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Tja, unglücklicherweise...

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  1. Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Spitfire777 24.10.13 - 14:35

    ... ist die erfolgreichste Desktop-Linux-Distro Ubuntu in diesem Augenblick gleichzeitig dabei sich extrem unbeliebt zu machen.

    Ich sag nur Mir, Beta-artige Stables, nicht ausreichend getestete Pakete, Amazon-Funktion, unkooperative und unmotivierte Launchpad-Bugtracking-Mitarbeiter (zumindest mit denen ich bisher zu tun hatte).

    ist echt schade wenn man als enduser mit so einem mist zu kämpfen hat, so habe ich nach langer skepsis selbst unity als mein lieblingsdesktop ins herz geschlossen.

  2. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Little_Green_Bot 24.10.13 - 15:01

    Ich finde, das Gegenteil ist wahr. Mit Steam OS entsteht eine Konkurrenz, die die Unity-Entwickler zwingt, eine brauchbare und stabile Oberfläche anzubieten. Ich werde bei Kubuntu bleiben, weil ich wirklich schon zu viel Mist als Linux-Oberfläche gesehen habe. Die Bastel-Versionen mache ich nicht mit.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  3. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: blackout23 24.10.13 - 15:09

    Naja SteamOS wird eine Mediacenter Distro. Steht ja groß in der Ankündigung "Designed around Steam and the livingroom". Also nix was du dir auf den PC machst um dann deine Open Office Dokumente zu bearbeiten. Das gute ist nur, dass alle SteamOS Spiele auch auf anderen Distros laufen solange man Steam installiert hat.

  4. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Little_Green_Bot 24.10.13 - 15:19

    Klar, Hauptzielgruppe sind Gamer. Ich glaube aber, dass wir mittelfristig auch Standard-Software sehen werden. Tastatur und Maus ist für viele Games ohnehin nötig, und der Aufwand, entsprechende Pakete zu bauen, ist gering.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  5. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: BasAn 24.10.13 - 15:29

    Als Problem sehe ich das grosse Projekte wie Gnome+KDE ihre ausgereiften und bewährten Projekte aufgeben und durch etwas nur bedingt brauchbares oder ungewolltes ersetzen.
    Gnome2 und KDE3 waren weder "Mist" noch "Bastel-Versionen"!

  6. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Michael H. 24.10.13 - 15:33

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, Hauptzielgruppe sind Gamer. Ich glaube aber, dass wir mittelfristig
    > auch Standard-Software sehen werden. Tastatur und Maus ist für viele Games
    > ohnehin nötig, und der Aufwand, entsprechende Pakete zu bauen, ist gering.

    Die Hauptzielgruppe von Steam OS sind gamer... durch diese Gamer kommen zuerst
    wichtige Hersteller die über diese zusätzliche Kuh namens Steam OS auch mitmelken wollen -> Treiber kommen für alles was der User so braucht.

    User die mit Windows oder OSX unzufrieden sind, kein Geld für ein System ausgeben wollen oder einfach eine alternative suchen, bekommen nun langsam aber sicher Systeme die ohne große Frickelei einfach zu bedienen sind und alles ohne weitere Probleme funktioniert.

    -> Im Endeffekt wird durch dieses neu hinzugekommene Publikum auch der Softwaremarkt wachsen, da für diese Systeme auch alternative Software wie unter Windows und Mac "benötigt" wird. Bzw. die Nachfrage da ist. -> Es ist gut für die User und für die Firmen, da sich neue Geschäftsfelder erschliessen.

  7. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Little_Green_Bot 24.10.13 - 15:48

    BasAn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...

    Inzwischen ist KDE stabil, und bei GNOME glaub' ich das auch blind. Nur bei der Unity/Mir-Sache bleib' ich skeptisch bzw. warte noch.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.10.13 15:50 durch Little_Green_Bot.

  8. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: violator 24.10.13 - 23:32

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Hauptzielgruppe von Steam OS sind gamer... durch diese Gamer kommen
    > zuerst
    > wichtige Hersteller die über diese zusätzliche Kuh namens Steam OS auch
    > mitmelken wollen -> Treiber kommen für alles was der User so braucht.

    Aber nur wenn es sich durchsetzt. Sonst könntest du auch sagen dass jeder Hersteller sofort seine Spiele für Konsole XY umsetzen wird, sobald diese auf dem Markt ist. Und an der Ouya konnte man ja schon sehen wie weit Wunschdenken so mancher Linuxer und Realität auseinanderliegen.

  9. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Anonymer Nutzer 25.10.13 - 16:14

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber nur wenn es sich durchsetzt. Sonst könntest du auch sagen dass jeder
    > Hersteller sofort seine Spiele für Konsole XY umsetzen wird, sobald diese
    > auf dem Markt ist. Und an der Ouya konnte man ja schon sehen wie weit
    > Wunschdenken so mancher Linuxer und Realität auseinanderliegen.

    Was für ein Wunschdenken? O.o
    Die Ouya war und ist bis heute schon immer eine Nischenplattform gewesen und auch dafür geplant gewesen! Ebenfalls ist sie leistungstechnisch eher nur für Indie Titel gedacht gewesen und das war auch eindeutig so geplant! Die Ouya hat die Verkaufserwartungen der Projektinhaber deutlich übertroffen und ist somit als ganz klarer Erfolg zu sehen, was Mad Catz auch sofort gesehen hat und deswegen die MOJO Konsole rausbrachte, welche leistungstechnisch die Ouya schlagen sollte! Wenn schon ein jahrelang etablierter Hersteller in Konkurrenz zur Ouya geht (Mad Catz) dann ist ein Spott über die Ouya einfach nur deplatziert und peinlich!

  10. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Moe479 25.10.13 - 21:38

    naja ... mit einheitlichem desktop manager wärs ja langweilig/windoof ... ;)

    ich halte gnome2 immernoch für mehr als ausreichend, denn meine anwendungen sind meine 'spielwiese'.

  11. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.13 - 00:29

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja ... mit einheitlichem desktop manager wärs ja langweilig/windoof ...
    > ;)
    >
    > ich halte gnome2 immernoch für mehr als ausreichend, denn meine anwendungen
    > sind meine 'spielwiese'.

    Dann nimm "MATE Desktop Environment". Ein Fork mit aktuellem Support von Gnome2.

  12. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: violator 26.10.13 - 12:45

    spantherix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für ein Wunschdenken? O.o
    > Die Ouya war und ist bis heute schon immer eine Nischenplattform gewesen
    > und auch dafür geplant gewesen! Ebenfalls ist sie leistungstechnisch eher
    > nur für Indie Titel gedacht gewesen und das war auch eindeutig so geplant!

    Ja eben, aber in so manchen Foren wie Heise und hier wurde sie schon als DIE Konsole schlechthin abgefeiert, als nur ein paar Renderbildchen rausgekommen sind, als würde sie die PS4 und Xbox in den Schatten stellen, vor allem weil die Indiespiele ja eh alle besser sind als die AAA-Spiele von großen bösen Konzernen. Mal davon abgesehen dass eine Androidkonsole mal wieder für den Durchbruch von Linux sorgen würde. ;)

    Und am Ende ist sie dann eben doch nur das was sie eben ist. Eine kleine schwache Nischenkonsole für Indiespiele.

    Wobei die Steamkonsole schon mehr Potential hat aber auch das muss eben auch erst noch überzeugen. In den 90ern gabs wie gesagt auch einige Konsolen, die technisch besser waren als die Konkurrenz und die mangels Unterstützung dann doch ein Megaflop wurden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.13 12:45 durch violator.

  13. Re: Tja, unglücklicherweise...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.13 - 19:16

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja eben, aber in so manchen Foren wie Heise und hier wurde sie schon als
    > DIE Konsole schlechthin abgefeiert, als nur ein paar Renderbildchen
    > rausgekommen sind, als würde sie die PS4 und Xbox in den Schatten stellen,
    > vor allem weil die Indiespiele ja eh alle besser sind als die AAA-Spiele
    > von großen bösen Konzernen. Mal davon abgesehen dass eine Androidkonsole
    > mal wieder für den Durchbruch von Linux sorgen würde. ;)

    Hat sie doch auch! ^^
    Seit der Ouya (aber auch Android allgemein) gibt es eine Menge an Linux fähigen Indie Spielen die Macher extra dafür entwickelt haben! :-) Die Ouya hat dabei dem Gamepad Support noch ein wenig geholfen (promoted) wegen ihrem Einsatzzweck (bei Entwicklern, die das berücksichtigen sollen).

    > Und am Ende ist sie dann eben doch nur das was sie eben ist. Eine kleine
    > schwache Nischenkonsole für Indiespiele.

    Was anderes wollte sie auch nie sein. Eine hoffene, hackbare Open Source Konsole für Indie Spiele, wo Programmierer auch ihr kleines Spielchen mal anständig vertreiben können.

    > Wobei die Steamkonsole schon mehr Potential hat aber auch das muss eben
    > auch erst noch überzeugen. In den 90ern gabs wie gesagt auch einige
    > Konsolen, die technisch besser waren als die Konkurrenz und die mangels
    > Unterstützung dann doch ein Megaflop wurden.

    Sie "HAT" schon überzeugt. Oder glaubst du AMD und Nvidia als auch Intel (alle drei!) pulvern viel Geld in Treiberentwicklung, wenn sie nicht davon überzeugt sind und darin auch einen Erfolg sehen? Es laufen schon etliche Spiele unter Linux und nicht nur Valve eigene sondern um mal ein Beispiel zu nennen auch Serious Sam 3. Der Durchbruch ist ganz klar vorhanden, genauso wie bei Mac auch (auch eine OpenGL UNIX Plattform). Es gibt zwar nicht "alle" Spiele für Mac, trotzdem wird der Mac laufend supported und nicht ausgelacht. Der Mac ist heute ein Teil der Community und es kommen auch für ihn immer wieder mal neue Spiele raus. Jetzt sind halt die Kunden am Zug, was sie haben möchten. Jedenfalls hat man heute immer öfter die freie Wahl und das ist auch gut so und ein Verdienst (zu größeren Teilen) von Valve.

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