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Wenn DAU's sich selber feiern

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  1. Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: Hawk321 05.12.14 - 13:04

    Man ist das peinlich ! Die Limux Geschichte zieht sich nun ziemlich lange hin und niemand merkt, das hier die pure Dummheit zelebriert wird.

    Man muss nur mal darüber nachdenken, ...Programmierer entziehen sich der Verantwortung, weil ein System ANGEBLICH anders ist.

    Linux ist in keinster Weise groß anders als Windows (abgesehen vom Kachelkram etc).
    Bei Betriebssysteme sind via Drag&Drop zu bedienen, haben beide eine sehr mächtige Konsole (Wobei Linux ich für standart Kram einfacher find).

    Der Witz ist doch, Linux ist kostenlos, ebenso die meiste Standart Software...und genau das muss der Staat und seine Delegationen nutzen...etwas was JEDEM zugänglich ist.

    Gestern erst mein Laptop ein mainstream Kernel spendiert...super einfach.
    Mit der Maus! die 3 Dateien aus dem Browser via Drag&Drop gezogen, Rechtsklick "Konsole hier öffnen" dpkg -i (i für INSTALLIEREN) *.deb, Passwort wegen SUDO und gut ist.

    Ich hab die Meinung, Behörden sind verblödet...zwar sehr pauschal mein Denken...doch irgendwie bestätigt sich das alles hier.

    Die Leute verhalten sich so wie meine Alter Senile Oma am Tablet im Ebook.

    Ich: "Oma...blätter die Seite um"
    Oma: "Ach das kann ich doch nicht, von sowas hab ich keine Ahnung"
    Ich: "Du hast also noch nie eine Seite umgeblättert?"
    Oma: "So 'n Kiki...was soll ich den da machen? Das ist nichts für alte Leute! Mensch wir
    haben nach dem Krieg Deutschland aufgebaut!"
    Ich: "Jaja..da warst aber noch ein Kind...Hier, einfach mit dem Finger wie eine ECHTE Seite bewegen."
    Oma: "Kann ich nicht!"

    So wird das da auch ablaufen !

  2. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: MW_0815 05.12.14 - 13:13

    Die Programmierer die sich aus der Verantwortung stehlen sind nicht die der Stadt München - nur falls das falsch verstanden wurde.

    Wie lange gibt es Servervirtualisierung mit VMware so richtig am Markt? 8 Jahre? Es passiert heute noch dass Softwareanbieter sich nicht um einen Fehler kümmern bis man den Fehler 1:1 auf nativ installiertem Windows auf Blech nachstellen konnte - auf dem GLEICHEN OS. Dass das immer wieder Kämpfe gegen Mühlen sind kann ich absolut nachvollziehen, genauso wie die Argumentation - leider auch beider Seiten (wenn ich erst mal nix machen muss?)

    Gegebenenfalls bzw. eigentlich ganz aktiv gilt es hier anzusetzen... Aber wie? Praktikable Vorschläge?

  3. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: Hawk321 05.12.14 - 13:16

    Erinnert mich auch etwas an PC Spiele...X Bugs, Hersteller ziehen sich aus der Verantwortung und geben dem eigenen System die Schuld.

    *bisschen kindisch*

    Vielleicht sollte man die Verantworlichen mal am Kragen packen und deren Nase in den Monitor stecken...so wie beim Hund, wenn der in die Wohnung gemacht hat
    "hier...siehst was du gemacht hast"

  4. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: MW_0815 05.12.14 - 13:24

    Klar mag das kindisch sein, aber wenn es so einfach geht wird das natürlich gemacht (auch losgelöst von IT Themen). Siehe: Wenn Sie kein Original Zubehör benutzen erlischt ihre Garantie, ach sie waren nicht beim Vertragshändler mit ihrem KFZ, und, und, und. Da gibt es tausende Beispiele bei denen die Verantwortung grundsätzlich mehr als eindeutig ist.

    Aber die Vorstellung den Kopf von nem Programmierer einmal durch den Monitor zu drücken hat was! :)

  5. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: Hawk321 05.12.14 - 13:42

    Zitat
    "ach sie waren nicht beim Vertragshändler mit ihrem KFZ, "

    Wobei genau hier ein Paradebeispiel für weit verbreiteten Quatsch ist. Ich kann mit meinem Auto in die jede freie rein, solange die sich an die Vorgaben halten (problemlos möglich). Doch anhand dieser "Mythen" lässt sich schnell Verwirrung stiften.

    So empfinde ich das auch beim Thema IT.

  6. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: Coding4Money 05.12.14 - 15:13

    1. Wine ist nicht Windows und wenn ich den Informationen von Wikipedia glauben schenken darf, dann ist keine komplette Kompatibilität ab Windows 7 gewährleistet. Da kann ich externe Softwarefirmen verstehen, wenn die einen Bug auch unter dem System gemeldet bekommen, das sie auch offiziell unterstützen. Den Fehler sehe ich sogar eher darin, dass man anscheinend reine Windowssoftware unter Linux zum Laufen bekommen möchte. Das ist schön und fein für Bastler zu Hause, aber doch nicht für einen professionellen Arbeitsalltag.

    2. Beamte dürften DAUs sein. Die müssen keinen Kernel installieren können, die müssen nicht einmal eigene Programme installieren können, besser: Sie sollten es nicht einmal dürfen, dafür gibt es im Normalfall eine Softwareverteilung der Administratoren. Die Beamten sollen nur die Software, die sie für ihre Arbeit benötigen, nutzen können.

  7. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: bernd71 05.12.14 - 15:16

    Coding4Money schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Wine ist nicht Windows und wenn ich den Informationen von Wikipedia
    > glauben schenken darf, dann ist keine komplette Kompatibilität ab Windows 7
    > gewährleistet. Da kann ich externe Softwarefirmen verstehen, wenn die einen
    > Bug auch unter dem System gemeldet bekommen, das sie auch offiziell
    > unterstützen. Den Fehler sehe ich sogar eher darin, dass man anscheinend
    > reine Windowssoftware unter Linux zum Laufen bekommen möchte. Das ist schön
    > und fein für Bastler zu Hause, aber doch nicht für einen professionellen
    > Arbeitsalltag.
    >

    Wenn es die Anwendung nicht nativ gibt ist es eine Möglichkeit. Werden sie sicherlich ausführlich getestet haben. Das mit der Fehlerakzeptanz ist natürlich so eine Sache, wobei man sicherlich je nach Fehler schon klassifizieren kann ob es ein internes Problem ist oder an der Laufzeitumgebung liegen könnte.

  8. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: Hawk321 05.12.14 - 16:20

    Ziemlich naiv, als Behörde einen Linux Rechner aufzusetzen und dann verlangen ein Windows-Programm direkt laufen zu lassen...klarer Fall von DAU Syndrom.

  9. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: TheUnichi 05.12.14 - 16:45

    Hawk321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gestern erst mein Laptop ein mainstream Kernel spendiert...super einfach.
    > Mit der Maus! die 3 Dateien aus dem Browser via Drag&Drop gezogen,
    > Rechtsklick "Konsole hier öffnen" dpkg -i (i für INSTALLIEREN) *.deb,
    > Passwort wegen SUDO und gut ist.

    Ist das dein Ernst?
    Hast du je in deinem Leben User-Support betrieben?

    Alleine das "Konsole öffnen" ist für die meisten schon zu viel, wenn die da dann auch noch Commands wie "dpkg" eingeben müssen, die sie sich definitiv nicht merken (Die merken sich nicht mal ihre Bank-PIN)

    Es geht nicht darum, dass diese Leute damit DUMM sind,
    Sie haben einfach nichts mit IT am Hut.
    Es sind NUTZER.

    Die wollen keine Konsolen haben, die wollen eine GUI bedienen.
    Die wollen sich keine Namen merken, die aus den Initialen des tatsächlich, unheimlich langen Namens besteht.
    Sie wollen sich keine Command-Switches merken, von denen es gefühlt 3000 verschiedene pro Linux-Binary gibt.

    "super einfach" entspricht hier nicht ansatzweise der Realität.
    FÜR DICH vielleicht.
    Vielleicht auch für jeden in diesem Forum.
    Aber nicht für den normalen Nutzer.

    Es ist auch eine Zumutung, das von den Nutzern zu verlangen.

    Wir sind dafür da, um es den Nutzern einfach zu machen, nicht, um uns darüber aufzuregen, dass die Nutzer nicht so gut sind wie wir.

    Willst du dich selbst arbeitslos machen?
    Denn mit deiner Einstellung erreichst du genau das.

    Wenn jeder IT gut kann, bist du nichts besonderes mehr.

    > Ich: "Oma...blätter die Seite um"
    > Oma: "Ach das kann ich doch nicht, von sowas hab ich keine Ahnung"
    > Ich: "Du hast also noch nie eine Seite umgeblättert?"
    > Oma: "So 'n Kiki...was soll ich den da machen? Das ist nichts für alte
    > Leute! Mensch wir
    > haben nach dem Krieg Deutschland aufgebaut!"
    > Ich: "Jaja..da warst aber noch ein Kind...Hier, einfach mit dem Finger wie
    > eine ECHTE Seite bewegen."
    > Oma: "Kann ich nicht!"
    >
    > So wird das da auch ablaufen !

    Das klingt einfach so Klischeehaft und bescheuert, es entspricht überhaupt nicht ansatzweise der Realität.

    Nicht alle Menschen außer du sind chronisch dumm, wenn sie kein "dpkg -i <paketname>.deb" eingeben können/WOLLEN.
    Manche Menschen doppelklicken eben lieber, ist einfacher, ist intuitiver.

    Mal eine andere Frage:
    Warum kriegt es Linux dann nicht hin, dass du das Ding doppelklickst und das dpkg im Hintergrund automatisch ausgeführt wird?
    Weil wir alle mit aller Gewalt gerne Konsolen nutzen möchten?

    Was ist los mit dir? Denkst du manchmal auch nach?

  10. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: theFiend 05.12.14 - 16:50

    Sorry, aber schon die ganze Argumentationsschiene "ich kann mir super einfach Linux auf meinem Computer installieren, also kann es in einer Behörde ja kein problem sein" ist so naiv gedacht, das sie jeder weiteren Diskussion nicht würdig ist...

  11. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: spiderbit 05.12.14 - 17:40

    Coding4Money schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 2. Beamte dürften DAUs sein. Die müssen keinen Kernel installieren können,
    > die müssen nicht einmal eigene Programme installieren können, besser: Sie
    > sollten es nicht einmal dürfen, dafür gibt es im Normalfall eine
    > Softwareverteilung der Administratoren. Die Beamten sollen nur die
    > Software, die sie für ihre Arbeit benötigen, nutzen können.

    Doch kernel installieren sollten sie jeh nach Bereich eventuell schon, das passiert eigentlich immer bei nem update, mal relativ heufig, speziel um Sicherheitsloecher zu fixen.

    Was sie nicht koennen muessen ist nen Kernel KOMPILIEREN koennen.

    Die updates jeh nach modell sollten vielleicht noch vorher getestet werden dann auf nen internen proxy oder server schieben wenns keine probleme gab.

    So in der Art wuerde ich das mal machen, ausser die Behoerde hat keinen Internetnaschluss oder so, dann kann man auf sicherheitsupdates auch verzichten.

    Gut kann man auch vielleicht automatisieren oder Nachts laufen lassen, aber auf clients nur jeweils haendisch vom Admin Updates aufspielen waere nicht leistbar und wuerde auch nix bringen.

    NACHTRAG:

    ok du hast dich auf das vorpost bezogen wo sowas als szerio angepriesen wurde, ja natuerlich muss er nicht nen mainstreamkernel suchen und den installieren



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.14 17:42 durch spiderbit.

  12. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: spiderbit 05.12.14 - 17:48

    natuerlich kann man bei den meisten distros einfach doppelklicken und gut. Ausser das Programm hat abhaengigkeiten die nicht in den repos drin sind.

    Aber doppelklick aufnen Deb file sollte eh die absolute Ausnahme sein, normal installiert man ALLES ueber die repos, und die proprietaeren sachen stecken meist eh nicht in paketen von distris drin sondern meist in tgz files oder sowas und wenn dann sind sie static build und ja lassen sich dann auch per doppelklick installieren.

    Finde es aber immer lustig wie viel Focus auf das seltene Problem gelegt wird das man etwas nicht so einfach installieren kann was sehr sehr selten ist, da 99% bei jedem linux system bis hin zu 100% aus den Repos kommt. Aber das man die katastrophale Lage von Updates in Windows keines Wortes widmet, das wird einfach hin genommen das es jeh anwendung total unterschiedlich teils gar nix funktioniert, oft man sogar das Programm neu installieren muss. Als Beispiel kann ich libreoffice nennen, bei kaufsoftware gibts dann die updates schon gar nicht weil das ja als neue version verkauft wird. die man meist nicht mal wenn man die neue verison kauft updaten kann sondern neu installieren muss.

    Waehrend das unter linux viel viel besser laeuft.

  13. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: Coding4Money 05.12.14 - 17:57

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut kann man auch vielleicht automatisieren oder Nachts laufen lassen, aber
    > auf clients nur jeweils haendisch vom Admin Updates aufspielen waere nicht
    > leistbar und wuerde auch nix bringen.

    Natürlich nicht händisch. Auch Updates müssen über die Softwareverteilung realisierbar sein.

  14. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: nille02 05.12.14 - 17:57

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > natuerlich kann man bei den meisten distros einfach doppelklicken und gut.
    > Ausser das Programm hat abhaengigkeiten die nicht in den repos drin sind.
    >
    > Aber doppelklick aufnen Deb file sollte eh die absolute Ausnahme sein,
    > normal installiert man ALLES ueber die repos,

    Und bei vielen Paketen sind die Pakete veraltet oder ist nicht vorhanden...

    > Finde es aber immer lustig wie viel Focus auf das seltene Problem gelegt
    > wird das man etwas nicht so einfach installieren kann was sehr sehr selten
    > ist, da 99% bei jedem linux system bis hin zu 100% aus den Repos kommt.

    Sie oben.

    > Aber das man die katastrophale Lage von Updates in Windows keines Wortes
    > widmet, das wird einfach hin genommen das es jeh anwendung total
    > unterschiedlich teils gar nix funktioniert,

    Der Entwickler ist dort dafür zuständig.

    > oft man sogar das Programm neu
    > installieren muss. Als Beispiel kann ich libreoffice nennen,

    Dann frage mal die Jungs und Mädels von OO warum die kein Update hin bekommen. LibreOffice ist auch nicht besser.

    > bei
    > kaufsoftware gibts dann die updates schon gar nicht weil das ja als neue
    > version verkauft wird.

    Und keine Verfügbarkeit von Kaufsoftware ist dann ein Pluspunkt?

    > die man meist nicht mal wenn man die neue verison
    > kauft updaten kann sondern neu installieren muss.
    >
    > Waehrend das unter linux viel viel besser laeuft.

    Also ich bekomme unter Ubuntu auch die komplette Anwendung als "Update". Das läuft dann auch auf eine neue Installation der Anwendung hinaus.

    Aber du misst wieder mit unterschiedlichen Maßen. daher kann Windows ja nur verlieren. Zum einen pocht man immer auf die Freiheit von Linux aber zum anderen wird man in einen Goldenen (oder Rostigen) Käfig gesperrt.

    Man schickt den User in den Sumpf mit einem Handbreiten Weg. Wenn er hineinfallt ist er selber Schuld und man Tritt noch mal nach.

  15. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: menno 05.12.14 - 18:01

    Ein Nutzer sollte mit dem System in einer Behörde nichts am Hut haben, das gilt auch für Firmen.

    Ich hab zwei Jobs, in dem einen bin ich Windows User, mein einziges Werkzeug, wenn etwas defekt ist, ist das Telefon. Ich gehe dem Admin gern auf Ansage zur Hand, aber weder verlangt er wilde Aktionen von mir noch bin ich bereit, mich in das System einzuarbeiten

    Und ich bin nebenberuflich Admin in Grundschulen.
    Linuxserver und Windows-Clients
    Etwas läuft nicht? Ich kümmere mich.
    Du brauchst neue Software? Ich kümmere mich.
    Der Kunde ist nur Anwender, hat nicht mal das Root/Admin-Passwort

  16. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: nille02 05.12.14 - 18:06

    menno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kunde ist nur Anwender, hat nicht mal das Root/Admin-Passwort

    Bei uns gehen diese an den Kunden in einem versiegelten Umschlag. So haben sie für den Fall der Fälle die Daten aber wir werden das mitbekommen und dann müssen sie sich halt Fragen und eine eventuelle Rechnung gefallen lassen.

  17. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: menno 05.12.14 - 18:08

    Hey, gute Idee!
    Merk ich mir.

  18. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: spiderbit 05.12.14 - 18:30

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spiderbit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und bei vielen Paketen sind die Pakete veraltet oder ist nicht vorhanden...

    Das kommt immer auf die Distro an die man nutzt, man sollte eine passende Waehlen, z.B. benutze ich Fedora, da ist einiges sehr aktuell, es wird aber nicht alles permanent bleeding edge gehalten, wichtige Sachen wie Kernel und Browser werden aber aktuell gehalten, find ich einen guten Mix, muss jeder fuer sich ne gute Distro finden die zu einem passt. Gerade fuer behoerden duerfte die aktuallitaet aber kein problem sein die wollen ja uraltsoftware ewig nutzten.



    > Der Entwickler ist dort dafür zuständig.

    Lol, wenn ich drauf verweise das bei Linux wenn Treiber fuer irgendwas sucken auch AUSSCHLIESSLICH die Hersteller verantwortlich sind, wird das auch nicht als argument aktzeptiert, ausserdem stimmt es schlicht nicht. Haette Windows ein zentrales offenes freies installationstool eine Art softwareshop der jedem kostenlos bedingungslos offen stehen wuerde, wuerden sicher bald 99.9% der Softwarehersteller dieses nutzen. Das was dem am naechsten kommt ist Steam, das ist aber nicht frei und kostenlos weshalb es nicht alle nutzen.

    > Dann frage mal die Jungs und Mädels von OO warum die kein Update hin
    > bekommen. LibreOffice ist auch nicht besser.

    Das war nur ein Beispiel auch andere Kaufsoftware hat hier probleme.

    > Und keine Verfügbarkeit von Kaufsoftware ist dann ein Pluspunkt?

    Das ist zu pauschal, kann z.B. auf Moneyplex verweisen... es wird btw auch keine Firma gehindert ihre Software an zu bieten unter linux, da sind nur die Entwickler schuld oder wie war das?

    > Also ich bekomme unter Ubuntu auch die komplette Anwendung als "Update".

    Lol das ist nicht vergleichbar, es wird von einem update tool automatisch geupdated, ob das im backend ne deinstallation und ne neuinstallation ist, ist voellig irrelevant, es wird nur ne meist sehr sehr kleine binary ersetzt und ein paar andere files. fuer den user ist das ein update.

    Es ist was anderes wenn der user beim doppelklick auf die exe aufgefordert wird er solle doch erstmal die alte version deinstallieren oder wenn sich die neue version als 2. version installiert die voellig inkompatibel bzw nur per import vielleicht noch die alten files irgendwie nutzen kann. Und das alle jahre wieder.

    > Aber du misst wieder mit unterschiedlichen Maßen. daher kann Windows ja nur
    > verlieren. Zum einen pocht man immer auf die Freiheit von Linux aber zum
    > anderen wird man in einen Goldenen (oder Rostigen) Käfig gesperrt.

    lol, ja Softwareshops sind sowas von out, daher bekommt jetzt windows 10 ihr microsoft-apt-get tool, weil das so ne schlechte idee war.


    > Man schickt den User in den Sumpf mit einem Handbreiten Weg. Wenn er
    > hineinfallt ist er selber Schuld und man Tritt noch mal nach.

    ich sehe nicht was man unter linux nicht machen kann was man unter windows machen kann, als software-Produzent, wenn diese ihren Job nicht machen, was kann dann "Linux" dafuer?

  19. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: XeniosZeus 07.12.14 - 19:13

    Schon überhaupt erstaunlich, dass nach so einer langen Umstellungsphase immer noch Windows-Anwendungen laufen (müssen). Wine in einer Produktivumgebung ist wirklich unprofessionell und sollte nur vorübergehend eingesetzt werden, wenn z. B. die Anwendung für Linux noch nicht fertiggestellt wurde.
    Man wechselt das Betriebssystem und behält alte Windows-Anwendungssoftware? Oder wollte man einfach die Kosten drücken und keine neue Software respektive Web-Anwendung entwickeln bzw. entwickeln lassen? Denn genau das gehört alles zu den Umstellungskosten und nicht nur der Wegfall von Lizenzkosten für das Betriebssystem und Office, wobei letzteres durch den Einsatz von Open- oder LibreOffice auch unter Windows möglich gewesen wär.

  20. Re: Wenn DAU's sich selber feiern

    Autor: vinLeiger 08.12.14 - 11:37

    Bitte tut mir einen Gefallen und bildet den Plural in Überschriften künftig ohne Apostroph-s. Selbst wenn ich den Thread umgehe, weint der Grammatiknazi in mir jedes Mal, wenn ich in der Kommentarübersicht diese Überschrift lese. Ich wäre unendlich dankbar :)

    Ansonsten...stimmt schon, Limux wird von DAUs zerredet. Andererseits läuft in einem Projekt, das immer noch Windows-Anwendersoftware emuliert und auf die technische Basis Ubuntu 10.04 mit KDE 3 setzt auch auf Entwickler- und Adminseite einiges schief.

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