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Warum Features immer gleich komplett nuken?
Autor: M. 14.10.14 - 00:29
Mal abgesehen von der Frage, ob man im Chrome-Dateimanager ext*-Unterstützung für externe Medien braucht oder nicht (die wird anderswo sicher beantwortet): Wenn man ext* nicht mehr weiter pflegen möchte, warum muss man es dann die bisherige, funktionierende Implementierung gleich komplett nuken?
Ich fände es viel sinnvoller, Features, die schon vorhanden sind, die man aber nicht mehr pflegen will, per Default zu deaktivieren, aber z.B. über ein Configfile wie '/etc/unsupported_features' aktivierbar zu halten. Wer so ein Feature noch braucht und, was er tut, kann es da wieder anmachen. Dann hat man die 'Warum kann ich ein ext-Dateisystem nicht umbenennen'-DAUs nicht und die wenigen Entwickler, die das nutzen, sind zufrieden. Wenn es irgendwann mal aus *technischen* Gründen nicht mehr funktioniert, z.B. weil ein API ändert, muss es halt entweder ein Nutzer fixen oder es ist endgültig weg.
Edit: Wenn man sich den Diff anschaut, der ext4 genuked hat ([chromium.googlesource.com]), wär genau das absolut trivial. Ein 'if' darum und gut.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.14 00:34 durch M.. -
Re: Warum Features immer gleich komplett nuken?
Autor: tezmanian 14.10.14 - 09:23
Weil die bisherige Implementierung es scheinbar schwerer macht den Dateimanager weiter mit Features auszustatten.
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Re: Warum Features immer gleich komplett nuken?
Autor: M. 14.10.14 - 14:30
Dann implementiert man die zusätzlichen Features einfach nicht mehr für ext*, lässt aber die Grundfunktionen (standardmässig abgeschaltet) drin.



