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  5. › Linux-Desktop: KDE SC 4.5.3…

KDE/Linux

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  1. KDE/Linux

    Autor: anfänger 03.11.10 - 17:42

    hallo, ich wusel mich zzt etwas durch die vielen distros durch.
    welche distro hat den immer die neusten packete? damit meine ich nicht RCs oder betas oder sonstwas sondern die ganz normalen final versionen der programme? bei meinen bisherigen war es oft so das abgesehen von sicherheitspazche eine neuere final version erst mit der nächsten neuauflage der distro dazukam oder man es selbst mit der source erstellen musste oder sonstwie zusammen sucht.
    welche distro updatet das von selbst und auch noch auf den aktuellen stand?

  2. Re: KDE/Linux

    Autor: Rolling 03.11.10 - 17:52

    Du brauchst eine Distro mit "Rolling Release" Zyklus.

    Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Rolling_Release


    Ich persönlich nütze Kubuntu mit einigen ppa, so dass zumindest meine wichtigsten Anwendungen Updates erhalten. Das Basissystem darf gerne bei alten bleiben, da reicht mir das Update alle 6 Monate...

  3. Re: KDE/Linux

    Autor: Chris-XXX 03.11.10 - 17:56

    Rolling schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du brauchst eine Distro mit "Rolling Release" Zyklus.

    Jep. Und genau das hat mich neben ein paar anderen Gründen zu Arch Linux gebracht. KDE SC 4.5.3 ist bei mir seit 16:25 installiert - aus dem offiziellen Distributions-Repo wohl gemerkt.

  4. Re: KDE/Linux

    Autor: anfänger 03.11.10 - 18:14

    genau nach sowas habe ich gesucht, werde mir mal arch linux und aptosid genauer anschauen.
    danke euch beiden.

  5. Re: KDE/Linux

    Autor: Rolling 03.11.10 - 19:26

    Du bist Linux Anfänger?

    Dann könnte dich Arch evtl. überfordern. Nach deren Philosophie konfigurierst du das System hauptsächlich mit der Bash. Andererseits kann dich wenn du da durch bist auch nichts mehr schocken und du bist zum "Linuxexperten" geworden.

    Aber das Chakra-Projekt könnte für dich interessant sein. Grob gesagt hast du da einen Arch-Unterbau mit KDE-Oberfläche. Dort kannst du dann alles graphisch einstellen. Diese Distro ist "Half-Rolling", also Basissystem alle 6 Monate Updates, Anwendungen sind Rolling.

  6. Re: KDE/Linux

    Autor: Linuxman 03.11.10 - 19:41

    naja und arch hat zwar immer recht aktuelle pakete, allerdings ist die auswahl beschränkt und man muss so oft auf AUR zurückggreifen, was weder komfortabel noch schnell geht.
    Eine wirklich rießiges Paketangebot mit sehr sehr aktuellen paketen hat Gentoo... erfahrung und viel CPU power vorausgesetzt...

  7. Re: KDE/Linux

    Autor: Chris-XXX 03.11.10 - 20:57

    Linuxman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja und arch hat zwar immer recht aktuelle pakete, allerdings ist die
    > auswahl beschränkt und man muss so oft auf AUR zurückggreifen, was weder
    > komfortabel noch schnell geht.
    > Eine wirklich rießiges Paketangebot mit sehr sehr aktuellen paketen hat
    > Gentoo... erfahrung und viel CPU power vorausgesetzt...

    Ich habe jahrelang mit Gentoo gearbeitet und war absolut überzeugt davon. Irgendwann ging es mir aber dann doch auf den Keks, hauptsächlich aus zwei Gründen: es dauert viel zu lange und es ist ständig kaputt.
    Der Wechsel zu Arch war dann ein genialer Schritt... Rolling Release, "einfache" Konfiguration (wenn man erstmal die Paradigmen von Klicki-Bunti abgelegt und sich mit der Shell angefreundet hat), ...
    Und mal ehrlich, die paar Pakete, die es nur in AUR gibt hat man mit Sicherheit schneller compiliert als ein Gentoo-User sein ganzes System.

    Ich habe jedenfalls meine Traumdistribution gefunden.

  8. Re: KDE/Linux

    Autor: schnief 03.11.10 - 21:12

    anfänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > genau nach sowas habe ich gesucht, werde mir mal arch linux und aptosid
    > genauer anschauen.
    > danke euch beiden.


    PCLinuxOS ist vielleicht auch was für dich. Anfängertauglicher.

    http://pclinuxos.com/

  9. Re: KDE/Linux

    Autor: gentoo 03.11.10 - 21:35

    Chris-XXX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe jahrelang mit Gentoo gearbeitet und war absolut überzeugt davon.
    > Irgendwann ging es mir aber dann doch auf den Keks, hauptsächlich aus zwei
    > Gründen: es dauert viel zu lange und es ist ständig kaputt.

    Das Kompilieren dauert lange, das stimmt. Ich gehe aber so vor dass ich das einmal pro Woche mache. Meistens dann Samstags während ich die Wohnung putze oder Einkaufen gehe. Bis ich fertig bin, sind die Updates auch durch. Auch das monatliche KDE-update läuft gut.

    Dringende Updates oder Installationen einzelner Programme unter der Woche dauern nicht zu lange. Das kommt bei mir aber auch eh selten vor.

    Wenn man "portage-niceness" auf 20 setzt, kann man neben dem Kompilieren auf einem Dual-Core (auch mit -j3) nebenher noch ganz gut Arbeiten.

    Worin ich dir nicht zustimmen kann ist dass es "ständig kaputt" ist. Natürlich gibt es hin und wieder kleinere Probleme. Aber in den 8 Jahren, in den ich Gentoo nun Benutze, hatte ich nie große Probleme. Es läuft einfach, stabil und schnell. Mir ist noch keine andere Distribution untergekommen, die ähnlich flexibel und dabei auch noch genauso stabil läuft.

  10. Re: KDE/Linux

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 03.11.10 - 23:32

    Die immer neusten Pakete (das schreibt man übrigens ohne C) von KDE-Programmen hat auch openSUSE. Man muss halt ggf. ein zusätzliches Repo aktivieren, aber das geht bei oS total einfach.

  11. Re: KDE/Linux

    Autor: matbhm 04.11.10 - 02:25

    Genau! Und deswegen ist bei mir unter OpenSuse seit 16:15 Uhr KDE 4.5.3 installiert!

  12. Re: KDE/Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 04.11.10 - 08:44

    Rolling schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du brauchst eine Distro mit "Rolling Release" Zyklus.
    >
    > Schau mal hier: de.wikipedia.org

    Davon rate ich Einsteigern prinzipiell ab. Wenngleich man hier jederzeit sehr aktuell unterwegs ist, schleppt man aber eben auch mit jedem Update neue Fehler mit ein, waehrend alte Bugs natuerlich auch gefixt werden. Dennoch - ein Kernsystem, was man nur bei Bedarf (alle 6 oder 24 Monate wie z.B. bei *ubuntu) komplett umkrempelt, laeuft auf Dauer deutlich stabiler und fehlerfreier.

    > Ich persönlich nütze Kubuntu mit einigen ppa, so dass zumindest meine
    > wichtigsten Anwendungen Updates erhalten. Das Basissystem darf gerne bei
    > alten bleiben, da reicht mir das Update alle 6 Monate...

    Genau das ist auch meine Meinung: Wenn ich wirklich ein top aktuelles Programm brauche, gibt es innerhalb weniger Tage oder Wochen nach dem Release ein PPA, womit ich via Paketmanager einzelne Programme upgraden kann. Allerdings muss man hier schauen, wem man hier in Sachen PPA vertraut und grundsaetzlich koennen solche Upgrades ein nachfolgendes Systemupgrade beeintraechtigen. Um letzteres auszuschliessen, landen bei mir alle eigenen Dateien auf einer eigenen Partition und statt des Systemupgrades gibt es eine Systemneuinstallation (dauert mit SSD ca. 10min), Programmneuinstallation (geht mit einer einzigen Kommandozeile fuer alle benoetigten Programme, die ich in einer Textdatei stehen habe). Einzig das Einstellen bestimmter Programme, Hintergundbilder, Systemeinstellungen dauert ein paar Minuten mehr. Alles in allem dauert aber so eine Neuinstallation auch nicht laenger als ein Upgrade.

  13. Re: KDE/Linux

    Autor: Der braune Lurch 04.11.10 - 08:56

    > Dennoch - ein Kernsystem, was man nur bei Bedarf (alle 6 oder 24 Monate wie z.B. bei *ubuntu) komplett umkrempelt, laeuft auf Dauer deutlich stabiler und fehlerfreier.

    Ja, die 6 Monate lang vielleicht. Updates bei Ubuntu haben mich immer zur Verzweiflung getrieben, besonders, wenn der proprietäre Nvidia-Treiber installiert war. Ein Update bei Arch Linux, bei dem Kernel, xorg, glibc, der Nvidia-Treiber selbst und was weiß ich noch alles aktualisiert wird? Kein Problem.

    > Allerdings muss man hier schauen, wem man hier in Sachen PPA vertraut und grundsaetzlich koennen solche Upgrades ein nachfolgendes Systemupgrade beeintraechtigen.

    Ja, besonders, wenn ein Paket aus einer inoffiziellen Quelle eine explizite Paketversion verlangt. Das Problem habe ich im AUR auch, aber nicht so extrem: Passiert das da, kann ich die PKGBUILD anpassen und selbst ein neues Paket erstellen. Dank Vierkerner geht das auch meist relativ schnell.

    > Alles in allem dauert aber so eine Neuinstallation auch nicht laenger als ein Upgrade.

    Ja, wenn man es richtig macht. Als Anfänger wird man wohl nicht auf die Idee kommen.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  14. Re: KDE/Linux

    Autor: Rolling 04.11.10 - 19:32

    Die Pakete für Kubuntu sind heute auch im Backports ppa eingetroffen :)

    Wie bei einem Minorupdate zu erwarten lief alles fehlerfrei....

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