Güte ist der lahm. Und klappt eh nicht mit den anderen zusammen.

    Bei der Problemliste https://trisquel.info/de/project/issues betrifft auch etliches den x200 - aber lass mich raten : egozentrisches Linuxweltbild: Aber bei mir läuft es also läuft alles bei allen!11elf

  7. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: throgh 21.02.17 - 10:43

    Also der erste Teil deines Kommentars: Du solltest wenn einmal genauer schauen denn VirtualBox ist durchaus unter bestimmten Bedingungen frei und kann auch unter Trisquel verwendet werden: Hier kann man mehr dazu erfahren! Auch gibt es die Möglichkeit Qemu zu nutzen, zumindest wenn es nur um die Virtualisierung geht. Es geht dir aber wie immer nicht konkret darum, wie der zweite und letzte Teil deines Textes zeigt. Das war nicht die Aussage meines Textes und du interpretierst dir das einmal mehr hinein, weil es zur Argumentation halt passt. ;-)
    Ich habe im Kontext nur bezogen auf diese ziemlich vereinfachte Darstellung "Linux ist nicht resourcenschonender" geantwortet.

    Wollen wir dann gleich zu den Stereotypen wechseln und du beginnst wieder mit Unterstellungen? Oder überspringen wir den Teil und können eine normale Unterhaltung hier beginnen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.17 10:52 durch throgh.

  8. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: Oktavian 21.02.17 - 10:55

    > Ein Trisquel Linux 7.0 basierend auf den freien Quellen

    Sorry, davon hab ich vorher noch nie gehört. Auf mehreren Listen, die ich mir angeguckt habe, war es nicht, auf einer hab ich es dann doch gefunden.

    Könnte es sein, dass das eines der Grundprobleme von Linux auf dem Desktop ist? Es ist so zersplittert, dass man einfach den Überlick völlig verloren hat.

    Schön ist auch immer, wenn man Problem A hat (meist dass irgendeine Hardware nicht läuft), ist die Standard-Antwort in den Foren, dass mann doch Distribution X benutzen soll, die wäre eh viel besser. Die kann man aber nicht benutzen, weil da Problem B (andere Hardware) auftaucht, weshalb man ja schon zu Distribution Y gewechselt ist.

    Sorry, so funktioniert das nicht, nicht mal des sehr IT-affine Benutzer will ständig die Distribution wechseln, nur weil er eine neue Maus angeschlossen hat. Früher hat man sich über Windows (zurecht) lustig gemacht, weil man nach Hardware-Änderungen immer den Rechner neu starten musste. Unter Linux muss man ihn dann immer gleich neu installieren.

  9. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: throgh 21.02.17 - 11:09

    Also man muss nicht alle Linuxdistributionen kennen, gar nicht nötig. Und die Fragmentierung ist gerade eine Stärke. Natürlich ist das jetzt auch eine Pauschalisierung, aber sofern man die Kenntnisse hat kann man entsprechende Bibliotheken selbst erstellen und für sein System auch entsprechend anpassen. Bevor jetzt aber der Einwand kommt, dass dann die weitere Pflege zur "Qual" wird: Nope, dazu gibt es Versionsverwaltungen wie GIT, die entsprechend auch die Pflege erleichtern können - Betonung auf "können" bei entsprechenden Kenntnissen.

    Ganz ehrlich: Ich würde dieses Bildnis aus Foren vorzugsweise ablegen. Es ist immer ein bestimmter Kontext aus dem diese Antwort entsteht und eine Pauschalisierung ist da eher schlecht.

    Zuletzt: Eine Neuinstallation bei Hardware-Änderungen? Das ist eher Unsinn!

  10. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: a user 21.02.17 - 11:19

    Vielfalt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zeigt er doch, dass man mit Linux auch mehr Man-Power einplanen muss und
    > dadurch kaum Kosten spart.
    > Ausserdem ist Linux offensichtlich auch nicht ressourcenschonender als
    > Windows. Ganz im Gegenteil. Offene Standards und Schnittstellen sind eine
    > gute Idee. Verstehe nur nicht wieso diverse Programme docx beherrschen und
    > Linux keine Kompatibilität bittet!
    >
    > Hoffentlich ist der Spuk nun rum und Linux wird beerdigt - oder es bleibt
    > untot.

    Du musst einen ganz anderen Artikel gelesen haben als ich. Nicht ein Wort ist richtig.

    Ps. Wegen docx, dass liegt an MS. Docx enthält einen proprietären Anteil.

  11. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: Berner Rösti 21.02.17 - 11:22

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, so funktioniert das nicht, nicht mal des sehr IT-affine Benutzer
    > will ständig die Distribution wechseln, nur weil er eine neue Maus
    > angeschlossen hat.

    Schließ mal an ein Ubuntu aus den letzten Jahren eine alte Maus an. Die haben da irgendwann die Unterstützung für serielle Mäuse rausgeworfen -- warum auch immer.

    Ich hatte das Problem vor ein paar Jahren beim "Basteln" mit meinem HTPC wirklich, denn da ist eine IR-Tastatur mit integrierter Maus angeschlossen, die noch per PS/2 und Seriell verbunden wird.

    Natürlich kann man die serielle Maus wieder zum Laufen bringen. Aber selbstverständlich nicht durch einfaches Hinzufügen eines Treibers, wie man das beim "Oh, schrecklich, ich muss ja nach der Installation einen Neustart machen"-Windows möglich wäre, nein, natürlich über seitenlange Anleitung aus irgend einem Forum, Herumwurschteln in diversen Text-Dateien, usw.

    Ich fand die Sache insgesamt ein wenig amüsant, weil die Linux-Gemeinde sich doch immer damit rühmt, dass man damit auch alte Hardware betreiben könne. Das eine der populärsten Distris dann mal eben so die Unterstützung für eine alte, aber doch recht elementare Hardware rauswirft, hat dann durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. ;)

    Aber vielleicht hätte ich ja einfach eine andere Distri installieren sollen. ^-^

  12. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: Oktavian 21.02.17 - 11:26

    > Schließ mal an ein Ubuntu aus den letzten Jahren eine alte Maus an. Die
    > haben da irgendwann die Unterstützung für serielle Mäuse rausgeworfen --
    > warum auch immer.

    Naja, Microsoft hat auch die Treiber für Floppy Disks entfernt, aber das ist schon noch etwas exotischer aus eine serielle Maus. Die ist zwar auch nicht so üblich, aber im industriellen Umfeld sehe ich die noch häufiger.

    > Natürlich kann man die serielle Maus wieder zum Laufen bringen. Aber
    > selbstverständlich nicht durch einfaches Hinzufügen eines Treibers, wie man
    > das beim "Oh, schrecklich, ich muss ja nach der Installation einen Neustart
    > machen"-Windows möglich wäre, nein, natürlich über seitenlange Anleitung
    > aus irgend einem Forum, Herumwurschteln in diversen Text-Dateien, usw.

    Siehst Du, geht doch. Und ganz dem Klischee folgend sogar mit Hilfe von Editor (vi), root-Konsole und kompilieren von ein paar Modulen.

    > Aber vielleicht hätte ich ja einfach eine andere Distri installieren
    > sollen. ^-^

    Vielleicht gibt es eine Spezial-Distribution, die in einer VM die serielle Maus versteht und diese dann per USB dem Host emuliert. Zutrauen würde ich es denen.

  13. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: throgh 21.02.17 - 11:28

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich kann man die serielle Maus wieder zum Laufen bringen. Aber
    > selbstverständlich nicht durch einfaches Hinzufügen eines Treibers, wie man
    > das beim "Oh, schrecklich, ich muss ja nach der Installation einen Neustart
    > machen"-Windows möglich wäre, nein, natürlich über seitenlange Anleitung
    > aus irgend einem Forum, Herumwurschteln in diversen Text-Dateien, usw.
    >
    > Ich fand die Sache insgesamt ein wenig amüsant, weil die Linux-Gemeinde
    > sich doch immer damit rühmt, dass man damit auch alte Hardware betreiben
    > könne. Das eine der populärsten Distris dann mal eben so die Unterstützung
    > für eine alte, aber doch recht elementare Hardware rauswirft, hat dann
    > durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. ;)

    konfigurationsdateien im Klartext sind was? Genau: Ebenso elementar in Windows. Nur weil der Nutzer diese nicht zu sehen bekommt oder bekommen soll .... macht das Ganze nicht wirklich irgendwie anders, eher noch schlimmer, da sie eben verborgen werden sollen. Und die Linuxgemeinde darf sich durchaus damit rühmen ältere Hardware zu unterstützen, aber dazu muss man sich selbst auch informieren. Distributionen sind nun einmal fertige Pakete und man kann durchaus herausfinden, ob noch mehr Arbeit nötig ist für individuelle Bedürfnisse und Anforderungen oder eben nicht. Und man kann auch über diesen Weg herausfinden welche Distribution am Besten zu den Anforderungen passt. Aber wir reden hier eben nicht über den Auswahlprozess im privaten Bereich sondern über ganz andere Anforderungen. :-)

  14. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: throgh 21.02.17 - 11:32

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Siehst Du, geht doch. Und ganz dem Klischee folgend sogar mit Hilfe von
    > Editor (vi), root-Konsole und kompilieren von ein paar Modulen.

    Seltsam: Unter Windows muss man bei speziellen Anforderungen auch tiefer einsteigen. Aber da macht Niemand ein Fass auf. Nur Linux, na klar: Dort wird umgehend wieder die Pauschalisierung hervorgeholt. :D

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht gibt es eine Spezial-Distribution, die in einer VM die serielle
    > Maus versteht und diese dann per USB dem Host emuliert. Zutrauen würde ich
    > es denen.

    Die oder Denen ist konkret wer? Eine Gruppe? Ein Unternehmen? Ein Individuum? Es steht dir natürlich frei selbst eine solche Distribution zu erstellen. Wenn dir das gefällt? Warum nicht? ;-)

  15. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: Oktavian 21.02.17 - 11:39

    > Seltsam: Unter Windows muss man bei speziellen Anforderungen auch tiefer
    > einsteigen. Aber da macht Niemand ein Fass auf. Nur Linux, na klar: Dort
    > wird umgehend wieder die Pauschalisierung hervorgeholt. :D

    Es ist halt ein Klischee, und es passt allzu oft einfach zu gut. Natürlich hängt man auch bei Windows irgendwann in Gruppenrichtlinien, Registrierungsdatenbank und ähnlichem. Under Linux ist der Absprung in die eher rauheren Gefilde einfach deutlich früher. Zum Beispiel, wenn man eine Maus unter Ubuntu anschließen möchte.

    > Die oder Denen ist konkret wer? Eine Gruppe? Ein Unternehmen? Ein
    > Individuum? Es steht dir natürlich frei selbst eine solche Distribution zu
    > erstellen. Wenn dir das gefällt? Warum nicht? ;-)

    Denen, die die Vielfalt der Distributionen für eine Stärke von Linux halten. Ich würde ja fast was drauf verwetten, so eine Spezial-Distribution gibt es schon. Man findet sie nur nicht.

    Vielleicht könnten die mal eine Distributions-Repository aufsetzen, das einem je nach Anwendungsfall einfach die passende Spezial-Distribution aufspielt. So eine Art Meta-Distribution. Davon gibt es natürlich auch wieder mehrere, also braucht man eine Meta^2-Distribution. Und so weiter und so weiter.

  16. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: Oktavian 21.02.17 - 11:53

    > Pesonalstärke wurde schon mehrmals erhöht - allein um 10 Personen als man
    > sich entschloss, die 100000¤/anno für Clientpflege bei externen
    > Dienstleistern zu sparen.

    Okay, formulieren wir es nochmal politisch korrekt.

    Eine Erhöhung der Planstellen im ÖD ist alleine nicht zielführend. In einer Umgebung wie München mit gehobenem Preisniveau und gleichzeit auch gehobenem Gehaltsniveau ist es schwierig, adäquat leistungsfähiges und -williges Personal in der IT zu den Tarifen des ÖD zu finden. Die Personen, die man für dieses Angebot erhält, entsprechen oft nicht dem benötigten Leistungsniveau. Das zeigen auch die ca. 20% unbesetzten Planstellen.

    Auch die Stadt München hat dies erkannt und will ja gerade durch die Ausgründung der IT und Überführung in eine eigene Gesellschaft für diese die Fesseln des Tarifvertrags ablegen, um den Mitarbeitern ein reizvolles Gehalt zahlen zu können.

    So besser?

  17. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: throgh 21.02.17 - 12:05

    Ich kürze das einmal ab: Genau diese Stereotypen sind es, die in den Diskussionen meiner Meinung nach immer nur zu Konflikten führen. Ein Windows-Anwender ist nicht gleichsam nur darauf fixiert hübsche Anwendungen (aka "Klicki-Bunti") haben zu wollen und ein Linux-Anwender ist nicht durchweg auf der Konsole unterwegs (und beschimpft alle Anderen). Ich bin auch lange Zeit Windows-Anwender gewesen und fand das System an sich gut, finde ich sogar noch heute. Aber was Microsoft rein politisch macht, gefällt mir einfach nicht. Die gesamte Ausrichtung des Systems gefällt mir einfach nicht, da ich selbst entscheiden mag. Ja, das sieht man als Windowsanwender sicherlich nochmals anders, keine Frage: Man meint selbst entscheiden zu können. Aber genau die Eventualitäten sind es, die einen faden Nachgeschmack hinterlassen. Online-Aktivierungen beispielsweise! Ich hatte mich bei Windows Vista und Windows 7 zunächst damit abgefunden und man geht dann Kompromisse ein. Allerdings ist irgendwann die Zeit für Kompromisse auch vorbei und die war dann mit Windows 8 für mich erreicht. Ich sehe auch nicht, dass es danach besser geworden ist - und ja: Ich habe immer wieder Windows im VM-Test! ;-)

    Und ja: Natürlich kann ich mich auch von einer Ideologie nicht freisprechen. Zu meiner Grundeinstellung passte es nicht weiter Microsoft hinterher laufen zu müssen. Aber das sind nochmals andere Belange. Letztendlich sind Stereotypen keine besonders tolle Idee und man sollte "Open-Source" einfach den gleichen Stellenwert ermöglichen wie es auch für geschlossene Software getan wird. Letztendlich geht es genau darum: Transparenz für Behörden, sowohl innen als auch außen, wäre mehr als nur wichtig. Und daher ist mit Rückblick auf das Projekt "Limux" wohl viel Unsinn getrieben worden und mit Blick auf die Zukunft wird das mit "Windows" auch nicht anders, nur eben wieder geschlossener. Eine IT-Infrastruktur lebt und entwickelt sich, vorzugsweise geht sie mit der Zeit und wird auch mit neuen Möglichkeiten ausgestattet. Immer unter der Prämisse "Offenheit und Transparenz". Nur wird das wohlweislich mit einer bundesweiten Initiative möglich sein!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.17 12:11 durch throgh.

  18. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: gadthrawn 21.02.17 - 12:34

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also der erste Teil deines Kommentars: Du solltest wenn einmal genauer
    > schauen denn VirtualBox ist durchaus unter bestimmten Bedingungen frei und
    LLese bitte nochmal: Die Leute die T machen sehen es nicht als frei an, daher nicht in den Paketquellen.

  19. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: throgh 21.02.17 - 12:43

    Mit einem Seufzer: Und du kannst es jederzeit entsprechend über das DEB-Paket installieren, frei nach Wunsch. Es geht um die GuestAdditions hierbei: [libreplanet.org]

    Und ja: Ich kenne die Diskussion! :)
    Wir müssen aber auch hier nicht über Trisquel diskutieren. Persönlich ist das meine Lieblingsdistribution neben Devuan. Aber das sieht nochmals anders aus wenn es um Belange von Behörden beispielsweise geht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.17 12:51 durch throgh.

  20. Re: Guter Artikel! Auch für Win-Fans

    Autor: Berner Rösti 21.02.17 - 13:04

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich kann man die serielle Maus wieder zum Laufen bringen. Aber
    > > selbstverständlich nicht durch einfaches Hinzufügen eines Treibers, wie
    > man
    > > das beim "Oh, schrecklich, ich muss ja nach der Installation einen
    > Neustart
    > > machen"-Windows möglich wäre, nein, natürlich über seitenlange Anleitung
    > > aus irgend einem Forum, Herumwurschteln in diversen Text-Dateien, usw.
    > >
    > > Ich fand die Sache insgesamt ein wenig amüsant, weil die Linux-Gemeinde
    > > sich doch immer damit rühmt, dass man damit auch alte Hardware betreiben
    > > könne. Das eine der populärsten Distris dann mal eben so die
    > Unterstützung
    > > für eine alte, aber doch recht elementare Hardware rauswirft, hat dann
    > > durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. ;)
    >
    > konfigurationsdateien im Klartext sind was? Genau: Ebenso elementar in
    > Windows. Nur weil der Nutzer diese nicht zu sehen bekommt oder bekommen
    > soll .... macht das Ganze nicht wirklich irgendwie anders, eher noch
    > schlimmer, da sie eben verborgen werden sollen.

    In welchem Format eine Konfiguration gespeichert wird, ob in einer textbasierten INI-Datei oder in einer Datenbank, ist nicht wirklich relevant, wobei eine Datenbank natürlich ihre Vorteile hat, da sie Hierarchien und Datentypen kennt.

    Entscheidend ist eher, wie man die Konfiguration letztlich bearbeitet. Da geht Windows einfach den benutzerfreundlicheren Weg und bietet für nahezu alles einen entsprechenden Dialog an, der i.d.R. sogar über eine implizite Plausibilitätsprüfung während der Eingabe verfügt.

    Nebenbei bemerkt: Was alles wird denn deiner Meinung nach bei Windows alles über Textdateien gesteuert? Würde mich mal interessieren.

    Mir fällt da spontan die Hosts-Datei ein, aber dann wird es auch schon dünn. Es gibt zwar im Windows-Verzeichnis noch ein paar INI-Dateien, wie z.B. WIN.INI, aber die sind aus Kompatibilitätsgründen für uralte Windows-3-Programme vorhanden.

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