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Da hat die Freiheit also ihre Grenzen

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  1. Da hat die Freiheit also ihre Grenzen

    Autor: Himmerlarschundzwirn 09.03.13 - 14:25

    Alles an Linux ist also so frei, dass jeder das machen darf, was die große Masse gut findet. Aber so frei, dass jeder machen darf, was er will, auch wenn es bedeutet, dass manche das blöd finden, ist das ganze dann doch nicht? Wer schimpft denn bitte auf Android? Die machen auch viele Sachen selbst, die die "Community" in 20 Jahren nicht hinbekommen hat. Ubuntu setzt alles daran, Linux unter die Leute zu bringen und die so hoch gepriesene Freiheit auch verfügbar und nutzbar zu machen. Und alles was von der Pseudoelite kommt, ist Gegacker, weil sie sich das doch alles ganz anders vorgestellt haben. Bin ziemlich enttäuscht von soviel Engstirnigkeit und schlage mich hier auf die Seite von Canonical. Auf in den Kampf! :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.13 14:26 durch Himmerlarschundzwirn.

  2. Re: Da hat die Freiheit also ihre Grenzen

    Autor: anonym 09.03.13 - 14:41

    du vergisst dabei einiges:
    1. wurden einige angebliche mängel bei wayland als begründung angeführt, dass mir gebaut werden müsse. nachdem die wayland entwickler alle argumente gegen sie entkräfteten sind etliche davon von der mir-wiki verschwunden.
    2. die behauptungen, dass kwin und alles auf diesem system laufen, ohne die entsprechenden entwickler mal vorher zu fragen. deswegen hat ja martin gräslin auch darum gebeten, kwin nicht mehr zu erwähnen, da kein distributionsspezifischer code von ihm aufgenommen wird. deswegen auch die aussage, dass er es überdenkt, wenn mehrere distros darauf setzen.
    3. wirklich erfahrene entwickler sitzen nicht grade an mir, was nun auch nicht grade vertrauen erweckt, wenn man guckt, wie viele leute an wayland gearbeitet haben, um es so weit zu bringen wie es jetzt ist.
    4. die entwicklung hinter verschlossenen türen und das verprellen etlicher projekte, weil man denen kurz davor noch versprochen hat, dass man sie unterstützt und mitarbeitet.

    also letztendlich gehts fast garnicht um mir selbst, sondern um die kommunikation canonicals. und da kann man etlichen nur recht bei ihrer kritik geben

  3. Re: Da hat die Freiheit also ihre Grenzen

    Autor: violator 09.03.13 - 17:17

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles an Linux ist also so frei, dass jeder das machen darf, was die große
    > Masse gut findet. Aber so frei, dass jeder machen darf, was er will, auch
    > wenn es bedeutet, dass manche das blöd finden, ist das ganze dann doch
    > nicht?

    So ists.

  4. Re: Da hat die Freiheit also ihre Grenzen

    Autor: spiderbit 11.03.13 - 20:50

    Natürlich wird auch auf Android geschumpfen, aber Android ist ein anderes Betriebssystem, naja leider hats hier auch was mit der Namensgebung zu tun, hier ist damals ein fehler unterlaufen, selbst wenn man die engere altmodischere Definition von einem Betriebssystem an wendet und nicht die weitere wo auch kommandozeile etc dazu zählt zählt mindestens noch Grub und Co dazu, also kann ein System aus Grub oder früher Lilo und vielleicht dem Linuxkernel und noch 1-2 anderen komponenten nicht wieder linux als betriebssystem raus kommen.

    Das ist leider etwas das sich eingebürgert hat, früher wusste ich zwar von dem Streit, sah aber eher die idiologische Debatte dahinter, die war mir früher nicht so wichtig, allerdings finde ich die falsch-benennung von dem Betriebssystem, mitlerwiele deshalb nervig weil man ständig 5h drüber diskutieren muss von was man jetzt redet, anstatt einfach ein Wort dafür zu haben.

    Also streng genommen müsste man wohl für fast jedes System das Linux kernel benutzt bzw für jede Distribution die den Linuxkernel benutzt GNU/Linux sagen, wenn man den Kampf um den Namen mal versachlicht, wäre wohl sogar GNU der genaueste Name, der Klar Äpfel von Birnen unterscheidbar macht.

    Aber gut weil sich Linux zu sehr als falscher Name für das ganze eingebürgert hat, hat man sich wohl auf GNU/Linux geeinigt, so eine GNU/Linux distribution die zu 99% aus fremdsoftware besteht, hat nunmal eine anderer verantwortung zu der Community wie wenn jemand 100% selbst programmiert und nur den Kernel benutzt.

    Außerdem hat Google einfach ihr Zeug gemacht, sie haben nie angekündigt, was weiß ich Wayland zu benutzen oder das KWIN bei ihnen laufen wird obwohl sie nicht mal die entwickler gefragt haben... das sind schon andere Sachverhalte. Man kritisiert auch nicht täglich Apple oder Microsoft weil sie unlautere MIttel einsetzen und gar Menschen in Selbstmord treiben wie manche Apfelfirmen.

    Google selbst spricht auch nicht von Linux wenn sie von Android reden, sie reden von Android, also wenn sie dort mist machen, beschmutzen sie nicht dessen Namen und machen eine art Etikettenschwindel.


    Zu der Bemerkung das die anderen 20 Jahre was auch immer nicht hin bekommen haben, was google jetzt hin bekommen hat, gibt es mehreres, google schafft es wohl auch nicht in 10 jahren oder so das hin zu kriegen was die Kernel devs in 20 jahren hin gekriegt haben. Obwohl sie finanziel fast beliebig große Mittel haben. Zweitens gibts auch die klare Trennung google vs opensource gemeinde nicht, so arbeiten auch manche Kernel devs bei google und anderes.


    Außerdem kann man ein Handy-OS nicht vergleichen mit einem Betriebssystem das für Personalcomputer aus geliefert wird. BTW, ich hab so ein Android stick wenn ich wählen könnte das mir jemand ein brauchbares GNU/Linux leiber drauf macht würd ich das ohne zögern zu tun, die bedienung über Tastatur ist fast schon unmöglich...

    Außerdem ist das Softwareangebot an freier nicht-virenverseuchter oder mit popups verseuchter die dann dialer aus lösen software nicht gerade berauschend. Auch muss man das ganze erstmal rooten um basale funktionalitäten frei zu schalten...

    Des weiteren konnte google eben wegen ihrer Marktmacht oder warum auch immer, plötzlich abermillionen geräte mit dem Betriebssystem aus liefern, selbst in dem Status wo Android noch quasi Beta war... Stell dir vor Linux hätte solch eine Möglichkeit (also ein Distributor oder was) gehabt, glaubst du das nicht dann 99% aller windows entwickler auch für Linux entwickelt hätten als beispiel...

    Also alles relativ unfairer unsachliche alles durcheinander geworfenen unkonkrete vorwürfe/vergleiche deinerseits...

  5. Re: Da hat die Freiheit also ihre Grenzen

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 11.03.13 - 23:18

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles an Linux ist also so frei, dass jeder das machen darf, was die große
    > Masse gut findet. Aber so frei, dass jeder machen darf, was er will, auch
    > wenn es bedeutet, dass manche das blöd finden, ist das ganze dann doch
    > nicht?

    Hä? Seit wann legitimieren freie Softwarelizenzen, dass Canonical mit übler Nachrede über die Konkurrenz herziehen darf?

    > Wer schimpft denn bitte auf Android?

    Ganz viele. Schon vor Jahren. Deshalb arbeitet Google jetzt auch Upstream am Kernel.


    > Ubuntu
    > setzt alles daran, Linux unter die Leute zu bringen und die so hoch
    > gepriesene Freiheit auch verfügbar und nutzbar zu machen.

    Leider ohne Erfolg, hat sich der Marktanteil von Desktop-Linux seit Ubuntu auch nicht im Geringsten geändert!

    > Und alles was von
    > der Pseudoelite kommt, ist Gegacker, weil sie sich das doch alles ganz
    > anders vorgestellt haben.

    Ich weiß nicht, wer für dich die Pseudoelite ist, aber die echte Elite ist der harte Kern von Entwicklern, die an den untersten Schichten von Linux-Systemen schrauben (oft angestellt von Red Hat, Intel, IBM, VMware usw.) und die sind diejenigen, die das ganze Zeug produzieren, auf dem Ubuntu fußt, und sich geschossen hinter Wayland stellen.

    > Bin ziemlich enttäuscht von soviel Engstirnigkeit
    > und schlage mich hier auf die Seite von Canonical. Auf in den Kampf! :-)
    Dann schlag du dich mal. Welche Software entwickelst du denn, dass deine Meinung irgendwas zählt?

  6. Re: Da hat die Freiheit also ihre Grenzen

    Autor: posix 12.03.13 - 17:41

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Himmerlarschundzwirn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alles an Linux ist also so frei, dass jeder das machen darf, was die
    > große
    > > Masse gut findet. Aber so frei, dass jeder machen darf, was er will,
    > auch
    > > wenn es bedeutet, dass manche das blöd finden, ist das ganze dann doch
    > > nicht?
    >
    > Hä? Seit wann legitimieren freie Softwarelizenzen, dass Canonical mit übler
    > Nachrede über die Konkurrenz herziehen darf?

    Die Äusserung der freien Meinung ist also verboten? Wer jahrelang nur erfolglosen Murks produziert muss auch mit Kritik umgehen können.

    > > Ubuntu
    > > setzt alles daran, Linux unter die Leute zu bringen und die so hoch
    > > gepriesene Freiheit auch verfügbar und nutzbar zu machen.
    >
    > Leider ohne Erfolg, hat sich der Marktanteil von Desktop-Linux seit Ubuntu
    > auch nicht im Geringsten geändert!

    Seitwann ist das Ubuntus Schuld? Es wurde jahrelang daran gefeilt mit Gnome/KDE usw. etwas brauchbares auf die Beine zu stellen, all diese Projekte haben milde gesagt versagt und nun geht Canonical eigene Wege. Erst Unity jetzt Mir also deutlicher kann man kaum ausdrücken wie ungenügend alle übrigen Lösungen waren, und sie haben Recht. Für Canonical geht es darum Linux auf eine höhere Ebene des Seins zu bringen, Linux soll mehr sein auf dem Desktop als ein ewiges BastlerOS. Sowas erreicht man nicht wenn man sich mit unbelehrbaren Sturköpfen auseinandersetzen muss die in x-Jahren noch nicht verstanden haben dass ihre Denkweise keinen Erfolg bringt...

    > > Und alles was von
    > > der Pseudoelite kommt, ist Gegacker, weil sie sich das doch alles ganz
    > > anders vorgestellt haben.
    >
    > Ich weiß nicht, wer für dich die Pseudoelite ist, aber die echte Elite ist
    > der harte Kern von Entwicklern, die an den untersten Schichten von
    > Linux-Systemen schrauben (oft angestellt von Red Hat, Intel, IBM, VMware
    > usw.) und die sind diejenigen, die das ganze Zeug produzieren, auf dem
    > Ubuntu fußt, und sich geschossen hinter Wayland stellen.

    Es kann dahinter stehen wer will, Wayland ist laut dem aktuellen Stand nicht fähig mit den Treibern von Nvidia zu funktionieren, und wenn dass nicht geht dann ist man sogar gezwungen X-org nach wie vor vorzuziehen.

    > > Bin ziemlich enttäuscht von soviel Engstirnigkeit
    > > und schlage mich hier auf die Seite von Canonical. Auf in den Kampf! :-)
    > Dann schlag du dich mal. Welche Software entwickelst du denn, dass deine
    > Meinung irgendwas zählt?

    Mit welchem Recht verbietest du anderen ihre freie Meiningsäusserung? Was zählt deine Meinung denn nach so einer Äusserung von dir?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.13 17:42 durch posix.

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