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  5. › Linux-Kernel: Microsoft arbeitet…

Kannst du den Feind nicht schlagen...

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  1. Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: DaScorp 17.07.11 - 18:39

    ... dann Verbünde dich mit ihm.

    Jaja, Microsoft sieht Fälle schwimmen...
    Aber immernoch besser als Apple (< für den QuotenTroll)

  2. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: Thread-Anzeige 17.07.11 - 19:12

    "Unterwandern" gibts auch noch. Sieht man an Parteien und Organisationen für Volksverbesserung täglich.

    Wenn GPL besser wäre, dürfte M$ dann auch nichts mehr für Android-patente abkassieren. "Danke" GPL.

  3. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: bstea 17.07.11 - 19:58

    Hast recht, dass MS seine Technologie in den Linuxkernel einbringt, damit Linux auf Windows Kisten besser läuft nennt sich "Verbrüderung"! Macht nicht MS-Serversparte mehr Umsatz als Red-Hat?
    Der Zusammenhang zwischen Apple und Linux erschließt sich nicht jeden(wahrscheinlich nur dir).

  4. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: Thread-Anzeige 17.07.11 - 21:31

    Apple gibt nur bestimmte Dinge zurück, macht Dinge wie Itunes u.ä. aber sehr closed und hat auch zu viel proprietäre Dinge am laufen, was der Gemeinschaft schadet.

    LLVM wird zurückgegeben. WebKit wohl auch.
    AirPrint und AirPlay beispielsweise wäre für jeden interessant. Stattdessen sind alle Geräte im Haushalt inkompatibel untereinander und Treiber gibts nur für Windows-Anhänger. Und als FOSSler kann man quasi nichts sicher und preisgünstig kaufen weil die USB-id nicht dran steht.

  5. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: bstea 17.07.11 - 21:56

    Wenn man Apple Hardware kauft, dann weiß man dass Apple entscheidet, was darüberhinaus funktioniert. Warum soll eine Firma ihre Entwicklungen verschenken und prop. Kram offen legen?
    Wo ist denn Air* marktbeherrschend, warum implementieren die(anderen) nichts eigenes?
    Langsam bin ichs leid, alle wissen was fehlt/kaputt ist und keiner hat den Mut etwas daran zu ändern.

  6. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: Thread-Anzeige 17.07.11 - 22:08

    Ja. Es ist auch besser wenn jede Gemeinde ihr eigenes Strom- und Gasnetz hat mit Spannungen von 50 bis 360 Volt von 40-80 Hertz bzw. unterschiedlichen Gas-Mischungen.
    Oder Verizon und AT+T unterschiedliche Telefonchips brauchen.

    Oder Firewire800. Apple hat USB wohl recht früh unterstützt. War USB schädlich ?
    Wenn man einen Mac-Laptop oder iMac kauft, wäre es schlimm, wenn ich alle PC-hardware daran nutzen kann ? Oder wenn ich 50 Euro für einen DVB-T-Stick zahlen muss wie bisher ? na also.

    Wahrscheinlich hat jeder (M$ und Apple) Trivialpatente auf alles AirKrams obwohl z.B. Apple viel ghostprint (oder wie das heisst) nutzt.
    Inseln kann man nicht verbieten. Man könnte als Staat aber z.B. festlegen, das Neuentwicklungen zum gleichen Preis für alle nutzbar sein müssen.

    Aber viele hier finden es gut, wenn Fiat und VW die Tankstellen aufkaufen und es Spezialbenzin pro Autosorte gibt. Alles natürlich extrateuer.
    Im wahren Kapitalismus gibt es 0 Patente. Es gibt überhaupt und gar keine Markteintrittshürden. Patente sind für Leute die zu Mami (oder Juristen) rennen statt wie Männer ihre Probleme zu lösen. Patente=Sozialismus+Oligopolisten.

  7. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: watcher 17.07.11 - 22:30

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im wahren Kapitalismus gibt es 0 Patente. Es gibt überhaupt und gar keine
    > Markteintrittshürden. Patente sind für Leute die zu Mami (oder Juristen)
    > rennen statt wie Männer ihre Probleme zu lösen.
    > Patente=Sozialismus+Oligopolisten.

    Du hast den Kapitalismus scheinbar nicht verstanden... Kapitalismus ist die Vergüterung bzw. die Vergüterisierung von allem und jedem...
    Patente dienen dem egomanischen Machterhalt, welches genau durch den Kapitalismus gefördert wird - sehr schön zu sehen an der Nahrungsmittelindustrie (bspw. an Monsanto), welche gerade versucht die !!Natur!! zu patentieren und zu lizensieren, nur um freie Nahrungsmittel los zu werden, zu verbieten und die Menschen von deren Düngemittel abhängig zu machen und viel schlimmer noch auf Nahrungsmittel spekulieren, sodass menschliche Grundbedürfnisse unerschwinglich werden und Menschen verhungern müssen, da sie sich ihre eigene Nahrung nicht mehr leisten können... Schau allein einfach einmal in der EU welche Nahrungsmittel heutzutage noch angebaut werden dürfen und welche nicht... und dann vor allem aus welchen Gründen nicht... dies ist Kapitalismus...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.11 22:34 durch watcher.

  8. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: tompazi 17.07.11 - 23:09

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn GPL besser wäre, dürfte M$ dann auch nichts mehr für Android-patente
    > abkassieren. "Danke" GPL.

    Ich bin gegen Softwarepatente aber solange sie existieren muss man halt damit leben.
    Hätte rms in der GPL schreiben sollen, dass man, wenn man seine Software unter der GPL veröffentlicht, Patente brechen darf? Zeig mir ein Gericht wo so eine Lizenz standhält.

  9. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: samy 17.07.11 - 23:30

    tompazi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thread-Anzeige schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Wenn GPL besser wäre, dürfte M$ dann auch nichts mehr für
    > Android-patente
    > > abkassieren. "Danke" GPL.
    >
    > Ich bin gegen Softwarepatente aber solange sie existieren muss man halt
    > damit leben.
    > Hätte rms in der GPL schreiben sollen, dass man, wenn man seine Software
    > unter der GPL veröffentlicht, Patente brechen darf? Zeig mir ein Gericht wo
    > so eine Lizenz standhält.

    Genau ;-)

    Es müsste so eine Art GPL-Patent geben.. Das ein Unternehmen eine Neuerung und dieses GPL-Patent stellen kann. Dann kann es jeder Nutzen aber niemand für sich exklusiv und es kann von niemanden anders mehr unter Patentschutz gestellt werden...

    Besser wäre es natürlich wenn das ganze Patentrecht geändert würde und Patente nur noch sehr eingeschränkt möglich wären...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  10. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: Thread-Anzeige 17.07.11 - 23:59

    Du mischt wahren und Pseudo-Kapitalismus zusammen. So wie Pseudo-Kapitalisten auch gerne behaupten, der Sozialismus hätte versagt (obwohl es ihn ja nie wirklich gab).

    Patente als Monopole unterwandern den Markt und damit die Religionsbasis der gerechten Preisbestimmung. Wenn man Kapitalismus als Pseudoreligion einstuft.

    Nichts ist einfacher die logische Verächtung des Feindes anhand seiner eigenen Axiome und Logik. Denn Logik ist unbesiegbar und was falsches kann nur aus was falschem folgen. Aber hier wird ja schon die Unvollständigkeit falsch interpretiert und 2 Theorievorlesungen sind schon "viel"... .

    Ein funktionierender Markt ist besser für alle. Sogar im Sozialismus. Leider kennt das kaum jemand weil die Bildung so gut ist und die Politik den wahren Markt überall etabliert. Siehe den Erfolg des open cash control und offenen Ausschreibungsprinzips bei der Regulierungsbehörde und den ultraschellen kapitalistischen LTE-Ausbau.

    Und ich fand schon vor Jahren Monsanto nicht gut. Da gabs dann so Antworten wie "hast Du gekifft" "Ich bin dumm und habe es nicht verstanden und kann Monsanto nicht bei Wikipedia eingeben und mir die Arte-Doku ansehen".

    Korrekter wären Bezeichnungen wie Lobbykratur oder Managerismus. Politiker sind Staats/Volks-Manager. Der klassische Kapitalismus arbeitet für die Geldgeber und definitionsgemäß füllen sich die Kleinaktionäre die Taschen. Was ja wohl im "real existierenden Kapitalismus" nicht gerade der Fall ist. Also ist es kein Kapitalismus. Beweis durch Widerspruch denn was falsches kann nur aus was falschem folgern... . Daher ist die Logiktabelle für Implikation aka "=>" ja auch als einzige asymmetrisch.
    Wenn einem ein Modell nicht gefällt, muss man die Voraussetzungen überprüfen. Daran scheitern die meisten weil man nicht schlau sein braucht wenn man das den Managern überlässt die für einen denken.

  11. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: Thread-Anzeige 18.07.11 - 00:17

    Es gibt solche Ergänzungen. Da gehts darum, das wenn man diese Sourcen nutzt, man nicht wegen seiner eigenen Patente herumklagt.
    Vielleicht war das auch ein Unterschied von GPL3 vs. GPL2. Bei dem Wirrwarr blickt eh keiner mehr durch. Und es ist massivst AntiFOSS wenn man sein GPL-OS nicht SELBER updaten kann. Android ist gemeint. Sogar LGPL beinhaltet das als explizite Forderung das man streßfrei die neuen (Api-Gleichen) Updates einspielen kann!

  12. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: ArnyNomus 18.07.11 - 00:49

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt solche Ergänzungen. Da gehts darum, das wenn man diese Sourcen
    > nutzt, man nicht wegen seiner eigenen Patente herumklagt.
    > Vielleicht war das auch ein Unterschied von GPL3 vs. GPL2. Bei dem Wirrwarr
    > blickt eh keiner mehr durch. Und es ist massivst AntiFOSS wenn man sein
    > GPL-OS nicht SELBER updaten kann. Android ist gemeint. Sogar LGPL
    > beinhaltet das als explizite Forderung das man streßfrei die neuen
    > (Api-Gleichen) Updates einspielen kann!


    Gleich vorweg: Ich nutze kein Android (nein, mein Handy ist kein Smartphone) und weiß deswegen nicht allzu viel über die Probleme. Aber sind es nicht die Hersteller die Updates blockieren? Das Problem ist in meinen Augen nicht die Offenheit von Android, sondern die Mischung aus Propritär und FLOSS. Soweit ich das weiß ist ja eben nicht alles an einem "üblichem Android" Open Source. Da gibt es Anwendungen und Schichten die eben nicht GPL (o.ä.) sind. Wenn wir nun ein Android als Basis und ein paar dutzen hersteller-spezifische Schichten und programme darüber haben, wer ist dann dafür verantwortlich das das System (im ganzen) Upgedated wird? Die Gerätehersteller müssen ihre Software ja gegebenenfalls an die neue Android-Version anpassen. Soll das Android sich einfach autonom updaten, unabhängig von den Anwendungen im Userspace?

    Android hat imho massive Probleme was das angeht. Allerdings stecke ich nicht tief genug in der Materie - ein Smartphone kaufe ich, wenn mein altes Nokia den geist auf gibt.

  13. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: Thread-Anzeige 18.07.11 - 01:12

    Wenn ein Servicepack kommt, müssen 95% der Anwendungen unter Windows, MacOS, Linux usw. ja auch nicht neu übersetzt werden.
    Und das Frontend ist auch nur eine Anwendung.

    Treiber sind proprietär. Der Rest ist "selber" schuld und Google müsste gewisse härtere Regeln durchsetzen. Haben sie bei 3.0 ja auch gemacht.
    Eine Hardware-GPL-Outing-Verzögerungs-Regel wurde vor 2 Jahren hier abgelehnt. Monolitismus von Linux hilft natürlich auch nicht grade. Und Google selber sagte "Android is no Linux" und meint das auch so, obwohl sie es später zurückgezogen haben oder "leider misverstanden" wurden. Jaja. Die haben einfach Next/Apple-Objective-C-wannabe-Forking wiederholt und wurden von GPL wieder eingeholt wie jämmerliche Ausreisser bei der Tour de France.

    Wer mal ein Symbian60.1 hatte und keine Apps mehr bekam, versteht das Problem. Und wenn man für 2.1 programmieren muss, weil man sonst auf zu viele Kunden verzichten muss, ist das auch nicht toll. Aber man merkt, das wenige von Software leben müssen. Verkaufen wohl SAP oder "Dienstleistungen"... .

    Bestimmst Du ob Du Dein Auto auf Rapsdiesel umbauen lässt oder dein Haus auf Passiv-Heizung umstellst oder dein Architekt oder Piech oder Flavio ? Na also.

  14. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: iRofl 18.07.11 - 01:34

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Macht nicht MS-Serversparte mehr Umsatz als Red-Hat?

    Jetzt haste aber einen Apfelbaum mit einem Eskimo verglichen. Na komm, einen Versuch hast du noch.

  15. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: GodsBoss 18.07.11 - 08:22

    > Wenn GPL besser wäre, dürfte M$ dann auch nichts mehr für Android-patente
    > abkassieren. "Danke" GPL.

    Na, das erkläre mal.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  16. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: bstea 18.07.11 - 09:35

    Im Sozialismus gibt's keinen Wettbewerk ergo auch keinen funktionierenden Markt. Und wie kommst du darauf das der Sozialismus irgendwo und irgendwann mal nicht gescheitert wäre? Nebenbei ist der Sozialismus eine Übergangsform zum Kommunismus - so einen Quatsch braucht keiner.

  17. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: GodsBoss 18.07.11 - 09:48

    > Im Sozialismus gibt's keinen Wettbewerk

    Kommt drauf an. Mit „Sozialismus“ wird ein ganzer Haufen verschiedener Gesellschaftsstrukturen bezeichnet, typischerweise ist aber immer dabei, dass die Produktionsmittel nicht mehr in privater Hand sind. Theoretisch können aber auch staatlich geführte Organisationen Wettbewerb führen.

    > ergo auch keinen funktionierenden
    > Markt.

    Das mit den funktionierenden Märkten ist auch hier so eine Sache…

    > Und wie kommst du darauf das der Sozialismus irgendwo und irgendwann
    > mal nicht gescheitert wäre?

    Das verstehe ich allerdings auch nicht. Definitiv war der ehemalige Ostblock sozialistisch und gescheitert ist er auch. Fraglich ist eher, woran er genau gescheitert ist. M.E. kommt die Ineffizienz vieler staatlicher Strukturen (die sich aber auch oft in großen Firmen findet) vor allem von mangelnder Transparenz.

    > Nebenbei ist der Sozialismus eine Übergangsform
    > zum Kommunismus - so einen Quatsch braucht keiner.

    Wenn du meinst…

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  18. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: ArnyNomus 18.07.11 - 09:55

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Servicepack kommt, müssen 95% der Anwendungen unter Windows,
    > MacOS, Linux usw. ja auch nicht neu übersetzt werden.
    > Und das Frontend ist auch nur eine Anwendung.

    Nein. Müssen sie nicht, das ist richtig. Aber wenn die LibC wichtige APIs ändern, dann müssten sie schon. Und Android ändert soweit ich weiß öfter mal die Apis (neue dazu, alte weg oder aktualisiert) - korrigiere mich wenn ich falsch liege. Vergiss nicht das die Anwendungen in Android in einer VM laufen. Wenn der GCC wichtige Features dropt laufen meine compilierten Binarys weiter. (Fiktives beispiel:) wenn Java7 die kompatibilität zu Java6 fallen lässt, muss ich meine Java-anwendungen aktualiseren (umschreiben), oder java6 behalten.

    > Treiber sind proprietär. Der Rest ist "selber" schuld und Google müsste
    > gewisse härtere Regeln durchsetzen. Haben sie bei 3.0 ja auch gemacht.

    Ich hab ja schon geschrieben das die Open Handheld Alliance fehler gemacht hat (und immernoch macht). Btw: Nicht nur Google arbeitet an Android, da sitzt ein ganzes Konsortium dran ;)

    > Eine Hardware-GPL-Outing-Verzögerungs-Regel wurde vor 2 Jahren hier
    > abgelehnt.
    Mag ich auch nicht.
    > Monolitismus von Linux hilft natürlich auch nicht grade.

    Darüber kann man sich streiten. Lassen wir die Linux-Architektur hier mal raus. Die Anwendungen sehen ja den Kernel nichtmal direkt - da klemmt Dalvik dazwischen ;)

    > Und Google selber sagte "Android is no Linux" und meint das auch so, obwohl sie
    > es später zurückgezogen haben oder "leider misverstanden" wurden.

    Ob Android ein "Linux" ist oder nicht wird sehr kontrovers diskutiert. Fakt ist: Android nutzt den Linux-kernel als Basis. Darüber liegt (soweit ich weiß) noch ein Layer, dann Dalvik (ich bezweifle das Dalvik direkt im Kernelmode läuft).

    > Jaja. Die haben einfach Next/Apple-Objective-C-wannabe-Forking
    > wiederholt und wurden von GPL wieder eingeholt wie jämmerliche
    > Ausreisser bei der Tour de France.

    Was willst du mir damit mitteilen? Das die Open Handheld alliance kurzsichtig war, als sie sich für Linux als Kernel entschieden haben? Das sie die "Probleme" mit der GPL hätten vorraussehen müssen? Ich denke da lagen Fehleinschätzungen vor, ja, da stimme ich zu. Aber hier sehe ich das Fehlverhalten bei den Herstellern der Geräte. Guck dir an was die HTC-User durchgeboxt haben, dann weißt du was ich meine.

    > Wer mal ein Symbian60.1 hatte und keine Apps mehr bekam, versteht das
    > Problem. Und wenn man für 2.1 programmieren muss, weil man sonst auf zu
    > viele Kunden verzichten muss, ist das auch nicht toll. Aber man merkt, das
    > wenige von Software leben müssen. Verkaufen wohl SAP oder
    > "Dienstleistungen"... .

    Ich lebe von Software, allerdings schreibe ich Software für den PC, daher hab ich wenig Probleme mit solchen Versionskluften. Aber du sprichst hier an was ich meinte: 2.1 und 2.2 sind wohl doch nicht ganz kompatibel zueinander, wa?

    > Bestimmst Du ob Du Dein Auto auf Rapsdiesel umbauen lässt oder dein Haus
    > auf Passiv-Heizung umstellst oder dein Architekt oder Piech oder Flavio ?
    > Na also.

    Ich hab weder Auto noch eigenes Haus. Die Umstellung auf Passiv-Heizung müsste ich wohl mit meinem Vermieter absprechen. Und ob ich das Haus Passiv heizen kann bestimmt in gewissem Umfang auch der Architekt. Und wenn ich ein Elektro-Auto habe stellt mich die Umstellung auf Rapsdiesel echt vor eine gewaltige Herausforderung. Mal davon abgesehen das bei Leasingfahrzeugen so ein Umbau auch nicht drin ist. Und wenn ich bei einem neu gekauften Benziner die Garantie nicht verlieren möchte, ist so ein Umbau auch fraglich.

    [lautes Denken]Warum auch immer die Autovergleiche ausgegraben werden... sowas geht einfach nicht gut [/lautes Denken]

  19. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: Thread-Anzeige 18.07.11 - 10:11

    Die Produktionsmittel waren nicht in der Hand vom ganzen Volk sondern vom Parteistaat wo oben wenige Leute bestimmen was die Sklaven unten machen müssen.

    Bei solch massivster Desinformation erübrigt sich Diskutieren wirklich.


    Der China-Zentralrat wird als sehr demokratisch eingestuft. Warum ist China nicht trotzdem eine Demokratie ? Na also...
    Der Zentralrat ist wie Mafia-Bosse die Chicago (Obamas Home-Town) oder die Westküste oder New York aufgeteilt haben ("illegales Kartell" für illegale Geschäftstätigkeiten). Da will auch keiner das der andere mehr Macht hat. Das führt dann zu geheimen Absprachen oder halt das jeder gleich viel Macht hat wie in China im Zentralrat.

    Aber den oscar-prämierten DEUTSCHEN Kurzfilm mit der animierten Plattform wo alle runterfallen weil (soweit ich mich erinnere) einer zu gierig ist, kennt hier wohl auch keiner.

    Es gab niemals Sozialismus wie er im Buche steht und Kapitalismus nur begrenzt im Mittelalter weil Adelige immer überschuldet waren und überall Steuern und Abgaben einführten. Der Regulierungswahn war auch nicht besser als heute.

  20. Re: Kannst du den Feind nicht schlagen...

    Autor: ArnyNomus 18.07.11 - 10:14

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im wahren Kapitalismus gibt es 0 Patente. Es gibt überhaupt und gar keine
    > Markteintrittshürden. Patente sind für Leute die zu Mami (oder Juristen)
    > rennen statt wie Männer ihre Probleme zu lösen.
    > Patente=Sozialismus+Oligopolisten.

    Was hat denn Kapitalismus mit der Existenz von Patenten zu tun? In einem Echten Kapitalismus (ich rede von einer Freien Marktwirtschaft, also der Reinform) werden Patente wohl noch extremer benutzt bzw Missbraucht, damit die Unternehmen ihren Marktanteil ausbauen und sichern können. Immerhin gibt es in einem reinem Kapitalismus keine Wettbewerbshüter, da heißt es "Friss oder Stirb". Das geht dann zulasten der Verbraucher (und Arbeitnehmer). Kartelle und Monopole sind dann alltag. Und das war schonmal so, guck dir England während der Industrialisierung an.

    Wir haben aus gutem Grund eine Soziale Marktwirtschaft. Übrigens: Du meinst wohl den "Vollkommenen Markt". Ja, der sollte ohne Patente sein. Aber den gibt es nicht. Den kann es auch nicht geben - aus zig gründen.

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Sozialismus gibt's keinen Wettbewerk ergo auch keinen funktionierenden
    > Markt. Und wie kommst du darauf das der Sozialismus irgendwo und irgendwann
    > mal nicht gescheitert wäre? Nebenbei ist der Sozialismus eine Übergangsform
    > zum Kommunismus - so einen Quatsch braucht keiner.

    Es gibt Mischformen. Nennt man zum Beispiel "soziale Marktwirtschaft". Und Sozialismus ist keine Übergangsform zum Kommunismus, Sozialismus kann man als Teilaspekt betrachten, aber nicht jeder Sozialismus muss auch teil eines Kommunistischen Systems sein. Leider wird oft der Fehler gemacht Regierungsform und Marktform miteinander zu stark zu verknüpfen. Wenn es spaß macht kann man auch eine Demokratie mit einem Sozialistischem Markt machen. Oder eine Diktatur mit einer freien Marktwirtschaft. Man kann auch ein Monarchie mit einer Sozialen Marktwirtschaft betreiben. Und so weiter und sofort. Die frage ist nicht "ob", sondern "wie gut". Und zur Belehrung: Kommunismus ist eine Gesellschaftsform. Und wohl die einzige die Explizit von einer Marktform abhängig ist. Die Regierungsform innerhalb des Kommunismus war in der Vergangenheit (und auch Heute noch) wohl meist die Diktatur (Kuba, UDSSR, DDR, China...). Ich bin mir nicht sicher ob andere Regierungsformen mit dem Kommunismus funktionieren würden, aber das geht jetz zu sehr in die Politikwissenschaften. Da hört meine Bildung auch auf. Hauptschule ist manchmal echt blöd...

    mfg
    Arny



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.11 10:15 durch ArnyNomus.

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