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Solange mit Linux

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  1. Solange mit Linux

    Autor: Mitdenker 10.09.09 - 20:52

    die meisten (kommerziell erfolgreichen) Spiele nicht funktionieren, da diese Linux nicht unterstützen, wird Linux ein Nischenprodukt bleiben.

    Dann und nur dann, wenn man junge Menschen schon früh an ein Betriebssystem locken und binden kann, wird man mit dessen Verbreitung Erfolg haben!

    Was machen viele Menschen nochmal gerne mit PCs? Spielen und surfen.

    Firefox ist deswegen als Alternative erfolgreich, weil er den IE vollkommen ersetzen kann.

    Linux ist jedoch eben kein vollständiger Ersatz für Windows (eben im Bezug auf Computerspiele).

  2. Re: Solange mit Linux

    Autor: elgooG 10.09.09 - 21:03

    Solange EA & Co ihre Spiele nicht portieren wollen, kann man da auch wenig machen. Wrapper & Emulatoren werden niemals die selbe Leistung und Kompatibilität aus den Spielen herauskitzeln können.

  3. Re: Solange mit Linux

    Autor: Frinkiac 7 10.09.09 - 21:33

    Schon lustig, bei normalen Programmen heissts immer, dass nur OpenSource gut ist und alles andere was kostet ist nur "ClosedSource-Scheisse" für Windows-DAUs, aber bei PC-Spielen sind alle am heulen, warum die bösen Firmen nichts für Linux entwickeln.

  4. Re: Solange mit Linux

    Autor: Mitdenker 10.09.09 - 21:37

    Die Entwicklung von Open-Source-Spielen, die auch oder besonders Linux unterstützen, wäre ebenfalls ein Schritt in Richtung Kundengewinnung und Kundenbindung.

    Leider gibt es da noch viel zu wenig. Solange sich das nicht ändert, wird Microsoft mit seinen Betriebssystemen den Endkunden-Markt weiterhin extrem dominieren.

  5. Re: Solange mit Linux

    Autor: wii 10.09.09 - 21:38

    Mitdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was machen viele Menschen nochmal gerne mit PCs? Spielen und surfen.

    Stell dir vor: Diese Menschen sind nur eine kleine Minderheit. Die meisten müssen damit arbeiten.
    Leider verhindern einzelne Programme (wie ERP z.B.) eine Migration auf Linux.

  6. Re: Solange mit Linux

    Autor: Mitdenker 10.09.09 - 21:50

    Du hast mein Posting entweder nicht gelesen/verstanden oder bist zu dumm dafür. Welche von beiden Varianten stimmt?

    Ich schrieb zB von JUNGEN Menschen.

    Hier:

    "wenn man JUNGE Menschen schon früh an ein Betriebssystem locken und binden kann, wird man mit dessen Verbreitung Erfolg haben! "

    Zudem ging es meinem Posting nicht um Betriebssysteme im betrieblichen Umfeld sondern um PRIVATE PCs.

    Zusätzlich ist deine Aussage auch noch falsch, dass die private Nutzung im Vergleich zur betrieblichen Nutzung eine "Minderheit" darstellen würde: Gerade über die Privatnutzung werden Kunden gebunden, denn was jemand in seiner Freizeit (seiner Lieblingszeit) freiwillig nutzt, wird er auch weiter unterstützen.

    Fazit:

    Wer Menschen dazu bringen will, auf Linux umzusteigen und sich an Linux zu gewöhnen, der muss bei JUNGEN Menschen und bei Freizeitbeschäftigungen von Menschen beginnen.

    Und das ist nunmal was Computer betrifft Spielen und Surfen.

    Die meisten Linuxfanboys kapieren das natürlich nicht. Für sie ist JEDE ERKLÄRUNG, warum Linux nicht verbreitet ist, ein Angriff auf ihr meist mickriges Selbstbild.

  7. Re: Solange mit Linux

    Autor: Schnarchnase 10.09.09 - 22:10

    Wieso bist du so aggressiv?
    Hat dir irgendjemand was getan?

  8. Re: Solange mit Linux

    Autor: LinuxXx 10.09.09 - 22:14

    Linux ist kein Ersatz, es will auch keiner sein:
    http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/

  9. Re: Solange mit Linux

    Autor: Muh-Freak 10.09.09 - 22:25

    Mitdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten Linuxfanboys kapieren das natürlich nicht. Für sie ist JEDE
    > ERKLÄRUNG, warum Linux nicht verbreitet ist, ein Angriff auf ihr meist
    > mickriges Selbstbild.

    Öhm. Nein. Du warst objektiv, und lagst richtig. Ja, das Henne-Ei-Problem ala "Zu wenig linux-nutzer, deswegen keine spiele und kommerz. software für Linux. Zu wenig kommerz. software und spiele für linux, deshalb so wenig nutzer" ist unter linuxern durchaus bekannt und wird viel diskustiert. Es gab auch schon petitionen bei div. publishern und offene briefe von bekannten kernel-hackern.

    Folge: einige publishern geben bei einer mindestbestellmenge durchaus linux-versionen raus. Postal ist im übrigen auch für linux zu haben. (und die (noch folgenden) nachfolger angekündigter weise ebenfalls)

    Noch was: ich stimme dir zu, es gibt durchaus linux-user die total ausrasten wenn man Linux kritisiert, oder zumindestes ungehalten reagieren. Ich gehöre bestimmt nicht dazu, allerdings akzeptiere ich auch keine subjektiven argumente. Und ich denke es gibt unter den Windows-Usern ebenfalls leute die kritik partu nicht hören wollen. das selbe bei BSD und Mac

  10. Re: Solange mit Linux

    Autor: Mitdenker 11.09.09 - 01:37

    Ich stimme dir zu.

    Deswegen schrieb ich ja auch von Linuxfanboys und nicht Linuxusern im Allgemeinen.

  11. Re: Solange mit Linux

    Autor: Mitdenker 11.09.09 - 01:39

    Meine Antwort war deshalb so scharf formuliert, weil wiis Beitrag völlig an meinem Eingangsposting vorbeiging und sich nach typischem Fanboygequatsche anhörte.

    Wer nicht fähig ist auf Beiträge einzugehen braucht sich über passende Antworten nicht wundern.

  12. Re: Solange mit Linux

    Autor: elgooG 11.09.09 - 14:15

    LinuxXx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist kein Ersatz, es will auch keiner sein:
    > www.felix-schwarz.name


    Ganz richtig. Natürlich wird Kompatibilität angestrebt, aber nur zB über Wrapper. Die Windows API wird zwar nachgebaut, ist aber kein Teil des eigentlichen Systems und wird es nie sein. Linux ist ein eigenständiges System und kein Windows-Nachbau.

    Das Problem liegt nicht bei Linux sondern bei EA & Co. Es wird kein Geld ausgegeben um das Spiel entsprechend anzupassen, was bei richtiger Programmierung eigentlich nicht so schwierig/aufwändig ist wie man meinen sollte...aber es kostet eben Geld, genauso wie die Portierung auf Konsolen. Das ist ihnen zu teuer.

    Soll die Linux-Gemeinde jetzt deshalb jedes Spiel nachbauen? Wohl kaum. Linux ist ein professionelles Betriebssystem und keine Spielekonsole.

    Ich halte das inzwischen auch so: Linux auf dem Rechner und für's Zocken eine Spielekonsole. Das hat zB den Vorteil das ich den Rechner nur mehr ganz selten aufrüsten muss und mit einer mittelmäßigen Grafikkarte auskomme. Die ganzen Probleme mit Kopierschutz/Performance & Co sind nun auch Geschichte und das sparrt Zeit und Nerven.

  13. Re: Solange mit Linux

    Autor: aze 11.09.09 - 14:54

    > Wer Menschen dazu bringen will, auf Linux umzusteigen

    warum sollte das auch jemand wollen? Es MUSS ja nicht jeder Linux nutzen. Wer lieber bei Windows bleiben will, der soll es halt tun.

    Ich persönlich bin im Januar komplett auf Linux gewechselt und vermisse bis jetzt auch nichts. Gut, als Web-Entwickler hab ich mit Linux alles was ich brauche. Für einen Zocker ist Linux natürlich noch keine Alternative, klar.

    ----------------------------------------------------
    EinBildung ist auch Bildung...

  14. Re: Solange mit Linux

    Autor: wii 11.09.09 - 21:00

    Mitdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast mein Posting entweder nicht gelesen/verstanden oder bist zu dumm
    > dafür. Welche von beiden Varianten stimmt?
    Lol, warum so aggressiv? Fühlst du dich in deiner Männlichkeit angezweifelt? Höchstwahrscheinlich, sonst würdest dich nicht so aufregen ;-)

    > Ich schrieb zB von JUNGEN Menschen.
    Und ich schrieb von ERWACHSENEN Menschen.

    > Hier:
    >
    > "wenn man JUNGE Menschen schon früh an ein Betriebssystem locken und binden
    > kann, wird man mit dessen Verbreitung Erfolg haben! "
    Kann, muss aber nicht. Junge Menschen sind Experimentfreudiger, suchen nach neuen Erfahrungen, probieren andere Betriebssysteme aus.

    > Zudem ging es meinem Posting nicht um Betriebssysteme im betrieblichen
    > Umfeld sondern um PRIVATE PCs.
    >
    > Zusätzlich ist deine Aussage auch noch falsch, dass die private Nutzung im
    > Vergleich zur betrieblichen Nutzung eine "Minderheit" darstellen würde:
    Wo werden mehr PC verkauft und benutzt, gewerblich oder privat? Tipp für dich: Es ist nicht privat.

    > Gerade über die Privatnutzung werden Kunden gebunden, denn was jemand in
    > seiner Freizeit (seiner Lieblingszeit) freiwillig nutzt, wird er auch
    > weiter unterstützen.
    1) Freizeit == Lieblingszeit. Dann hat dieser Mensch einen falschen Job.
    2) In welchen Unternehmen entscheidet der Arbeitnehmer welches OS er benutze möchte? Zu 90% ist es vorgegeben!

    > Fazit:
    >
    > Wer Menschen dazu bringen will, auf Linux umzusteigen und sich an Linux zu
    > gewöhnen, der muss bei JUNGEN Menschen und bei Freizeitbeschäftigungen von
    > Menschen beginnen.
    Leider sind JUNGEN Menschen in Deutschland eine Minderheit.

    > Und das ist nunmal was Computer betrifft Spielen und Surfen.
    Spielst du noch oder arbeitest du schon?

    > Die meisten Linuxfanboys kapieren das natürlich nicht. Für sie ist JEDE
    > ERKLÄRUNG, warum Linux nicht verbreitet ist, ein Angriff auf ihr meist
    > mickriges Selbstbild.
    Deine ERKLÄRUNG sind natürlich das ULTIMA RATIO. <Ironie aus>

    Leider zeigt mir dein Gefühlserguss, dass du meine Anspielung nicht in geringsten verstanden hast. Wahrscheinlich bist du nicht kognitiv in der Lage dazu, deshalb erkläre ich es dir:

    erstens:
    Die jungen Menschen in Deutschland machen nur ca 16% der Bevölkerung aus, leider. Bei 20 bis 65 Jährigen sind es ca 50%. Also beschäftigst du dich, mir einer Bevölkerungsminderheit. (Sehe Statistisches Bundesamt).
    Die Mehrheit der PCs in Deutschland, werden betrieblich eingesetzt, nicht privat. Wie du siehst, gehst du von Minderheiten aus. Da liegt dein Fehler.

    Zweitens:
    Leider gibt es noch sehr viel betriebliche Software wie z. B. Warenwirtschaftsprogramme, welche nur unter Windows laufen.
    Dies könnte sich in der Zukunft ändern, da von einer produktbasierten zu einer standardbasierten IT-Welt langsam übergehen. (Sehe als Beispiel Office Programme.) In der standardisierten IT-Welt ist egal, wer das Programm liefert.
    Es müssen nur standardisierte Formate verarbeitet werden. Ein Unternehmen kann dann einsetzen, was es will. Oder noch genauer zu sein: das Programm, das dieses Unternehmen am wenigstens kostet. Es könnten als mehr Open-Source Programme/OS eingesetzt werden.
    Was das bedeutet, muss dich dir wohl nicht erklären. Oder doch?

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