Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Linux-Kernel: Microsoft arbeitet…

Dann bin ich ja mal gespannt, was MS als Konter macht

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Dann bin ich ja mal gespannt, was MS als Konter macht

    Autor: Threat-Anzeiger 17.07.11 - 23:28

    In der Vergangenheit hat sich ja gezeigt, dass MS immer dann zeitlich nah der Open Source Community einen seitenhieb verpasst, wenn sie so tun als würden sie sich mit OS profilieren. Juli 09 haben sie ja auch in der gleichen Woche in der sie erstmals den HyperV Code freigegeben haben Linuxpatente an Trolle zu verhökern versucht. Darum darf man gespannt sein, immerhin ist die Android-Häme zeitlich schon zu distant.

  2. Re: Dann bin ich ja mal gespannt, was MS als Konter macht

    Autor: ArnyNomus 18.07.11 - 00:56

    Threat-Anzeiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Vergangenheit hat sich ja gezeigt, dass MS immer dann zeitlich nah
    > der Open Source Community einen seitenhieb verpasst, wenn sie so tun als
    > würden sie sich mit OS profilieren. Juli 09 haben sie ja auch in der
    > gleichen Woche in der sie erstmals den HyperV Code freigegeben haben
    > Linuxpatente an Trolle zu verhökern versucht. Darum darf man gespannt sein,
    > immerhin ist die Android-Häme zeitlich schon zu distant.

    Ich mag Microsoft ja auch nicht, aber ich glaube hier steckt einfach der Gedanke an das Server-Geschäft dahinter. Gucken wir uns das doch mal an. Ich hab die HW schon da, komplette unterstützung (treiberseitig) von Linux und Windows Server. Ich möchte 32 Virtuelle Maschinen darauf hosten (16 Linux (Debian), 16 Windows Server). Alle 32 VMs sollen die bestemögliche Performance liefern. Nehme ich ein Debian und KVM (meinetwegen auf Xen) für Lau und hab ne gute unterstützung von Linux und windows, oder nehm ich Windows Server (mit Hyper-V) als Host und hab womöglich schlechte Performance auf den Debian-VMs? Bedenke: Windows Server kostet mich Geld.

    Wenn Hyper-V bessere Linux-Performance durch den Treiber bringt, dann hilft das Microfsoft auf dem Server-Markt. Ich denke nicht das hier mehr dahinter steckt. Nebenbei macht man sich halt etwas beliebter und steht vielleicht nicht mehr ganz so schlecht da. Win-Win.

  3. Re: Dann bin ich ja mal gespannt, was MS als Konter macht

    Autor: BillyBob 18.07.11 - 08:05

    ArnyNomus schrieb:

    > Ich hab die HW schon da, komplette unterstützung (treiberseitig) von Linux
    > und Windows Server. Ich möchte 32 Virtuelle Maschinen darauf hosten (16
    > Linux (Debian), 16 Windows Server). Alle 32 VMs sollen die bestemögliche
    > Performance liefern. Nehme ich ein Debian und KVM (meinetwegen auf Xen) für
    > Lau und hab ne gute unterstützung von Linux und windows, oder nehm ich
    > Windows Server (mit Hyper-V) als Host und hab womöglich schlechte
    > Performance auf den Debian-VMs? Bedenke: Windows Server kostet mich Geld.

    Bin in einer ähnlichen Situation. Es gibt übrigens einen kostenlosen Windows Server 2008 R2 Hyper-V den ich mir gerade ansehe. Der schlagende Vorteil von Hyper-V Server ist dass ich direkt VHDs ohne Konvertierung einbinden kann.

    Im Moment tendiere ich zu zwei Hosts, einer mit Proxmox (Debian für KVM und OpenVZ) und einer mit Hyper-V...

  4. Re: Dann bin ich ja mal gespannt, was MS als Konter macht

    Autor: cranus 18.07.11 - 08:30

    Denk mal das es dadurch eine Alternative zu VMAbzocker wird. Hyper-V hat bis jetzt nur für mich den Nachteil das Sie Debian nicht unterstützen. Sonst kann Hyper-V das was ich brauche besser als VMWare. Naja lasst den großen Kampf der Virtualisierung beginnen. Wir Kunden sind eh schon die Gewinner ^^

  5. Re: Dann bin ich ja mal gespannt, was MS als Konter macht

    Autor: BillyBob 18.07.11 - 08:42

    cranus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denk mal das es dadurch eine Alternative zu VMAbzocker wird. Hyper-V hat
    > bis jetzt nur für mich den Nachteil das Sie Debian nicht unterstützen.

    Ich war viele Jahre VMware Kunde (Workstation, Server, Fusion, ESXi). Bei der Geschäftspolitik die sie nun an den Tag legen mit der Lizensierung von vSphere 5 und der Limitierung des kostenlosen ESXi 5 auf 8GB Guest RAM bin ich allerdings weg von VMware.

    Da Hyper-V noch unzureichenden Linux Support bietet werde ich wohl zweigleisig fahren mit Proxmox und Hyper-V. Schmerzt etwas wegen der Kosten aber so bin ich auf der sicheren Seite...

    > Sonst kann Hyper-V das was ich brauche besser als VMWare.

    Neugierig fragend: Was? Ich sammle noch Argumente für Hyper-V.

  6. Re: Dann bin ich ja mal gespannt, was MS als Konter macht

    Autor: cranus 18.07.11 - 10:22

    Mein Haupt Argument für Hyper-V ist das man die Lizenz für das DataCenter ja sowieso für jeden Host kaufen muss. Dann find ich recht cool, das wenn ein Host die Verbindung zur SAN Verliert er auch über einen anderen Host die Verbindung aufbauen kann.
    Gut es ist ein größerer Aufwand das ding zu Clustern (stelle ich mir vor ka ob es stimmt).
    Mit vSphare 5 sind die kosten für VMWare einfach zu hoch für eine so kleine Einrichtung und die Lizenzierung ist zu Aufwendig.

    Das Feature "Gehostete Desktopvirtualisierung über VDI" ist auch cool.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. GÖRLITZ AG, Koblenz
  2. LOTTO Hessen GmbH, Wiesbaden
  3. AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen, Eschborn bei Frankfurt am Main
  4. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Esslingen am Neckar

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 139,99€ (Bestpreis - nach Abzug 20€-Coupon)
  2. 749,00€
  3. 199,00€
  4. (u. a. Age of Wonders: Planetfall für 39,99€, Imperator: Rome für 23,99€, Stellaris für 9...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

  1. App-Entwicklung: Google startet Langzeitsupport für Android-NDK
    App-Entwicklung
    Google startet Langzeitsupport für Android-NDK

    Das für native Programmierung mit C und C++ gedachte NDK von Android erhält künftig Langzeitsupport. Der Werkzeugkasten soll jährlich aktualisiert werden.

  2. Nvidia: Shield TV Pro samt Fernbedienung erscheint bald
    Nvidia
    Shield TV Pro samt Fernbedienung erscheint bald

    Bei Händlern waren kurzzeitig das Shield TV Pro, eine kleine zylindrische Basisversion und Zubehör verfügbar: Nvidia verbaut einen sparsameren Chip, der Dolby Vision für HDR und 4K-Upscaling unterstützt.

  3. Elektroauto von VW: Es hat sich bald ausgegolft
    Elektroauto von VW
    Es hat sich bald ausgegolft

    Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt startet VW in die Verkehrswende: Ab November läuft in Zwickau das Elektroauto ID.3 vom Band. Dafür baut der Konzern den Standort in Sachsen fast vollständig um.


  1. 12:57

  2. 12:35

  3. 12:03

  4. 11:50

  5. 11:35

  6. 11:20

  7. 11:05

  8. 10:45