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Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

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  1. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: hum4n0id3 17.07.19 - 05:01

    Ich denke das hier ein kleiner Logikproblem ist. Man braucht nicht unbedingt Linux um "bewusst" Verzicht ausüben zu müssen. Das kann man auch unter Windows. Ich lese von den Linuxern oft, Windows ist nur zum Zocken gut und nur deshalb wird es von den ganzen Massen verwendet. Aber wenn ich mich so Umschau, von den Horden an Anwendern die ich so sehe und kenne, ist nur ein sehr kleiner Teil davon Gamer. Und diese Gamer sind auch ganz unterschiedlich. Einer spielt öfter mal neue Games durch, anderer spielt seit Jahren nur die selben uralten Schicken, die er in seiner Jugend mal gespielt hat oder spielen wollte. Ganz bewusst so entschieden.

    Ich bin begeisterter Informatiker und Softwareentwickler und nutze verschiedene Betriebssysteme, aber vor allem Windows. Das macht mir echt Spaß. Hin und wieder spiele ich auch mal Games. Eher alte und selten neue und ganz neue sind gar nicht mehr auf meiner Liste. Auf ganz neue Titel verzichte auch ganz bewusst, weil ich die neuen Geschäftspraktiken nicht unterstützen möchte. Dazu brauche ich aber kein Linux um das zu verstehen.

    Auch Zeit zu investieren um Software zum laufen zu bringen, die für ein fremdes Betriebssystem geschrieben wurde, ist meiner Meinung nach verschwendet. Klar lernt man etwas dabei, aber der Mensch halt lernt immer (bewusst oder unbewusst), aber was lernt man dabei? Der Autor schreibt zwar, das er immer bei seinen Anpassungen etwas lernt, aber er dreht sich auch immer wieder im Kreis. So schreibt er, das mit dem nächsten Update oder nach zwei Wochen seine Installation nicht mehr geht und er wieder neu Anpassungen machen muss. Recherche betreiben etc..

    Meines Erachtens nach, sinnlose Verschwendung von Lebenszeit. Wieso also diese "Leidenschaft" nicht in etwas produktives umwandeln. Wenn der Computer und Software so fasziniert, warum dann nicht Software schreiben lernen? Damit ist man für sein lieblings Betriebssystem mehr eine Hilfe, den somit man kann zb. auch einen Softwaredefizit ausgleichen. Unter Windows gibt es schon eine Menge Software, die Linux nicht hat. Also schafft doch alternativen. Unter Linux gibt es noch eine menge Platz dafür.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.19 05:06 durch hum4n0id3.

  2. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Lemo 17.07.19 - 10:16

    recluce schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Es gibt einen sehr guten Grund: Microsoft könnte Windows jederzeit in einen
    > Walled Garden verwandeln, dann kann man seine Software nur noch im
    > Microsoft Store kaufen, Ende für Steam und Co. Mit den "Starter Editions"
    > hat man das ja schon geprobt.

    Man hat das mit Entwicklungen aus MS Firmen gemacht (soweit ich das sehe) aber doch nicht mit dem freien Markt?
    Also das als Grund anzuführen ist schon etwas schwarzmalerisch, wieso sollte das passieren?
    Wenn Steam & Co. wegfallen verliert MS Marktanteile bei Privatnutzern, weil plötzlich die Notwendigkeit für fokussierte Linux-Entwicklung (auch der Plattform für Gaming an sich) beginnt.
    Aber nur dann gibt es einen Grund zu wechseln,
    ansonsten gibt es keinen Grund, der nicht mit Idealismus zu tun hat.

  3. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: dragnod0 17.07.19 - 10:58

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > recluce schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Es gibt einen sehr guten Grund: Microsoft könnte Windows jederzeit in
    > einen
    > > Walled Garden verwandeln, dann kann man seine Software nur noch im
    > > Microsoft Store kaufen, Ende für Steam und Co. Mit den "Starter
    > Editions"
    > > hat man das ja schon geprobt.
    >
    > Man hat das mit Entwicklungen aus MS Firmen gemacht (soweit ich das sehe)
    > aber doch nicht mit dem freien Markt?
    > Also das als Grund anzuführen ist schon etwas schwarzmalerisch, wieso
    > sollte das passieren?
    > Wenn Steam & Co. wegfallen verliert MS Marktanteile bei Privatnutzern, weil
    > plötzlich die Notwendigkeit für fokussierte Linux-Entwicklung (auch der
    > Plattform für Gaming an sich) beginnt.
    > Aber nur dann gibt es einen Grund zu wechseln,
    > ansonsten gibt es keinen Grund, der nicht mit Idealismus zu tun hat.

    Da muss ich dich Korrigieren. Windows 10 S wird auf einigen Laptops vorinstalliert ausgeliefert. Die mittgelieferte Lizenz ist meines wissens dann auch keine "non S" Lizenz. Korrigiere mich wenn ich falsch liege.

    Aktuell ist die Warscheinlichkeit eines flächendeckenden Windows S nicht sehr hoch.
    Aber MS bemüht sich schon seit ihren anfängen mit allen Kräften ihre Marktmacht auszubauen oder zumindest zu behalten.
    Das es irgend wann in die Richtung eines Windows S geht ist da eigentlich nur logisch.
    Die frage ist weniger ob es passieren wird sondern eher wann.

    Deswegen bin ich eigentlich ganz froh über die Alternative(n) und nutze daher sowohl Windows wie auch Linux.

  4. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: bombinho 17.07.19 - 11:28

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich selbst käme zB nie auf die Idee von Windows auf Linux zu wechseln, weil
    > es einfach unpraktisch im Handling ist und es mich jedes Mal nervt wenn ich
    > Linux bei Kunden bedienen muss.
    > Du kannst viel damit machen, aber es ist soooo unnötig komplex und
    > teilweise auch kompliziert, weil Kommandos aus Begriffen bestehen, die
    > jemand in den 80ern mal cool fand, aber wenig Sinn ergeben.

    Es haelt dich niemand davon ab, eine graphische nutzeroberflaeche nach deinem Geschmack zu basteln oder aber zu schauen, ob das schon Jemand fuer dich getan hat.
    Genaugenommen ist es unter Windows aber nicht anders. Viele Befehle und deren Syntax entpringen schlichtweg der Restriktion der Kommandozeile.

    > Aber darum gehts hier nicht, es geht hier um Linux und Gaming. Wenn man
    > sich selbst stark einschränken will kann man das machen, aber wenn man die
    > freie Wahl haben möchte, kann man nicht auf Linux wechseln. Das geht dann
    > nicht.

    Eine starke Einschraenkung waere es, wenn man nur wenige Spiele spielen koennte, das ist aber z.B. bei Steam-Kunden nicht mehr der Fall. Da ich mich ohnehin einschraenken muss, spielt es keine Rolle, aus welchem Grund genau ich einige Spiele nicht spielen werde.

  5. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: bombinho 17.07.19 - 11:39

    Leider sehe ich das ebenso. Gerade im Mobilbereich hat Microsoft sehr genau gezeigt, dass die Kunden ihnen am Allerwertesten vorbeigehen. Mein Versuch dort zu entwickeln, war wenig erfolgreich, irgendwann habe ich aufgegeben, weil ich schlichtweg ein Schleudertrauma bekommen hatte, vom Hin- und Her der Unterstuetzung und doch nicht Unterstuetzung und Formatwechsel usw. .

    Ebenso ist Edge zum Symbol fuer einen Walled Garden geworden, noch ekelhafter kann man einen Browser kaum noch verdummen.

    Skype wurde ebenfalls saemtlicher Features beraubt und mit halbgewalkten Alibieersaetzen und vielen Smilies zu einem bunten Schatten seiner selbst.

    Windows 10 selbst ist schon diverser Administrationsmoeglichkeiten beraubt worden, die es nur noch in den nicht frei verkaeuflichen Enterprisevarianten gibt.

    Die Tendenz ist ziemlich klar. Die Kunden sollen verappelt werden.

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