Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Linux: Kernel 3.5 ist fertig

Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: TheJeed 22.07.12 - 10:56

    Hier wird geschrieben, dass Torvalds den Kernel freigegeben hat. Als Noob für den Freigabeprozess des Linux-Kernels würde es mich interessieren, ob das denn tatsächlich so ist, oder ob nicht doch eine Art Kommittee dafür verantwortlich ist, dem Torvalds halt eben vorsitzt. Wenn dem nicht so ist, wird dann im Fall von Torvalds' plötzlichem Verschwinden so lange geflamed, bis der Nachfolger gefunden ist?

  2. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: SmokeMaster 22.07.12 - 11:35

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe dann ist es mit Linux so wie mit vielen anderen open source Projekten auch. Torvalds ist der selbsternannte Projektleiter was die anderen Entwickler akzeptieren. Er wird (hoffentlich) rechtzeitig einen Nachfolger bestimmen welcher (hoffentlich) von den anderen Entwicklern ebenfalls akzeptiert wird. Wenn nicht wird es sehr wahrscheinlich einen fork geben.

  3. Schau Dir das "Aalto Talk with Linus Torvalds" Video an

    Autor: Edgar_Wibeau 22.07.12 - 12:33

    Diesmal komplett gucken statt nur der berühmten "FYNV"-Passage ;-)

    http://www.youtube.com/watch?v=MShbP3OpASA

    Da erläutert er, wie groß das Kern-Team ist und dass es genügend Leute gibt, die den Job übernehemn können, es zum Teil ja auch jetzt tun.

    Das Video ist insgesamt IMHO sehr interessant, für Entwickler wie Linuxer wie Führungspersonen oder auch einfach sozial interaktive Personen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.12 12:34 durch Edgar_Wibeau.

  4. Re: Schau Dir das "Aalto Talk with Linus Torvalds" Video an

    Autor: Ampel 22.07.12 - 13:08

    Edgar_Wibeau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diesmal komplett gucken statt nur der berühmten "FYNV"-Passage ;-)
    >
    > www.youtube.com
    >
    > Da erläutert er, wie groß das Kern-Team ist und dass es genügend Leute
    > gibt, die den Job übernehemn können, es zum Teil ja auch jetzt tun.
    >
    Ergänzung :

    Im Video nennt er auch die Anfänge warum und wie Linux entstanden ist. Die ansichten die er vertritt ( damals und heute ) Vertrete ich ebenfalls. Die heutigen nicht ganz wie die damaligen aber im Gesamten passte es. Was ich ebenfalls anmerken möchte ist das die Commnity reun um Linux nicht mehr aussterben wird. Dafür ist es mittlerweile zu bekannt und zu mächtig geworden und dort wo wirklich ein Betreibsystem gebraucht wird was auch mit wenigen Ressourcen umgehen kann, heutzutage nicht mehr wegzudenken. Zugegeben es gibt viele andere Lösungsansätze ( auch viele im Embedded Bereich) aber letztendlich greift fast jeder immer und immer wieder auf Linux zurück. Auch im Server Bereich ist Linux Dominierend. Würde die Community nicht so groß sein würde heutzutage Windows auf den Servern arbeiten. Auch etliche andere positive Punkte könnte man noch nenen ,würde aber hierden Thread sprengen und OT gehen.

    > Das Video ist insgesamt IMHO sehr interessant, für Entwickler wie Linuxer
    > wie Führungspersonen oder auch einfach sozial interaktive Personen.

    Es zeigt aber auch sehr deutlih das Engagment was im Linux Bereich ist. Viele Windows Nutzer belächeln hier die Aktiven Bereiche ,aber es zeigt auch sehr deutlich das ein Bedaf an Open Source vorhanden ist.Aber Oft auch durch Kosteneisparungen erst möglich ist. Würde fast jedes Projekt über genügend finanzielle mittel verfügen würden die meisten Windows nutzen. Da aber hier auch ( nicht nur) die Kostenschraube ein Maßgeblicher Punkt ist, so ist es meist von Vorteil auf Software zu setzten die eine große Community besitzt und auch Kostenlos ist.


    Das nur als Bemerkung am Rande.

  5. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: Witzegehitter 22.07.12 - 15:14

    SmokeMaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er wird (hoffentlich)
    > rechtzeitig einen Nachfolger bestimmen welcher (hoffentlich) von den
    > anderen Entwicklern ebenfalls akzeptiert wird. Wenn nicht wird es sehr
    > wahrscheinlich einen fork geben.


    Einen? Ich denke dann wirds ganz viele Forks geben und alles auf Stillstand sein. ^^

  6. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: RaupenKopie 22.07.12 - 21:29

    Linus selbst hat in seiner Bio geschrieben (oder angedeutet?) das er sehr ersetzbar ist, im gegensatz zu vielen andere Leuten, die am Kernel arbeiten. Warum? Weil er kein Spezialgebiet hat. Er achtet auf saubere Patches, mischt sich in die Diskussionen mit ein und trifft auch mal ne Entscheidung für 2 Streithähne. Das kann jeder andere Maintainer genauso gut wie er.

    Einfach mal "Just 4 Fun" lesen. Und wer lust hat auf den Job: Linus würde sich über ablöse freuen (sagt er auch im Buch).

  7. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: spiderbit 23.07.12 - 01:05

    ich könnte mir vorstellen das es mal wegen der Lizenz einen Fork geben wird, sollte Linux sterben, GPL2 ist für viele inkl. mir eigentlich nicht mehr der Status Quo, will hier kein Streit anfangen ob GPL2 oder GPL-Latest jetzt besser ist, aber es gibt nunmal 2 zum Teil separierte Gruppen von Entwicklern Streng genommen sogar 3 wenn man bsd noch dazu zählt, aber das spielt für Linux keine rolle. Also es gibt noch den meist ruhenden Konflikt zwischen "Opensourcern" und "Free Software"-Menschen. Wenn man das so grob einstuft. Die ersteren, wollen nur ein Modell mit dem sie gut arbeiten können und sich gut mit entwicklern austauschen können ohne Barieren, die 2. wollen auch das die User jederzeit faktisch ihre Rechte aus der GPL behalten und nicht nur theoretisch wenn sie z.B. von irgend ner Firma nen Key bekommen oder sich selber das Gerät nachbauen (Stichwort Tivoisierung).

    Naja schwierig zu beschreibender Konflikt, aber gut kann man ja nach googlen, das Problem ist hier schon das für viele Entwickler die GPL2 zu lasch ist und für viele aber auch die GPL > version 2 zu streng ist. Es gibt dazu wohl keine Umfragen wie die verteilungen sind, aber Linus ist halt schon einer der wichtigsten die auf keinen Fall GPL3 wollen ohne ihn könnte es vieleicht 50/50 sein.

    Er ist z.B. ja auch massgeblich dafür verantwortlich das keine Zeile C++ im Kernel gelandet ist oder ähnliches.

    Von daher könnte es schon einen Fork geben wo langsam stück für stück alles was neu dazu kommt bzw ersetzt wird in gpl3 geadded wird, bis man irgendwann langsam auf 90-95% hoch kommt und dann in einer aktion die restlichen % mal ersetzt.

    Dann könnte man auch mit gpl v3 (PLUS) eben auch immer wenn sich technische Rahmenbedingungen ändern weil Firmen die Softwarewelt für ihre zwecke wieder unfreier machen wollen, immer auch beim kernel dem entgegen stehen.

    Und dann würden mittelfristig firmen wie z.B. Google oder Samsung etc sich ins eigene Fleisch schneiden weil sie dann sowas wie Android in zukunft nimmer machen könnten weil sie den kernel der vielleicht sich dann gegen den alten durchsetzt (mehr patches)!

    Opensourcler würden jetzt sagen, aber ja das behindert ja auch Linux bzw opensource davor das es sich durchsetzt (schneller), ein Freesoftwareler (dem ich eher nahe stehe) würde dann aber sagen was ist denn gewonnen, wenn sich ein linux durchsetzt mit einer lizenz die durch technische workarounds unfrei gemacht wurde, so das ein user z.B. theoretische rechte hat, diese aber faktisch nimmer umsetzten kann, z.B. das er seine eigene version einer software erstellt udn ausprobiert, weil er vielleicht keine hardware mehr findet die seine von z.B. microsoft nicht signierte software nirgends läuft weil die hardware solche signierung zwingend vorraussetzt um software aus zu führen.

    Von daher wäre es vielleicht sinnvoll einen solchen Fork mal zu machen, die Frage ist eher heute oder in 20 jahre oder wann? ^^ Oder gelingt es doch irgendwann mal Linux durch was besseres zu ersetzen (also rede nur vom Kernel) die idee war ja immer ein microkernel aber vielleicht funtzt das in der realität wirklich nicht gut, andererseits bietet sowohl apple als auch ms hier zumindest mischformen oder änliches, in die richtung könnte linux ja gehen, aber dafür bräuchte es vermutlich auch keinem neuen projekt sondern es ließe sich so umschreiben...

    kann natürlich auch daran ändern das nur 10% den gpl3 kernel weiter entwickeln und 90% beim gpl2 bleiben, aber ich kann mir nicht vorstellen das gpl-version 2 die herausforderungen der nächsten 20 jahre abdecken können wird. Also gibts wohl eh entweder ein Fork von der GPL oder vom Kernel, eins von beidem wird wohl kommen in nähcsten 10 jahre.

    allerdings hätte solch ein Fork der GPL auch weite konsequenzen, weil das zum Teil wieder zu lizenzinkompatibilitäten führen würde...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.07.12 01:10 durch spiderbit.

  8. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: RaupenKopie 23.07.12 - 08:19

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich könnte mir vorstellen das es mal wegen der Lizenz einen Fork geben
    > wird,

    Halte ich für Unwahrscheinlich. Warum? Lies: http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_(Kernel)#Der_Kernel_unter_der_GPL_2
    Die meisten sind dagegen. Eine Lizenz-Änderung ist ein qualvoller Prozess.

    > Von daher könnte es schon einen Fork geben wo langsam stück für stück alles
    > was neu dazu kommt bzw ersetzt wird in gpl3 geadded wird, bis man
    > irgendwann langsam auf 90-95% hoch kommt und dann in einer aktion die
    > restlichen % mal ersetzt.

    Ich bin mir nicht sicher ob das so einfach geht. Vor allem weil viele wichtige Teile des Kernels sich sehr selten Ändern - oder immer nur winzige Änderungen an diesen Teilen durchgeführt werden. Die meiste Bewegung hast du bei den Treibern. Von daher schätze ich, dass es durchaus 5, 10 oder 15 Jahre dauern könnte, bis man 70% des Codes (aktuell immerhin 14.533.582 Zeilen mit Doku!) durch neuen, GPLv3-Lizenzierten Code ersetzt hat. Vielleicht klappt es sogar nie. Und dann? Was will man mti einem Kernel der vielleicht zu 50% aus GPLv3-Code besteht? Ist damit etwas gewonnen? Entweder mit einem Rutsch umlizenzieren - oder lassen.

    > Und dann würden mittelfristig firmen wie z.B. Google oder Samsung etc sich
    > ins eigene Fleisch schneiden weil sie dann sowas wie Android in zukunft
    > nimmer machen könnten weil sie den kernel der vielleicht sich dann gegen
    > den alten durchsetzt (mehr patches)!

    Der Kram der im Android-Kernel enthalten ist, der nicht in Linux enthalten ist, wird gerade gemerged (wird wohl noch ein paar jährchen dauern). Der Rest sind propritäre Treiber, die ja durchaus erlaubt sind (bspw. der Grafikkarten-Treiber von Nvidia). Viele wichtige Commits machen die Google-Mitarbeiter auch in den Haupt-Entwicklungszweig. Mit der GPLv2 hat die ganze entwcklung rund um Android nichts zu tun (IMHO). Wenn du quellen hast: Gerne.


    > Von daher wäre es vielleicht sinnvoll einen solchen Fork mal zu machen, die
    > Frage ist eher heute oder in 20 jahre oder wann? ^^

    So ein Fork nur für einen Lizenz-Wechsel würde mehr Mann-Jahre verschlingen als aktuell schon im Kernel steckten. Je länger man wartet, desto "schlimmer" wird es. Also jetzt oder nie. Wird aber nicht passieren - so viel Arbeitszeit opfert kein geistig gesunder Mensch, wegen einer Lizenz.

    > Oder gelingt es doch
    > irgendwann mal Linux durch was besseres zu ersetzen (also rede nur vom
    > Kernel)

    BSD, HURD. BSD ist allerdings auch Monolithisch.

    > die idee war ja immer ein microkernel aber vielleicht funtzt das in
    > der realität wirklich nicht gut, andererseits bietet sowohl apple als auch
    > ms hier zumindest mischformen oder änliches,

    Darwin nutzt XNU, einen Hybrid-Kernel der aus Teilen von MACH (Micro-Kernel) und FreeBSD (Monolithisch) besteht. Ist übrigens Open Source. Welche Architektur der NT-kernel hat weiß ich aktuell nicht. Ich glaube es ist ein Monolithisher Kern...

    > in die richtung könnte linux
    > ja gehen, aber dafür bräuchte es vermutlich auch keinem neuen projekt
    > sondern es ließe sich so umschreiben...

    Haha. Selten so gelacht. Soll das ein Scherz sein? Da kannst du erstmal alles wegschmeißen außer die Treiber und dann neu anfangen. Oder du machst einen Hybrid-Kernel, da könnte man vielleicht noch ein wenig mehr recyclen...

    > allerdings hätte solch ein Fork der GPL auch weite konsequenzen, weil das
    > zum Teil wieder zu lizenzinkompatibilitäten führen würde...

    Ach, doch noch drauf gekommen? :)

    Fun-Fact; Im Grunde gibt es eine Ganze Menge an Linux-"Forks". Der Android-Kernel kann als solcher bezeichnet werden. Es gibt aber auch eine ganze reihe an Patch-Sets die Linux sehr stark verändern (SeLinux z.b.).

    Nachtrag: Bitte achte in Zukunft mehr auf deine Satzzeichen. Einige Passagen sind schwer lesbar, weil nicht ganz klar ist wo ein Nebensatz anfängt und der andere aufhört.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.07.12 08:20 durch RaupenKopie.

  9. Ja, nennt sich GregKH

    Autor: Slark 23.07.12 - 09:48

    kt

  10. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: Beastmaster 23.07.12 - 11:58

    RaupenKopie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er achtet auf saubere
    > Patches, mischt sich in die Diskussionen mit ein und trifft auch mal ne
    > Entscheidung für 2 Streithähne. Das kann jeder andere Maintainer genauso
    > gut wie er.


    Und wer sagt dass die anderen Mitarbeiter das dann auch so akzeptieren? Bei ihm ists ja auch nur weil er seinen Sonderstatus hat. ;)

    Hat man bei OpenOffice ja schön gesehen, kaum gibts Unstimmigkeiten verlassen die Leute das Boot und bauen lieber ihr eigenes Boot.

  11. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: YoungManKlaus 23.07.12 - 13:30

    "kaum gabs unstimmigkeiten" war gut ... das thema hat seit jahren dahingebrodelt und irgendwann hat man halt gesagt genug ist genug. Und muss sagen, das Resultat ist meiner Meinung nach mehr als gut :D

  12. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: spiderbit 23.07.12 - 14:21

    RaupenKopie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spiderbit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich könnte mir vorstellen das es mal wegen der Lizenz einen Fork geben
    > > wird,
    >
    > Halte ich für Unwahrscheinlich. Warum? Lies:
    > de.wikipedia.org#Der_Kernel_unter_der_GPL_2
    > Die meisten sind dagegen. Eine Lizenz-Änderung ist ein qualvoller Prozess.
    >

    Naja es gibt halt 3 Arten von Entwicklern, 1. die wirklich gpl2 wollen, 2. die zwar lieber gpl3+ hätten, aber mit gpl2 auch leben können 3. leute die jegliche arbeit am Kernel verweigern weil er kein gpl v3+ ist, wieviele in gruppe 3 fallen können wir nicht wissen, da nur leute die entweder zu gruppe 1 oder 2 gehören gefragt wurden. Es könnte also sein das es mehr leute gibt die fähig wären dort bei zu tragen wie es gibt für gpl2, und dann gäbs ja noch ne 4. gruppe, wieviele die zwar gpl2 bevorzugen würden auch bei nem gplv3 kernel mit machen?

    Also sehe das nicht so eindeutig eine weitere frage ist wieivele da lieber auch nachplappern was linus sagt um sichs mit ihm nicht zu verscherzen...



    > Der Kram der im Android-Kernel enthalten ist, der nicht in Linux enthalten
    > ist, wird gerade gemerged (wird wohl noch ein paar jährchen dauern). Der
    > Rest sind propritäre Treiber, die ja durchaus erlaubt sind (bspw. der
    > Grafikkarten-Treiber von Nvidia). Viele wichtige Commits machen die
    > Google-Mitarbeiter auch in den Haupt-Entwicklungszweig. Mit der GPLv2 hat
    > die ganze entwcklung rund um Android nichts zu tun (IMHO). Wenn du quellen
    > hast: Gerne.
    >

    Naja hast wohl soweit recht das man sagen kann, das das pure Android ohne Treiber wahrscheinlich sogar gpl3 kompatibel wäre, ABER wenn ein Hersteller dazu proprietäre Treiber hinzu fügt die nicht ausschließlich im Userspace laufen, wie z.B. der erwähnte Nvidia treiber brechen diese damit auch schon die aktuelle gplv2.
    In vielen Ländern dürfen aber nur die Copyrightholder selber klagen und nicht z.B. die FSF, das könnte diesen Firmen wohl den Arsch geretet haben bisher. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit bis die Kerneldevs diese Copyright-bestimmungen einklagen werden. Von daher ist in diesem Fall wohl gpl2 sogar genug, anders sieht es bei Tivo-geräten aus, und so langsam wird ja der 0815-pc ein Tivogerät, wenn ich hier mal an Secureboot erinnern darf, das ja wohl bei einem ARM PC dann laut specs nicht mehr deaktivierbar sein darf, wirds einem schon anders. Und das ist ja erst der Anfang, in 5 Jahren kommt dann nach Secureboot eben Secure use, dann brauchst für jedes Programm ein Key von Microsoft oder es läuft nimmer auf dem pc.

    Wobei Bootloader wohl auch gplv3 sein müsste wenn man gplv3 kernel hätte, und dann wäre eben hier die Tivoisierung (man muss ein Handy erst hacken bevor man es "rooten" kann, nicht mehr möglich. Finde dazu aber grad kein Link außer paar Foreneinträge.

    > So ein Fork nur für einen Lizenz-Wechsel würde mehr Mann-Jahre verschlingen
    > als aktuell schon im Kernel steckten. Je länger man wartet, desto
    > "schlimmer" wird es. Also jetzt oder nie. Wird aber nicht passieren - so
    > viel Arbeitszeit opfert kein geistig gesunder Mensch, wegen einer Lizenz.

    Ja das ist eben ein Fiasko, das eben Linus und Co zu verantworten hat, wie gesagt beides ist schmerzvoll Fork von Linux udn Fork von GPL aber auf eines wirds raus laufen, außer die Kernel-devs zeigen sich irgendwann doch noch einig und geben nach.

    > BSD, HURD. BSD ist allerdings auch Monolithisch.

    schön das du BSD schon 2x aufzählen musst ^^ und HURD ist nicht monolitisch, das ja der Sinn der veranstaltung einen Microkernel zu bringen.


    > Darwin nutzt XNU, einen Hybrid-Kernel der aus Teilen von MACH
    > (Micro-Kernel) und FreeBSD (Monolithisch) besteht. Ist übrigens Open
    > Source. Welche Architektur der NT-kernel hat weiß ich aktuell nicht. Ich
    > glaube es ist ein Monolithisher Kern...

    ist ein Hybrit kernel. inkl. Windows7 und 8.

    > Haha. Selten so gelacht. Soll das ein Scherz sein? Da kannst du erstmal
    > alles wegschmeißen außer die Treiber und dann neu anfangen. Oder du machst
    > einen Hybrid-Kernel, da könnte man vielleicht noch ein wenig mehr
    > recyclen...

    ja dachte genau an den Hybrid-kernel.

    > > allerdings hätte solch ein Fork der GPL auch weite konsequenzen, weil
    > das
    > > zum Teil wieder zu lizenzinkompatibilitäten führen würde...
    >
    > Ach, doch noch drauf gekommen? :)

    Ja was heißt doch noch drauf gekommen ich sag ja ohne fork von gpl wird es eben alternativ mittel bis langfristig einen Fork von Linux geben oder eben ein neuer Kernel der auf gplv3 laufen wird der sich über jahre hin weg irgendwann gegen linux durchsetzten kann. Das wird aber schon lange versucht, von daher halte ich das nicht für Wahrscheinlich.

    > Fun-Fact; Im Grunde gibt es eine Ganze Menge an Linux-"Forks". Der
    > Android-Kernel kann als solcher bezeichnet werden. Es gibt aber auch eine
    > ganze reihe an Patch-Sets die Linux sehr stark verändern (SeLinux z.b.).

    ja das mag sein, aber keiner ändert die lizenz daran oder versucht irgendwas zu machen, jeder checkout auf die heimische box ist im grunde ein fork ^^


    Um es mal aufn Punkt zu bringen, wenn weder die Lizenz geforkt wird noch Linux geforkt wird, bzw Linux nicht auf den gpl3+ zug auf springt, wird es mittelfristig dazu führen, das in irgend einer zukünftigen Windows version Microsoft auf Linux als Kernel zu greift es aber so verdongelt (was gegen neuere gpl versioenen dann verstoßen würde), das alle Rechte zwar juristisch gewahrt bleiben, aber faktisch der großteil der Rechte nicht mehr umsetzbar ist.

    So Muss dann zwar Microsoft noch die änderungen am Kernel frei geben, es wird dann aber im Userspace oder so noch drm und co implementiert, und auch die meisten treiber wandern vielleicht ins userspace, oder eben werden einfach wie der nvidia-treiber ja auch heute schon nachträglich installiert, womit microsoft dann auch nicht gegen die gpl verstößt, aber irgend ein Check-blob überprüft dann ob es sich um den Orginalkernel von MS handelt ob er mit dem richtigen key verschlüsselt wurde, es wäre daher nimmer möglich diesen kernel anzupassen und wieder mit dem restlichen Widnows zusammen aus zu führen.

    Es würde also nahezu das selbe passieren wie mit dem bsd kernel mit apple. Microsoft würde großen Lob kriegen weil das system so gut ist, würde aber bis auf ein paar minor patches (da ihr mist ja weitgehend in irgendwelchen binären tools/libs drin ist) kaum was zuirück geben. Das widerspricht der Grundidee von der GPL die so grob heißt man gibt was her erwartet dann aber auch das was zurück kommt wenn was gemacht wird. Nehmen und Geben oder umgekehrt. Sicher juristisch stimmt das noch, aber ob das die Idee ist warum Leute die GPL als ihre Lizenz gewählt haben und nicht die BSD-Lizenz, das wage ich zu bezweifeln.

  13. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: RaupenKopie 23.07.12 - 20:29

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RaupenKopie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > spiderbit schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ich könnte mir vorstellen das es mal wegen der Lizenz einen Fork geben
    > > > wird,
    > >
    > > Halte ich für Unwahrscheinlich. Warum? Lies:
    > > de.wikipedia.org#Der_Kernel_unter_der_GPL_2
    > > Die meisten sind dagegen. Eine Lizenz-Änderung ist ein qualvoller
    > Prozess.
    > >
    >
    > Naja es gibt halt 3 Arten von Entwicklern, 1. die wirklich gpl2 wollen, 2.
    > die zwar lieber gpl3+ hätten, aber mit gpl2 auch leben können 3. leute die
    > jegliche arbeit am Kernel verweigern weil er kein gpl v3+ ist,

    Du meinst als die Arroganten futzies, ja? Ich glaube da kann man drauf verzichten, bei mehreren Tausend aktiven entwicklern ;)

    Ganz erhlich, wenn mir ein Projekt gefällt und ich das Know-How habe zu helfen, ist mir die Lizenz wumpe. Unternehmen mögen das leicht anders sehen, aber die Masse an Firmen die an Linux arbeiten zeigt, das die GPL2 kein so großes Problem ist, wie du es darstellen möchtest.

    > Also sehe das nicht so eindeutig eine weitere frage ist wieivele da lieber
    > auch nachplappern was linus sagt um sichs mit ihm nicht zu verscherzen...

    Kennst du den allgemeinen Umgangston der Mailingliste vom Kernel? Da geht es so rau zu, das selbst erfahrene Seemänner weinend eine Tasse Tee und eine warme Decke holen würden. Da verscherzt es sich niemand mit niemandem, die Jungs dort wissen alle, das sie nicht Unfehlbar sind, was auch für Torvalds gilt.


    > ABER wenn ein Hersteller dazu proprietäre Treiber hinzu fügt die nicht
    > ausschließlich im Userspace laufen, [....] brechen diese damit auch schon
    > die aktuelle gplv2.

    Das ist bisher nicht eindeutig geklärt. Ansonsten: Quellen.

    > In vielen Ländern dürfen aber nur die Copyrightholder selber klagen und
    > nicht z.B. die FSF, das könnte diesen Firmen wohl den Arsch geretet haben
    > bisher.

    Warum nicht einen Symbolischen prozess in den USA? Wo z.b. auch NVidia und AMD ihren Hauptsitz haben?

    > Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit bis die Kerneldevs diese
    > Copyright-bestimmungen einklagen werden.

    Warum sollten sie? Wie oben genannt wüsste ich nicht, warum der Nvidia-treiber die GPL brechen sollte, zum anderen schneiden sie sich damit ins eigene Fleisch und schaden sowohl den usern als auch den Anbietern der propritären Treibern. Leute die Assembler schreiben als wäre es ihre Muttersprache sollten schlau genug sein um das zu bedenken.

    Von daher ist in diesem Fall wohl

    > > So ein Fork nur für einen Lizenz-Wechsel würde mehr Mann-Jahre
    > verschlingen
    > > als aktuell schon im Kernel steckten. Je länger man wartet, desto
    > > "schlimmer" wird es. Also jetzt oder nie. Wird aber nicht passieren - so
    > > viel Arbeitszeit opfert kein geistig gesunder Mensch, wegen einer
    > Lizenz.

    > Ja das ist eben ein Fiasko, das eben Linus und Co zu verantworten hat,

    Warum? Ich meinte einzig und allein den Umfang des Kernels als Hindernis. Und Linus kann da herzlich wenig für.

    > > BSD, HURD. BSD ist allerdings auch Monolithisch.
    >
    > schön das du BSD schon 2x aufzählen musst ^^ und HURD ist nicht
    > monolitisch, das ja der Sinn der veranstaltung einen Microkernel zu
    > bringen.

    Lesen. Erst kam eine Aufzählung (mit Komma), danach eine Ergänzung das BSD monolithisch ist. Das Monolithisch bezog sich dabei nur auf BSD. Das Hurd ein Microkernel ist weiß ich. Deswegen ist er auch noch nicht fertig, wie viele vermuten ;)

    >> Welche Architektur der NT-kernel hat weiß ich aktuell nicht.
    >
    > ist ein Hybrit kernel. inkl. Windows7 und 8.

    Danke.


    > > > allerdings hätte solch ein Fork der GPL auch weite konsequenzen, weil
    > > das
    > > > zum Teil wieder zu lizenzinkompatibilitäten führen würde...
    > >
    > > Ach, doch noch drauf gekommen? :)
    >
    > Ja was heißt doch noch drauf gekommen ich sag ja ohne fork von gpl wird es
    > eben alternativ mittel bis langfristig einen Fork von Linux geben oder eben
    > ein neuer Kernel der auf gplv3 laufen wird der sich über jahre hin weg
    > irgendwann gegen linux durchsetzten kann. Das wird aber schon lange
    > versucht, von daher halte ich das nicht für Wahrscheinlich.

    Da hast du mich nicht verstanden. ich dachte du wolltest auf die Inkonsistenzen zwischen Linux-Code auf v2 und v3 hinaus, die ich bereits erwähnt habe.


    > ja das mag sein, aber keiner ändert die lizenz daran

    Dürfen sie ja auch nicht, außer die tauschen den GPLv2-Code aus.

    > Es würde also nahezu das selbe passieren wie mit dem bsd kernel mit apple.
    > Microsoft würde großen Lob kriegen weil das system so gut ist, würde aber
    > bis auf ein paar minor patches (da ihr mist ja weitgehend in irgendwelchen
    > binären tools/libs drin ist) kaum was zuirück geben.

    Wenn sie den Kernel ausliefern, müssen sie den Quelltext zur verfügung stellen. Das ist bei allen GPL-Versionen so. PUNKT.

  14. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: spiderbit 23.07.12 - 22:27

    RaupenKopie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > Du meinst als die Arroganten futzies, ja? Ich glaube da kann man drauf
    > verzichten, bei mehreren Tausend aktiven entwicklern ;)

    die Arroganten? weiß nicht genau was du meinst?

    > Ganz erhlich, wenn mir ein Projekt gefällt und ich das Know-How habe zu
    > helfen, ist mir die Lizenz wumpe. Unternehmen mögen das leicht anders
    > sehen, aber die Masse an Firmen die an Linux arbeiten zeigt, das die GPL2
    > kein so großes Problem ist, wie du es darstellen möchtest.

    naja die Lizenz selber wird dir nicht Wumpe sein, ok wenn du 5 Zeilen code beiträgst stellst halt unter public domain oder so bitte... aber wenns mehr wird, willst schon ne gewisse lizenz dir mag wumpe sein obs gpl2 oder 3 ist, aber obs gpl oder bsd ist wirds bei den meisten schon schwierig wenns noch andere Lizenzen sind die noch schwieriger sind wirds schnell noch schwieriger.

    > Kennst du den allgemeinen Umgangston der Mailingliste vom Kernel? Da geht
    > es so rau zu, das selbst erfahrene Seemänner weinend eine Tasse Tee und
    > eine warme Decke holen würden. Da verscherzt es sich niemand mit niemandem,
    > die Jungs dort wissen alle, das sie nicht Unfehlbar sind, was auch für
    > Torvalds gilt.

    ja aber meistens hat das schon ne Rangordnung ne Unsichtbare, wenn jemand z.B. den Chefmaintainer eines subsystems hart angreift, muss er schon sehr gute argumente haben um das zu untermauern sonst wird er wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr ernst genommen ignoriert oder gebannt... meistens goscht doch eher Linus oder andere hohe Leute über zeug, aka (sende mir bitte für den rest deines lebens nie wieder etwas).


    > Das ist bisher nicht eindeutig geklärt. Ansonsten: Quellen.

    Also was umstritten ist, ist ob der Nvidia Blob oder der von ATI als solches weil er frei gegeben ist, schon gegen die GPL verstößt, aber das man das nicht auf eine cd oder ein flash chip zusammen vorinstalliert ausliefern kann ist weitgehend unumstritten, oder warum glaubst du liefert Ubuntu kein vorinstallierten Nvidia treiber (die geschlossen Teile) direkt mit? oder sonst jegliche andere Distributionen, mit ausnahme von vielleicht irgendwelchen gentoo-live-gaming images? Weil sie ihren Usern gerne steine in Weg legen?

    Klar ein Gericht hat das nicht geklärt, aber selbst der praktiker der gpl3 hasst aka Linus der also das ganze sehr sehr weit aus legt und nicht grad der fanatiker oder sonsst wie meistens genannt wird sieht das so:

    "
    I don't see what you are arguing against. It is very clear: a kernel module is a derived work of the kernel by default. End of story.

    You can then try to prove (through development history etc) that there would be major reasons why it's not really derived. But your argument seems to be that nothing is derived, which is clearly totally false, as you yourself admit when you replace "kernel" with "Harry Potter".

    Linus
    "

    http://linuxmafia.com/faq/Kernel/proprietary-kernel-modules.html

    Es ist wie gesagt eigentlich bei den opensource und free software devs weitgehend konsens das das so ist, das würde ich sogar so weit interpretieren das eben auch der treiber selber die existenz schon gegen die gpl verstößt aber ok, kann man drüber streiten... also nochmal ein Gericht hat das noch nicht entscheiden selbst wenn müsste man dann noch auf das höchste der höchsten gerichte warten und selbst die können sich irren, aber Konsens (oder mal die Mehrheit) der Devs sieht das so.


    > Warum nicht einen Symbolischen prozess in den USA? Wo z.b. auch NVidia und
    > AMD ihren Hauptsitz haben?

    Vielleicht weil es eben ein Grauzone ist die zumindest noch nicht gerichtlich geklärt ist, und man vielleicht den Firmen zeit geben wollte ihre Fehler zu verbessern... und eben vielleicht auch keine Dauerhaften Feinde von Linux erzeugen will was weiß ich nochmal nur die Devs selber dürfen wohl klagen mal in Amiland anscheinend.

    > Warum sollten sie? Wie oben genannt wüsste ich nicht, warum der
    > Nvidia-treiber die GPL brechen sollte, zum anderen schneiden sie sich damit
    > ins eigene Fleisch und schaden sowohl den usern als auch den Anbietern der
    > propritären Treibern. Leute die Assembler schreiben als wäre es ihre
    > Muttersprache sollten schlau genug sein um das zu bedenken.

    Deshalb sag ich ja das es eine Frage eines guten Zeitpunkts ist, z.B. könnte man warten bis einer der beiden Wahrscheinlich AMD einen hochwertigen offenen Treiber hat, dann könnte man zur not sichs mit Nvidia verscherzen, der Schaden von einem Ausstieg wäre dann vermutlich irgendwann für Nvidia größer (z.B. auch wenn Linux sich als Spieleplattform etabliert hat) als für Linux. Und warum noch wie gesagt geht das wirklich selbst Linus und Co aufn Senkel sie wollen zwar nicht gleich jeden der den Fehler kurz begeht sofort zu tode klagen, aber sie gehen jeh nach fall schon dagegen vor:
    https://www.golem.de/0802/57443.html

    es gibt also schon prinzipiel den Wunsch der Devs das die Lizenz die sie sich raus gesucht haben und hinter der sie stehen, auch respektiert wird. Sollte eigentlich ne Selbstverständlichkeit sein, aber da man nicht alles sofort tot klagt wird das wohl erstmal schamlos ausgenutzt.


    > Warum? Ich meinte einzig und allein den Umfang des Kernels als Hindernis.
    > Und Linus kann da herzlich wenig für.

    Warum, weil Linus nicht noch 20 Jahre gplv2 haben können wird, zeig mir ein anderen großes Software-Projekt das 40 jahre die Lizenz behalten hat, aber gut wenn ich drüber nachdenke, sollte es wie bei bsd sein, gpl entwickler können sich davon bedienen nur umgkeehrt nicht, so wirds auch beim kernel sein es gibt keine umgekehrte kompatibiltät, also das man dann noch von anderen projekten die gpl3 haben was her nehmen kann, aber man kann dann trotzdem vom kernel zeug klauen oder es benutzen. Im grunde könnte ja sogar der kernel proprietär sein, da die darauf laufende Software (ausgenommen kernel module) davon nicht abgeleitet sind, bzw nicht umgekehrt, die user müssen es halt noch als "frei genug" anerkennen.


    > Da hast du mich nicht verstanden. ich dachte du wolltest auf die
    > Inkonsistenzen zwischen Linux-Code auf v2 und v3 hinaus, die ich bereits
    > erwähnt habe.

    ja es setzt sich halt mittel bis langfristig immer das freiere in der "opensource"-welt oder wie man es nennen will durch, die user und auch die devs wenn sie die wahl zwischen 2 änlichen alternativen haben, wählen meistens dann die freiere, siehe libreoffice siehe X11R6 (wo glaub nur irgend ne nennung der authoren zu nem fork führte) etc. Linux schützt vermutlich nur die größe das es nicht schon längst ersetzt wurde durch was freieres... zumal gpl2 nicht grad die schlimmste lizenz im opensource bereich ist... aber auch openoffice ist recht groß und trotzdem wurde es erfolgreich geforkt und wurde direkt von den distries überall zum default gemacht.
    klar, es wird wohl nicht übermorgen passieren, aber vielleicht in 5 oder 10 Jahren vielleicht verstreiten sich da mal ein paar devs oder sonstwas... spätestens wenn gpl2 zu irgendwas anderem geupdated werden muss könnte so ne zuspitzung z,.B. kommen. GPL2 wird egal welche wünsche man an eine lizenz hat, nicht für immer reichen, es ändern sich die anforderungen die umgebung, dann muss man auch irgendwann eine lizenz anpassen außer vielleicht sie ist so einfach wie ne bsd lizenz (jeder darf alles mit machen PUNKT).


    > Dürfen sie ja auch nicht, außer die tauschen den GPLv2-Code aus.

    Naja die Autoren selber könnten die Lizenz austauschen das meinte ich...

    > Wenn sie den Kernel ausliefern, müssen sie den Quelltext zur verfügung
    > stellen. Das ist bei allen GPL-Versionen so. PUNKT.

    Ja natürlich, aber nochmal sie müssen nicht ihre änderungen dort einbringen, und ihre änderungen könnten wertlos sein, wenn sie nur sachen bringen die nur den tools von microsoft nützen, die aber widerrum closedsource sind und nur über einen signierten unveränderten Kernel laufen. Dann würde es wenig bringen. Aber Microsoft könnte mit den Features von Linux als ihren features werben.

    Naja aber egal lassen wir das mal außen vor... ob das kommt oder nicht, werden wir schon ncoh sehen, es ist aber halt dann noch die frage ob linux in zukunft wenigstens weitgehend freies system bedeutet oder ob das nur noch ein eingesperrtes theoretisches freies system ist wo der nutzer die 4 rechte die die gpl eigentlich anbieten soll zumindest mit den devices nicht machen kann und wenn vielleicht nur noch solche hardware ausgeliefert wird es nur noch reine theorie ist das man die rechte hat faktisch man aber erst die hardware selber bauen ohne solche tivo-mechanismen selber bauen müsste um diese rechte noch wirklich in die praxis umzusetzen.

  15. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: RaupenKopie 23.07.12 - 23:13

    Okay. Schluss jetzt. Lern lesen und geh auf meine Punkte ein oder lass es bleiben.

    1) Lizenz ändern ginge nur, wenn die Macher des jeweiligen Codes zustimmen
    oder
    2) Der code ausgetauscht wird.

    Linus hat daran keine Schuld. Ende.

    /out.

  16. Re: Gibt es einen Plan für Torvalds' Ableben?

    Autor: spiderbit 24.07.12 - 01:02

    1. ja hab ich doch gesagt, die Macher müssten zustimmen sag ich doch Linus ist auch ein Author er hat auch teile geschrieben also ist er mindestens mit schuld. außerdem hat er erst die gplv2 ohne das + das normal dazu gehört gewählt, er hat aloso die normale gpl lizenz verändert und das + entfernt, damit trägt er auch "schuld".

    außerdem bin ich auf deine Punkte eingegangen größtenteils, verstehe daher den Vorwurf nicht.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel
  2. BWI GmbH, Bonn
  3. BWI GmbH, Rheinbach
  4. Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

  1. Wübben-Stiftung: Hälfte der Lehrer skeptisch gegenüber digitalen Medien
    Wübben-Stiftung
    Hälfte der Lehrer skeptisch gegenüber digitalen Medien

    Kinder und Eltern sind für den Einsatz von IT in den Schulen, 50 Prozent der Lehrer und Schulleiter sind eher dagegen. Sie halten die digitale Bildung im Unterricht für überbewertet.

  2. Palantir in Deutschland: Wo die Polizei alles sieht
    Palantir in Deutschland
    Wo die Polizei alles sieht

    Hessens Polizei arbeitet als erste in Deutschland mit Software des US-Unternehmens Palantir. Das spart Ermittlern enorm viel Zeit und Aufwand. Politiker der Linken und FDP kritisieren die Verbindung von Polizei-Datenbanken.

  3. IMFT: Micron will Intels Flash-Speicher-Geschäft übernehmen
    IMFT
    Micron will Intels Flash-Speicher-Geschäft übernehmen

    Das Joint Venture ist zu Ende: Micron kauft Intels Anteile für 1,5 Milliarden US-Dollar und betreibt die Fabriken dann alleine. Intel produziert künftig ebenfalls selbst, vor allem aber wird 3D Xpoint fortgeführt.


  1. 16:01

  2. 16:00

  3. 15:20

  4. 15:00

  5. 14:09

  6. 13:40

  7. 13:13

  8. 12:58