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Einfach alles ignorieren was die Gnome-Entwickler für Ideen haben...

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  1. Einfach alles ignorieren was die Gnome-Entwickler für Ideen haben...

    Autor: Lumumba 03.08.19 - 09:31

    ...dann bleibt KDE weiterhin sehr gut.

  2. Re: Einfach alles ignorieren was die Gnome-Entwickler für Ideen haben...

    Autor: caldeum 03.08.19 - 12:36

    Lumumba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...dann bleibt KDE weiterhin sehr gut.
    Sind ja beide recht verbreitet, da werden wohl beide gute Ideen haben. Ich persönlich bin eher Gnome zugetan, aus 2 Gründen:
    1) Gnome core libraries wie GLib. Ich liebe sie, auch wenn es jetzt nicht direkt mit dem Desktop zu tun hat.
    2) Meine Erwartungen an eine Desktop-Umgebung sind folgende: Fensterleiste, Top Menü und wenn ich die Windows-Taste drücke muss nen Suchfeld für Programme aufgehen. Das erfüllt jeder Desktop mittlerweile. Also nehm ich den, der per default mit der Distro kommt. Bei Fedora ist das Gnome. Also Gnome.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.19 12:41 durch caldeum.

  3. Re: Einfach alles ignorieren was die Gnome-Entwickler für Ideen haben...

    Autor: 1ras 03.08.19 - 17:34

    Ich hingegen hasse es, wenn Gnome- und GTK-Programme meine Daten in der X11 Primary Selection nach belieben überschreiben und löschen, nur weil ein paar Möchtegern-Libraryentwicklern der Durchblick fehlt und mache deshalb drei Kreuze, wenn ich stattdessen ein KDE- oder Qt-Programm verwenden kann.

  4. Re: Einfach alles ignorieren was die Gnome-Entwickler für Ideen haben...

    Autor: Frostwind 03.08.19 - 17:58

    Vor allem die Performance ist entscheidend. Der Memory-Leak unter Gnome wurde mittlerweile behoben, aber es besteht immer noch eine große Diskrepanz zu KDE, vor allem bzgl. der CPU-Last.

  5. Re: Einfach alles ignorieren was die Gnome-Entwickler für Ideen haben...

    Autor: webbanger 04.08.19 - 09:42

    Ich finde Gnome deutlich besser. Ich brauche keine 100.000 Funktionen, sondern ein schickes Design (Geschmacksfrage, aber ich mag es), Alt+Tab und Windows-Taste+Tippen um ein Programm starten zu können. Damit arbeiten ich hervorragend den ganzen Tag (als Entwickler). Sonst privat auf Mac.

  6. Re: Einfach alles ignorieren was die Gnome-Entwickler für Ideen haben...

    Autor: Benjamin_L 04.08.19 - 10:30

    Finde GNOME auch wesentlich angenehmer. Ich weiß nicht wer bei KDE sich denkt große graue Flächen (klar könnte ich themen) wären schön.

  7. KDE hat viele Probleme

    Autor: janoP 05.08.19 - 16:46

    Ich nutze KDE, seit Jahren, und möchte ihn auch nicht eintauschen.

    Aber gerade die Anwendungen haben viele Probleme:

    1. Viele Entwickler haben keinen Plan von UX. Vor allem aber haben sie aber unterschiedlicher Vorstellungen davon, wie eine gute, moderne Anwendung aufebaut sein soll.

    Die konsistentesten Anwendungen sind noch die, die seit KDE3- oder 4-Zeiten weitestgehend unverändert sind. Die neueren kochen alle ihr eigenes Süppchen. Und das nicht ohne Grund, denn

    2. Standard-Komponenten von Qt und KDE erlauben unter Breeze nicht das Gestalten von modernen Anwendungen

    Das Breeze-Theme lässt alte KDE4-Anwendungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten super gut aussehen. Gut strukturierte, moderne Anwendungen sind damit aber nicht möglich, da um alle Elemente tausend Rahmen und Abstände gezeichnet werden. Dadurch sind zwischen zwei aneinandergrenzenden Bereichen mehrere Trennlinien mit Abständen dazwischen. Aus Designer-Sicht inakzeptabel. Deswegen bauen die meisten neueren KDE-Apps (Elisa und Kube z. B.) ihre eigenen Komponenten, die sich dann nicht mehr ans Theme anpassen und untereinander nicht konsistent sind, und teilweise sehr rauhe Ecken und Kanten ausweisen, die man bei den Standard-Komponenten längst gefixt hat. Der Kube-Mail-Client hat sogar seine eigenen Buttons. So was ist ekelhaft.

    3. Es gibt kein Desktopkonzept
    Das ist vielleicht auch das gute an KDE: Die Defaults sind schrottig und orientieren sich an Windows XP, aber dafür kann man alles anpassen. KDE Mobile auf einem Librem 5 möchte ich aber nicht verwenden, denn da KDEs angestaubte Desktop-Defaults nicht skalieren, hat man sich ein völlig neues Bedienungskonzept ausgedacht, das mit KDE auf dem Desktop nichts mehr gemein hat. Im Gegenteil sogar, damit es visuell „nach KDE“ aussieht, hat man gewissen Elementen in Mobile das Aussehen gegeben, das völlig andere Elemente auf dem Desktop haben (Beispiel: Plasma Mobile topbar sieht aus wie Kwin-Fensterdekoration := WTF??)

    4. Wichtige Standard-Apps fehlen
    Das KDE-Scanprogramm ist z. B. unbenutzbarer Schrott. Ich bin schon seit Jahren unter KDE auf SimpleScan angewiesen, weil das UI von KDEs Äquivalent einfach unbenutzbar ist und das Programm seit Jahren nicht gepflegt wurde. So ähnlich ist es mit der Karten-App (Marble) und dem RSS-Client (Akregator). Eigentlich starke und featurereiche Programme, aber seit Jahrhunderten nicht mehr gepflegt und wegen des UI unbenutzbar. Das Problem hier ist vielleicht aber auch einfach Manpower.

    Was die KDE-Leute von den GNOME-Leuten lernen können, ist sinnvolle Defaults zu setzen (es gab mal so einen KDE-Spruch „easy by default, powerful when needed“ – hab ich jetzt in der Praxis noch nicht so gesehen). Sie können lernen, ein einheitliches UX-Konzept aufzustellen und sich daran zu halten. Und sie können lernen, etwas mehr auf die Designer zu hören. Wohlgemerkt etwas mehr, auf Kosten von Features und Architektur wie bei GNOME darf es natürlich nicht gehen.

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