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Auch wenn Canonical rechtlich gesehen nichts falsch gemacht hat...

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  1. Auch wenn Canonical rechtlich gesehen nichts falsch gemacht hat...

    Autor: Workoft 10.03.13 - 23:09

    ... benehmen sie sich trotzdem daneben.

    - Canonical gehört(e) gehörte zum Kern-Team der Wayland-Entwickler. Zu sagen, Wayland wäre nicht ihren Vorstellungen entsprechend entwickelt worden, fällt also auf sie selbst zurück.
    - Mir hat keine Vorteile gegenüber Wayland. Die Spezifikation ist größtenteils deckend mit der Wayland-Spezifikation. Der größte Unterschied liegt in der Inkompatibilität. Mir ist nur eine Neuerfindung des Rades.
    - Das eigene Produkt mit Lügen über die Konkurrenz zu rechtfertigen ist nicht okay.
    - Zu versprechen, auf Wayland zu setzen, aber hinter verschlossenen Türen ein Konkurrenzprojekt zu entwickeln ist ebenfalls nicht in Ordnung.
    - Mir wird ohne Unterstützung von Grafikherstellern oder Leuten, die sich gut mit dem Linux-Grafik-Stack auskennen entwickelt, noch dazu fehlt die Unterstützung der Community.

    Außerdem schadet Mir der Linuxwelt. Diversität ist nur so lange gut, wie sich Alternativen vertragen. Wayland und Mir haben das Potential, den Desktop zu spalten in Software die entweder nur auf der einen oder nur der Anderen Lösung läuft, oder resultiert alternativ in Mehrarbeit für Projekte, die in beiden Welten genutzt werden wollen.
    Dasselbe wurde über Wayland und X gesagt. Jedoch war der Bedarf an einer Alternative zu X offensichtlich. Wayland wird inzwischen von X-Entwicklern unterstützt und es ist bereits bekannt, dass weder die Treiberfrage, noch Netzwerktransparenz oder Client Side Decorations, die drei Kritikpunkte von Wayland, auf lange Sicht ein Problem sein werden. Außerdem wurde Wayland entwickelt, um X friedlich abzulösen und nicht um auf unbestimmte Zeit eine Konkurrenz zu sein.
    Ein Nebeneffekt wird wahrscheinlich sein, dass die meisten Anwendungs- und Toolkit-Entwickler erst abwarten und sehen, wer sich durchsetzt, auch wenn eine Portierung zu Wayland bereits im Gange war.

    Eine ähnliche Situation gab es mit Androids Surface Flinger. Allerdings gibt es hier entscheidende Unterschiede: Es gab damals nur X, welches für mobile Plattfomen ungeeignet ist, Google hatte nie versprochen, auf ein Community-Projekt zu setzten und hat auch keinen FUD über ein anderes Projekt verbreitet. Das Resultat war aber trotzdem völlige Inkompatibilität aller grafischer Anwendungen.

    Canonical will sich von der Rest der Linuxwelt abkapseln und die Schlüsseltechnologien ihres Betriebssystems kontrollieren. Das kann ihnen keiner verbieten, nur dann sollen sie es auch zugeben und nicht bewusst dem Rest der Linuxwelt schaden.

  2. Re: Auch wenn Canonical rechtlich gesehen nichts falsch gemacht hat...

    Autor: Anonymer Nutzer 11.03.13 - 00:25

    Workoft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... benehmen sie sich trotzdem daneben.
    >
    > - Canonical gehört(e) gehörte zum Kern-Team der Wayland-Entwickler. Zu
    > sagen, Wayland wäre nicht ihren Vorstellungen entsprechend entwickelt
    > worden, fällt also auf sie selbst zurück.

    Die Behauptung ist vollkommen aus der Luft gegriffen!?

    > - Mir hat keine Vorteile gegenüber Wayland. Die Spezifikation ist
    > größtenteils deckend mit der Wayland-Spezifikation. Der größte Unterschied
    > liegt in der Inkompatibilität. Mir ist nur eine Neuerfindung des Rades.

    Jeder Reifenhersteller hat die volle Kontrolle über sein eigenes Produkt.

    > - Das eigene Produkt mit Lügen über die Konkurrenz zu rechtfertigen ist
    > nicht okay.
    > - Zu versprechen, auf Wayland zu setzen, aber hinter verschlossenen Türen
    > ein Konkurrenzprojekt zu entwickeln ist ebenfalls nicht in Ordnung.

    Es wurde gar nichts versprochen, sondern es wurde nur in Erwägung gezogen.

    > - Mir wird ohne Unterstützung von Grafikherstellern oder Leuten, die sich
    > gut mit dem Linux-Grafik-Stack auskennen entwickelt, noch dazu fehlt die
    > Unterstützung der Community.

    Meines Wissens ist doch nvidia beteiligt?

    > Außerdem schadet Mir der Linuxwelt. Diversität ist nur so lange gut, wie
    > sich Alternativen vertragen.

    Mir wurde nicht für Linux entwickelt, sondern für Ubuntu. Genauso wie Unity.

    > Canonical will sich von der Rest der Linuxwelt abkapseln und die
    > Schlüsseltechnologien ihres Betriebssystems kontrollieren. Das kann ihnen
    > keiner verbieten, nur dann sollen sie es auch zugeben und nicht bewusst dem
    > Rest der Linuxwelt schaden.

    Die sind niemandem Rechenschaft schuldig. Es ist immer wieder ulkig, dass manche Menschen glauben, sie müssten über Dinge informiert werden, die sie gar nichts angehen.

  3. Re: Auch wenn Canonical rechtlich gesehen nichts falsch gemacht hat...

    Autor: posix 11.03.13 - 01:39

    Eben oder wie manche denken über diese ganze Thematik endlos diskutieren zu müssen wobei fest steht, dass kein einziger hier irgendetwas vorzuweisen hat an Fakten ausser wilden Spekulationen und was evtl. alles sein könnte.
    Keiner kennt Canonicals wahre Gründe und keiner kann irgendetwas mit Sicherheit sagen was sich wie entwickeln wird, alles andere ist nur heisse Luft um etwas was keinen etwas angeht. Egal ob man nun Mark glaubt oder nicht ist jedem selbst überlassen, doch sollte man sich lieber freuen dass mal ernsthaft Bewegung in der Entwicklung herrscht, und wartet ab was kommt.
    Immer dieses ewige hin und her, der eine sagt dies der andere jenes hinzu kommen noch persönliche Favorisierungen und am Ende weiss trotzdem keiner was wirklich im Bezug auf Ubuntu/Mir geschehen wird.

    Steh der Zukunft jedenfalls positiv gegenüber. Ende.

  4. Re: Auch wenn Canonical rechtlich gesehen nichts falsch gemacht hat...

    Autor: spiderbit 11.03.13 - 04:43

    Stimme dir weitgehned zu und zu den 2 anderen Raubtierkapitalisten, er hat nirgends gesagt, das im Rechtsstaat und in unserem Raubtierkapitalismus das was Canonical macht nicht rechtens und sogar nach gängiger Töte oder Verrecke Kapitalismus-logik nicht stimmig ist. Er hat nur gesagt das es moralisch aus sicht vieler der Linux Community wohl nicht gut ist und das es ein für andere Linuxdistributionen eher schädliches verhalten ist.

    Damit hat er ja recht und außer heißer Luft kam von euch 2 da ja nix!

    Stimme genau der Analyse überein.

    Canonical hats jetzt geschaft es gibt einen echten Fork in der Linuxwelt, es gibt jetzt richtig lange abhängigkeitsketten die nur noch in die eine oder andere richtung gehen.

    Der kernel ist noch der gleiche, alles was darauf auf setzt sind dann noch eigenentwicklungen. Upstart (gut das kann man noch leicht ersetzen, aber immerhin auch schon eine eigenentwicklung) nen eigenen Displayserver, darauf ein Ubuntu-spezifische Oberfläche. die wohl auch nur noch auf dem Mir mittelfristig laufen wird.

    Ja mag auch leicht zu emotional sein, das hier ist grad auch nur die Spitze des eisbergs, Canonical hatte schon immer das ding das sie upstream sich gerne bedient haben, aber beim patches hochladen oder änliches sich sehr zurück gehalten haben.

    Dann die ganzen geschichten mit Shop umpatchen von mp3software, dann noch schlimmer die Adware mit dem Amazon dreck. etc. die Liste ist endlos...


    Ja rechtlich kein ding, für die Neoliberalen *hust* bösere Worte verkneif Leute sicher auch nachvollziehbares übliches verhalten, für ein moralisch aber positiv besetztes Umfeld ein schlechtes Beispiel.


    Redhat verdient auch gut an Linux trotzdem haben sie solches Verhalten nicht nötig.

    Und das immer gerne so frustrierte zynische Menschen, weil sie täglich in ihren Betrieben zeug sehen, das man nur aushalten kann wenn man zyniker wird, negatives asoziales verhalten, als gut hin gestellt wird, finde ich echt fast nicht erträglich.

    Verkommener Neoliberaler Raubtierkapitalismus

  5. Re: Auch wenn Canonical rechtlich gesehen nichts falsch gemacht hat...

    Autor: ubuntu_user 11.03.13 - 08:51

    posix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben oder wie manche denken über diese ganze Thematik endlos diskutieren zu
    > müssen wobei fest steht, dass kein einziger hier irgendetwas vorzuweisen
    > hat an Fakten ausser wilden Spekulationen und was evtl. alles sein könnte.
    > Keiner kennt Canonicals wahre Gründe und keiner kann irgendetwas mit
    > Sicherheit sagen was sich wie entwickeln wird, alles andere ist nur heisse
    > Luft um etwas was keinen etwas angeht. Egal ob man nun Mark glaubt oder
    > nicht ist jedem selbst überlassen, doch sollte man sich lieber freuen dass
    > mal ernsthaft Bewegung in der Entwicklung herrscht, und wartet ab was
    > kommt.
    > Immer dieses ewige hin und her, der eine sagt dies der andere jenes hinzu
    > kommen noch persönliche Favorisierungen und am Ende weiss trotzdem keiner
    > was wirklich im Bezug auf Ubuntu/Mir geschehen wird.
    >
    > Steh der Zukunft jedenfalls positiv gegenüber. Ende.


    spricht ja auch nichts dagegen mir fallenzulassen und später dann wieder wayland zu nehmen, falls da nachher so viel besser ist.

  6. red hat interessiert sich auch nicht für endkunden

    Autor: ubuntu_user 11.03.13 - 09:00

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hat nur gesagt das es
    > moralisch aus sicht vieler der Linux Community wohl nicht gut ist und das
    > es ein für andere Linuxdistributionen eher schädliches verhalten ist.
    >
    > Canonical hats jetzt geschaft es gibt einen echten Fork in der Linuxwelt,
    > es gibt jetzt richtig lange abhängigkeitsketten die nur noch in die eine
    > oder andere richtung gehen.
    >
    > Der kernel ist noch der gleiche, alles was darauf auf setzt sind dann noch
    > eigenentwicklungen. Upstart (gut das kann man noch leicht ersetzen, aber
    > immerhin auch schon eine eigenentwicklung) nen eigenen Displayserver,
    > darauf ein Ubuntu-spezifische Oberfläche. die wohl auch nur noch auf dem
    > Mir mittelfristig laufen wird.
    >
    > Ja mag auch leicht zu emotional sein, das hier ist grad auch nur die Spitze
    > des eisbergs, Canonical hatte schon immer das ding das sie upstream sich
    > gerne bedient haben, aber beim patches hochladen oder änliches sich sehr
    > zurück gehalten haben.
    >
    > Dann die ganzen geschichten mit Shop umpatchen von mp3software, dann noch
    > schlimmer die Adware mit dem Amazon dreck. etc. die Liste ist endlos...

    im gegensatz zu anderen distributionen ist ubuntu aber sehr kommerziell.
    was nützt mir ne ach so tolle freie distribution, wenn ich damit nichts machen kann außer openoffice und tetris spielen?
    steam, software kaufen(software centre), music store, ubuntu one bereichert schon mal die linux(ubuntu)welt um einiges.
    und was schaden anrichten angeht. was ist denn mit den zig unterschiedlichen paketformaten? die schaden der linuxwelt. die meisten distris sind eh nutzlos, versachen aber massiven aufwand in der distribution von software.

    > Redhat verdient auch gut an Linux trotzdem haben sie solches Verhalten
    > nicht nötig.

    red hat interessiert sich nen sch*** für die endnutzer, die haben ihre geschäftskunden und fedora für eher versierte linuxnutzer. der endnutzer interessiert red hat kein stück ob er genügend software hat oder mp3s abspielen kann.
    das war nie ubuntus philosophie die freie variante zu beschneiden.
    red hat interessiert es auch kein stück neue nutzer hinzuzugewinnen. hauptsache businesskunden.
    auch sind daus red hat egal. im gegensatz zu ubuntu. da wird versucht das system möglichst einsteigerfreundlich zu machen

  7. Re: red hat interessiert sich auch nicht für endkunden

    Autor: spiderbit 11.03.13 - 15:30

    mit der einstiegsfreundlichkeit geb ich dir sicher recht, allerdings gäbs für Daus auch sowas wie Opensuse als beispiel und habe gerade gestern erfahren das die von irgend ner Firma aufgekauft worden sind, also nimmer dem kack-unternehmen Novel gehört.

    Aber sonst muss ich schon sagen, das deine analyse auch nur zum Teil stimmt, z.B. haben sie entwicklungen wie AIGLX vorangetrieben auch helfen sie in Kernel-teilen viel mit, z.B. auch bei den Grafikkartentreibern. Das nützt den DAUs auch, wenn ihr Outoff-the-box Treiber ordentlich tut.

    Ich kann die wünsche nach mehr kommerziellem Support auch verstehen, nicht das ich sie teile, aber ich kann es verstehen und zum Teil ja eventuell würde ich mir sogar EINEN PC mit geschlossenem Treiber und Linux gesondert vom Rest hin stellen, heute habe ich halt einen Windows pc zum Spielen, für alles andere (außer vielleicht irgendwelches sehr außergewöhnliches Zeug) braucht man ja keinen der schlechten instabilen (geschlossenen) Treiber.

    Aber gerade wenn man hier auf ner grauen Linie rum läuft, oder wie nennt man das, im Graubereich? Sprichwörter ^^ sollte man halt besonder vorsichtig sein sichs mit den anderen nicht zu verscherzen, und nur weil man kommerziellen Support auch an bietet und so gut wie möglich auch integriert, heißt das nicht, das man upstream nicht patches hoch laden darf, und das man jedes opensource programm forken muss.

    Und gerade mit Wayland war das jetzt ne schweinerei, erst Wayland extrem mit vorran treiben dann heimlich hintenrum was eigenes entwickeln und natürlich in dem Moment wo sich Wayland noch nicht durchsetzen konnte die alternative raus hauen.

    Sehe da (klar das kann ich nicht beweisen) mitlerweile Methode dahinter, bei Gnome wars genauso, genau dann wenn das Projekt eine durststrecke hatte, also beim wechsel von 2 zu 3, in diesem schwachsten Punkt wo eine Alternative die verhehrenste Wirkung haben könnte bringt man den Fork. Kaum jemand hätte sich auf geregt, wenn Canonical irgendwann vor 3 Jahren oder so, einen Gnome2 Fork raus gebracht hätte, weil sie mit Gnome nimmer zufrieden gewesen wären oder so. Gut Unity ist natürlich an sich schon recht alt die total instabilen versionen also die Netbook editions... aber es wurde genau dann zum Standard wo es zwar noch schlechter war eindeutig, das muss auch jeder Unity Fan zugeben wie gnome3 (shell) also es war instabiler und lahmer (aka schlechter), und wurde trotzdem zum Stnadard gemacht, nur um es in einem guten Zeitpunkt um die vermeintliche "Konkurenz" anzugreifen.

    Würde es hier um 2 VERKAUF Produkte handeln, MacosX vs Windows würde sich niemand daran stören, aber eigentlich dachte man bisher, das man mehr oder weniger selbst wenn man hier und da mal was forked mehr oder weniger im selben Boot sitzt, und wenn dann Forks eher macht weil man meint den besseren Weg geufnden zu haben, nicht um Vendorlockins aufzubauen und irgendwie Geld zu generieren.

    Wie gesagt im Linuxumfeld sind höhere Standards als in dem normalen Abzock-Raubtierkapitalismus. Das gibt die GPL schon vor, das jeder kostenlos das nehmen darf was der andere gemacht hat, nur das er dafür auch wieder kostenlos zurück geben muss was er gemacht hat (und veröffentlicht hat), das gibt schon ein geben und nehmen umfeld vorraus, wie es sonst auch im Internet vielerorts vor herscht, es ist eben genau ein ANTI-Modell von unserer jetzigen gesellschaft, wobei es natürlich schnittmengen gibt keine frage. Man könnte es auch als Reformmodell bezeichnen wenn einem das besser gefällt.

    Kooperation statt Konkurenzkampf, und Redhat hält sich als beispiel daran, sicher man macht sich vielleicht bei Dienstleistungsverträgen vielleicht konkurenz über den Preis, aber dagegen spricht erstmal ja moralisch auch nicht viel. Vendorlockins und änliches sind dagegen klar unmoralisch.


    Paketformate richten keinen Schaden an, Ubuntu und Debian haben das gleiche Format trotzdem würde jedem mit höchstem Nachdruck abraten Pakete der 2 Distributionen zu mischen. Entweder sie sind klar für DEbian oder sie sind klar für Ubuntu, das ist übrigends einer der Hauptgründe warum ich bisher DEB Files vorgezogen habe gegenüber RPMs, weil bei RPMs dies gerne loser gehandhabt wurde, Dateiabhängigkeiten statt Packetabhängigkeiten z.B. und rpms die lose rum liegen wie setup.exe files. Sicher es gibt seltene Ausnahmen wo ein DEB file beim Softwarehersteller rum liegt für Debian und Ubuntu, aber das ist doch die absolute ausnahme.

    Daher sieht man das man entweder nur noch eine Distribution erlauben dürfte oder sich wünschen müsste, oder die verschiedenen Paketformate keine negative Auswirkungen haben, diese Vorstellung das hier ein Format wünschenswert wäre, kommt klar aus der Windowswelt, wo sich jetzt aber gerade raus stellt, das die Windows-welt klar eindeutig aufm Holzweg war, warum ist den Steam so erfolgreich, genau deshalb weil alles aus einer Quelle kommt und man sich nicht mehr um updates und auch um installation, eventuell getrennt gemanagetem download etc kümmern muss.

    Selbst hier gibts dann in der Windows-welt obwohls nur ein Windows (in verschiedenen versionen) gibt, das selbst hier eine fragmentation kommt, aus anderen gründen sicherlich, aber auch hier hat dann jede größere Firma ihr eigenen Paketmanager, EA mit ihrem Paketmanager, jetzt Microsoft selbst, dann eben Steam etc.

    Und das führt obwohls nur ein Windows gibt, zu einem viel größeren Chaos wie unter Linux, irgendwelche Programme die man doch wieder als exe runterladen muss, dabei gibts dann verschiedene installationstools teils muss man noch getrennt irgendwelche abhängigkeitspakete ziehen, updates sind oft noch größerer horror programm 1 hat nen eingebauten updater, programm 2 einen vermeintlichen, der aber nur die folge-exe runter lädt und dann versucht das zu installieren wo man dann fragen gestellt bekommt wie wenn mans neu installiert udn sich fragt ob man nicht doch das alte erst deinstallieren sollte... dann die ganz ohne updatefunktion etc.

    Also hier ist Linux trotz gegenteiliger Propaganda Jahre Windows vorraus.

    Wozu sollte man Ubuntu One benutzen, der Name sagt doch schon alles etwas das ich offenbar nur unter Ubuntu benutzen kann und mir einen 100% Vendorlockin gibt.

    Sie versuchen einfach alles zu forken nicht aus irgendwelchen technsichen gründen einfach weil sie UBUNTU Software XY haben wollen, um die kontrolle darüber zu kriegen, ein schönes beispiel das auch komplett weg geht vom Desktop und den tollen DAUs ist Versionskontrolle, es gibt nicht nur das was sich jetzt durch setzt und was mitlerweile selbst Microsoft intern benutzt GIT, nein es gab auch schon zu der Zeit ein guten Python-ansatz der auch sehr interessant war: Mercurial.

    Wozu also das Bazar, sie wollen geschäftliche Synergie-effekte erzeugen, sie wollen das weil viele User Ubuntu benutzen, das die dann mehr oder weniger über die anderen geschichten drüber stolpern und die auch verwenden und irgendwann änlich wie Microsoft mit ihrem tollen Office mist, haben die so viele Dateien und Projekte die mit solcher Software verbunden ist, das die Leute kaum noch wechseln können oder wollen.

    Das ist das Problem, der Grund ist das Problem, es ist ok zu forken, wenn man dafür einen guten Grund hat, also ein technischer Grund, es ist nicht ok, rein um Vendor-lockins oder änlcihes zu schaffen solche Software zu erschaffen, denn ein Fork heißt erstmal das das Rad 2x erfunden wird, und das zu 90% doppelte Arbeit gemacht wird, man muss schon einen halbwegs guten Grund haben um die Zeit von fähigen Entwicklern so stark zu vergeuden.


    Selbst wenn ich nicht die diversen Vergleiche heran ziehe wo Bazar meistens in den meisten Punkten als verlierer gegen die 2 anderen her halten musste z.B. im Speed etc, selbst wenn ich die Propaganda von Ubuntu nehme:

    http://doc.bazaar.canonical.com/migration/en/why-switch-to-bazaar.html

    The top ten reasons for switching to Bazaar are:

    Version control for everyone
    (solche tools hätte man leicht für die anderen schreiben können, hat man zum Teil ja auch schon).
    Work offline (gilt für alle)
    Any workflow (gilt für alle)
    Cross platform support (gilt für alle)
    Rename tracking and smart merging (gilt wohl auch für git)
    High storage efficiency and speed ( git beidesmal besser )
    Any workspace model ( auch nichts was git nicht kann )
    Plays well with others ( kann git auch )
    Launchpad ( hier kommen wir wohl dem Grund für den ganzen Zauber näher )
    Plugins and bzrlib ( gilt für alle )

    viel heiße Luft,
    aber halt man will halt alles aus einem Guss, so das man jede Zeile Code kennt, muss man halt alles selbst programmieren anscheinend. Das widerspricht aber eigentlich dem Opensource-gedanken, weit gehend.

    Aber es gibt auch sachen die nicht in der GPL stehen die aber unter Anstand laufen, z.B. erlaubt die GPL auch Spyware und ähnliches, sie macht es den entwicklern aber indirekt schwer sowas zu integrieren weil ein Aufschrei dann erfolgt, wer macht es trotzdme Canonical. ^^

    Dann gibts aber auch noch ein ungeschriebenes Gesetz oder ein Verhaltensmuster das sich eingeführt, hat, z.B. kann man REspekt auch nicht in Gesetze Schreiben trotzdem sollte man den Menschen wenn sie einem kein Grund zum Gegenteil geben erstmal den entgegen bringen.

    Das heißt für die Linuxwelt, das der erste der was raus gebracht hat, der ein gewisses Feedback dafür bekommen hat, erstmal als natürliche Autorität anerkannt wird, im normalfall wird dem jenigen dann wenn etwas noch nciht ganz perfekt ist, ihm patches geschickt, statt das ganze zu forken, erst wenn hier der Autor sich weigert die auf zu nehmen oder es zu lange dauert, oder er sich sonst irgendwie z.B. durch die aufnahme von Spyware daneben verhält wird geforkt.

    Das wird dann aber auch sehr offen gemacht, es gibt ein streit ein kleinen flamwar vielleicht und dann geht man getrennte wege, aber niemand forkt als beispiel Xserver nur damit er hinterher Ubuntu Xserver heißt.

    Das hat was mit anstand zu tun, und wie gesagt es geht noch nicht mal nur darum was sie machen sondern auch wie. Erst Wayland hypen wie sau, dann plötzlich unterm Hut ne fast Fertige Konkurenzsoftware raus bringen.

    Naja sollen sie tun, um so mehr sie tun um so stärker wird der Gegenwind, siehe Amazon, das meiste was sie getan haben was letztens in nem Bericht kam widerspricht wohl keinen Gestetzen oder war zumindest im Graubereich, trotzdem bekommen sie jetzt eben gegenwind dafür, nicht alles was man irgendwie noch knapp innerhalb des rechtlichen Rahmens macht ist OK.

    Man muss es halt auch so sehen, es ist jetzt ein FORK, leider hat man dieses Gesamtsystem lachs früher Linux genannt, daher müsste man wenn mans genau nimmt auch sagen das Android ein Linux ist, nicht den Linuxkernel benutzt sondern ein Linux ist. So wie man das umgangssprachlich oder wie auch immer gerne bezeichnet hat.

    GNU/Linux oder nur GNU ist leider auch kein so guter begriff um hier den Fork zu beschrieben, weil streng genommen selbst ein Debian kein von GNU empfohlene Distribution ist, weil sie kompromisse mit Closedsource-geschichten (Firmwares) etc eingehen.

    Aber man könnte es so sagen, Ubuntu entwickelt sich grad mit rassender Geschwindigkeit zum eigenen Betriebssystem, es ist keine GNU/Linux Distribution mehr, es ist ein eigenes Betriebssystem jetzt, oder entwickelt sich grad dahin, Betriebssystem im neuer definierten Sinne das nicht nur den Kernel beschreibt, so wie eben OSX keine BSD Distribution ist.

    Ja eventuell nicht ganz so radikal weil die GPL solche Lizenzbrüche nicht zu lässt, aber im Grunde ist jetzt Ubuntu für Linux das, was OSX für BSD ist.

    Und Apple ist ja unmoralischer und für die Menschheit schädlicher als Microsoft. Siehe die Massenselbstmorde die sie aufm Gewissen haben bei Foxconn, siehe die geplante Obsoleszenz wo man verbraucher ab gezockt hat, siehe Vendorlockin after Vendorlockin, siehe verdongelung nach verdongelung.

    Apple stellt den feuchten Traum dar den Microsoft sicher oft hatte aber nie durchsetzen konnte da sie als Marktbeherschendes Unternehmen immer an der Leine gehalten wurden.

  8. Re: red hat interessiert sich auch nicht für endkunden

    Autor: Hege 11.03.13 - 17:34

    WOW, das ist der länste Kommentar den ich jemals gesehen habe.

  9. Re: red hat interessiert sich auch nicht für endkunden

    Autor: spiderbit 11.03.13 - 18:03

    ja war auch einer wenn nicht der längste dne ich jeh verfasst habe ^^

    Canonical geht mir langsam gehörig aufn Kicker

  10. Re: red hat interessiert sich auch nicht für endkunden

    Autor: posix 11.03.13 - 21:15

    Wenn schon sowas langes dann bitte mit richtigen Satzzeichen und Formulierungen, war sehr anstrengend zu lesen :/

  11. Re: Auch wenn Canonical rechtlich gesehen nichts falsch gemacht hat...

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 11.03.13 - 22:50

    DTF schrieb:
    ----------------
    > Meines Wissens ist doch nvidia beteiligt?

    Unsinn. Canonical hat NVidia kontaktiert, in der Hoffnung, dass es irgendwann mal die proprietären Treiber in Mir-kompatibler Variante gibt. Das ist alles. NVidia hat Mir-Unterstützung nicht zugesagt und erst recht ist NVidia nicht an Mir beteiligt.

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