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Wofür brauch man sowas eigentlich?

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  1. Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: Stummi 01.03.15 - 13:07

    Mir fällt kein Sinnvoller Use-Case für dieses Live-Patching ein. Ein Reboot sind ja vielleicht zwei Minuten Downtime. Wenn man HA braucht, werden die Server im Backend einfach nacheinander einzeln durchgebootet. Wenn man HA braucht und nur einen Server im Backend hat, hat man sowieso was falsch gemacht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.15 13:10 durch Stummi.

  2. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: Rainer Tsuphal 01.03.15 - 13:29

    Stummi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir fällt kein Sinnvoller Use-Case für dieses Live-Patching ein. Ein Reboot
    > sind ja vielleicht zwei Minuten Downtime. Wenn man HA braucht, werden die
    > Server im Backend einfach nacheinander einzeln durchgebootet. Wenn man HA
    > braucht und nur einen Server im Backend hat, hat man sowieso was falsch
    > gemacht.
    Was ist ein Use-Case?
    Was ist HA?
    Warum nicht Back-End?
    Oder Down-Time?
    Durchgebootet? Ausgebootet, Durchgeknallt, Angebote!
    Empfehlung: Life-Patching, sinfull.

  3. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: xmaniac 01.03.15 - 13:47

    Stummi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir fällt kein Sinnvoller Use-Case für dieses Live-Patching ein. Ein Reboot
    > sind ja vielleicht zwei Minuten Downtime. Wenn man HA braucht, werden die
    > Server im Backend einfach nacheinander einzeln durchgebootet. Wenn man HA
    > braucht und nur einen Server im Backend hat, hat man sowieso was falsch
    > gemacht.

    Wenn die jungs damit in 10 Jahren fertig sind und es sauber funktioniert, werden die Linuxer wieder rufen, dass es das in Linux schon lange gibt wenn es dann in anderen OS erst seit 3 Jahren eingebaut ist - dort aber von anfang an Produktiv nutzbar ist. Spass beiseite, vielleicht gibt es ja besonders lange Sessions auf einzelnen Servern die nicht verlohren gehen dürfen. Abgesehen davon sind Sessions in Zeiten von Rest-Frameworks natürlich unfug...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.15 13:48 durch xmaniac.

  4. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: coolbit 01.03.15 - 13:55

    Stummi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir fällt kein Sinnvoller Use-Case für dieses Live-Patching ein. Ein Reboot
    > sind ja vielleicht zwei Minuten Downtime. Wenn man HA braucht, werden die
    > Server im Backend einfach nacheinander einzeln durchgebootet. Wenn man HA
    > braucht und nur einen Server im Backend hat, hat man sowieso was falsch
    > gemacht.

    Zwei Minuten Downtime? HA durchbooten? Warst du schonmal in einem Rechenzentrum? Hast du mal gefragt was solche HA Lösungen Kosten?

    Also zunächst mal kannst du nicht von deinem Heimlinux ausgehen. Das booten eines Servers kann durchaus auch mal ne halbe Stunde oder länger dauern. Eine HA Lösung ist schweineteuer und wenn man nicht gerade ein Cluster hat sondern mit aktiven/passiven Failover Systemen arbeitet dann gibt's die Hardware genau zwei Mal und nicht n Mal. Wenn man dann eines der beiden Systeme raus nimmt ist die HA im Eimer. Deshalb gibt es Downtimes zum Patchen. Genau diese Downtimes kann man mit Live-patching verringern. Das ist der Sinn des Ganzen...

  5. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: Hoh6Xo 01.03.15 - 14:08

    coolbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das booten eines Servers kann durchaus auch mal ne halbe Stunde oder länger dauern.

    Ach so, sag doch gleich, dass es um einen SAP-Server geht :D

  6. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: Niantic 01.03.15 - 14:38

    Stummi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir fällt kein Sinnvoller Use-Case für dieses Live-Patching ein. Ein Reboot
    > sind ja vielleicht zwei Minuten Downtime. Wenn man HA braucht, werden die
    > Server im Backend einfach nacheinander einzeln durchgebootet. Wenn man HA
    > braucht und nur einen Server im Backend hat, hat man sowieso was falsch
    > gemacht.


    2 minuten sind selbst bei High Avaibility noch zu viel. Davon ab, wie andere bereits geschrieben hatten, ein server braucht selten 2 minuten zum reboot. Ganz davon ab dass es kritische infrastruktur gibt, welche nicht einfach mal abgeschaltet werden kann, und die nicht redundant gestaltet werden(Steuerungsmaschinen in der industrie zb). Und da macht es einen massiven finanziellen unterschied ob die maschine 3 sekunden offline ist, oder mal eine oder 2 stunden.

  7. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: Dumpfbacke 01.03.15 - 14:45

    Hoh6Xo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > coolbit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das booten eines Servers kann durchaus auch mal ne halbe Stunde oder
    > länger dauern.
    >
    > Ach so, sag doch gleich, dass es um einen SAP-Server geht :D
    Nein, hier geht es um einen guten MS SQL Server. Bis der seinen Ram niedergeschrieben hat, kann es manchmal etwas dauern. ;(

    *Seit wann setzt MS einen Linuxkernel ein? Ich muss darüber nochmal nachdenken. :D*
    mfg

  8. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: Tinnitus 01.03.15 - 17:10

    xmaniac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon sind Sessions in Zeiten von Rest-Frameworks
    > natürlich unfug...

    Wenn man nur einen Hammer hat, besteht die Welt nur aus Nägeln. Oh Mann ...

  9. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: Thaodan 01.03.15 - 22:13

    Also für ein Desktop System ist es auch net, gerade wenn man am arbeiten ist und viel multi tasking macht ist es toll.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  10. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: elgooG 02.03.15 - 08:20

    Dann nimm einfach Oracle als Beispiel. Ein Oracle-Ökosystem zu starten kann schon ein ganz anderes Kaliber sein. Dagegen ist MS SQL einfach nur Kindergarten.

    Manche Systeme kann man aber nicht einfach so um Mitternacht herunterfahren und selbst eine geplante Downtime bietet nicht unbedingt die Gelegenheit gleich mit Patches anzurücken.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  11. Re: Wofür brauch man sowas eigentlich?

    Autor: v3nd3774 02.03.15 - 10:43

    Davon mal abgesehen, das ich eindeutig einen Sinn im live-patching sehe, welchen andere hier schon ausgeführt haben, halte ich es für grundsätzlich falsch, neue inovationen in Software nach einen sofortigen nutzen zu hinterfragen. Da gerade bei Technischen neuerungen, wie dieser der tatsächliche Nutzen oft erst im laufe der Zeit offensichtlich wird.
    Hinzu kommt der technische wert, welchen die Entwicklung einer solchen Funktion innerhalb eines OpenSource Projektes hat.

    "If you can't make it good, at least make it look good.", Bill Gates



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.03.15 10:54 durch v3nd3774.

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