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Weswegen nicht powertop verbessern?

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  1. Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Thaodan 17.01.15 - 18:34

    und ist es DE unabhängig das auch alle von profitieren?

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  2. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Nephtys 17.01.15 - 21:56

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und ist es DE unabhängig das auch alle von profitieren?

    Weil die Open-Source-Community jedes mal einen Aufschrei macht, wenn man solch beliebte Programme verändert.

    Kann ja sein, dass die absurd hohe CPU-Belastung bei manchen Leuten gewünscht war. Ich hab lange aufgegeben die Argumentationen nachzuvollziehen.

  3. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 17.01.15 - 23:36

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und ist es DE unabhängig das auch alle von profitieren?

    Gnome-Entwickler engagieren sich nicht bei anderen Projekten. Das ist gegen deren Religion oder so.

  4. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: zilti 17.01.15 - 23:44

    Das sind halt diese GNOME-Kindsköpfe mit ihrer "GNOME ist das einzig Wahre"-Ideologie.

  5. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Thaodan 17.01.15 - 23:49

    der war gut :D

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  6. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Wander 18.01.15 - 00:26

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und ist es DE unabhängig das auch alle von profitieren?

    Warum nicht powertop? Vermutlich weil viele etwas dagegen hätten wenn powertop demnächst mit einer GUI daherkommt. Ein Ziel dieses Projekt ist es das Messen der Leistungsaufnahme so aussagekräftig, reproduzierbar und einfach wie möglich zu machen und dafür ist powertop nicht wirklich geeignet.

    Was verstehst du unter DE-Abhängigkeit? Mir fällt jetzt spontan eigentlich keine GNOME-Anwendung ein die außerhalb von GNOME nicht funktioniert. Ja, es ist eine GNOME-Anwendung, zielt also auf eine Integration in den GNOME-Desktop ab, genauso wie Anwendungen aus der KDE SC sich der Funktionalität der KDE Libs zunutzemachen, aber daran ist doch nichts verkehrt und gerade das macht doch Dekstopumgebungen aus.

  7. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Thaodan 18.01.15 - 00:39

    Nein mit DE unabhänigkeit meine ich etwas ähnliches wie bei Telepathy Frontend und Backend separiert, um mehr gings mir nicht. Das man halt keine Doppelte Arbeit nimmt weil so was jeder braucht.

    Abgesehen davon muss man trotzdem GNOMEs Client-Side Dekorationen nehmen.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  8. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Wander 18.01.15 - 00:56

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein mit DE unabhänigkeit meine ich etwas ähnliches wie bei Telepathy
    > Frontend und Backend separiert, um mehr gings mir nicht. Das man halt keine
    > Doppelte Arbeit nimmt weil so was jeder braucht.

    Verstehe ich nicht? Telepathy funktioniert doch auch ohne GNOME. Und was meinst du mit doppelter Arbeit?

    > Abgesehen davon muss man trotzdem GNOMEs Client-Side Dekorationen nehmen.

    Das schränkt doch aber die Funktionalität der Anwendung nicht ein. Das ist eine Design-Entscheidung der Entwickler, genauso wie sich die Entwickler von Okular entschieden haben den KDE-Dateidialog zu verweden und so diverse unanehmlichkeiten in Verbindung mit Favoriten, Netzwerklaufwerken udgl. entstehen wenn er außerhalb von KDE ausgeführt wird, genauso wie sich die Entwickler von Kmail entschieden haben Akonadi zu verwenden und so z.B. die Suche unter GNOME Emails nicht findet (und umgekehrt), ... Das sind Unanehmlichkeiten die durch die Tatsache entstehen, dass es sich hier um Desktopumgebungen handelt. Gleichzeitig ist das aber auch eine der Stärken von Desktopumgebungen; unter KDE hätte ich im Idealfall einen Ort für meine Lesezeichen, Passwörter, Emails, Kontakte, usw. und jede Anwendung kann darauf zugreifen, gleiches Spiel unter GNOME.

    Ich denke jedenfalls nicht, dass es besonders zielführend ist hier das Prinzip von Desktopumgebungen zu hinterfragen, denn das ist letztlich Geschmackssache und es gibt ja auch genug alternative Anwendungen.

  9. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: zilti 18.01.15 - 01:00

    Ganz simpel und einfach ein Kommandozeilenprogramm, für das dann jeder ein GUI machen kann, wie er lustig ist, oder es einfach auf der Kommandozeile benutzen.

  10. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Wander 18.01.15 - 01:10

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz simpel und einfach ein Kommandozeilenprogramm, für das dann jeder ein
    > GUI machen kann, wie er lustig ist, oder es einfach auf der Kommandozeile
    > benutzen.

    Wenn danach eine Nachfrage besteht kann das ja gerne jemand machen. Die zwei Autoren von GNOME Battery Bench haben eben einen anderen Weg gewählt, ich verstehe nicht wieso das ein Problem ist? Beschwert sich jemand bei den Entwicklern von Digikam dass es kein Konsolenbackend gibt, so dass auch andere Entwickler außerhalb von KDE davon Gebrauch machen können ohne alles neuzuschreiben? Nein. Beschwert sich jemand bei den Leuten von Amarok? Nein. Oder bei all den anderen zahlreichen Anwendungen die sich in eine DE integrieren? Nein. Warum muss also gerade eine eher unbedeutende und kleine Anwendung wie diese hier zu einem Problem werden?

  11. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Thaodan 18.01.15 - 02:20

    Du verstehst es nicht es geht um Kritiische Komponenten die man gut so designen kann das jeder sie nutzen kann, genauso wie es bei Telepathy, Networkmanager, Packagekit auch ist. Ein Media Player oder ein Grafikprogramm ist ersetzbar.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  12. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: zilti 18.01.15 - 02:25

    Genau wie bei den von Thaodan beschriebenen Programmen ist auch Amarok "nur" ein Frontend, Amarok selbst spielt erst mal gar nichts ab, sondern nutzt die Phonon-Schnittstelle, die wiederum desktopunabhängige, schlanke Bibliotheken zum Abspielen nutzt, etwa libvlc oder gstreamer. Digikam benutzt im Hintergrund ebenfalls so einige Konsolentools.

  13. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: BRDiger 18.01.15 - 02:26

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zilti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ganz simpel und einfach ein Kommandozeilenprogramm, für das dann jeder
    > ein
    > > GUI machen kann, wie er lustig ist, oder es einfach auf der
    > Kommandozeile
    > > benutzen.
    >
    > Wenn danach eine Nachfrage besteht kann das ja gerne jemand machen. Die
    > zwei Autoren von GNOME Battery Bench haben eben einen anderen Weg gewählt,
    > ich verstehe nicht wieso das ein Problem ist? Beschwert sich jemand bei den
    > Entwicklern von Digikam dass es kein Konsolenbackend gibt, so dass auch
    > andere Entwickler außerhalb von KDE davon Gebrauch machen können ohne alles
    > neuzuschreiben? Nein. Beschwert sich jemand bei den Leuten von Amarok?
    > Nein. Oder bei all den anderen zahlreichen Anwendungen die sich in eine DE
    > integrieren? Nein. Warum muss also gerade eine eher unbedeutende und kleine
    > Anwendung wie diese hier zu einem Problem werden?

    Ich stimme dir zu, dass Entwickler machen können was sie wollen.
    Aber diese Art der Entwicklung kann man trotzdem kritisch betrachten.
    Ich persönliche finde es schon fast "Un-Linux-haft" Programme "GUI-only" zu schreiben und die eigentliche Funktionalität mit der GUI zu vermischen oder einfach kein TUI anzubieten.
    *Ich* würde jedenfalls nicht im Traum drauf kommen (ernsthafte, größere) Anwendungen "GUI-only" zu schreiben unter Linux. Ich finde das "gehört sich so". Ist aber nur Ansichtssache und jeder Entwickler kann wie gesagt machen, was er für richtig hält.

  14. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 18.01.15 - 04:46

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thaodan schrieb:
    > ----------------

    > > Abgesehen davon muss man trotzdem GNOMEs Client-Side Dekorationen
    > nehmen.
    >
    > Das schränkt doch aber die Funktionalität der Anwendung nicht ein. Das ist
    > eine Design-Entscheidung der Entwickler, genauso wie sich die Entwickler
    > von Okular entschieden haben den KDE-Dateidialog zu verweden

    Ach, laber doch keinen Kram, von dem du ganz genau weißt, dass er Unsinn ist.
    KDE-Programme nutzen unter Gnome allerhand Integrationsfeatures: Das Widget-Theme wird übernommen, Fensterleisten werden vom dortigen Fenstermanager gezeichnet usw.
    Die Integration mag nicht perfekt sein, aber es ist dennoch ein himmelweiter Unterschied zu Gnome, wo aktiv gegen andere Desktops gearbeitet wird.

    Hätte sich dieser Owen Taylor wirklich ein Bein gebrochen, wenn Battery Bench eine normale Fensterleiste genutzt hätte, statt dieser dämlichen CSD? Nein.

  15. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Wander 18.01.15 - 09:11

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du verstehst es nicht es geht um Kritiische Komponenten die man gut so
    > designen kann das jeder sie nutzen kann, genauso wie es bei Telepathy,
    > Networkmanager, Packagekit auch ist. Ein Media Player oder ein
    > Grafikprogramm ist ersetzbar.

    Und wieso sollte ein Benchmark-Tool eine kritische Komponente sein? Ein Mediaplayer oder Bildverwaltungs- bzw. Bearbeitungsprogramm ist erstens wesentlich wichtiger für den Nutzer und noch dazu wesentlich umfangreicher vom Codeumfang.

  16. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Schiwi 18.01.15 - 09:22

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thaodan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du verstehst es nicht es geht um Kritiische Komponenten die man gut so
    > > designen kann das jeder sie nutzen kann, genauso wie es bei Telepathy,
    > > Networkmanager, Packagekit auch ist. Ein Media Player oder ein
    > > Grafikprogramm ist ersetzbar.
    >
    > Und wieso sollte ein Benchmark-Tool eine kritische Komponente sein? Ein
    > Mediaplayer oder Bildverwaltungs- bzw. Bearbeitungsprogramm ist erstens
    > wesentlich wichtiger für den Nutzer und noch dazu wesentlich umfangreicher
    > vom Codeumfang.


    Weil das Linuxsystem unabhängig von der GUI ist und ein Programm für den Akku ein Systemprogramm wäre. Der Akku ist nämlich unter jeder GUI der selbe. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Ein Mediaplayer ist nicht wichtiger, die gibts nämlich wie Sand am Meer

  17. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Wander 18.01.15 - 09:23

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau wie bei den von Thaodan beschriebenen Programmen ist auch Amarok
    > "nur" ein Frontend, Amarok selbst spielt erst mal gar nichts ab, sondern
    > nutzt die Phonon-Schnittstelle, die wiederum desktopunabhängige, schlanke
    > Bibliotheken zum Abspielen nutzt, etwa libvlc oder gstreamer.

    Das tut fast jeder andere Mediaplayer auch. Die Komplexität an einem Mediaplayer ist die Implementierung der Bibliothek, das Tagging, das Playlist- und Queuemanagement, die Suche, die Anbindung an externe Geräte und Dienste, die Verwaltungsfunktionen (Umbennen, Kopieren, ... basierend auf Tag-Informationen), usw. Warum hat man nicht dafür gesorgt, dass Amarok anderen Anwendungen diese Funktionen in Form einer CLI-Anwendung oder Bibliothek bereitstellt? Und warum wird das nicht kritisiert?

    > Digikam
    > benutzt im Hintergrund ebenfalls so einige Konsolentools.

    Wo finde ich die Digikam-CLI Anwendung, ich würde nämlich liebend gerne meine Bildsammlung in Digikam auch noch von der Konsole aus verwalten können? Und falls du jetzt sagst, tu nicht so blöd, du weißt dass es sie nicht gibt: Ja, das weiß ich. Aber warum werden Digikam und 99% der anderen Anwendungen nicht dafür kritisiert aber eine so unbedeutende Anwendung wie ein kleines Benchmark-Tool? Denn die Anwendungen die wirklich auf diesem Konzept basieren kann man fast an einer Hand abzählen. Abgesehen davon finde ich persönlich so ein Konzept auch prima und deshalb sind auch die Anwendungen an denen ich mitwirke so aufgebaut, dass der GUI-Layer beliebig austauschbar ist, aber das ist lediglich mein Geschmack und andere Menschen dürfen es gerne anders machen.

  18. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Wander 18.01.15 - 09:30

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil das Linuxsystem unabhängig von der GUI ist und ein Programm für den
    > Akku ein Systemprogramm wäre. Der Akku ist nämlich unter jeder GUI der
    > selbe. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Ein Mediaplayer ist nicht
    > wichtiger, die gibts nämlich wie Sand am Meer

    Ein Dateimanager ist auch ein Systemprogram das genauso seine Hauptfunktionalität dadurch abbildet, dass es sich die Dateisystem-Funktionen des Kernels zunutze macht und anschließend in Form eines Nutzerinterfaces dem Nutzer präsentiert. Warum ist also Dolphin nicht in Backend und Frontend aufgebaut? So dass sich z.B. Nautilus an dem ziemlich performanten Backend bedienen könnte? Oder was ist mit dem Task-Manager oder den zig anderen Systemtools von GNOME oder KDE? Warum wurden die nicht so konzipiert, sind auch Systemprogramme?

    Die Entwickler haben sich für diesen Weg entschieden und den gilt es entweder zu respektieren oder aber man diskutiert mit ihnen direkt. Denn mich muss niemand überzeugen, all die Anwendungen an denen ich mitarbeite zeichnen sich durch eine ausgesprochen gute Modularität aus, so dass z.B. die GUI beliebig ausgetauscht werden kann.

  19. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Wander 18.01.15 - 09:34

    BRDiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stimme dir zu, dass Entwickler machen können was sie wollen.
    > Aber diese Art der Entwicklung kann man trotzdem kritisch betrachten.

    Kann man auch, dass sollte man das aber mit den Entwicklern diskutieren.

    > Ich persönliche finde es schon fast "Un-Linux-haft" Programme "GUI-only" zu
    > schreiben und die eigentliche Funktionalität mit der GUI zu vermischen oder
    > einfach kein TUI anzubieten.

    Mein Geschmack ist es auch nicht.

    > *Ich* würde jedenfalls nicht im Traum drauf kommen (ernsthafte, größere)
    > Anwendungen "GUI-only" zu schreiben unter Linux. Ich finde das "gehört sich
    > so". Ist aber nur Ansichtssache und jeder Entwickler kann wie gesagt
    > machen, was er für richtig hält.

    So ist es und wie ich schon an anderer Stelle sagte: Man sollte die Kirche im Dorf lassen, dass ist eine kleine und relativ unbedeutende Anwendung und es gibt weitaus kritikwürdigere Anwendungen in eigentlich allen Desktopumgebungen, die durch die vollständige Neuimplementierung weitaus mehr Zeit und Nerven gekostet haben und kosten.

  20. Re: Weswegen nicht powertop verbessern?

    Autor: Wander 18.01.15 - 09:46

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach, laber doch keinen Kram, von dem du ganz genau weißt, dass er Unsinn
    > ist.
    > KDE-Programme nutzen unter Gnome allerhand Integrationsfeatures: Das
    > Widget-Theme wird übernommen, Fensterleisten werden vom dortigen
    > Fenstermanager gezeichnet usw.

    Die optische Integration war nicht Teil meiner Argumentation. Ich habe funktionale und Defizite hinsichtlich der Bedienung genannt und die sind meiner Ansicht nach umso nerviger als eine schlechte optische Integration.

    > Die Integration mag nicht perfekt sein, aber es ist dennoch ein
    > himmelweiter Unterschied zu Gnome, wo aktiv gegen andere Desktops
    > gearbeitet wird.

    Kannst du das mal näher ausführen? Und warum wird hier wieder nur auf GNOME rumgehakt? Im Gegensatz zu den KIO-Slaves von KDE hat man bei GNOME nämlich z.B. dafür gesorgt, dass auch Anwendungen außerhalb der GNOME-Welt auf eingehängte Netzwerklaufwerke udgl. Zugriff haben ohne das Anwendungen extra gepatcht werden müssen. Und das ist für mich z.B. wesentlich ärgerlicher als die mangelnde optische Integration von GTK+-Anwendungen unter Plasma.

    Insgesamt nehmen sich beide Desktopumgebungen in dieser Hinsicht wohl nichts und es ist auch meiner Ansicht nach überhaupt nicht ihre Aufgabe es anderen Desktopumgebungen besonders einfach zu machen. Die Leute von KDE sollen das tun um den nach ihrer Meinung besten Desktop bereitzustellen, und wenn dazu KIO-Slaves, eine eigene Bookmarkverwaltung, Akonadi, usw. gehören dann ist das eben so, und wenn die Leute von GNOME meinen, dass Headerbars und was weiß ich noch ein wichtiges Konzept sind, dann ist das eben so.

    > Hätte sich dieser Owen Taylor wirklich ein Bein gebrochen, wenn Battery
    > Bench eine normale Fensterleiste genutzt hätte, statt dieser dämlichen CSD?
    > Nein.

    Er wollte es nicht. Wenn du Bedarf für eine normale Fensterleiste hast kümmere dich darum, der Code ist frei verfügbar.

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