1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Linux-Desktops: Razor-qt für…
  6. Th…

Das hört sich ...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: YALD

    Autor: Schiwi 23.12.11 - 08:40

    Ass Bestos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder z.b. die software manger in den distris. die funktionen sind überall
    > gleich, aber fast jeder bastelt sich ein eigenes programm. wieso nicht ein
    > backend und die distris basteln sich dann ein individuelles theme wenn
    > gewünscht.

    Das passiert doch schon längst? QApt ist eine Lib die von Paketverwaltungsguis wie z.b. Muon als unterbau genutzt werden kann, mit LightDM kommt jetzt ein Displaymanager der in backend und gui unterteilt ist.
    Einige Leute sehen aber anscheinend immer nur die negativen Seiten

  2. Re: YALD

    Autor: SoniX 23.12.11 - 08:43

    posix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein weiterer Fork von OpenOffice kann egal sein, da mittlerweile Oracle die
    > Finger im Spiel hat und dieses Office somit nicht mehr "frei" ist im
    > eigentlichen Sinne. Ein Fork davon ist bereits mit LibreOffice entstanden
    > und wird weiter entwickelt.

    Oracle hat die Entwicklung von OpenOffice der Apache Foundation übergeben.
    Der Fork war meines Erachtens unnötig. Einfach nur vorschnell gehandelt.

  3. Re: YALD

    Autor: Ass Bestos 23.12.11 - 09:08

    posix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein weiterer Fork von OpenOffice kann egal sein, da mittlerweile Oracle
    > kommerziell die Finger im Spiel hat und dieses Office somit nicht mehr
    > "frei" ist im eigentlichen Sinne. Ein Fork davon ist bereits mit
    > LibreOffice entstanden und wird weiter entwickelt.
    da openoffice momentan der apache unterstellt ist, ist das projekt ja schon gerettet.
    und die lobbyarbeit kann auch bei libre office passieren.

    > Unter Linux geht das alles, dir gefällt etwas nicht?
    hab ich das gesagt? interpretier nicht mehr in meinen beitrag als ich geschrieben habe.

    > Ändere es selbst egal
    > was... bspw. ein Programm dem man weitere Funktionen gibt oder vorhandenes
    > verbessert?
    > Selbst die Idee was nützlich wäre oder effektiver kann schon weiter helfen,
    > ohne dass man unbedingt programmieren können muss.
    so die theorie. die realität sieht leider anders aus.

    > Glaube anhand deiner Wünsche könnte PC-BSD interessant sein was auf FreeBSD
    > basiert.
    ja, ist eigentlich ein sehr anwenderfreundliches system, nur hab ich es wieder runtergeschmissen, weil die treiberunterstützung nicht so dolle war.

  4. Re: YALD

    Autor: Ass Bestos 23.12.11 - 09:15

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > posix schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein weiterer Fork von OpenOffice kann egal sein, da mittlerweile Oracle
    > die
    > > Finger im Spiel hat und dieses Office somit nicht mehr "frei" ist im
    > > eigentlichen Sinne. Ein Fork davon ist bereits mit LibreOffice
    > entstanden
    > > und wird weiter entwickelt.
    >
    > Oracle hat die Entwicklung von OpenOffice der Apache Foundation übergeben.
    >
    > Der Fork war meines Erachtens unnötig. Einfach nur vorschnell gehandelt.
    ich meinte die geschichte die in dem artikel mit "team openoffice" genannt ist.

  5. Re: YALD

    Autor: Ass Bestos 23.12.11 - 09:26

    Schiwi schrieb:
    > Das passiert doch schon längst? QApt ist eine Lib die von
    > Paketverwaltungsguis
    aha und welche distris benutzen das schon?

    > wie z.b. Muon als unterbau genutzt werden kann, mit
    > LightDM kommt jetzt ein Displaymanager der in backend und gui unterteilt
    > ist.
    wird leider nur von *buntu verwendet. soweit ich das weiß. und remote unterstützung (komm gerade nicht drauf wie das heißt) fehlt wohl auch.

    > Einige Leute sehen aber anscheinend immer nur die negativen Seiten
    tu ich das?

  6. Re: YALD

    Autor: zZz 23.12.11 - 10:14

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > YetAnotherLinuxDistribution
    >
    > Vielfallt ist zwar gut, aber auf der anderen Seite nervts mich langsam.
    > X-Distris und alle im Endeffekt gleich.

    du hast vielleicht missverstanden, dass du gar nicht ALLE distributionen parallel installieren musst :D

  7. Re: YALD

    Autor: SSD 23.12.11 - 11:42

    posix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SSD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > malachi54 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ich finde es auch sehr schade, dass sich die OSS community nicht ein
    > > wenig
    > > > zusammen raffen kann...es gibt so viele tolle Projekte aber i-wie
    > > arbeiten
    > > > alle für sich...
    > > also Razor-qt arbeitet eng mit kde zusammen ...
    > >
    > > > siehe unity vs gnome shell an... was macht linux mint? sie gehen hin
    > und
    > > > basteln extensions..bitte sagt mir nicht canonical hätte das nicht
    > > machen
    > > > können auch wenn sie das z.b. auf tablets etc. pp. einsetzen möchten -
    > > > darauf wollen die gnome macher doch auch hinaus!
    > > Canonical wollte aber sofort eine eigene Oberfläche und nicht erst auf
    > > Gnome 3 warten ...
    > > Außerdem wollen sie bestimmt unabhängig sein und das ist erst
    > garantiert,
    > > wenn die Erweiterbarkeit "stabil" genug ist (Features + API) und das
    > ist,
    > > denke ich mal, erst mit Gnome 3.4 der Fall.
    > >
    > > > über diese thematik könnt ich mich wirklich 24/7 ärgern!
    > > >
    > > > lxde, xfce, jetzt razor
    > > > ja ok es gibt "gtk" und es gibt "qt" anhänger..aber selbst in diesen
    > > > "lagern" gibts wieder abspaltungen... das erinnert mich nur an "das
    > > leben
    > > > des brian" xD
    > > Über eventuelle Vereinigungen von Desktops könnte man diskturieren ...
    > > Es ist halt nicht einfach und vll. auch einfach nicht den Aufwand wert,
    > den
    > > es kosten würde ...
    > > Man kann auch darüber diskutieren, ob es überhaupt möglich wäre, alle
    > > Desktops zu vereinen ...
    > > Man müsste dann wahrscheinlich schon beim Download auswählen, welche
    > > Oberfläche / welche Features man haben möchte, damit die Download- und
    > > Installationsgröße nicht allzu groß werden ...
    > > Was aber auf jeden Fall verbessert werden kann, ist die Kompatibilität
    > der
    > > Desktops / Distributionen.
    > > Ein einheitliches Paketformat wäre super.
    >
    > Okay wieder 2 die nicht wissen wovon sie reden.
    >
    > Über die Thematik bei Gnome/KDE etc... braucht man garnicht reden, ebenso
    > die Aufregung ist überflüssig. Man ist weder verpflichtet das zu nutzen
    > noch ist man daran gebunden!
    Es geht darum dass es immer noch Teile von Distributionen gibt, die jede Distro für sich selbst macht, so auch bei der DE.
    Würde man alles zusammenlegen, dann würde es das vll. nicht mehr geben
    Dasselbe könnte man natürlich auch erreichen, indem die Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern maximiert wird ...

    > Lädst du dir ein Ubuntu mit Unity Desktop,
    > dann hast du ebenso die Möglichkeit den Desktop über den Paketmanager
    > innerhalb weniger Minuten in Gnome/KDE/XFCE/LXDE zu verwandeln. In Linux
    > ist alles möglich, is völlig egal was andere fabrizieren, man muss es nicht
    > annehmen und das ist auch gut so. Über alles wird nur geflamed dabei ist
    > bspw. Gnome 3 garnicht fertiggestellt bis Dato. KDE 4 ist auch erst seit
    > Version 4.7 richtig gut, das ist die Entwicklung und wenn man mal nachlesen
    > würde dann wüsste man das auch.
    XXX ist richtig gut ... wenn man mal nachlesen würde, dann wüsste man das auch ...
    ah ja

    > Genauso die willkürlichen Installationen,
    > bis auf die LTS Versionen sind alle anderen rein experimentell und nur zum
    > testen gedacht und nicht um darauf aufzubauen.
    > Ubuntu 10.04 LTS läuft beispielsweise völlig reibungslos und stabil, 10.10
    > und 11.04/11.10 hingegen sind nur zwischen Releases und es wird immer
    > betont wann eine neue LTS Version erscheint (bsp. Ubuntu 12.04) die wieder
    > auf Stabilität und Zuverlässigkeit getrimmt ist.
    >
    > Ist bei Windows im übrigen auch nicht anders:
    > Win 95 Fail > Win98 war der Fix und benutzbar, Win98 SE/Win ME war direkt
    > für die Tonne.
    > Win NT war ebenso Vorreiter vom stabilen Win 2000, dann kam Win XP was mal
    > längere Zeit gehalten hat trotz der Problematik anfangs.
    > Win Vista war fast ein Supergau, was ebenso mit Win 7 gefixt wurde. Was Win
    > 8 betrifft bleibt abzuwarten.
    Was hat das mit dem Thema zu tun?

    > Einheitliches Paketformat? Es gibt DEB und RPM, das sind die einzigen die
    > wirklich Relevanz haben und dabei ist es herzlich egal was man nutzt, da
    > beide genau dasselbe tun doch beide ihre jeweiligen Stärken und Schwächen
    > haben > ausprobieren was einem mehr zusagt.
    zum Austausch wäre es weit besser, wenn man ein einheitliches Paketformat nimmt ...

    > Desktops vereinen? Wozu, such dir den aus der dir am meisten zusagt und
    > bleib dabei! Die anderen Desktops haben dann milde gesagt garnicht mehr zu
    > interessieren so einfach ist das...
    > Jede Distri hat ihr bestimmtes Ziel, um dem Geschmack von nahezu jedem
    > Individuum gerecht zu werden, da jeder etwas anderes bevorzugt! Dabei ist
    > die Unterschiedlichkeit vollkommen egal da alles auf Linux aufbaut und
    > somit zu 100% kompatibel ist... ganz egal wie eine Distri aussieht.
    ... kommt darauf an, was man programmieren will und wie man das Produkt anbieten will (nimmt man ein Paket zur Installation?)

    100% kompatibel wäre es, wenn sich jede Anwendung nahtlos in jeden Desktop integrieren würde, was kaum zu erreichen ist.

    > **Man müsste dann wahrscheinlich schon beim Download auswählen, welche
    > Oberfläche / welche Features man haben möchte, damit die Download- und
    > Installationsgröße nicht allzu groß werden ... **
    >
    > Ist jetzt nicht ernsthaft gemeint? Linux verbraucht ohnehin kaum an
    > Installationsgröße oder Downloadvolumen, ist dabei auf das absolut
    > wichtigste und beste an Software getrimmt was notwendig ist um stressfrei
    > gleich loslegen zu können und da willste nochwas wegtrimmen? Aber ein
    > Windows 7 mit seinen 18~GB an Volumen (ohne eigene Software!) ist also
    > nicht zuviel? No Comment.
    Stell dir mal KDE SC, Gnome, XFCE, LXDE u.v.m. mit all ihren Anwendungen in einem Betriebssystem vor ...

    > Schiwi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Software unterliegt der Evolution.
    > > Viele Arten kommen auf die Welt, entwickeln sich, sterben aus oder
    > > behaupten sich.
    > > Was ist daran schlecht? Klappt in der Natur ja auch
    >
    > Absolut richtig, und wird auch immer so sein. Nur mit dem großen
    > Unterschied das man dies bei Linux öffentlich sieht im Detail und bei
    > Windows/Apple schön verdeckt gehalten wird selbst wenn sie ein System
    > herausbringen was man nur als eine Beta bezeichnen könnte.
    Windows und Mac OS zeigen, dass in der Softwarewelt nicht unbedingt Arten "aussterben" müssen ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.12.11 11:45 durch SSD.

  8. Re: YALD

    Autor: SSD 24.12.11 - 00:56

    Reiter auf dem MIPS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und a propos Spiele: Ich habe mir das aktuelle Humble Bunde gekauft und
    > eigentlich ist es schon traurig, bei SuperMeatBoy funktioniert kein Sound,
    > bei den meisten anderen Spiele funktioniert der Vollbildmodus nicht
    > richtig, bit.tripper reagiert nur verzögert auf Eingaben, etc. Es ist
    > wirklich kein Wunder, dass keiner komerzielle, vor allem keine Spiele,
    > Software für Linux entwickeln will.

    @Sound bei Super Meat Boy:
    hmm, bei mir funktioniert alles wie gewünscht =)
    was hast du für ein System? - ich hab ein Ubuntu
    vll. hast du ja auch nur eine Abhängigkeit nicht installiert?

  9. Re: YALD

    Autor: posix 24.12.11 - 03:17

    SSD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es geht darum dass es immer noch Teile von Distributionen gibt, die jede
    > Distro für sich selbst macht, so auch bei der DE.
    > Würde man alles zusammenlegen, dann würde es das vll. nicht mehr geben
    > Dasselbe könnte man natürlich auch erreichen, indem die Zusammenarbeit
    > zwischen den Entwicklern maximiert wird ...

    Ist auch klar das jeder was eigenes tut, jede Distri kämpft nunmal um die Gunst der User und daher versucht eben jede Distri alles zu optimieren um ein besseres Ergebnis zu haben als der Rest. Doch da alles Quelloffen ist, werden doch wieder alle davon profitieren. Es wäre sicher auch nicht verkehrt wenn man in so mancher Hinsicht mehr zusammenarbeiten würde, doch da jeder Mensch eigene Interessen/Ideen verfolgt, wird das nur schwer machbar sein.
    Zum anderen gibts ja die großen Distris wie Debian, Ubuntu, LinuxMint die alle auf DEB Pakete setzen z.B. und auch diese LinuxMint Debian Edition, als Rolling Release dürfte für viele interessant sein da es dort keine großen Updates gibt sondern nur Buxfixes und stabile Neuerungen (ähnlich Windows 7 was auch ein Rolling Release ist).


    > XXX ist richtig gut ... wenn man mal nachlesen würde, dann wüsste man das
    > auch ...
    > ah ja

    Nicht nur X spielt eine Rolle, die Desktops selbst müssen schliesslich auch stabil laufen da ja alles miteinander arbeitet.


    > Was hat das mit dem Thema zu tun?

    Das hat insofern damit zutun um mal die Tatsachen darzustellen die überall gleich ablaufen, doch bei Windows wird es nur allzu oft unter den Tisch gekehrt als ob nie Probleme bei den Windows Releases existieren würden. Doch bei Linux wird auf jeder Kleinigkeit herumgehackt nur weil dort alles offengelegt wird was Fehler und Buxfixes betrifft. Bei Windows/MacOS wird das ja fast schon heimlich erledigt, bis man hinterher erfährt wie kritisch so manches gewesen ist.


    > zum Austausch wäre es weit besser, wenn man ein einheitliches Paketformat
    > nimmt ...

    Austausch? Was willste denn austauschen? Wozu soll man ein Paket einem anderen zuschicken? Wenn dann schickt man die Source die man per Konsole kompilieren kann, oder mal lädt sich das was man will selbst runter. Ansonsten sind alle Linuxe kompatibel da nur Linux also der Kern eine Rolle dabei spielt. Da ganze drumherum (Userspace) ist wieder ne ganz andere Schiene. Wenn es um Datenaustausch geht, Remotedesktop und solche Dinge, sowas bringt jede Distri mit und somit kann man sich auch mit einer völlig anderen Distri austauschen ist gar kein Problem.


    > 100% kompatibel wäre es, wenn sich jede Anwendung nahtlos in jeden Desktop
    > integrieren würde, was kaum zu erreichen ist.

    Auch hier wozu? Dafür sind die verschiedenen Desktops da um jedem das zu geben womit er am liebsten arbeitet bzw. am besten klar kommt. Ein Userinterface ohne Ausweichmöglichkeiten ist einfach nur Unsinn. Man sieht es an Win7 wie ineffektiv der Explorer bzw. die Gui arbeitet, ebenso die kompliziert verschachtelten Menüs die eine Zumutung sind. Ein Glück das es KDE für Windows gibt.


    > Stell dir mal KDE SC, Gnome, XFCE, LXDE u.v.m. mit all ihren Anwendungen in
    > einem Betriebssystem vor ...

    Muss mir nicht vorstellen ich kenne die Größenverhältnisse, man hat auch nie alle auf einem Medium drauf und selbst wenn dann passt es ebenso auf eine handelsübliche DVD (3-4GB). Wo ist also das Problem? Einzige Ausnahme ist hier PC-BSD 9.0 was sämtliche Linux Desktops auf dem Installationsmedium mitbringt, und diese sind sogar parallel nutzbar.


    > Windows und Mac OS zeigen, dass in der Softwarewelt nicht unbedingt Arten
    > "aussterben" müssen ...

    Die sind auch kommerziell und schreiben Usern vor wie sie am PC zu arbeiten haben. In Windows/MacOS gibt es keine Entscheidungsfreiheit, und läuft etwas nicht hat man die Arschkarte da man nichts tun kann und ständig auf andere angewiesen ist. Sowas schafft Abhängigkeit und ist komplett gegen die Linux eigene Philosophie von Freiheit.
    Linux mag in der Hinsicht vl. nicht konsistent sein, doch war es ursprünglich nie für den Desktop gedacht und sollte auch nie in Konkurrenz mit Windows z.B. treten.
    Wird sicherlich noch ein paar Releases dauern, doch dann wird Linux auf dem Desktop deutlich besser dastehen, wenn die aktuellen Probleme (Gnome 3 etc.) gelöst sind.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.11 03:29 durch posix.

  10. Re: YALD

    Autor: apt-pupil 24.12.11 - 06:31

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > YetAnotherLinuxDistribution
    >
    > Vielfallt ist zwar gut, aber auf der anderen Seite nervts mich langsam.
    > X-Distris und alle im Endeffekt gleich.
    > Wirklich Produktivitätssteigerungen gibt es kaum.
    >
    > Und was ist ein langsamer Rechner? Arbeitet hier noch jemand mit einem
    > 486er ?

    Also auf meinem IBM X41 Tablet dauerts als schon länger / Videos rucken wenn ich mit gnome2 am arbeiten / video gucken bin.
    Dabei hat das Ding 'ne 1,5 Ghz CPU und 2,5 GB Ram :-(

    Ich sah bisher eigentlich nur noch die Möglichkeit demnächst auf lxde umzusteigen. ein anderer Fenstermanager der vllt nicht ganz so superspartanisch aussieht und dann auch noch schneller ist wär mir natürlich lieber :-)

    PS: windoofs kann man da gleich vergessen, es sei denn win2k, oder XP ohne SP3 oder Win7 ohne updates

  11. Find ich auch Scheiße!

    Autor: Wary 24.12.11 - 17:47

    Und zwar überall! Ich hab mir vor kurzem ein neues Auto gekauft! Das war so viel Aufwand, bis ich mich informiert hatte, welche Autos es gibt. Und Kompromisse musste ich auch eingehen.
    Warum tun sich die nicht alle zusammen und bauen nur noch ein Auto?
    Dann könnten einfach alle zum Autohändler gehen, der würde ihnen einen Preis sagen und dafür könnten sie dann ein Auto kaufen!
    Aber ich finde eh denken so anstrengend! Warum gibts nicht jemanden der immer allen sagt, was sie zu tun haben?
    Wieviel Zeit mit denken vergeudet wird! Schrecklich!

  12. Re: Find ich auch Scheiße!

    Autor: Ass Bestos 24.12.11 - 18:55

    Wary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zwar überall! Ich hab mir vor kurzem ein neues Auto gekauft! Das war so
    > viel Aufwand, bis ich mich informiert hatte, welche Autos es gibt. Und
    > Kompromisse musste ich auch eingehen.
    > Warum tun sich die nicht alle zusammen und bauen nur noch ein Auto?
    bis hier hab ich nur den kopf geschüttelt.

    > Dann könnten einfach alle zum Autohändler gehen, der würde ihnen einen
    > Preis sagen und dafür könnten sie dann ein Auto kaufen!
    hier hab ichs dann kapietr ;-)

    > Aber ich finde eh denken so anstrengend! Warum gibts nicht jemanden der
    > immer allen sagt, was sie zu tun haben?
    > Wieviel Zeit mit denken vergeudet wird! Schrecklich!
    :-D

    closed source mit dem autovergleich fällt mir immer sofort ein auto mit abgeschlossener motorhaube ein, wo nur der autohersteller ein schlüssel hat.

  13. Re: YALD

    Autor: SSD 24.12.11 - 23:47

    posix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SSD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Es geht darum dass es immer noch Teile von Distributionen gibt, die jede
    > > Distro für sich selbst macht, so auch bei der DE.
    > > Würde man alles zusammenlegen, dann würde es das vll. nicht mehr geben
    > > Dasselbe könnte man natürlich auch erreichen, indem die Zusammenarbeit
    > > zwischen den Entwicklern maximiert wird ...
    >
    > Ist auch klar das jeder was eigenes tut, jede Distri kämpft nunmal um die
    > Gunst der User und daher versucht eben jede Distri alles zu optimieren um
    > ein besseres Ergebnis zu haben als der Rest. Doch da alles Quelloffen ist,
    > werden doch wieder alle davon profitieren. Es wäre sicher auch nicht
    > verkehrt wenn man in so mancher Hinsicht mehr zusammenarbeiten würde, doch
    > da jeder Mensch eigene Interessen/Ideen verfolgt, wird das nur schwer
    > machbar sein.
    > Zum anderen gibts ja die großen Distris wie Debian, Ubuntu, LinuxMint die
    > alle auf DEB Pakete setzen z.B. und auch diese LinuxMint Debian Edition,
    > als Rolling Release dürfte für viele interessant sein da es dort keine
    > großen Updates gibt sondern nur Buxfixes und stabile Neuerungen (ähnlich
    > Windows 7 was auch ein Rolling Release ist).
    Es kämpft nicht jede Distri um die Gunst ihrer Nutzer - warum sollten sie?
    Das ist nur bei "kommerziellen" Distros wie z.B. der Fall.
    Bei "nicht kommerziellen" Distros wie afaik z.B. Linux Mint geht es nur darum, ein möglichst gutes "Nutzererlebnis" zu bieten - wird die Distro obsolet oder stellen sich irgendwelche Grundgedanken / Prinzipien als falsch heraus oder fehlen die Resourcen, dann verschwindet sie eben. In den meisten Fällen ist das nicht weiter schlimm.

    > > Was hat das mit dem Thema zu tun?
    >
    > Das hat insofern damit zutun um mal die Tatsachen darzustellen die überall
    > gleich ablaufen, doch bei Windows wird es nur allzu oft unter den Tisch
    > gekehrt als ob nie Probleme bei den Windows Releases existieren würden.
    > Doch bei Linux wird auf jeder Kleinigkeit herumgehackt nur weil dort alles
    > offengelegt wird was Fehler und Buxfixes betrifft. Bei Windows/MacOS wird
    > das ja fast schon heimlich erledigt, bis man hinterher erfährt wie kritisch
    > so manches gewesen ist.
    ist schon ein bisschen weit hergeholt und könnte deshalb sinnvollerweise als "OT" gekennzeichnet werden oder sonstwie ...

    > > zum Austausch wäre es weit besser, wenn man ein einheitliches
    > Paketformat
    > > nimmt ...
    >
    > Austausch? Was willste denn austauschen? Wozu soll man ein Paket einem
    > anderen zuschicken? Wenn dann schickt man die Source die man per Konsole
    > kompilieren kann, oder mal lädt sich das was man will selbst runter.
    > Ansonsten sind alle Linuxe kompatibel da nur Linux also der Kern eine Rolle
    > dabei spielt. Da ganze drumherum (Userspace) ist wieder ne ganz andere
    > Schiene. Wenn es um Datenaustausch geht, Remotedesktop und solche Dinge,
    > sowas bringt jede Distri mit und somit kann man sich auch mit einer völlig
    > anderen Distri austauschen ist gar kein Problem.
    Zum einfachen Austausch von Programmen braucht man ein "proprietäres" (Closed Source) Format. Man kann nicht allen Nutzern sagen, sie sollen sich ihre Software doch selber "bauen" (kompilieren), wenn sie etwas brauchen - wieso glaubst du gibt es "proprietäre" Formate wie DEB, RPM und nicht nur Quellcodearchive (*.tar.gz)?

    An der Stelle wäre es doch einfach, wenn die Distributionen untereinader "paket-kompatibel" wären, oder nicht?
    Das würde für den Nutzer besser Paketqualität bedeuten =)
    Das ist der Grund, warum ein einheitliches Paketformat sinnvoll wäre (und am besten wären natürlich einheitliche Paketquellen).

    @"Da ganze drumherum (Userspace) ist wieder ne ganz andere Schiene":
    Mag sein, ist aber deshalb auch nicht weniger wichtig.

    > > 100% kompatibel wäre es, wenn sich jede Anwendung nahtlos in jeden
    > Desktop
    > > integrieren würde, was kaum zu erreichen ist.
    >
    > Auch hier wozu? Dafür sind die verschiedenen Desktops da um jedem das zu
    > geben womit er am liebsten arbeitet bzw. am besten klar kommt. Ein
    > Userinterface ohne Ausweichmöglichkeiten ist einfach nur Unsinn. Man sieht
    > es an Win7 wie ineffektiv der Explorer bzw. die Gui arbeitet, ebenso die
    > kompliziert verschachtelten Menüs die eine Zumutung sind. Ein Glück das es
    > KDE für Windows gibt.
    wozu portable Programme?
    - damit sich der Nutzer bei einem Wechsel der Plattform nicht umgewöhnen muss und seine Lieblingsprogramme beibehalten kann ...
    Bei grundlegenden Dingen (Dateimanager) ist Portabilität eher unwichtig und daher sind sie auch oft nicht so portabel.
    Das musste auch BSD vor kurzem schmerzhaft erleben (Systemd).
    Natürlich schränkt Portabilität oft die "Vielfalt" ein - kann sie aber auch erhöhen.
    Auch wenn sie einschränkend wirkt, heben die Vorteile fast immer die Nachteile auf.
    Oder siehst du das anders?

    > > Stell dir mal KDE SC, Gnome, XFCE, LXDE u.v.m. mit all ihren Anwendungen
    > in
    > > einem Betriebssystem vor ...
    >
    > Muss mir nicht vorstellen ich kenne die Größenverhältnisse, man hat auch
    > nie alle auf einem Medium drauf und selbst wenn dann passt es ebenso auf
    > eine handelsübliche DVD (3-4GB). Wo ist also das Problem? Einzige Ausnahme
    > ist hier PC-BSD 9.0 was sämtliche Linux Desktops auf dem
    > Installationsmedium mitbringt, und diese sind sogar parallel nutzbar.
    Es ist einfach nicht optimal, aber so schlimm wäre es nicht - das stimmt.
    Man müsste sich halt statt einer CD eine DVD kaufen und der Download würde länger dauern.
    Dass dieses Thema in der Linux-Welt umstritten ist, sieht man z.B. daran, dass es OpenSuse nur mit allen Desktops gibt, während es bei Fedora für alle Desktops außer Gnome einen "Spin" (ein eigenes ISO) gibt.

    Aber nett, dass du quasi für mich argumentiert hast xD
    (Du kannst dir keine Zusammenlegung der Distros [Desktops] vorstellen.)

    > > Windows und Mac OS zeigen, dass in der Softwarewelt nicht unbedingt
    > Arten
    > > "aussterben" müssen ...
    >
    > Die sind auch kommerziell und schreiben Usern vor wie sie am PC zu arbeiten
    > haben. In Windows/MacOS gibt es keine Entscheidungsfreiheit, und läuft
    > etwas nicht hat man die Arschkarte da man nichts tun kann und ständig auf
    > andere angewiesen ist.
    Wie du sagst können einige Dinge bei Windows fast nicht aussterben, es müsste sich Microsoft für eine Änderung und gegen einen Austausch der jeweiligen Komponente entscheiden.
    Bei Linux ist es ähnlich, nur dass leichter zu Alternativen gegriffen wird (Austausch), weil es diese eben geben kann und gibt. Es kommt daher natürlich auch bei Linux vor, dass eine Komponente "revolutioniert" statt ausgetauscht wird (Gnome 2 -> Gnome 3 bei z.B. Fedora ?).

    Was ich damit sagen will:
    In der Informationstechnik ist ein Wandel von "Komponenten" (bei der IT Softwarekomponenten) im Gegensatz zu der Situation in der Natur nicht nur durch "Evolutionen" möglich, sondern auch durch "Revolutionen".

    > Sowas schafft Abhängigkeit und ist komplett gegen
    > die Linux eigene Philosophie von Freiheit.
    > Linux mag in der Hinsicht vl. nicht konsistent sein, doch war es
    > ursprünglich nie für den Desktop gedacht und sollte auch nie in Konkurrenz
    > mit Windows z.B. treten.
    > Wird sicherlich noch ein paar Releases dauern, doch dann wird Linux auf dem
    > Desktop deutlich besser dastehen, wenn die aktuellen Probleme (Gnome 3
    > etc.) gelöst sind.
    hoffentlich =)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT Security Spezialist (m/w/d)
    BAHAG AG, Mannheim
  2. Junior Software Developer (m/w/d) Ruby on Rails
    Sektor N GmbH, Hamburg, Heidelberg (Home-Office möglich)
  3. Programmierer / Softwareentwickler (w/m/d)
    Haux-Life-Support GmbH, Karlsbad
  4. Datenschutz Manager / Data Compliance Manager (m/w/d)
    Bauhaus AG, Mannheim

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Xenothreat: Star Citizen von der besten und schlechtesten Seite
Xenothreat
Star Citizen von der besten und schlechtesten Seite

Das Xenothreat-Event in Star Citizen ist vorbei. Es bescherte einer tollen Community grandiose Raumschlachten - wenn es denn funktionierte.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. Cloud Imperium Games Der nächste Patch setzt Fortschritt in Star Citizen zurück
  2. Chris Roberts' Vision Nach einem Jahr Pause kehren wir zu Star Citizen zurück
  3. Weltraumsimulation Star Citizen Alpha 3.13 bringt Schiff-zu-Schiff-Docking

Neue iPhones und mehr: Apple macht ein Päuschen
Neue iPhones und mehr
Apple macht ein Päuschen

Apple hat neue Produkte vorgestellt - Bahnbrechendes war nicht dabei. Selbst die Apple-Manager machten einen lustlosen Eindruck.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Apple iPhone 13 Pro nimmt Prores in 4K nur mit großem Speicher auf
  2. NSO-Trojaner Apple schließt Sicherheitslücke in iOS, MacOS und WatchOS
  3. Apple Event für iPad und Macs soll später folgen

Corona und IT: Arbeiten ganz ohne Geschäftsreisen
Corona und IT
Arbeiten ganz ohne Geschäftsreisen

Für manche in der IT mag er ein Segen sein, für andere ist er projektgefährdend: der coronabedingte Wegfall von Geschäftsreisen.
Ein Erfahrungsbericht von Boris Mayer