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  5. › Linux-Gaming: Steam Play or GTFO!

Ich mag Eric Ferrari-Herrmann

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  1. Ich mag Eric Ferrari-Herrmann

    Autor: Hoerli 16.07.19 - 15:27

    Statt aufzugeben und zu sagen "Linux is kacke zum Zocken", klemmt er sich dahinter und versucht das Problem zu lösen.
    Das hält das "Projekt" Linux-Gaming am Leben.
    Steam und Lutris sind wirklich zwei gute Werkzeuge.
    Hätte den Umstieg schon lange zu 100% gemacht, leider funktioniert noch nicht alles super oder die Performance ist mies.

    Hoffe in diversen Forenbeiträgen und Scripten hat er die in oder andere fertige Lösung hinterlassen, damit neulinge einen leichteren Einstieg haben.

    Wenn ich eins hassen, dann sind das des öfteren Forenpost mit exakt meinen Problemen und der entgültigen Antwort "habs gelöst", jedoch fehlt die Lösung.
    So muss man immer wieder von vorne nach einer Lösung schauen.
    In einer VM hab ich diverse Games zum laufen bekommen. Auf meinem eigentlichen System funktioniert die hälfte nicht. Eine Lösung ist nur schwer zu finden. Das ist schade :(

  2. Re: Ich mag Eric Ferrari-Herrmann

    Autor: xPandamon 16.07.19 - 18:46

    Richtig. Da haben wir die Probleme. Vieles funktioniert schlicht und einfach nicht zufriedenstellend und dafür so viel Gefrickel ist es nicht wert. Bevor Linux zum zocken taugt müsste man Linux selbst erstmal für so etwas anpassen, sonst hat es keinen Sinn und Zweck.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.19 18:46 durch xPandamon.

  3. Re: Ich mag Eric Ferrari-Herrmann

    Autor: Schattenwerk 16.07.19 - 19:28

    Aha, was muss deiner Meinung "in Linux" angepasst werden?

  4. Re: Ich mag Eric Ferrari-Herrmann

    Autor: xPandamon 16.07.19 - 19:32

    Es wäre schön mal ein guter Anfang wenn sowas wie WINE in Linux integriert wäre. Das alleine würde schon vieles einfacher machen für Anfänger. Dann wäre es auch ganz nett Desktopverknüpfungen erstellen zu können wie es bei Windows der Fall ist. Kein Plan warum sowas simples bei Linus so nervig ist. Das beides alleine würde die ganze Linux Gaming Kiste schon deutlich angenehmer gestalten. Aber dafür müsste man das ganze auch richtig unterstützen.

  5. Re: Ich mag Eric Ferrari-Herrmann

    Autor: Schattenwerk 16.07.19 - 19:38

    Du hast selbst nicht wirklich Ahnung von Betriebssystemen, Kerneln und vor allem Linux oder? Und damit meine ich nicht das "Wie bediene ich etwas"-Wissen sondern das "Wie funktioniert etwas"-Wissen.

    Zu wünschen das WINE Teil des Linux-Kernels sein soll ist schon einmal absurd. Wäre so als würdest du von Windows verlangen, dass .NET teil des Windows-Kernels sein sollte.

    Und Desktop-Verknüpfungen sind dein Argument weswegen Linux-Gaming nichts werden kann? C'mon, wenn das kein Troll ist und das "DIE" elementare Verbesserung in Linux sein müsste, damit Linux-Gaming nach vorne kommt, dann tust du mir Leid.

    Und je nach Desktop Environment lassen sich Verknüpfungen mit einigen Klicks erzeugen. Ich wüsste nicht, wo das Problem ist.

    Gegenargument: Würde die Industrie Spiele nativ für Linux veröffentlichen, bräuchtest du gar kein WINE. Dann wäre dein Kritikpunkt sofort aus der Welt. Denke mal lieber darüber nach.

  6. Re: Ich mag Eric Ferrari-Herrmann

    Autor: xPandamon 17.07.19 - 03:08

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast selbst nicht wirklich Ahnung von Betriebssystemen, Kerneln und vor
    > allem Linux oder? Und damit meine ich nicht das "Wie bediene ich
    > etwas"-Wissen sondern das "Wie funktioniert etwas"-Wissen.
    >
    > Zu wünschen das WINE Teil des Linux-Kernels sein soll ist schon einmal
    > absurd. Wäre so als würdest du von Windows verlangen, dass .NET teil des
    > Windows-Kernels sein sollte.
    >
    > Und Desktop-Verknüpfungen sind dein Argument weswegen Linux-Gaming nichts
    > werden kann? C'mon, wenn das kein Troll ist und das "DIE" elementare
    > Verbesserung in Linux sein müsste, damit Linux-Gaming nach vorne kommt,
    > dann tust du mir Leid.
    >
    > Und je nach Desktop Environment lassen sich Verknüpfungen mit einigen
    > Klicks erzeugen. Ich wüsste nicht, wo das Problem ist.
    >
    > Gegenargument: Würde die Industrie Spiele nativ für Linux veröffentlichen,
    > bräuchtest du gar kein WINE. Dann wäre dein Kritikpunkt sofort aus der
    > Welt. Denke mal lieber darüber nach.

    Warum sollte WINE ein Teil des Linux-Kernels sein? Damit hat es doch gar nix zu tun oder liege ich jetzt komplett falsch? Ich meine damit nur dass es quasi offiziell unterstützt und integriert sein sollte. Mit einer vernünftig zu bedienenden GUI könnte so selbst ein Laie seine Spiele zum laufen bekommen. ohne zig extra Tools zu brauchen. Lutris, Proton, PlayOnLinux und natürlich WINE sind halt alles extra Tools die du auf Windows schlicht und einfach nicht brauchst. So etwas fest im Betriebssystem integriert zu haben (und damit meine ich eine Art übergreifende Lösung für all diese Programme) würde das Problem mit den fehlenden nativen Anwendungen zumindest teilweise lösen und es etwas simpler und sauberer gestalten. Außerdem habe ich nicht gesagt dass die fehlende Möglichkeit einfach Verknüpfungen zu erstellen ein Hindernis ist, es wäre allerdings nett wenn es wie bei Windows mit einem Klick erledigt wäre statt mit irgendwelchen extra Programmen oder commands im Terminal rumzubasteln.

    Und ja, würde man nativ Spiele für Linux veröffentlichen bräuchte man kein Wine aber sind wir mal ehrlich: Linux ist für Spiele schlicht und einfach nicht gut geeignet. Es fehlen Features (unter anderem Nvidia/ Radeon Control Panel), Freesync wird nicht mit HDMI unterstütz sofern das nicht angepasst wurde, hoher Bildwiederholraten werden mit AMD-Karten auch nicht wirklich unterstützt und und und. Warum sollten sich Entwickler mit so einem Mist rumschlagen? Bevor die irgendetwas machen muss so etwas erstmal vernünftig umgesetzt werden. Es macht keinen Sinn auf einer fürs Gaming mangelhaften Platform Spiele rauszubringen, solange so etwas nicht ausgebügelt wurde. Abgesehen von den besseren OpenGL Treibern mit AMD-GPUs ist es in jedem Punkt benachteiligt. Das ist übrigens auch der EINZIGE Grund warum ich überhaupt auf ein Dual-Boot System setze, weil gewisse Emulatoren auf Windows mit AMD-GPUs schlicht und einfach nicht gut laufen. Das ganze aufzusetzen ist halt nervig, funktioniert nicht so einwandfrei wie unter Windows und spinnt auch mal rum aber lässt sich nicht umgehen.

  7. Re: Ich mag Eric Ferrari-Herrmann

    Autor: Naresea 17.07.19 - 08:15

    Also Wine ist nach meiner Erfahrung in jeder Linux Distribution enthalten und lässt sich über das jeweilige Paket-Tool installieren. Je nach Distro ist das dann ein Befehl im Terminal oder zwei Mausklicks im "Software Center".

    GUIs für Wine gibt es auch mehr als genug mit Lutris, PlayOnLinux und (zumindest irgendwie indirekt) Steam.
    Dass du dir eine aussuchen kannst, die dir gefällt dürfte wohl kaum ein Nachteil sein.

    Zu den fehlenden Features kann ich nichts sagen, Treiber für AMD und NVidia gibt es, beide werden gefühlt immer stabiler. Irgendwelche "Control Center" für den Grafiktreiber: ganz ehrlich, gibt es wirklich Leute die so etwas benutzen? Ich finde das unter Windows eigentlich nur nervig, dass ich nochmal ein separates Einstellungsmenü habe, statt alles in den Systemeinstellungen zu integrieren.

    Aber selbst wenn es Leute gibt, die das mögen, ist hier nicht Linux in der Pflicht sondern der kommerzielle Anbieter (AMD oder NVidia).

    Die Debatte um die Grafikschnittstelle hat sich auch spätestens mit Vulkan aufgelöst und jede professionelle Game Engine unterstützt mittlerweile den Port zu Linux. Und wenn ein Spielehersteller sich einbildet, er müsste selber eine verbuggte Engine frickeln (looking at you, Bethesda), dann kann er das ja auch mit Cross-Platform Libs machen.

    Klar, dann müssten sich die Entwickler halt mal eine neue Doku durchlesen und ein zwei Tutorials mitmachen um die neuen Methodennamen zu lernen, aber wenn es daran scheitert will ich das Endprodukt wahrscheinlich gar nicht haben...

    TL;DR: es gibt nur einen Grund, warum Gaming auf Linux nicht geht und das ist schlicht der Unwille der Spielehersteller.

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