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Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

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  1. Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Schattenwerk 16.07.19 - 13:25

    Für mich war es eine bewusste Entscheidung mehr auf Linux spielen zu wollen. Mir war klar, dass es nicht unbedingt leicht und schön wird aber für mich war auch klar, dass irgendwer einfach mal diesen Weg gehen muss.

    Weil oft wird immer das Argument vorgebracht: "Aber ja, Gaming unter Linux bringt doch nix. Der Markt ist viel zu klein. Das lohnt sich nicht". Und eigentlich haben diese Personen auch recht. Jedoch ändert sich daran auch nichts, wenn man einfach dem "Mit Windows ist es einfacher"-Weg mitschwimmt, so wie ich es immer wieder lesen muss.

    Und somit gehe ich bewusst den Weg des Verzichtes und dies hat meine Ansicht in der letzten Zeit doch irgendwie sehr verändert. In einer Zeit, wo man jeden Tag praktisch neue Games bekommt, egal ob gekauft oder Free to play, da schaut man als Linux-Gamer immer noch sehr in die Röhre. Weil nicht alles geht mit Wine, Proton etc. und wenn es geht, dann nicht mit der Qualität die Windows liefern würde. Das ist und bleibt für mich ein Fakt.

    Aber gerade weil noch ein Großteil der Industrie einen Fick auf Linux gibt, lerne ich die Hersteller zu schätzen, die es eben nicht tun. Und deswegen hat Steam auch ein ganz großen Stein bei mir im Brett, was mich natürlich zu einem Fanboy macht. Das ist mir bewusst. Aber auch die eigentlichen Spielehersteller, welche nativ für Linux entwickeln oder zumindest portieren (lassen), nimmt man bewusster wahr und lernt sie zu schätzen. Und zu unterstützen.

    In der heutigen Zeit freue ich mich irgendwie dreifach wenn ich ein gutes Spiel nativ für Linux kaufen kann und geben umso mehr und bereitwilliger mein Geld aus. Einfach um ein Signal zu setzen. Und letztendlich habe ich auch mehr für Gaming übrig, da ich unterm Strich ja doch weniger kaufen kann bzw. will.

    Auf der anderen Seite nehme ich Hersteller, welche Linux einfach in keiner weise Supporten wollen (an dieser Hersteller gehen Grüße an Epic, EA, Ubisoft etc. raus, leckt mich, vor allem Epic) einfach viel bewusster wahr und meide diese auch viel bewusster.

    Früher habe ich die Augenbrauen hochgezogen über Leute, welche strikt gesagt haben: "Ich nutze nur open source, closed source kommt mir nicht ins Haus". Heute tue ich es immer noch, da ich diesen Ansatz nicht verfolge, aber ich verstehe sie einfach viel besser. Es gehört meiner Meinung die Bereitschaft nach Verzicht und auch eine gute Schmerzgrenze dazu, wenn man diesen Weg gehen möchte, wo ich mir wünschen würde, dass es einfach mehr Leute tun würden.

    Für mich bin ich jedoch der Überzeugung, dass ich das richtige tue. Ich laufe nicht jedem Hersteller in die Arme sondern versuche einer Sache den Support zukommen zu lassen, wo ich meine, dass sie ihn verdient hat. Und stelle mich selbst und das ein oder andere Game, welches ich doch eigentlich gern gespielt hätte, zurück. Verständnis erwarte ich dafür keins. Immerhin hatte ich dies bis vor einiger Zeit auch nicht, als ich mich noch mit Windows angefreundet habe. Jedoch schreibe ich diesen Roman für den oder die, die vielleicht irgendwann schon einmal darüber nachgedacht haben, jedoch nicht den nötigen Antrieb gefunden haben. Vielleicht kann ich den einen oder anderen doch motivieren seine Einstellungen zu überdenken.

    Weil am Ende kommt so etwas nicht über Nacht sondern entwickelt sich langsam. Und ich hoffe, dass es in Zukunft weiter voran geht.

  2. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: club-mate 16.07.19 - 13:57

    +1, toller Beitrag! 100%ige Zustimmung.
    Ich glaub ich muss mir den Beitrag speichern :)

  3. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: \pub\bash0r 16.07.19 - 14:38

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil am Ende kommt so etwas nicht über Nacht sondern entwickelt sich
    > langsam. Und ich hoffe, dass es in Zukunft weiter voran geht.

    Gerade das lässt mich den Epic Game Store so unglaublich verabscheuen.
    Valve geht mit Proton einen wunderbaren Weg der es ermöglicht, dass Publisher sehen, wenn ihre (eigentlich nicht für Linux entwickelten) Spiele unter Linux gespielt werden. Damit gibt es dann Statistiken, die es ihnen erlaubt, eine vernünftige Wirtschaftlichkeitsrechnung eines nativen Ports oder zumindest für offiziellen Proton-Support vorzunehmen.

    Jetzt kommt Epic mit ihrem Scheiß "Steam ist schlecht wir können das alles viel besser und billiger" und wirft dabei so ein "Randthema" wie Linux über Bord. Damit besteht für all die Titel dort wieder keine Möglichkeit, zu tracken, wie groß der Markt unter Linux-Gamern gewesen wäre. Danke für nichts ihr arroganten Säcke.

  4. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Schattenwerk 16.07.19 - 14:43

    +1

  5. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: most 16.07.19 - 14:45

    Aber warum muss man das ändern? Ich finde auch einige Sony Spiele gut, versuche die aber auch nicht auf andere Plattformen zu ziehen.

    Linux läuft doch wunderbar in vielen Bereichen, da will ich es nicht missen. Aber es muss doch nicht immer alles durch eine einzige Lösung "erschlagen" werden, für alle Aufgaben gibt es spezialisierte Werkzeug und Generalisten sind meist nicht so gut.

  6. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Schattenwerk 16.07.19 - 14:52

    Windows ist kein spezialisiertes Werkzeug. Konsolen sind spezialisierte Werkzeuge und nach deiner Begründung könnte man Gaming auf PC komplett einstellen, weil es ja die spezialisierten Werkzeuge gibt.

    Außerdem gibt es keine wirklichen Gründe wieso man auf Linux nicht genau so zocken können soll wie auf Windows. Es gibt einige Titel, wie z.B. Doom 3, die laufen unter Windows sogar schlechter als wie unter Linux.

    Wieso Gaming unter Linux so klein ist, ist einfach der Tatsache geschuldet, dass Windows zuerst ausreichend groß war. Technik gibt es aber keine Gründe mehr wieso Windows Linux im Bereich Gaming überlegen sein sollte. Spätestens mit universellen APIs wie Vulcan ist dies hinfällig.

    Windows, Linux und macOS sind universelle Plattformen. Für keine gibt es wirkliche Gründe gegen Gaming. Es liegt nur an den Herstellern und Konsumenten. Nicht am Betriebssystem.

    Diese Ansicht von dir halte ich daher für nicht sinnvoll.

  7. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Hoerli 16.07.19 - 15:19

    Gebe Schattenwerk und \pub\bash0r vollkommen Recht :)

  8. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: unbuntu 16.07.19 - 15:52

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Windows, Linux und macOS sind universelle Plattformen. Für keine gibt es
    > wirkliche Gründe gegen Gaming. Es liegt nur an den Herstellern und
    > Konsumenten.

    Wenn du eine Firma hättest würdest du auch gucken wo der Markt ist und nicht zusätzlich da investieren, wo kein wirklicher Markt ist. Sieht man hier im Forum ja gut, wo die meisten Leute halt die Windowsversion kaufen, auch wenn sie gerne eine für Linux hätten. An denen verdienen die Hersteller dann eben nicht mehr, denn statt 50¤ für die Windowsversion würden sie dann halt 50¤ für die Linuxversion bekommen. Der Hersteller hätte aber einen Mehraufwand für zwei Versionen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Lemo 16.07.19 - 16:08

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber gerade weil noch ein Großteil der Industrie einen Fick auf Linux gibt,
    > lerne ich die Hersteller zu schätzen, die es eben nicht tun.
    >
    > Auf der anderen Seite nehme ich Hersteller, welche Linux einfach in keiner
    > weise Supporten wollen (an dieser Hersteller gehen Grüße an Epic, EA,
    > Ubisoft etc. raus, leckt mich, vor allem Epic) einfach viel bewusster wahr
    > und meide diese auch viel bewusster.

    Wieso sollten Entwickler und Publisher auf Linux setzen?
    Es gibt da eigentlich keinen echten Grund für, der Marktanteil ist bei Privatanwendern einfach verschwindend klein.

    Selbst bei Steam, der Vorzeigeplattform, liegt der Anteil an Linuxspielern aktuell nur bei rund 0,8%. Das sind verdammt wenig potentielle Spieler.
    Sogar MacOS hat insgesamt 2,75%.

    Es gibt einfach keinen wirtschaftlich vertretbaren Grund für Linux-Support, nur idealistische Gründe.

  10. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: sebastilahn 16.07.19 - 16:16

    Unterschreibe ich ebenfalls zu 100%. Die Mühen sind es definitiv wert, nicht mehr Windows nutzen zu müssen.

  11. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Schattenwerk 16.07.19 - 16:16

    Ich frage mich was du mir mit deinem Beitrag sagen willst. Das Firmen wirtschaftlich handeln müssen, habe ich nicht bestritten.

    Aus diesem Grund versuche ich mich ja aus dem Bereich "Windows-Gaming" zu ziehen damit ich kein Geld mehr in diese Richtung spüle. Würden dies theoretisch 30% aller Windows-Verkäufe machen, dann wäre auch der entsprechende Druck da, weil irgendwann ist der Erlös größer als die Kosten.

    Hätten wir schon immer einen genau gleich fragmentierten Markt gehabt, würde jedes Spiel vermutlich für mindestens zwei Plattform raus kommen, da 33% mehr potenzielle Spieler die Kosten für einen Port schnell abfangen können.

  12. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Doomhammer 16.07.19 - 16:16

    Mal schauen, was das mit EPIC und Linux noch wird.
    Lt. Tim Sweeney ist Linux ja neuerdings "great"

    https://twitter.com/TimSweeneyEpic/status/1150513857342922752

    Ansonsten kann ich dir nur zustimmen. EPIC sucks!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.19 16:17 durch Doomhammer.

  13. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Clown 16.07.19 - 16:37

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du eine Firma hättest würdest du auch gucken wo der Markt ist und
    > nicht zusätzlich da investieren, wo kein wirklicher Markt ist. Sieht man
    > hier im Forum ja gut, wo die meisten Leute halt die Windowsversion kaufen,
    > auch wenn sie gerne eine für Linux hätten.

    Ich verstehe und unterstütze teils auch die ideologischen wie auch technischen Gründe ein Linux einsetzen zu wollen. Für mich ist es aber einfach zu unpraktisch. Capture One und Visual Studio sind neben etlichen von mir präferierten Spielen Programme, die eben Windows-basiert sind. Für die anderen ein Dualboot? Lohnt sich nicht. Dazu kommt, aber das ist natürlich rein subjektiv, dass mir die verfügbaren Oberflächen einfach optisch nicht gefallen.

    > An denen verdienen die
    > Hersteller dann eben nicht mehr, denn statt 50¤ für die Windowsversion
    > würden sie dann halt 50¤ für die Linuxversion bekommen. Der Hersteller
    > hätte aber einen Mehraufwand für zwei Versionen.

    Ich bin auf jeden Fall dafür, dass Linux mehr Spieleunterstützung erfährt. Denn eigenartigerweise findet viel Arbeit der Spieleentwicklung ja völlig plattformunabhängig statt. Meist wird eine der großer Engines verwendet, die allesamt auch Linux unterstützen. Bis auf wenige Ausnahmen kann das kaum wirklich mehr Aufwand sein.
    Einzig Middlewares oder Anticheat-Geschichten, wie im Artikel erwähnt, kann ich mir mit der Unterstützung problematisch vorstellen. Aber da müsste man mal recherchieren, was da Sache ist.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  14. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Doomhammer 16.07.19 - 16:42

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollten Entwickler und Publisher auf Linux setzen?
    > Es gibt da eigentlich keinen echten Grund für, der Marktanteil ist bei
    > Privatanwendern einfach verschwindend klein.
    >
    > Selbst bei Steam, der Vorzeigeplattform, liegt der Anteil an Linuxspielern
    > aktuell nur bei rund 0,8%. Das sind verdammt wenig potentielle Spieler.
    > Sogar MacOS hat insgesamt 2,75%.

    In westlichen Ländern sogar bei fast 2% auf Steam.

    > Es gibt einfach keinen wirtschaftlich vertretbaren Grund für Linux-Support,
    > nur idealistische Gründe.

    Klar, wenn man nur auf die Prozente schielt. Wenn man sich aber mal die Zahlen dahinter anschaut, dann ist das ein "wachsender" Markt mit mehreren Millionen Spielern. Es lohnt sich also durchaus.

    Schaue ich mir mal die Statistiken, die immer wieder so gespostet werden. Dann liegt Linux wohl bei ~2% auf dem Desktop weltweit und bei ~4% in Deutschland.

  15. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: DeathMD 16.07.19 - 17:01

    Der Hampelmann macht wohl gerade auf Trump 2.0^^

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  16. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: bombinho 16.07.19 - 17:03

    Man liest immer oefter, dass statt Wechsel von Win7 auf Win 10 eher ein Wechsel auf Linux anvisiert wird, das ist auch mein Weg. Insofern gehe ich aus, dass Linux noch einmal einen kleinen Bosst bekommt im Januar naechsten Jahres. Und da Steam mittlerweile recht ernsthaft in Richtung Linux arbeitet und auch schon beachtliche Resultate vorweisen kann, gehe ich davon aus, dass die Zahlen etwas hoeher ausfallen als bei den vergangenen Wechseln.

  17. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Lemo 16.07.19 - 17:31

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man liest immer oefter, dass statt Wechsel von Win7 auf Win 10 eher ein
    > Wechsel auf Linux anvisiert wird, das ist auch mein Weg.

    Das ist eine ganz ganz ganz geringe kleine Gruppe, es ist aber klar, dass man das auf entsprechenden Seiten wie Golem häufiger liest.
    Ich selbst käme zB nie auf die Idee von Windows auf Linux zu wechseln, weil es einfach unpraktisch im Handling ist und es mich jedes Mal nervt wenn ich Linux bei Kunden bedienen muss.
    Du kannst viel damit machen, aber es ist soooo unnötig komplex und teilweise auch kompliziert, weil Kommandos aus Begriffen bestehen, die jemand in den 80ern mal cool fand, aber wenig Sinn ergeben.

    Aber darum gehts hier nicht, es geht hier um Linux und Gaming. Wenn man sich selbst stark einschränken will kann man das machen, aber wenn man die freie Wahl haben möchte, kann man nicht auf Linux wechseln. Das geht dann nicht.

  18. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: Schattenwerk 16.07.19 - 17:38

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst viel damit machen, aber es ist soooo unnötig komplex und
    > teilweise auch kompliziert, weil Kommandos aus Begriffen bestehen, die
    > jemand in den 80ern mal cool fand, aber wenig Sinn ergeben.

    Aus echtem Interesse: Was sind das für Befehle?

  19. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: recluce 16.07.19 - 21:10

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schattenwerk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber gerade weil noch ein Großteil der Industrie einen Fick auf Linux
    > gibt,
    > > lerne ich die Hersteller zu schätzen, die es eben nicht tun.
    > >
    > > Auf der anderen Seite nehme ich Hersteller, welche Linux einfach in
    > keiner
    > > weise Supporten wollen (an dieser Hersteller gehen Grüße an Epic, EA,
    > > Ubisoft etc. raus, leckt mich, vor allem Epic) einfach viel bewusster
    > wahr
    > > und meide diese auch viel bewusster.
    >
    > Wieso sollten Entwickler und Publisher auf Linux setzen?
    > Es gibt da eigentlich keinen echten Grund für, der Marktanteil ist bei
    > Privatanwendern einfach verschwindend klein.
    >
    > Selbst bei Steam, der Vorzeigeplattform, liegt der Anteil an Linuxspielern
    > aktuell nur bei rund 0,8%. Das sind verdammt wenig potentielle Spieler.
    > Sogar MacOS hat insgesamt 2,75%.
    >
    > Es gibt einfach keinen wirtschaftlich vertretbaren Grund für Linux-Support,
    > nur idealistische Gründe.

    Es gibt einen sehr guten Grund: Microsoft könnte Windows jederzeit in einen Walled Garden verwandeln, dann kann man seine Software nur noch im Microsoft Store kaufen, Ende für Steam und Co. Mit den "Starter Editions" hat man das ja schon geprobt.

    Zudem ist der Aufwand einer Linux-Portierung gering, wenn eh schon portabler Code für Mac OS und Sony Playstation entwickelt wird.

  20. Re: Mit Linux-Gaming änderte sich meine Einstellung zum Gaming

    Autor: mylka 17.07.19 - 00:40

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und somit gehe ich bewusst den Weg des Verzichtes und dies hat meine
    > Ansicht in der letzten Zeit doch irgendwie sehr verändert. In einer Zeit,
    > wo man jeden Tag praktisch neue Games bekommt, egal ob gekauft oder Free to
    > play, da schaut man als Linux-Gamer immer noch sehr in die Röhre. Weil
    > nicht alles geht mit Wine, Proton etc. und wenn es geht, dann nicht mit der
    > Qualität die Windows liefern würde. Das ist und bleibt für mich ein Fakt.

    das ist eigentlich kein fakt
    gerade war age of wonders 3 auf steam gratiis.... läuft wunderbar auf linux

    humble ist noch besser.
    dort gabs erst die ersten 3 deponia... alle auch für linux
    LEGO® The Hobbit™... lief problemlos mit proton
    Sins of a Solar Empire..... platinium auf protondb
    Glass Masquerade.... proton.
    the flame and the flood... proton
    CoH2, outlast, spec ops, layers of fear, f1 2015, shadow warrior, pychonauts, sanctum 2, brutal legend... native

    das sind ein paar spiele, die humble hergeschenkt hat und dich ich mit 1 klick spielen konnte

    selbst viele gratis spiele auf epic hätten eine linux version auf steam und mit proton wären fast alle auf linux spielbar
    subnautica, super meat boy, thimbleweed park, slime rancher, oxenfree, rime, limbo, usw

    und bei F2P funktioniert auch vieles auf linux. CSGO, DOTA + underlords, war thunder, tf2. etc
    ich spiel grad hin und wieder
    https://store.steampowered.com/app/1089650/
    macht auch spaß

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