1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Linux Community: Canonical löst…

Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: schily 09.03.13 - 23:10

    als nämlich klar wurde, daß er nicht bereit war sein Versprechen
    einzuhalten, gegen die Attacken von Debian gegen die cdrtools
    zu helfen.

    Im Sommer 2008 hatte er mir auf der OSCON in Portland zugesagt,
    dafür zu sorgen daß die Attacken von Debian gegen die cdrtools aufhören.
    Damals klang er sehr überzeugend, daß er sich wirklich für OSS
    einsetzen würde. Einige Monate später zeigte sich dann aber, daß
    er lieber an Intrigen schmiedet die seinen persönlichen Interessen
    helfen statt sich um gemachte Zusagen zu kümmern.

    Dabei wurde schon damals klar, ihm liegt nicht an OSS sondern
    an seiner Firma und daran sie gut zu plazieren, so daß man damit
    irgendwann mal Geld verdienen kann.

  2. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: Omnibrain 10.03.13 - 11:08

    Die Distributoren haben eh ein Rad ab.

    Sie sollten eigentlich nur Dienstleister sein, um Software vom Entwickler zum Endkunden zu bringen. Aber bei Linux mischt immer ihre Weltsicht mit ...

    Hab auch probs mit Debian - Konkurrenz dazu gibts ja kaum. Unter Linux ist es halt schwer als Autor seine Software zum Enduser zu bringen - man muss ja immer in ihren 'Stores' drin sein.

    Kann nur jedem von abraten sich auf den guten Willen der Distributoren zu verlassen - lieber Software für unfreie Systeme entwickeln. Die sind heutzutage Entwicklerfreundlicher.

  3. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: schily 10.03.13 - 20:33

    Also mein Eindruck von Gentoo ist, daß man dort nicht Anderen eine Weltsicht aufdrängen will.

    Interessant ist dabei: Gentoo hat auch nicht bei den durch Debian ausgelösten Attacken gegen die cdrtools mitgemacht.

    Das Problem das ich bei Ubuntu sehe, ist der Versuch in die Grundlagen eines UNIX-artigen Systems einzugreifen und ein proprietäres System mit Vendor lock-in zu schaffen. Schließlich gibt es keinen ernsthaften Grund von der X11 basierten Standard-GUI abzuweichen.

  4. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: QDOS 10.03.13 - 20:48

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schließlich gibt es keinen ernsthaften Grund
    > von der X11 basierten Standard-GUI abzuweichen.
    Dann gibt es in deinen Augen auch keine Grund für Wayland oder?

  5. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: Workoft 10.03.13 - 23:15

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schließlich gibt es keinen ernsthaften Grund von der X11 basierten
    > Standard-GUI abzuweichen.

    Falsch. Es gibt keinen technisch motivierten Grund, nicht für die Zukunft auf Wayland zu setzten. Etwas anderes als X11 zu wollen ist dagegen sehr wohl verständlich.

  6. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: Anonymer Nutzer 11.03.13 - 00:10

    Omnibrain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Distributoren haben eh ein Rad ab.
    >
    > Sie sollten eigentlich nur Dienstleister sein, um Software vom Entwickler
    > zum Endkunden zu bringen. Aber bei Linux mischt immer ihre Weltsicht mit
    > ...
    >
    > Hab auch probs mit Debian - Konkurrenz dazu gibts ja kaum. Unter Linux ist
    > es halt schwer als Autor seine Software zum Enduser zu bringen - man muss
    > ja immer in ihren 'Stores' drin sein.
    >
    > Kann nur jedem von abraten sich auf den guten Willen der Distributoren zu
    > verlassen - lieber Software für unfreie Systeme entwickeln. Die sind
    > heutzutage Entwicklerfreundlicher.

    Wer hindert dich daran, die Pakete auf deine HP zu setzen?
    Wer hindert dich daran, ein Repository anzubieten?
    Wer hindert dich daran, deine Software mittels PPA zu verteilen?
    Wer hindert dich daran, bei Arch im AUR eine PKGBUILD zu erstellen?
    Wer hindert dich daran, bei Gentoo ein Overlay zu betreiben und EBUILD anzubieten?

    Keiner!

  7. In meinen Augen jedenfalls nicht.

    Autor: fratze123 11.03.13 - 08:30

    Und komm jetzt bloß nicht mit irgendwelchen stundenlangen Videos, die erklären sollen, warum X11 am Arsch ist. Kurz und knappe Fakten - ansonsten interessiert mich die Anti-X11-Propaganda auch weiterhin nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.13 08:31 durch fratze123.

  8. "Etwas anderes als X11 zu wollen ist dagegen sehr wohl verständlich."

    Autor: fratze123 11.03.13 - 08:31

    Warum?

  9. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: Omnibrain 11.03.13 - 08:36

    Hi

    > Wer hindert dich daran, die Pakete auf deine HP zu setzen?

    Ja genau unter Linux ist es üblich das Internet nach neueren Programmversionen zu durchsuchen als in apt-get verfügbar sind ... bitte reality check anmachen bevor man fragt.

    > Wer hindert dich daran, ein Repository anzubieten?

    Kriegt man auch wenig user - vor allem weil es ja durchaus uralt versionen in den debian repositories gibt ...

    > Wer hindert dich daran, deine Software mittels PPA zu verteilen?
    > Wer hindert dich daran, bei Arch im AUR eine PKGBUILD zu erstellen?
    > Wer hindert dich daran, bei Gentoo ein Overlay zu betreiben und EBUILD
    > anzubieten?
    >

    Lustigerweise ist Arch + Gentoo vorbildlich - gegenüber Debian. Die beiden distros haben immer neueste Versionen - aber gentoo ist praktisch unbekannt und Arch ist auch nicht wirklich was das grossartig verbreitet ist.

    Linux IST heutzutage Ubuntu/Debian - so siehts nunmal aus (Wobei ich jetzt einfach mal Mint mit ubuntu gleichsetze). Wenn die dich ignorieren ists quasi aus.

    Omnibrain

  10. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: Omnibrain 11.03.13 - 08:40

    Hi

    > Also mein Eindruck von Gentoo ist, daß man dort nicht Anderen eine
    > Weltsicht aufdrängen will.
    >
    > Interessant ist dabei: Gentoo hat auch nicht bei den durch Debian
    > ausgelösten Attacken gegen die cdrtools mitgemacht.
    >

    Mein Eindruck von Gentoo ist das es kaum einer benutzt. Ist quasi das 1% von den 1% der Linux User. In 13 Jahren Softwareentwicklung hatte ich 1 Gentoo user.

    (btw. ich hab Gentoo Jahrelang benutzt - ich mag die Distro. Aber mittlerweile ist mir der Aufwand zu hoch und hab mich Linux Mint 'ergeben' :))

    Omnibrain

  11. Re: "Etwas anderes als X11 zu wollen ist dagegen sehr wohl verständlich."

    Autor: ubuntu_user 11.03.13 - 08:40

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum?

    viele features die heute die compositemanager haben hat x noch an funktionalität.
    dazu hat x viele altlasten. so z.B. sowas wie drawRest(), drawtext usw. was heute niemand mehr nutzt.
    dazu hat x enorme probleme wenn es um 3deffekte auf dem desktop geht. compiz, aiglx, der xserver von novell damals haben alle eher als hack begonnen.

  12. Re: In meinen Augen jedenfalls nicht.

    Autor: QDOS 11.03.13 - 11:15

    Wie wäre es mit dem Fakt, dass man heute hauptsächlich an dem veralteten X-Protokoll vorbeiarbeitet, da es nicht mehr zeitgemäß ist?
    Wie wäre es mit dem Fakt, dass die Funktionalität die man heute verwendet eigentlich fast vollständig von Erweiterungen stammt, die nichts mit der ursprünglichen Idee oder dem Design von X zu tun haben?
    Wie wäre es mit dem Fakt, dass X Sachen spezifiziert, die heute niemand mehr braucht (zB XLFD)...

  13. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: Anonymer Nutzer 11.03.13 - 11:37

    Omnibrain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hi
    >
    > > Wer hindert dich daran, die Pakete auf deine HP zu setzen?
    >
    > Ja genau unter Linux ist es üblich das Internet nach neueren
    > Programmversionen zu durchsuchen als in apt-get verfügbar sind ... bitte
    > reality check anmachen bevor man fragt.

    Sorry, aber jeder Softwareanbieter hat min. seine Software auf der HP oder richtet sich ein eigenes Repository ein (Adobe, Google, Autodesk etc pp), wenn er nicht darauf warten will bis seine Software im offiziellen Repository der Distrubtion ist!

    > > Wer hindert dich daran, ein Repository anzubieten?
    >
    > Kriegt man auch wenig user - vor allem weil es ja durchaus uralt versionen
    > in den debian repositories gibt ...

    Es geht um DEIN eigenes Repository, die dann der User in seine source.lst setzt!
    Wieso sollte DEIN eigenes Repository veraltet sein?

    > > Wer hindert dich daran, deine Software mittels PPA zu verteilen?
    > > Wer hindert dich daran, bei Arch im AUR eine PKGBUILD zu erstellen?
    > > Wer hindert dich daran, bei Gentoo ein Overlay zu betreiben und EBUILD
    > > anzubieten?
    > >
    >
    > Lustigerweise ist Arch + Gentoo vorbildlich - gegenüber Debian. Die beiden
    > distros haben immer neueste Versionen - aber gentoo ist praktisch unbekannt
    > und Arch ist auch nicht wirklich was das grossartig verbreitet ist.

    Arch ist unter den Top 8
    Gentoo schwankt immer zwischen Top 20 und Top 30 und somit genau so "unbekannt" wie Kubuntu!

    > Linux IST heutzutage Ubuntu/Debian - so siehts nunmal aus (Wobei ich jetzt
    > einfach mal Mint mit ubuntu gleichsetze). Wenn die dich ignorieren ists
    > quasi aus.

    Klar, wenn man ein Dau ist und nur Computer Bild liest oO

    > Omnibrain

  14. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 11.03.13 - 23:20

    Erst 2008? Normale Leute wussten schon viel früher, was für'n Depp das ist. Aber hey, fühl dich ruhig wie'n Prophet.

  15. Re: Ich habe schon Ende 2008 vor Marc Shuttleworth gewarnt

    Autor: masteredu 12.04.13 - 15:16

    elementary, und sonst NICHTS, OK?

    Sonst schafft es keine andere Linux Distribution erfolgreich zu werden, und ästhetisch zu wirken.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. AKDB, Würzburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  3. Provadis Partner für Bildung & Beratung GmbH, Frankfurt am Main
  4. Landesamt für Finanzen, Regensburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektroautos: Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands
Elektroautos
Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands

Was muss passieren, damit in zehn Jahren fast jeder in der Tiefgarage sein Elektroauto laden kann? Ein Pilotprojekt bei Stuttgart soll herausfinden, welcher Aufwand auf Netzbetreiber und Eigentümer und Mieter zukommen könnte.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Kabinenroller Microlino 2.0 und dreirädriger E-Motoroller Microletta geplant
  2. Crowdfunding Sono Motors baut vier Prototypen seines Elektroautos
  3. Renault Elektro-Twingo soll nicht schnellladefähig sein

Grünheide: Umweltbewegung agiert bei Tesla-Fabrik unglücklich
Grünheide
Umweltbewegung agiert bei Tesla-Fabrik unglücklich

Es gibt gute Gründe, die Elektromobilität nicht nur unkritisch zu bejubeln. Einige Umweltverbände und Klimaaktivisten machen im Fall der Tesla-Fabrik in Grünheide dabei aber keine besonders gute Figur.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Gigafactory Berlin Der "Tesla-Wald" ist fast gefällt
  2. Grünheide Tesla darf Wald weiter roden
  3. Gigafactory Grüne kritisieren Grüne Liga wegen Baumfällstopp für Tesla

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

  1. Apple TV+: Tim Cook ist von Abozahlen begeistert
    Apple TV+
    Tim Cook ist von Abozahlen begeistert

    Apple will weiterhin keine Zahlen zu den Kunden von Apple TV+ nennen. Auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre sprach Tim Cook nur von einem tollen Start des Dienstes. Außerdem ging der Apple-Chef auf das von Warner geplante Special zur Kultserie Friends ein.

  2. Covid-19: Smartphone-Markt schrumpft wegen Coronavirus
    Covid-19
    Smartphone-Markt schrumpft wegen Coronavirus

    Das Coronavirus hat besonders in China zu vorübergehenden Fabrikschließungen und einem wirtschaftlichen Stillstand geführt. Das hat sich besonders auf Smartphone-Hersteller und ihre Zulieferer ausgewirkt: Analysten rechnen mit einem merklichen Markteinbruch.

  3. Nutzerdaten: Wie eng sollen Konzerne mit Ermittlern zusammenarbeiten?
    Nutzerdaten
    Wie eng sollen Konzerne mit Ermittlern zusammenarbeiten?

    Auch wenn es weitgehend unbekannt ist: Facebook und Google dürfen schon jetzt direkt und schnell Daten an deutsche Behörden aushändigen. In Zukunft könnte das verpflichtend werden - auch in die umgekehrte Richtung. Das hilft Ermittlern, ist aber gefährlich.


  1. 10:38

  2. 10:23

  3. 09:00

  4. 08:33

  5. 08:00

  6. 07:39

  7. 07:00

  8. 22:00