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die systemd-Zauberlehrlinge
Autor: eleitl 29.06.15 - 12:00
die werden sich noch wundern, was da alles an stillen Abhaengkeiten reingezogen wird. Haette sie nur einer sie vorher gewarnt...
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Re: die systemd-Zauberlehrlinge
Autor: Anonymer Nutzer 29.06.15 - 12:51
Irgendwie fehlt an allen Ecken und Enden ein "POSIX-Next" - natürlich will jeder seine Technologie direkt in den Kernel bringen das ist der einzige Weg um eine Verbreitung/Standardisierung zu erreichen.
LSB ist wenig akzeptiertes Kraut und Rüben und das letzte Mal wo sich Menschen wirklich hingesetzt haben und überlegt "Wie designe ich ein Universalsystem?" war 1979.
Und das ist leider auch der Stand der Technik - eher noch schlimmer die Usability war zu der Zeit kongruent: mail, compress, write, checksum, calendar, units... taten alle genau das was der Name sagt eine runde Sache zu der Zeit eine shell Sitzung hatte fast etwas von einer natürlichen Unterhaltung.
Ich denke es sollte ein wenig aufgeräumt werden, mail durch mutt ersetzt werden (oder einem modernenern Mailsystem programmiert werden) write repariert werden eventuell auf Jabber Basis, checksum durch md5sum ersetzt, cal aufgefrischt werden.
fish als Standard Shell + Grafik fähiges Terminal wie Terminology, das Theme System für die GUI endlich vereinheitlichen, http + RamDisk standardmäßig ins Filesystem integrieren usw.
Sind nur ein Paar Ideen - aber es schafft anscheinend abgesehen von Torvalds keiner eine Richtung vorzugeben. -
Re: die systemd-Zauberlehrlinge
Autor: NeoCronos 29.06.15 - 13:36
Viele Köche verderben den Brei... und die Richtung wird abseits vom Kernel wohl vorallem von Redhat vorgeben. Die sind aber ganz scharf auf systemd, kdbus und co.
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Re: die systemd-Zauberlehrlinge
Autor: Bitschnipser 29.06.15 - 15:54
Linus kann auch nicht viel an Richtung vorgeben. Die einfachen Entscheidungen sind schon vor langem getroffen worden, jetzt kommen die komplizierten Sachen, und die überblickt kein Einzelner mehr.
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Re: die systemd-Zauberlehrlinge
Autor: kernkraftzwerg 29.06.15 - 17:28
Entschuldige bitte, wenn ich dir da widerspreche: alles was ein einzelner nicht überblicken kann, ist zu kompliziert und daher abzulehnen. Jede Komponente eines komplexen Systems hat grundsätzlich so trivial zu sein, dass ein einzelner, der in der Materie drin ist, sie problemlos verstehen kann. Anders geht es ja gar nicht, denn wie soll jemand etwas warten bzw. weiterentwickeln, ohne dass er es versteht? Natürlich bedeutet das nicht, dass man jede Komponente im Detail kennen muss, aber ich traue Linus durchaus zu, dass er von allen Kernel-Komponenten die Architektur (d.h. die Grundzüge des Designs) kennt.



