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Wer benutzt OpenSUSE noch?

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  1. Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: finzi 24.04.17 - 22:21

    Irgendwie rückt die gute alte Suse für mich gefühlt immer weiter in den Hintergrund. Mir fällt ad-hoc in meinem ganzen Umfeld kein einziger Nutzer ein.

    Poweruser mit Frustrationstoleranz nehmen Arch oder Gentoo, der DAU und Uninteressierte der einfach nur ein laufendes System will bekommt ein Ubuntu vorgesetzt.
    Stabilitätsfanatiker nehmen Debian, das kommt dann auch auf den Server – wer dort Support braucht nimmt Red Hat oder SLES, aber openSUSE? Ich kenn keinen…

  2. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: /usr/ 24.04.17 - 22:28

    Ich würde mich keinesfalls als DAU oder uninteressiert bezeichnen, für mich ist Linux Mint (Ubuntu Derivat) dennoch die beste Distro von allen. Da stimmt mMn einfach das Gesamtpaket, alles Wichtige ist drin aber nicht mehr. Leider war openSUSE in der Hinsicht überfüllt. Gleichzeitig hatte ich mit openSUSE aber die meisten Probleme, zB was meine nVidia Karte anging oder den Flashplayer, der immer wieder Kernel Panics verursachte. Abgesehen davon ist bei Ubuntu/Mint fast immer eine Lösung für ein Problem im Netz zu finden, bei openSUSE selten.

    Ist ein Ohrwurm eigentlich eine Urheberrechtsverletzung?

  3. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Wallbreaker 25.04.17 - 02:10

    Ich für meinen Teil hatte mit OpenSUSE vorwiegend nur Stress. Das fing schon beim ungenügenden RPM-Paketformat an, gefolgt von Stabilitäts -und Softwareproblemen, was jedoch nur noch von YaST übertrumpft wurde, als Installer und Systemkonfigurationstool. Nie habe Ich etwas derart widerliches erlebt, was Mir nicht nur wertvolle Zeit raubte, selten richtig funktionierte, und Mich noch in meinen Möglichkeiten einschränkt hat. Für Mich ein unsägliches Konzept, was Mich bis heute von OpenSUSE fern hält, was selbst mit Tests ab und an nicht besser wurde. Nicht ohne Grund ist die DEB-Basis derart verbreitet, da deutlich über 200 Distributionen von Debian abstammen. Hat sich einfach bewährt was sich oft bestätigt.

  4. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: FreiGeistler 25.04.17 - 07:33

    /usr/ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mich keinesfalls als DAU oder uninteressiert bezeichnen, für mich
    > ist Linux Mint (Ubuntu Derivat) dennoch die beste Distro von allen.

    Mint, ok, aber mit Cinnamon (das mit dem tollen Menü) habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht.
    Gnome-Terminalemulator und das leistungshungrige Nemo scheinen feste Abhängigkeiten zu sein, Cinnamon verursacht unter manchen CPU's Systemfreezes, und
    Wichtig: Mint sollte man wegen Kompatibilitätsproblemen nur über den eigenen Update-Manager updaten, Der hält aber Pakete aus Ubuntu, auch Sicherheitspatches, zurück.

  5. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.17 - 07:40

    finzi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie rückt die gute alte Suse für mich gefühlt immer weiter in den
    > Hintergrund. Mir fällt ad-hoc in meinem ganzen Umfeld kein einziger Nutzer
    > ein.
    >
    > Poweruser mit Frustrationstoleranz nehmen Arch oder Gentoo, der DAU und
    > Uninteressierte der einfach nur ein laufendes System will bekommt ein
    > Ubuntu vorgesetzt.
    > Stabilitätsfanatiker nehmen Debian, das kommt dann auch auf den Server
    > – wer dort Support braucht nimmt Red Hat oder SLES, aber openSUSE?
    > Ich kenn keinen…

    Wenn bei mir Linux lauft ist es OpenSUSE: warum? Die Distribution läuft leicht und effizient, hat mit KDE ein gutes Interface, aktuelle Programme und bietet neben der Befehlszeile auch YaST an - und zypper in der Befehlszeile.
    Und die Stabilität ist kein Problem unter openSUSE.

    Ubuntu? Na danke, ein unbrauchbare UI mit konstant Ubuntu-typischen Problemen... Man braucht eine Menuleiste? Pech gehabt... Kann man ja auf den Balken mit dem Fensterbänke legen.
    Warum ich mir Ubuntu antun soll, erschließt sich mir nicht.
    Das Software Management unter Ubuntu ist auch eher eine Katastrophe wenn man etwas halbwegs aktuelles nutzen will.

    Mit Kaputt-Linux CentOS muss ich mich im Büro herumquälen. Warum diese Distribution mit RedHat noch nicht gestorben ist, weiß ich nicht.... Jedenfalls laut CentOS nach dem Prinzip "wir bieten alte oder kaputte Software an, was anderes gibt es nicht" - von völlig veralteten Bibliotheken hin zu Programmen... und wehe man möchte die KDE Suche unter CentOS 5.x benutzen - die ist einfach kaputt.
    Also auch nicht wirklich eine Alternative wenn man denn die Wahl hat.

  6. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: elgooG 25.04.17 - 08:01

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn bei mir Linux lauft ist es OpenSUSE: warum? Die Distribution läuft
    > leicht und effizient, hat mit KDE ein gutes Interface, aktuelle Programme
    > und bietet neben der Befehlszeile auch YaST an - und zypper in der
    > Befehlszeile.
    > Und die Stabilität ist kein Problem unter openSUSE.

    Ja und nein. SuSE Enterprise ist unglaublich zuverlässig. openSUSE macht oft zu viele Experimente und neue Releases waren bisher oft nicht von Anfang an sauber. Wenn man es aber bedächtig einsetzt (und vor allem mit dem neuen Release-System) kann man es problemlos auch für Server benutzen. YaST hat außerdem den großen Vorteil, dass jeder halbwegs erfahrene Admin damit umgehen kann, auch wenn er sonst kein Linux einsetzt.

    > Ubuntu? Na danke, ein unbrauchbare UI mit konstant Ubuntu-typischen
    > Problemen... Man braucht eine Menuleiste? Pech gehabt... Kann man ja auf
    > den Balken mit dem Fensterbänke legen.
    > Warum ich mir Ubuntu antun soll, erschließt sich mir nicht.
    > Das Software Management unter Ubuntu ist auch eher eine Katastrophe wenn
    > man etwas halbwegs aktuelles nutzen will.

    Sorry, aber das ist ermal völlig falsch und Ubuntu hat genug alternative Oberflächen anzubienten, wenn man Unity nicht mag. Denn hier geht es nur um persönliche Vorlieben und nicht mehr. Am effektiven Arbeiten hindert es ganz und gar nicht. Auf einem ThinkPad oder einen ThinkServer läuft es außerdem gleichermaßen out of the box rund.

    Weiterer Vorteil: Da es keine Trennung zur Enterprise-Version gibt, kann man sich sehr gut auf die Zertifizierungen bei Notebooks & Server verlassen.

    > Mit Kaputt-Linux CentOS muss ich mich im Büro herumquälen. Warum diese
    > Distribution mit RedHat noch nicht gestorben ist, weiß ich nicht....
    > Jedenfalls laut CentOS nach dem Prinzip "wir bieten alte oder kaputte
    > Software an, was anderes gibt es nicht" - von völlig veralteten
    > Bibliotheken hin zu Programmen... und wehe man möchte die KDE Suche unter
    > CentOS 5.x benutzen - die ist einfach kaputt.
    > Also auch nicht wirklich eine Alternative wenn man denn die Wahl hat.

    Dann wird sie bei euch einfach nicht gut gewartet. CentOS ist allerdings auch nicht grundlos so extrem konservativ. Wenn ihr tatsächlich Probleme damit habt und die Unternehmenskultur sauber ist, dann sollte ein Wechsel ja auch kein Problem darstellen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  7. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: longthinker 25.04.17 - 08:05

    Vielleicht einge derjenigen, die solches Schubladendenken ebenso langweilt wie die Hahnenkämpfe einiger Fanboys und Hater. Vielleicht ist es ihnen egal, ob man sie kennt oder nicht. Vielleicht haben sie kein Bedürfnis, auf diese Frage "Ich! Ich! Ich!" zu rufen.

  8. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: devman 25.04.17 - 08:07

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > finzi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Irgendwie rückt die gute alte Suse für mich gefühlt immer weiter in den
    > > Hintergrund. Mir fällt ad-hoc in meinem ganzen Umfeld kein einziger
    > Nutzer
    > > ein.
    > >
    > > Poweruser mit Frustrationstoleranz nehmen Arch oder Gentoo, der DAU und
    > > Uninteressierte der einfach nur ein laufendes System will bekommt ein
    > > Ubuntu vorgesetzt.
    > > Stabilitätsfanatiker nehmen Debian, das kommt dann auch auf den Server
    > > – wer dort Support braucht nimmt Red Hat oder SLES, aber openSUSE?
    > > Ich kenn keinen…
    >
    > Wenn bei mir Linux lauft ist es OpenSUSE: warum? Die Distribution läuft
    > leicht und effizient, hat mit KDE ein gutes Interface, aktuelle Programme
    > und bietet neben der Befehlszeile auch YaST an - und zypper in der
    > Befehlszeile.
    > Und die Stabilität ist kein Problem unter openSUSE.
    >
    > Ubuntu? Na danke, ein unbrauchbare UI mit konstant Ubuntu-typischen
    > Problemen... Man braucht eine Menuleiste? Pech gehabt... Kann man ja auf
    > den Balken mit dem Fensterbänke legen.
    > Warum ich mir Ubuntu antun soll, erschließt sich mir nicht.
    > Das Software Management unter Ubuntu ist auch eher eine Katastrophe wenn
    > man etwas halbwegs aktuelles nutzen will.
    >
    > Mit Kaputt-Linux CentOS muss ich mich im Büro herumquälen. Warum diese
    > Distribution mit RedHat noch nicht gestorben ist, weiß ich nicht....
    > Jedenfalls laut CentOS nach dem Prinzip "wir bieten alte oder kaputte
    > Software an, was anderes gibt es nicht" - von völlig veralteten
    > Bibliotheken hin zu Programmen... und wehe man möchte die KDE Suche unter
    > CentOS 5.x benutzen - die ist einfach kaputt.
    > Also auch nicht wirklich eine Alternative wenn man denn die Wahl hat.

    Das sind harte Worte. Meiner Erfahrung haben alles Betriebssysteme (inkl. Windows) ihre Probleme. CentOS muss ich auch im Unternehmen nutzen und ich kann die Erfahrung nicht teilen. Ubuntu selbst nutze ich auf Desktop PC und Laptop und ich kenne keine besser Community, die hilft. Es läuft wirklich tadellos. Dann nutze ich noch Debian privat auf meine Server und das System liebe ich, das läuft und läuft und Updates laufen und Release Updates laufen. Einige Server laufen da seit 10 Jahren ohne Neuinstallation.
    Dann gibt es noch die ganzen Spezial Versionen, Amazon AWS Linux, Alpine Linux, CoreOS für die Cloud.
    Das macht doch auch Linux und die Distries aus, die Vielfältigkeit.

  9. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Lagganmhouillin 25.04.17 - 08:21

    finzi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Poweruser mit Frustrationstoleranz nehmen Arch oder Gentoo, der DAU und
    > Uninteressierte der einfach nur ein laufendes System will bekommt ein
    > Ubuntu vorgesetzt.

    Bitte warum ist jemand, "der einfach nur ein laufendes System möchte" ein DAU oder uninteressiert? Ich denke, ich bin weder das eine noch das andere. Ich arbeite in der IT und frickel nebenbei zu Hause an 5 Raspberries herum, also bin ich weder ein DAU noch uninteressiert. Trotzdem möchte ich am Desktop ein System, in das ich nicht viel Aufwand stecken muß, und das ich auch zum Spielen nutzen kann (Steam) und dafür ist Ubuntu ideal.

  10. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.17 - 08:34

    elgooG schrieb:
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    > DetlevCM schrieb:
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    > -----
    > > Wenn bei mir Linux lauft ist es OpenSUSE: warum? Die Distribution läuft
    > > leicht und effizient, hat mit KDE ein gutes Interface, aktuelle
    > Programme
    > > und bietet neben der Befehlszeile auch YaST an - und zypper in der
    > > Befehlszeile.
    > > Und die Stabilität ist kein Problem unter openSUSE.
    >
    > Ja und nein. SuSE Enterprise ist unglaublich zuverlässig. openSUSE macht
    > oft zu viele Experimente und neue Releases waren bisher oft nicht von
    > Anfang an sauber. Wenn man es aber bedächtig einsetzt (und vor allem mit
    > dem neuen Release-System) kann man es problemlos auch für Server benutzen.
    > YaST hat außerdem den großen Vorteil, dass jeder halbwegs erfahrene Admin
    > damit umgehen kann, auch wenn er sonst kein Linux einsetzt.
    >
    > > Ubuntu? Na danke, ein unbrauchbare UI mit konstant Ubuntu-typischen
    > > Problemen... Man braucht eine Menuleiste? Pech gehabt... Kann man ja auf
    > > den Balken mit dem Fensterbänke legen.
    > > Warum ich mir Ubuntu antun soll, erschließt sich mir nicht.
    > > Das Software Management unter Ubuntu ist auch eher eine Katastrophe wenn
    > > man etwas halbwegs aktuelles nutzen will.
    >
    > Sorry, aber das ist ermal völlig falsch und Ubuntu hat genug alternative
    > Oberflächen anzubienten, wenn man Unity nicht mag. Denn hier geht es nur um
    > persönliche Vorlieben und nicht mehr. Am effektiven Arbeiten hindert es
    > ganz und gar nicht. Auf einem ThinkPad oder einen ThinkServer läuft es
    > außerdem gleichermaßen out of the box rund.
    >

    Na ja... Man kann unter Ubuntu KDE installieren - aber bekommt dann gerne mal jede Menge Warnungen...
    Und auch bei Kwrite sorge ich mich untr Ubuntu um die Stabilität - im Vergleich zu, zum Beispiel openSUSE.
    Wobei es für die Stabilität im Allgemeinen nicht förderlich ist es OS komplett zu gebastelt - sprich, ab einer bestimmten Menge Anpassungen sollte man lieber die Distribution wechseln da man damit dann doch weniger Probleme hat.

    > Weiterer Vorteil: Da es keine Trennung zur Enterprise-Version gibt, kann
    > man sich sehr gut auf die Zertifizierungen bei Notebooks & Server
    > verlassen.
    >
    > > Mit Kaputt-Linux CentOS muss ich mich im Büro herumquälen. Warum diese
    > > Distribution mit RedHat noch nicht gestorben ist, weiß ich nicht....
    > > Jedenfalls laut CentOS nach dem Prinzip "wir bieten alte oder kaputte
    > > Software an, was anderes gibt es nicht" - von völlig veralteten
    > > Bibliotheken hin zu Programmen... und wehe man möchte die KDE Suche
    > unter
    > > CentOS 5.x benutzen - die ist einfach kaputt.
    > > Also auch nicht wirklich eine Alternative wenn man denn die Wahl hat.
    >
    > Dann wird sie bei euch einfach nicht gut gewartet. CentOS ist allerdings
    > auch nicht grundlos so extrem konservativ. Wenn ihr tatsächlich Probleme
    > damit habt und die Unternehmenskultur sauber ist, dann sollte ein Wechsel
    > ja auch kein Problem darstellen.

    Das hat nichts mit Wartung zu tun, sondern das CentOS ein Haufen veralteter Mist ist. Das gleiche Problem hatte ich in England sowie hier in Frankreich, wobei manche Probleme in England durch die ältere Hardware vermutlich kaschiert wurden.
    Ich hatte einen armen Linux-Admin ziemlich lange mit der KDE-Suche beschäftigt gehabt: die läuft einfach nicht.
    Hier in Frankreich läuft AVX2 im Kernel nicht.
    Dazu das gebastel mit GCC weil RedHat ja Leiber ein Steinzeit 4.3.x oder so ausliefert was vor über 10 Jahren mal aktuell war.
    Das hat nichts mit Wartung zu tun, sondern damit das CentOS einfach als Betriebssystem ungeeignet ist wenn man halbwegs aktuelle Software einsetzen will. Das wird dann dadurch kompensiert dass man munter Bibliotheken lädt und Compiler in den Anfang des Pfad setzt damit diese bevorzugt werden...
    Und manche Programme kann man auf Gedeih und Verderb nicht zum Laufen bringen ohne das halbe OS umzubauen...
    Jedenfalls habe ich unter openSUSE keine der Probleme die ich mit CentOS habe - alleine weil unter openSUSE Bibliotheken und andere Abhängigkeiten nicht massivst veraltet sind.

  11. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.17 - 08:43

    devman schrieb:
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    > DetlevCM schrieb:
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    > > finzi schrieb:
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    >
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    > > > Irgendwie rückt die gute alte Suse für mich gefühlt immer weiter in
    > den
    > > > Hintergrund. Mir fällt ad-hoc in meinem ganzen Umfeld kein einziger
    > > Nutzer
    > > > ein.
    > > >
    > > > Poweruser mit Frustrationstoleranz nehmen Arch oder Gentoo, der DAU
    > und
    > > > Uninteressierte der einfach nur ein laufendes System will bekommt ein
    > > > Ubuntu vorgesetzt.
    > > > Stabilitätsfanatiker nehmen Debian, das kommt dann auch auf den Server
    > > > – wer dort Support braucht nimmt Red Hat oder SLES, aber
    > openSUSE?
    > > > Ich kenn keinen…
    > >
    > > Wenn bei mir Linux lauft ist es OpenSUSE: warum? Die Distribution läuft
    > > leicht und effizient, hat mit KDE ein gutes Interface, aktuelle
    > Programme
    > > und bietet neben der Befehlszeile auch YaST an - und zypper in der
    > > Befehlszeile.
    > > Und die Stabilität ist kein Problem unter openSUSE.
    > >
    > > Ubuntu? Na danke, ein unbrauchbare UI mit konstant Ubuntu-typischen
    > > Problemen... Man braucht eine Menuleiste? Pech gehabt... Kann man ja auf
    > > den Balken mit dem Fensterbänke legen.
    > > Warum ich mir Ubuntu antun soll, erschließt sich mir nicht.
    > > Das Software Management unter Ubuntu ist auch eher eine Katastrophe wenn
    > > man etwas halbwegs aktuelles nutzen will.
    > >
    > > Mit Kaputt-Linux CentOS muss ich mich im Büro herumquälen. Warum diese
    > > Distribution mit RedHat noch nicht gestorben ist, weiß ich nicht....
    > > Jedenfalls laut CentOS nach dem Prinzip "wir bieten alte oder kaputte
    > > Software an, was anderes gibt es nicht" - von völlig veralteten
    > > Bibliotheken hin zu Programmen... und wehe man möchte die KDE Suche
    > unter
    > > CentOS 5.x benutzen - die ist einfach kaputt.
    > > Also auch nicht wirklich eine Alternative wenn man denn die Wahl hat.
    >
    > Das sind harte Worte. Meiner Erfahrung haben alles Betriebssysteme (inkl.
    > Windows) ihre Probleme. CentOS muss ich auch im Unternehmen nutzen und ich
    > kann die Erfahrung nicht teilen. Ubuntu selbst nutze ich auf Desktop PC und
    > Laptop und ich kenne keine besser Community, die hilft. Es läuft wirklich
    > tadellos. Dann nutze ich noch Debian privat auf meine Server und das System
    > liebe ich, das läuft und läuft und Updates laufen und Release Updates
    > laufen. Einige Server laufen da seit 10 Jahren ohne Neuinstallation.
    > Dann gibt es noch die ganzen Spezial Versionen, Amazon AWS Linux, Alpine
    > Linux, CoreOS für die Cloud.
    > Das macht doch auch Linux und die Distries aus, die Vielfältigkeit.

    Harte Worte weil das genau meine Meinung über CentOS widerspiegelt. Es gibt Probleme und es gibt kaputte Produkte.

    Vermutlich hängt es auch davon ab was man unter CentOS genau machen will, aber um mal so über einige Probleme zu berichten...
    - AVX2 wird vom Kernel nicht unterstützt, somit kann ich ein Programm nicht mit -march=native kompilieren, oder besser ich kann es kompilieren aber nicht ausführen
    - KDE Suche gibt es nicht und bekommt man nicht zum Laufen
    - Firefox ist steinalt
    - einen modernen Chromium-basierten Browser kriegt man nicht zum Laufen weil die LibC zu alt ist... (mag Chrome nicht, aber für einige spezielle lokale Dateien mit zu vie JavaScript wäre der, oder ein Derivat, praktisch)
    - GROMACs kompilieren? Geht nur mit einer Uraltversion... (benutze ich am Ende doch nicht)
    - aktuelles R? Fehlanzeige...
    - dazu ein Programm was man unter Anaconda (Python...) nutzt welches unter CentOS einige Fehler im Test hat aber scheinbar läuft... (keine/weniger Probleme unter openSUSE)
    - Aktuell ist es auch so dass ich die Session mit Ctrl+Alt+Backspace abstürzen lassen muss wenn jemand meinen Bildschirm ausschaltet weil ich dann keinen graphischen Desktop mehr bekomme...

    ...da lassen sich bestimmt noch mehr Probleme finden... Neben der Beobachtung das CentOS wesentlich langsamer ist als openSUSE.

    ...aber openSUSE gibt mir keiner am Arbeitsplatz... Auch wenn ich es lieber hätte...

  12. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Hakuro 25.04.17 - 08:48

    CentOS wird vor allem im Serverbereich eingesetzt - genauso wie RHEL. Wie kommt man eigentlich auf die Idee das als DesktopOS zu nutzen? Wer eine aktuelle Distro mit YUM etc. will vom "Red Hat Zweig", der nimmt ein Fedora.

  13. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.17 - 08:52

    Hakuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CentOS wird vor allem im Serverbereich eingesetzt - genauso wie RHEL. Wie
    > kommt man eigentlich auf die Idee das als DesktopOS zu nutzen? Wer eine
    > aktuelle Distro mit YUM etc. will vom "Red Hat Zweig", der nimmt ein
    > Fedora.

    Wer auf die Idee kommt?
    Die IT-Abteilung in mindestens zwei unabhängigen Organisationen... - Die Nutzer selbst werden nicht gefragt was diese nutzen wollen.

  14. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Maturion 25.04.17 - 09:00

    Ich mag/mochte openSUSE wirklich, bin aber 2015 nach über 10 Jahren auch auf eine andere Distribution (Mint) gewechselt. Ungefähr zeitgleich ist auch der einzige andere openSUSE-Nutzer in meinem Bekanntenkreis gewechselt. Ich hatte auch schon länger das Gefühl, dass immer mehr Leute abwandern.
    Die letzten openSUSE-Versionen haben auf mich einfach immer weniger stabil gewirkt. YaST hat bei Updates immer wieder Probleme gemacht. Außerdem gibt es für Debian-/Ubuntu-basierte Distributionen einfach wahnsinnig viele Lösungen im Netz und fertige Software-Repositories.

  15. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.17 - 09:03

    Maturion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mag/mochte openSUSE wirklich, bin aber 2015 nach über 10 Jahren auch
    > auf eine andere Distribution (Mint) gewechselt. Ungefähr zeitgleich ist
    > auch der einzige andere openSUSE-Nutzer in meinem Bekanntenkreis
    > gewechselt. Ich hatte auch schon länger das Gefühl, dass immer mehr Leute
    > abwandern.
    > Die letzten openSUSE-Versionen haben auf mich einfach immer weniger stabil
    > gewirkt. YaST hat bei Updates immer wieder Probleme gemacht. Außerdem gibt
    > es für Debian-/Ubuntu-basierte Distributionen einfach wahnsinnig viele
    > Lösungen im Netz und fertige Software-Repositories.

    YaST oder das KDE Plugin?
    Das KDE Plugin scheint bei vielen Updates überfordert - aber YaST oder gleich "zypper ref" , "zypper up" sind in meiner Erfahrung sehr zuverlässig.

  16. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: laserbeamer 25.04.17 - 09:16

    Hier ich!
    Seit opensuse 10 dabei und immernoch auf dem Desktop und Laptop mit Leap 42.2 mein Hauptsystem.

    Hab vieles andere ausprobiert, Arch: Instabil und die Paketmaintainer scheinen oft einfach keine Ahnung zu habe.meist bauen die dann auch noch alles und packen das in ein Paket was einfach das System bloated.

    Debian: Nett, gute Maintainer aber nicht das Gesamtpaket nachdem ich suche.

    Fedora: Nur kurz getestet, fand deren Paketverwaltung nicht so praktisch wie zypper auf openSUSE. Hat einige Änderungen gemacht die mir nicht ganz gefallen, vor allem was die Ordnerstrukturen angeht.
    Irgendwie kam mir das System damals auch instabiler mit kde5 vor als kde5 mit openSUSE.

    Gentoo: Das vom source bauen mit portage gefällt mir, aber für mich persönlich nicht das was ich als Hauptsystem will.

    OpenBSD / FreeBSD: zum mal herumspielen ganz gut, aber für mich nichts fürs Produktionssystem.

    Fazit: Mir persönlich gefällt openSUSE mit kde5 momentan am besten, viel Software verfügbar, einfach zu nutzen, Dank yast schnell konfiguriert und mit zypper eine gute Paketverwaltung.
    Eine community ist auch vorhanden und zur Not hilft einem die Mailingliste :-)

  17. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: DeathMD 25.04.17 - 09:36

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja... Man kann unter Ubuntu KDE installieren - aber bekommt dann gerne
    > mal jede Menge Warnungen...
    > Und auch bei Kwrite sorge ich mich untr Ubuntu um die Stabilität - im
    > Vergleich zu, zum Beispiel openSUSE.
    > Wobei es für die Stabilität im Allgemeinen nicht förderlich ist es OS
    > komplett zu gebastelt - sprich, ab einer bestimmten Menge Anpassungen
    > sollte man lieber die Distribution wechseln da man damit dann doch weniger
    > Probleme.

    Naja... natürlich kannst du dir KDE auch einfach so installieren, eigentlich sind dafür aber die Flavours unter Ubuntu vorgesehen. Also einfach gleich Kubuntu nehmen oder auch KDE Neon:

    https://www.ubuntu.com/download/ubuntu-flavours
    https://www.kubuntu.org/
    https://neon.kde.org/

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  18. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.17 - 09:40

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na ja... Man kann unter Ubuntu KDE installieren - aber bekommt dann
    > gerne
    > > mal jede Menge Warnungen...
    > > Und auch bei Kwrite sorge ich mich untr Ubuntu um die Stabilität - im
    > > Vergleich zu, zum Beispiel openSUSE.
    > > Wobei es für die Stabilität im Allgemeinen nicht förderlich ist es OS
    > > komplett zu gebastelt - sprich, ab einer bestimmten Menge Anpassungen
    > > sollte man lieber die Distribution wechseln da man damit dann doch
    > weniger
    > > Probleme.
    >
    > Naja... natürlich kannst du dir KDE auch einfach so installieren,
    > eigentlich sind dafür aber die Flavours unter Ubuntu vorgesehen. Also
    > einfach gleich Kubuntu nehmen oder auch KDE Neon:
    >
    > www.ubuntu.com
    > www.kubuntu.org
    > neon.kde.org

    Aber nur wenn man Zugang zum Computer hat.
    Wenn man nur TeamViewer + Skype hat wird es schwieriger...
    (Und die andere Person selsbt kein OS installieren will, auch wenn es einfach wäre... - das war meine letzte Kollision mit Ubuntu...)

  19. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: DeathMD 25.04.17 - 09:59

    Ok, dachte es handelt sich um dein System.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  20. Re: Wer benutzt OpenSUSE noch?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.17 - 10:03

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, dachte es handelt sich um dein System.

    In dem Fall nicht. Ich hatte sofort openSUSE vorgeschlagen, aber aus mir unergründlichen Gründen gab es wohl Probleme mit einem Dell Monitor (wie weiß ich nicht, aber dasproblem existiert unter Linux wohl teilweise).

    Daraufhin hatte jemand Ubuntu installiert - uund ich durfte mich mit Fragen/Problemlösungen herumschlagen.
    Na ja, ist halt so dass IT-Fragen bei Freunden und Familie bei mir landen... und manchmal muss man mit etwas auskommen ob man will oder nicht...

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Magenta-TV-Stick im Test
Android-TV-Stick gleicht Magenta-TV-Schwächen nicht aus

Eine bequeme Nutzung von Magenta TV verspricht die Telekom mit dem Magenta-TV-Stick. Wir haben uns die Hardware angeschaut und dabei auch einen Blick auf Magenta TV geworfen. Der Dienst hat uns derzeit noch zu viele Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Computerlinguistik: Bordstein Sie Ihre Erwartung!
Computerlinguistik
"Bordstein Sie Ihre Erwartung!"

Ob Google, Microsoft oder Amazon: Unternehmen befinden sich im internationalen Wettlauf um die treffendsten Übersetzungen. Kontext-Integration, Datenmangel in kleinen Sprachen sowie fehlende Experten für Machine Learning und Sprachverarbeitung sind dabei immer noch die größten Hürden.
Ein Bericht von Maja Hoock

  1. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  2. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

  1. Sicherheitslücken: L1DES und VRS machen Intel-Chips angreifbar
    Sicherheitslücken
    L1DES und VRS machen Intel-Chips angreifbar

    Neue Attacken per Microarchitectural Data Sampling (MDS) treffen Intel-Prozessoren: Bei L1DES alias Cache Out ist der L1-Puffer das Ziel, bei VRS werden Vector-Register ausgenutzt. Intel arbeitet an Microcode-Updates.

  2. Gute Nacht: Spielen und schlafen im Atari Hotel
    Gute Nacht
    Spielen und schlafen im Atari Hotel

    Der Ruf von Atari bei Gamern ist mindestens angeschlagen, trotzdem sind Spieler die Hauptzielgruppe für eine neue Hotelkette. Vorerst sind acht Häuser in den USA geplant, zumindest einige sollen Platz für E-Sport-Veranstaltungen bieten.

  3. Chris Lattner: LLVM-Gründer wechselt zu RISC-V-Spezialist
    Chris Lattner
    LLVM-Gründer wechselt zu RISC-V-Spezialist

    Der Gründer des Compiler-Projekts LLVM, Chris Lattner, ist künftig für das Platform Engineering der RISC-V-Spezialisten Sifive zuständig. Zuvor war Lattner bei Apple, Tesla und Google.


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