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Ich hab's so oft versucht..

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  1. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: SelfEsteem 24.06.15 - 08:58

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn es eben nur via Skript geht, ist es 1. nicht einfach und 2. nicht
    > ohne entsprechende Vorkenntnisse und 3. nur aufwendig möglich.
    Nun, wie unten im Thread festgestellt, hast du dich da aber arg ungluecklich ausgedrueckt.

    Ich lass mich im Foren gelegentlich auf solche Unterhaltungen ein, wenn der User nicht mit einer Tonne Arroganz daherkommt, da ich das so auch von Kunden kenne.
    Die erzaehlen mir nach bestem Wissen und Gewissen, was sie wollen. Ich hoere zwischen den Zeilen etwas voellig anderes heraus, schreibe es nieder, lasse es sie gegen lesen und wir stellen fest, dass sie tatsaechlich genau das wollen.



    >
    > Und von einem OS, das sich auch im Consumer Bereich verbreiten möchte, kann
    > man doch erwarten, dass solche Dinge EINFACH möglich sind, oder? :)

    Nun ... scheinbar sind sie es doch aber ;)


    >
    > Ich wünsch mir ja so sehr, dass Linux so benutzerfreundlich wie nur möglich
    > wird und dadurch mehr Verbreitung findet, weil ich es für ein grundsätzlich
    > sehr gutes OS halte :)

    Ganz ehrlich ... wen interessiert denn die Verbreitung? ;)

  2. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: HerrWolken 24.06.15 - 08:59

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auch grundlegend die Installation von Software unter Linux ist so ein
    > Ding.. Unter Windows lad ich mir eine EXE oder MSI, starte das Setup via
    > Doppelklick, weiter weiter weiter, fertigstellen und schon is die
    > Installation durch. Kein Paketmanager, keine Abhängigkeiten von anderen
    > Paketen, keine Fenster die einem nicht weiter helfen, wenn man das Paket
    > doppelklickt usw..
    > Unter Linux hatte ich derart oft Probleme ein Paket von einem Download
    > installiert zu bekommen.
    > Ich bin kein Windows-Fan, aber hier ist Linux mMn bisher weit hinterher und
    > solche Dinge sind für mich Gründe in meinem Bekanntenkreis von der
    > Verwendung von Linux abzuraten.

    Es ist wahr das Linux das anders macht als Windows. Aber das bedeutet keinen Nachteil für Linux. Es funktioniert einfach anders. Klar wenn du von Win kommst bist du gewohnt erstmal, frisch nach der Installation alles mögliche runter zu laden, z.B. solche Perlen wie Virenscanner, Softwarefirewalls, Antispygedöns und irgenwelche Bereinigungssoftware. Aber auch so tolle Sachen wie Browser, Mediaplayer, Steam, Emailclient, Entpacker usw.. Bei Windows suchst du dir deine Software schon mit irgendwelchen Dowload-Werbe-Installern von Chip.de zusammen. Unter Linux benutzt du einfach den “Appstore“. Ich rate da sehr zu Synaptic, wenn du auf Debianartigen Systemen unterwegs bist. Das ist so viel bequemer als der Windows-Weg. Und ich habe noch nicht den größten Vorteil genannt. Wenn du nicht die passende Software findest kannst du dir noch immer vertauenswürdige PPAs zu den Quellen hinzufügen. So und jetzt der große Vorteil: Update mal all die installierte Software deines Windows. Macht Spaß, ne? Unter Linux kannst du dass alles auf einmal erledigen lassen. Und das alles klappt auch über klickibunti. Selbst ich habe das hinbekommen. Umdenken hilft.

    E: beim erneutem Lesen klang das etwas harsch. Ist aber nicht gemeint. Ich sagw das mit einem freundlichen lächeln. Die letzten beiden Sätze haben eine selbstironische Betonung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 09:04 durch HerrWolken.

  3. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 24.06.15 - 09:33

    Die sollen nicht das Knowhow weitergeben, sondern das OS soll so werden, dass man das "Knowhow" gar nicht erst benötigt. Ich kann ja schliesslich auch Auto fahren ohne zu wissen wie ein Verbrennungsmotor funktioniert oder wo die chemischen Unterschiede von Diesel und Benzin sind, da reichts zu wissen welchen Kraftstoff das Auto benötigt.

  4. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 24.06.15 - 09:40

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, er hat sich zwar etwas patzig ausgedrueckt, aber ganz unverstaendlich
    > ist das nicht.
    >
    > Mir ist klar, dass User alles so haben wollen, wie sie es halt kennen,
    > alles am einfachsten finden, wie sie es kennen und alles mit dem
    > vergleichen, was sie kennen.
    > Nur entwickelt man irgendwann halt einen Beissreflex, wenn zum tausendsten
    > mal gefragt wird, warum das "nicht einfach" "genauso" "wie unter Windows"
    > geht. Nun ... was will man denn da auch anderes raten, als doch einfach
    > beim geliebten Windows zu bleiben?

    Er hat aber gar nicht geschrieben, dass er es "wie in Windows" haben will, sondern dass er es einfach und intuitiv haben will. Und nicht mit Rumgefrickel mit Skripten usw. Und wenn das bei einem OS nicht geht, dann ist das halt ein Negativpunkt und hat nichts mit ihm zu tun.

  5. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Anonymer Nutzer 24.06.15 - 10:51

    Es ist ja auch wichtig, dass jedes System seine Eigenheiten hat. Denn wenn man es möglichst einfach will müsste das Folgesystem das gleiche sein, wie das jetzige. Wo wäre dann der Fortschritt?
    Es ist ja auch kein Muss, dass man unbedingt von Windows weg müsste. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen nicht mehr mit Prism-Premiumpartnern wie MS; Apple; Google; Facebook zusammenzuarbeiten. Das bedeutet, dass ich deren Lösungen nach und nach nicht mehr Nutzen möchte.
    Dazu gehört, dass man nicht einfach sein Gerät in den Schrank legt und basta sagt, sondern dass man an Alternativen arbeitet. Für mich habe ich festgelegt, dass W7 mein letztes MS Betriebssystem auf x86 sein wird. Dazu habe ich vorab schonmal den Umstieg auf Softwareseite vorgenommen, sprich ich nutze die Software, die es auf beiden Systemen (Windows und Linux) gibt: Firefox/Opera, Thunderbird (Evolution gefällt mir auch gut), Libre Office, VLC,....
    Zum Ende wird dann nicht nur der Zweitrechner umgestellt. Da ich aus o.g. Gründen gegen Ubuntu größere Verdachtsmomente sehe wird es vorrauss. Debian mit Standardrepositories. Kali Linux wäre auch noch eine Alternative.

  6. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbridgebuilder 24.06.15 - 10:56

    HerrWolken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > Es ist wahr das Linux das anders macht als Windows. Aber das bedeutet
    > keinen Nachteil für Linux. Es funktioniert einfach anders. Klar wenn du von
    > Win kommst bist du gewohnt erstmal, frisch nach der Installation alles
    > mögliche runter zu laden, z.B. solche Perlen wie Virenscanner,
    > Softwarefirewalls, Antispygedöns und irgenwelche Bereinigungssoftware. Aber
    > auch so tolle Sachen wie Browser, Mediaplayer, Steam, Emailclient,
    > Entpacker usw.. Bei Windows suchst du dir deine Software schon mit
    > irgendwelchen Dowload-Werbe-Installern von Chip.de zusammen. Unter Linux
    > benutzt du einfach den “Appstore“. Ich rate da sehr zu
    > Synaptic, wenn du auf Debianartigen Systemen unterwegs bist. Das ist so
    > viel bequemer als der Windows-Weg. Und ich habe noch nicht den größten
    > Vorteil genannt. Wenn du nicht die passende Software findest kannst du dir
    > noch immer vertauenswürdige PPAs zu den Quellen hinzufügen. So und jetzt
    > der große Vorteil: Update mal all die installierte Software deines Windows.
    > Macht Spaß, ne? Unter Linux kannst du dass alles auf einmal erledigen
    > lassen. Und das alles klappt auch über klickibunti. Selbst ich habe das
    > hinbekommen. Umdenken hilft.
    >
    > E: beim erneutem Lesen klang das etwas harsch. Ist aber nicht gemeint. Ich
    > sagw das mit einem freundlichen lächeln. Die letzten beiden Sätze haben
    > eine selbstironische Betonung.

    Nett, dass Du das klar stellst, wie Dein Beitrag gemeint war :)

    Mir sind die Vorteile von Linux (oder zumindest einige (Paketmanager usw..)) durchaus bewusst/bekannt, das sind ja auch die Gründe, weshalb ich gerne mal wechseln würde :)
    Aber wie gesagt, ich bin einfach an vielen Stellen mit Linux angeeckt und habe weder durch Googlen noch durch rumsuchen herausgefunden wie ich dies und jenes machen kann.
    Und sogerne ich grundsätzlich skripte.. hier möchte ich einfach nur Anwender sein ^^

    Hättest Du nen Tipp für mich, wie ich das mit dem Einbinden von meinen NAS Laufwerken (wie im Eingangspost beschrieben) bewerkstelligen kann?
    Kann ja sein, dass es hier nen einfachen Weg gibt und ich einfach nur zu doof bin ^^

  7. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 24.06.15 - 11:29

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ja auch wichtig, dass jedes System seine Eigenheiten hat. Denn wenn
    > man es möglichst einfach will müsste das Folgesystem das gleiche sein, wie
    > das jetzige. Wo wäre dann der Fortschritt?

    Indem man ein besseres Folgesystem macht und nicht das gleiche.

  8. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Trollversteher 24.06.15 - 11:38

    >Nur entwickelt man irgendwann halt einen Beissreflex, wenn zum tausendsten mal gefragt wird, warum das "nicht einfach" "genauso" "wie unter Windows" geht. Nun ... was will man denn da auch anderes raten, als doch einfach beim geliebten Windows zu bleiben?

    Das Problem an solchen Beissreflexen ist aber, dass sie meistens schon zugeschlagen haben, bevor überhaupt über die Frage/das eigentliche Problem nachgedacht wurde. Wie hie rin diesem Fall: Der TE hat sich ja keinesfalls gewünscht, dass unter Linux alles exakt wie unter Windows zu funktionieren hat - er wollte lediglich wissen, ob es für ein bestimmtes Problem auch eine UI basierte Lösung gibt, für die man nicht unbedingt in die Tiefen der Shell und des Scriptings "herabsteigen" muss. Und wenn dann die versammlte Linux-Expertenschaft erst mal giftig, bissig und elitär reagiert, dann spricht das für mich nur für Unreifheit und ein fehlendes Selbstbewusstsein. Weil einem ein freundliches "Nein, das ist unter Linux (bzw. Deiner Distri) leider nicht möglich" dann doch irgendwie wie ein Eingeständnis eines Mangels vor- und daher nicht über die Lippen kommt.

    >Muss nicht mal sarkastisch sein - Windows ist ja kein schlechtes OS und es ist nichts schlimmes dabei, bei Windows zu bleiben. Die private OS-Wahl ist und bleibt dem Geschmack ueberlassen.

    So ist es.

  9. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: M.P. 24.06.15 - 12:05

    Hmm,
    ich editiere immer die fstab entsprechend, wenn man den Inhalt der fstab als "skript" ansieht...

    Aber ich bin auch mit der Eingabe von "net use ...." in der Windows-Kommandozeile schneller fertig, als der Explorer den Netzwerkbaum unseres Firmennetzwerkes aufgebaut hat...

  10. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: HerrWolken 24.06.15 - 12:23

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:


    > Nett, dass Du das klar stellst, wie Dein Beitrag gemeint war :)

    Ja, ich will hier ja weder Flamen noch Trollen. Ich kenne einfach nur das alte Spiel mit der Windows-Software. Selbst jahrelang mit meinen Spaß gehabt. :)

    > Mir sind die Vorteile von Linux (oder zumindest einige (Paketmanager
    > usw..)) durchaus bewusst/bekannt, das sind ja auch die Gründe, weshalb ich
    > gerne mal wechseln würde :)
    > Aber wie gesagt, ich bin einfach an vielen Stellen mit Linux angeeckt und
    > habe weder durch Googlen noch durch rumsuchen herausgefunden wie ich dies
    > und jenes machen kann.
    > Und sogerne ich grundsätzlich skripte.. hier möchte ich einfach nur
    > Anwender sein ^^

    Ich weiß genau was du meinst. Ich bin genau so an Linux heran gegangen und auch oft angeeckt und mich rumgeärgert. Aber man muss einfach nur ein klein bisschen umdenken. Zb. das mit dem runterladen von Programmen. Wenn man das einmal verstanden hat, dann läuft es. Als ich mir zum ersten mal vor zig Jahren Linux installiert habe habe ich auch fleißig versucht mir irgendwelche Installer zu irgendwelcher Software runterzuladen. Man ist einfach von Windows her vieles anders gewohnt. Deswegen habe ich dir auch nur geantwortet: Ich kenne deine Ausgangssituation einfach genau. Inzwischen habe ich den Umstieg geschafft. Da war auf jeden Fall Mint dran Schuld. Ubuntu war auch ganz nett, aber Mint hat mir erst so richtig gut gefallen. Das meiste habe ich mir dann über die Wikis auf Ubuntuusers.de angeeignet, die Mint-Comunity ist leider nicht ganz so stark wie die von Ubuntu. Im Forum war ich nur selten.
    Ich hatte übrigens damals den Anspruch nie eine Konsole zu benutzen und auch das ist heute wirklich mehr oder weniger problemlos möglich bei Mint und auch bei vielen anderen Distros. Seltsamerweise wurde ich dann irgendwann doch neugierig und habe mich dann doch irgendwann auf die Konsole eingelassen. Sie ist nur optional, aber man ist einfach bei vielen Dingen echt schneller. Das fehlt mir heute dann häufig bei Windows.

    Was mir bei Linux gut gefällt ist dass ich damit ein "einfach funktionieren"-System eingerichtet habe. Kein Bock auf Rumärgern oder so. Browser, Emails, Texteditor. Terminplaner (Sunrise+Todoist) und Massenger(Telegram) sind eh im Browser. Ab und zu mal Steam/GOG-Spiele und manchmal eine IDE, aber das ist nur Hobby und Spielerei. Jedenfalls läuft das einfach, wird nicht langsamer, lässt sich gut bedienen, macht was ich will, brauch keine Pflege, Mühen, Ärger. Keine Viren, keine Toolbars.

    > Hättest Du nen Tipp für mich, wie ich das mit dem Einbinden von meinen NAS
    > Laufwerken (wie im Eingangspost beschrieben) bewerkstelligen kann?
    > Kann ja sein, dass es hier nen einfachen Weg gibt und ich einfach nur zu
    > doof bin ^^

    Da kenne ich mich leider gar nicht aus, damit hatte ich noch nie etwas mit zu tun. Aber guck doch einfach mal in den Wikis nach.

  11. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Trollversteher 24.06.15 - 12:31

    >Hmm,
    >ich editiere immer die fstab entsprechend, wenn man den Inhalt der fstab als "skript" ansieht...

    Der TE schrieb, er haätte das in der Vergangenheit immer per script gelöst, darauf bezog ich mich...

    >Aber ich bin auch mit der Eingabe von "net use ...." in der Windows-Kommandozeile schneller fertig, als der Explorer den Netzwerkbaum unseres Firmennetzwerkes aufgebaut hat...

    In meiner Ubuntu VM erledige ich die meisten Dateioperation auch nur per Shell, weil dort einfach _alles_ schneller und stabiler als dieses schnarchige Nautilus zu sein scheint - unter Windows bevorzuge ich in der Regel den Dateiexplorer. Aber egal, solange man die Wahl hat, ist ja alles in Ordnung - aber wenn man nur EINE Option hat - nämlich irgendwelche Konfigurationsdateien oder eben Scripte zu ändern - dann ist das eine eindeutige Einschränkung.

  12. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: verknuepfungen 24.06.15 - 12:46

    Vielleicht hilft Dir die Linuxmint-Community.

    > http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=1170.0

    Generell habe ich die Linuxer als hilfsbereit kennengelernt und viele Probleme lassen sich mit ein bisschen Googelei lösen.

    Aber man findet als Anfänger am schnellsten Trolle, die irgendwie auch Steilvorlagen zu warten scheinen.

    Was die meisten nicht gerne verstehen wollen: Wir müssen uns auch noch mit anderen Themen herumschlagen. Und ein OOTB funktionierendes System täte der Linux-Welt gut. Mint kommt da schon sehr nahe heran.

    Ich versuche z.B. grade, eine taugliche Groupware zu finden. Für meinen vor allem zeitlich begrenzen Umlernwillen als Linux-n00b und mein Talent schon bei der Installation immer gleich den Faden (Citaldel installiert, wo zum Teufel ist der Zugang zum Administrieren zu finden?) zu verlieren ist das auch hart.

    Nur nicht aufgeben. Das wird schon ...

  13. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: rocket_to_russia 24.06.15 - 13:19

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bin aber immer wieder an einem Umstieg zu Linux Mint gescheitert.

    Leider sind deine Schilderung so wage, dass es kaum erkennbar ist woran du letztlich gescheitert bist. Sie klingen auch falsch.

    > Zugegeben, vielleicht liegt es an mir, aber banale Dinge, wie ein NAS
    > Laufwerk bei jedem Start automatisch wieder verbinden/einbinden, konnte ich
    > (zumindest in Distributionen der letzten Jahre) immer nur via Script
    > realisieren.

    Wie hast du das denn mit Windows realisiert?

    Eine Sambalaufwerk zu konfigurieren und einzubinden ist auch nicht gerade trivial. Wenn ich eine Linuxinfrastruktur habe, geht das alles mit NFS sehr einfach und schnell.

    Und das installieren von Software ist mit Linux um einiges leichter als unter Windows.

    So wie du es beschreibst geht es nur wenn die exe oder msi Datei aus einer sicheren Quelle hast (und mit einem Scanner durchleuchtet), dann gibt es natürlich auch unter Windows Abhängigkeiten oder die Software installiert die Bibliotheken zum x-mal. Unter Linux musst du i.d.R. nichts wegklicken.

    > @Mint-Spezialisten: hab ich was übersehen? Ging das irgendwo komfortabel
    > über eine GUI? Oder geht es zumindest jetzt in Mint 17?

    Dazu müsste man wissen, wovon du genau sprichst, das was du beschreibst ist keine triviale Sache. Dazu muss man Wissen von was für einer Infrastruktur du sprichst. Bei Problemen wäre es besser, wenn du diese Frage in einem entsprechendem Forum stellen würdest, dort wird dir sicher gerne geholfen.

    > Auch grundlegend die Installation von Software unter Linux ist so ein
    > Ding.. Unter Windows lad ich mir eine EXE oder MSI, starte das Setup via
    > Doppelklick, weiter weiter weiter, fertigstellen und schon is die
    > Installation durch.

    Das ist Irrsinn. Du startest eine exe aus dem Internet ohne Virensuche?
    Und warum musst du so oft auf weiter klicken?

    > Kein Paketmanager, keine Abhängigkeiten von anderen
    > Paketen,

    Der Paketmanager erledigt das alles ohne irgendwelches "weiter" klicken. Software auswählen, auf installieren klicken und starten. Einfacher geht es kaum.

    > Unter Linux hatte ich derart oft Probleme ein Paket von einem Download
    > installiert zu bekommen.

    Warum sollte man sowas tun? Wenn du exotische Software, die nicht im Paketmanager vorhanden ist installieren willst, dann wirst du vermutlich auch unter Windows damit Schwierigkeiten haben (existieren die Compiler, die Bibliotheken, die Laufzeitumgebung)

    > Ich möchte nicht gegen Linux flamen, aber das sind eben meine bisherige
    > Erfahrungen von unzähligen Installationen..

    Deine Schilderungen klingen aber nicht so, als ob du einfach mal ein Linux *benutzt* hast. Die vermeintlichen Probleme sind keine die man als Nutzer hat.

  14. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbridgebuilder 24.06.15 - 13:23

    Schön, dass sich die Diskussion hier doch noch konstruktiv entwickelt hat :)

    Vielen Dank an Euch alle für die Tipps, Links und ermutigende Zusprüche ;-)

  15. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: M.P. 24.06.15 - 15:06

    Naja, ich finde, die Entwicklung bei Windows 8 geht in eine ähnliche Richtung, wie die kryptischen Kommandozeilen-Texte bei Linux:

    Da muss man z. B. für bestimmte Aktionen die Maus in eine Ecke des Bildschirmes bewegen und dort etwas mit dem Mauszeiger verharren. Dann erscheint das vorher gut getarnte Menu, und man kann dann Einstellungen vornehmen.

    Auch die Ribbons sind für einen Selten-Benutzer von Office eher Bremsen, denn eine Verbesserung - Ich suche mir da genau so einen Wolf, wie vielleicht der Thread-Ersteller auf der Suche nach den Parametern für das korrekte Mounten eines Netzwerkshares unter Linux ...

  16. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 24.06.15 - 17:12

    Nun ja: Defakto machst du unter Windows auch nichts Anderes wenn du ein persistentes Netzlaufwerk einbindest. Unter Linux bedeutet es schlicht zu mounten. Als Empfehlung: Ich würde das schlicht wie einfach unter /etc/fstab hinterlegen. Dort kannst du dann ganz bequem entsprechende Netzlaufwerke zur Verfügung stellen als SMB-Share.

    https://wiki.ubuntu.com/MountWindowsSharesPermanently

    Wenn du magst kann ich hier später eine entsprechend Anleitung hinterlegen - kurz und bündig als Hilfestellung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 17:13 durch throgh.

  17. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbridgebuilder 24.06.15 - 17:19

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du magst kann ich hier später eine entsprechend Anleitung hinterlegen
    > - kurz und bündig als Hilfestellung.

    Das wäre natürlich deluxe :)

    VIELEN DANK schon mal :)

  18. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: janoP 24.06.15 - 17:29

    GoHomeYouAreDrunk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Windows Community reagiert selbst bei den einfachsten Fragen völlig
    > anders. Ich habe da zumindest noch nie erlebt, dass jemand fertig gemacht
    > wurde nur weil er die Basics nicht drauf hat.
    Das kann man so nicht verallgemeinern. Es gibt auch einige Windows-Trolle, die einen direkt ankacken. Trotzdem hast du natürlich Recht, was diese Art im allgemeinen angeht, und dass das möglicherweise bei manchen Menschen auch ein Grund ist, nicht zu Linux zu wechseln.
    > Ich habe z.B. auf diverse Microsoft Zertifikate und kann sagen, dass ich
    > mich in dem Bereich sehr gut auskenne. Da würde es mir aber trotzdem nie in
    > den Sinn kommen einem Hilfesuchenden ne blöde Antwort zu geben, nur weil
    > ich mich für was besseres oder für schlauer halte.
    Ich habe jetzt keine Zertifikate oder dergleichen und bin auch nicht der Mega-Über-Profi des Universums, aber auch ich als Linuxnutzer würde nie auf die Idee kommen, jemanden anzupampen weil er etwas nicht versteht. Und es gibt genug Leute, auch im Internet, die sehr hilfsbereit sind und auch Einsteigern, die null Ahnung haben und von Windows kommen super weiterhelfen.

  19. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: janoP 24.06.15 - 17:51

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei uns in der Firma wurden 80 linuxarbeitsplatze durch Windows ersetzt.
    Und wen interessiert das?
    > Es wurde festgestellt, daß die Leute mehr mit frickeln und Fehlerbehebung
    > beschäftigt waren als mit arbeiten.
    Das hat nichts mit dem Thema zu tun.
    > Linux Desktops versuchen ständig Windows oder maxosx zu kopieren, schaffen
    > es aber nie.
    Linux Desktops versuchen gar nichts. Linux-Schreibtischoberflächen laufen und werden ausgeführt, mehr machen sie nicht.

    Die Visual Design Groups, die die großen Desktopoberflächen hingegen designen, versuchen weder Windows, noch MacOS zu imitieren. Das tut nur ReactOS, aber die machen das auch offiziell. Die Designer machen halt ihr eigenes Ding, worüber sich aber die meisten aufregen – weil sie halt andere Design-Konzepte bieten als Windows.
    > Schlecht kopieren , aber ständig über das original meckern?
    Zitier mir mal den Designer bei KDE oder GNOME, der über Windows oder MacOS meckert. Du vergleichst zwei Aussagen von unterschiedlichen Personen.

    > Selber schaffen die Linux Jungs nicht etwas zu etablieren. Ohne Windows
    > oder maxosx wäre Linux immer noch auf wmv2 Niveau.
    Ohne Xerox hätten Windows und Mac keine Fenster, ohne Mac hätte Windows keinen Papierkorb, ohne Windows hätte Mac keine überlappenden Fenster, ohne Linux hätte Windows 10 nicht virtuelle Desktops, ohne KDE hätte Windows 7 keine Minianwendungen auf dem Desktop.

    Du trollst komplett am Thema vorbei. Es geht hier um jemanden, der aus vor geraumer Zeit nicht zu Linux wechselte, weil es nicht seinen Ansprüchen entsprach. Nun fragt er, ob sich bei Linux was zum positiven geändert hat, und du fängst an, gegen die Linuxdesigner zu flamen und laberst rum, dass Linux scheiße sei? Gehts noch? Und sorry für meine Ausdrucksweise, aber ich bin davon grad echt abgenervt. Da oben geht es gerade darum, dass die Linux-Leute nur trollen würden und die Windows-Fans freundlich sind, und dann kommst du und lieferst das perfekte Gegenbeispiel.

  20. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: urso 25.06.15 - 00:46

    Das automatische Einbinden eines NAS in Linux geht wirklich am besten durch einen Eintrag in die fstab die sich unter /etc/fstab befindet.
    Vorher die IP Adresse der NAS genau ermitteln. Ergibt in etwa:
    Bei mir sieht das so aus (Dlink DNS-323): //192.168.1.102/volume_1
    Dann einen Ordner bilden, wohin das NAS gemounted werden soll: z.B.: /media/nas
    Dann fstab mit Rootrechten öffnen. Also im Terminalfenster eingeben: sudo gedit /etc/fstab, mit passwort bestätigen.
    Es öffnet sich die Textdatei Fstab.
    Am Ende (sinngemäß) folgende Zeile eingeben:
    //192.168.1.102/volume_1 /media/nas cifs username=xxx,password=yyy,auto,users,defaults,_netdev 0 0
    (Du musst natürlich deine Daten entsprechend eingeben.)
    (cifs sollte vorinstalliert sein, wenn nicht, einfach installieren: sudo apt-get install cifs)
    Dann fstab speichern, neustart, fertig.
    Das NAS müßte als festeingebundenes Laufwerk erscheinen.
    Das gute an dieser Lösung, dass sie dir nur einmal Handarbeit abfordert , danach aber zuverlässig automatisch funktioniert.
    Das ist wichtig, um z.B. automatisierte Backups auf dem NAS mit luckybackup o.ä. einzurichten.

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