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  5. › Linux-Kernel: Technik für SSD-Cache…

Lieber Ext

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  1. Lieber Ext

    Autor: Crass Spektakel 23.08.15 - 16:22

    Es ist ein paar Jahre her, da wurde eine neue Sau durchs Dorf getrieben: ReiserFS, das Superduper-Filesystem. Fast schon Stable und kann ganz ganz tolle Dinge.

    Angesehen, Probeinstallation, meine Meinung: Es ist ein Dateisystem. Es hat wenig bis keine Vorteile gegenüber Ext in der Praxis. Ich bleibe bei Ext bis es sachliche Gründe für einen Umstieg gibt.

    Inzwischen ist ReiserFS tot bzw. im Knast und die nächste Sau hies BTRFS. Gleiches Ergebnis, ist ein Dateisystem mit ein paar gaaanz wenigen Features die für sehr grosse Storage-Systeme interessant sein könnten. Unterm Strich aber nichts was besser als EXT+LVM+MDRAID wäre...

    Dann noch AFS, XFS, JFS, JFFS, CSID uswusf...

    Und jetzt halt BCache. Been there, done that...

    Mir ist nach wie vor kein Killerargument bekannt weshalb ich EXT4+LVM+MDRAID gegen irgendeine der neuen Lösungen ersetzen sollte. Diese recht alten Lösungen können alles, sind sehr performant und erwiesenermassen ultrarockstable.

    WOHLGEMERKT, es gäbe ein Feature das mich wirklich reizen würde, ein vollautomatisch hierarchisches Rechtesystem direkt im Filesystem/Inode integriert ähnlich wie Windows, nur unter Linux. Aber genau DAS gibt es nicht. Selbst ACLs sind WEIT kruder als das Windows-Rechtesystem. Witzigerweise implementiert das Novell-Filesystem ein sogar noch mächtigeres System, ABER nur für Netzwerkdienste, lokal hat man davon garnix.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 23.08.15 16:26 durch Crass Spektakel.

  2. Re: Lieber Ext

    Autor: leomar 24.08.15 - 11:07

    Das Killerfeature von EXT4 ist doch gerade die Unterstützung von Richacls, mit denen du dann vollkommen kompatibel zu NFS4-ACLs und dem Windows-Rechtesystem bist.

    Ist übrigens der Einzige Grund wieso ich noch nicht auf Btrfs umgestiegen bin. Btrfs-Snapshots sind schon eine sehr schnelle Backuplösung. Integriertes Raid, Integrierte Verschlüsselung, Integrierte Dateikompression, Subvolumes, ... welches Dateisystem kann das sonst noch? Endlich eine Chance diesen aufwendigen Stack von LVM+MDRAID loszuwerden. Bei jeder Änderung am Raid mdadm, pv, vg, lv und dann das FS separat anpassen is auch nicht lustig.

    Novell gibts noch? Kann mich nicht erinnern dass Novell ein eigenes Dateisystem hatte. Da gabs immer nen Verzeichnisdienst ähnlich LDAP oder Active-Directory für die Netzwerkanmeldung.

  3. Re: Lieber Ext

    Autor: Bitschnipser 24.08.15 - 22:51

    @Crass Spektakel

    ReiserFS ist nun wirklich kein besonders passender Vergleich, das hat so viele besondere Umstände (und der verknastete Hauptentwickler ist der unwichtigste davon).

    Aber ein Dateisystem, für das man untendrunter kein dmraid und kein lvm mehr braucht, das hätte schon was. Die Installationsroutinen der Debian-Familie kriegen es immer noch nicht sauber hin, eine mit dmraid+lvm+$dateisystem installierte Platte mit vernünftigen Alternativen zur Neuinstallation anzubieten. Versuch mal, ein System mit bestehendem LVM und LVs manuell neu zu installieren - es geht nicht, er weigert sich, die LVs zu löschen, und kriegt danach weder die VGs noch die Partitionen gelöscht.
    Und ich will gar nicht wissen, wie das einem Neuling ergeht. Der kriegt nur noch MEGO hin, das aber gründlich.

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