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Praktisch nützt mir das NOCH wenig

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  1. Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: \pub\bash0r 27.10.20 - 12:51

    Wayland wird besser, aber es hakt noch. Nicht jede Desktop Environment unterstützt es. Mit NVidia gibt es soweit ich weiß auch noch Probleme (zumindest läuft bei mir nichtmal Gnome an, wenn ich es versuche).
    Screensharing in Videokonferenzen? Fehlanzeige. Die meisten Screenshot Utilities gehen auch nicht.

    Kurzum: viele Kleinigkeiten in der täglichen Arbeit laufen einfach noch nicht mit Wayland. Daher ist mMn X11 noch eine Weile unser Begleiter.

  2. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 27.10.20 - 13:05

    \pub\bash0r schrieb:
    ----------

    > Screensharing in Videokonferenzen? Fehlanzeige.

    Unfug. Geht natürlich, wenn die Entwickler deiner Konferenz-Software nicht zu faul für PipeWire sind.

  3. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: Wuestenschiff 27.10.20 - 13:23

    Inhaltlich gebe ich dir recht allerdings ist mir noch keine software untergekommen die das unterstützt kennst du eine?

  4. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: \pub\bash0r 27.10.20 - 13:32

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > \pub\bash0r schrieb:
    > ----------
    >
    > > Screensharing in Videokonferenzen? Fehlanzeige.
    >
    > Unfug. Geht natürlich, wenn die Entwickler deiner Konferenz-Software nicht
    > zu faul für PipeWire sind.

    Also vor nem Monat unter dem aktuellsten Gnome mit dem aktuellsten Chrome ging es nicht. Das einzige was zu sehen war, war Schwarz.

  5. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: gaym0r 27.10.20 - 13:38

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > \pub\bash0r schrieb:
    > > ----------
    > >
    > > > Screensharing in Videokonferenzen? Fehlanzeige.
    > >
    > > Unfug. Geht natürlich, wenn die Entwickler deiner Konferenz-Software
    > nicht
    > > zu faul für PipeWire sind.
    >
    > Also vor nem Monat unter dem aktuellsten Gnome mit dem aktuellsten Chrome
    > ging es nicht. Das einzige was zu sehen war, war Schwarz.

    Er hat nicht gesagt, dass es generell funktioniert. Er sagte nur, dass es geht, wenn der Entwickler nicht faul ist.

  6. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: \pub\bash0r 27.10.20 - 13:43

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hat nicht gesagt, dass es generell funktioniert. Er sagte nur, dass es
    > geht, wenn der Entwickler nicht faul ist.

    Und ich hab - direkt im Titel - gesagt, dass mir das _praktisch_ nichts nützt. Mir ist schon klar, dass unter Wayland irgendwann vieles funktionieren wird. Noch sind wir aber nicht da. Und ich hab lediglich ein paar der Beispiele gebracht, die mich vor kurzem wieder zu X11 zurückgetrieben haben.
    Was ich mit Wayland theoretisch könnte, nützt mir für die tägliche Arbeit nichts. Nur was ich praktisch damit kann, interessiert mich.

  7. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: treba 27.10.20 - 13:53

    Viele Applikationen, insbesondere proprietäre, haben leider noch nicht nachgezogen. Dabei bietet Pipewire einen ganzen Haufen von Vorteilen für Videokonferenzsoftware. Gleichzeitig werden sie es wohl nie machen, wenn kein Druck von zahlenden Kunden auf sie aufgebaut wird :shrug:

  8. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: fulton 27.10.20 - 13:58

    Ah ja, "faul".

    Kann ich mir schon vorstellen, wie das läuft:
    "Also, wir müssen Windows und macOS unterstützen. Linux wär schön, aber optional. Wie, wir müssen zwei komplett verschiedene Implementierungen für Linux machen?!? WTF? Forget it!"

  9. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: birdy 27.10.20 - 14:24

    fulton schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah ja, "faul".
    >
    > Kann ich mir schon vorstellen, wie das läuft:
    > "Also, wir müssen Windows und macOS unterstützen. Linux wär schön, aber
    > optional. Wie, wir müssen zwei komplett verschiedene Implementierungen für
    > Linux machen?!? WTF? Forget it!"

    Das ist nun aber seit über 20 Jahren so...

  10. Die Entwickler sind aber zu faul

    Autor: janoP 27.10.20 - 14:56

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > \pub\bash0r schrieb:
    > ----------
    >
    > > Screensharing in Videokonferenzen? Fehlanzeige.
    >
    > Unfug. Geht natürlich, wenn die Entwickler deiner Konferenz-Software nicht
    > zu faul für PipeWire sind.

    Also ist was du schreibst Unfug. Praktisch nützt mir das noch wenig.

  11. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: /lib/modules 27.10.20 - 15:17

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Screensharing in Videokonferenzen? Fehlanzeige.

    Also ich habe Fedora mit Gnome3 und Chromium im Einsatz und keine Probleme - ebenso unter Arch, SwayWM und Chromium.
    Für Videokonferenzen nutze ich BBB, aber IMHO ist das ein Browser Feature (daher denke ich nicht das es relevant ist)

    > Die meisten Screenshot Utilities gehen auch nicht.
    Ja, das ist für Anwender nicht offensichtlich - aber vermutlich liegt das daran das ein Großteil des Screenshot Codes dem abgreifen des Bildes dient. Dieser muss zur Portierung nach Wayland neu entwickelt werden. Und die meisten Entwickler schreiben dann vermutlich das Tools komplett neu...

  12. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: Apollo13 27.10.20 - 15:27

    Aber Fedora ist ja nun mal auch immer ziemlich vorn mit dabei, wenn es um neue Funktionen geht. Und dabei ist ihnen Stabilität nicht so wichtig. Für den klassischen Unternehmens-Desktop würde ich Fedora nicht unbedingt einsetzen - da ist ein echtes RHEL oder Ubuntu LTS besser.

  13. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: /lib/modules 27.10.20 - 15:40

    Apollo13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Fedora ist ja nun mal auch immer ziemlich vorn mit dabei, wenn es um
    > neue Funktionen geht. Und dabei ist ihnen Stabilität nicht so wichtig. Für
    > den klassischen Unternehmens-Desktop würde ich Fedora nicht unbedingt
    > einsetzen - da ist ein echtes RHEL oder Ubuntu LTS besser.

    Die Erfahrung hab ich bisher nicht gemacht. Und meine Eltern (nicht unbedingt IT affin) nutzen Fedora seit rund 5 Jahren ausschließlich und ohne Probleme)
    Du empfiehlst Leuten echt RHEL? Ich kann mir nicht vorstellen das Leute das auf einem Notebook der letzen 3 Jahre nutzen können, der 4.18er Kernel ist doch steinalt.
    Aber Ubuntu - joa, kann man schon nutzen. Ist bei mir grob gleichauf mit Fedora.

  14. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: Apollo13 27.10.20 - 15:56

    Ein Ubuntu 18.04 LTS hat standardmäßig (ohne HWE) immer noch nen 4.15er, wenn ich mich recht erinnere. Und läuft auf nahezu allen Notebooks, die ich in den letzten Monaten in der Hand hatte. Nur mit den Ryzen 4000 gibts Probleme. Am Kernel würde ich es deshalb nicht festmachen.

    Aber persönlich empfehle (und nutze ich auch selbst) meistens Ubuntu LTS - jetzt eben die 20.04 LTS. Meine Eltern haben mit der 14.04 LTS angefangen, und sich bis 18.04 sowie 20.04 "hochgearbeitet", auch immer problemlos.

    Meine Erfahrungen mit Fedora sind etwas durchwachsen - zweimal habe ich einen fehlerhaften Update-Zustand erreicht, den ich in akzeptabler Zeit nicht mehr reparieren konnte. Hätte ich vielleicht schon hinbekommen, aber habe mich dann dazu entschieden, neu zu installieren. Ging schneller... Allerdings war das mit Fedora 16 und 19, glaube ich. Also schon etwas her, und seitdem kann sich die Situation auch geändert haben.

  15. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: GorgonzolaKaesetheke 27.10.20 - 16:27

    > zweimal habe ich einen fehlerhaften Update-Zustand erreicht, den ich in akzeptabler Zeit nicht
    > mehr reparieren konnte. Hätte ich vielleicht schon hinbekommen, aber habe mich dann dazu
    > entschieden, neu zu installieren. Ging schneller...

    Kann ich als langjähriger Fedora-Nutzer zu 100% so unterschreiben. Die Idee hinter dem OS ist schön und hat seine Vorteile, aber immer auf dem Upstream zu sein ist bspw. für eine zivile Endanwendergruppe einfach unpassend und führt gerade bei Fedora immer wieder zu brüchigen Systemzuständen die einen an der Welt zweifeln lassen. Und danke für den Ryzen 4000 Hinweis, könnte einiges erklären, denn Wayland lässt bei mir die Pixel flattern dass es weh tut...

  16. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: FreiGeistler 27.10.20 - 16:57

    Apollo13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Fedora ist ja nun mal auch immer ziemlich vorn mit dabei, wenn es um
    > neue Funktionen geht. Und dabei ist ihnen Stabilität nicht so wichtig. Für
    > den klassischen Unternehmens-Desktop würde ich Fedora nicht unbedingt
    > einsetzen - da ist ein echtes RHEL oder Ubuntu LTS besser.


    Eher noch XFCE. Stabilität ohne die Komplexität von Gnome/KDE.

  17. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: zilti 27.10.20 - 17:07

    /lib/modules schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du empfiehlst Leuten echt RHEL? Ich kann mir nicht vorstellen das Leute das
    > auf einem Notebook der letzen 3 Jahre nutzen können, der 4.18er Kernel ist
    > doch steinalt.
    > Aber Ubuntu - joa, kann man schon nutzen. Ist bei mir grob gleichauf mit
    > Fedora.

    Keine Ahnung wie das bei RHEL aussieht, aber openSUSE Leap 15.2 hat Kernel 5.3, und neuere Treiber und Patches werden von SUSE darauf zurückportiert. Habe damit keine Probleme auch auf neuer Hardware.

  18. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 27.10.20 - 19:25

    fulton schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie, wir müssen zwei komplett verschiedene Implementierungen für
    > Linux machen?!? WTF? Forget it!"

    PipeWire funktioniert auch mit X11. Vielleicht mal informieren.

  19. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 27.10.20 - 19:35

    Wuestenschiff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inhaltlich gebe ich dir recht allerdings ist mir noch keine software
    > untergekommen die das unterstützt kennst du eine?

    Chromium und Firefox haben Support dafür seit circa anderthalb bis zwei Jahren.

  20. Re: Praktisch nützt mir das NOCH wenig

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 27.10.20 - 19:37

    \pub\bash0r schrieb:
    -----------------------

    > Also vor nem Monat unter dem aktuellsten Gnome mit dem aktuellsten Chrome
    > ging es nicht. Das einzige was zu sehen war, war Schwarz.

    Da Chromium seit geraumer Zeit PipeWire unterstützt, ist das Problem entweder, dass Google dies in Chrome deaktiviert hat oder du die Dependencies nicht installiert hast.

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