1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Linux Mint 17.2 im Test: Desktops…
  6. Thema

Ich hab's so oft versucht..

Helft uns, die neuen Foren besser zu machen! Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Sekunden!
  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: urso 25.06.15 - 00:49

    Zum NAS habe ich hier schon den Weg beschrieben.
    Ansonsten ist www.ubuntuusers.de wirklich ausgezeichnet.

  2. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 25.06.15 - 01:28

    Also ich würde definitiv empfehlen die Konfigurationsdatei fstab zu verwenden, um permamente Mountpoints zu hinterlegen. Das setzt natürlich voraus, dass du diese zuvor angelegt hast. Insofern habe ich für mich diese unter /media/ definiert.

    Also nehmen wir einfach an der neue Mountpoint heißt NAS. Dann lautet der initiale Befehl für dich im Terminal:

    sudo mkdir /media/NAS

    Zur Sicherheit solltest du kontrollieren, ob das Paket smbfs installiert ist:

    sudo apt-get install smbfs

    Schau dir am Besten die erwähnte Datei an. Du findest sie bisweilen unter /etc/fstab. Am Besten mit einem entsprechenden Editor wie nano oder eben auch auf der grafischen Oberfläche. Aber in dem Fall schreibe ich dir die Terminalbefehle einfach auf:

    sudo nano /etc/fstab

    Wichtig: Du brauchst temporären, administrativen Zugriff. Daher eben sudo als Befehl nutzen. Allerdings impliziert das auch: Nur der Administrator auf dem lokalen System kann dann später die Mountpoints wieder entfernen oder komplett deaktivieren.

    In der Datei fstab kannst du nun deine Mountpoints einfach hinterlegen. Dazu eine entsprechend neue Zeile anlegen und dann beispielhaft einen Befehl wie folgt niederschreiben:

    //192.168.178.30/Volume_1 /media/NAS smbfs username=[USER],password=[PASSWORD],iocharset=utf8,sec=ntlm 0 0

    Natürlich hat das aktuelle Beispiel entsprechende Schwächen: Zum Beispiel Nutzernamen und Passwort für den Zugriff auf ein NAS in Klarschrift. Aber das kann man entsprechend auch alternativ über eine Credentials-Datei lösen:

    //192.168.178.30/Volume_1 /media/NAS smbfs credentials=/home/otto/.smbcredentials 0 0

    Unter dem nachfolgenden Link findest du dazu mehr Informationen hinsichtlich fstab und ihrer Bedeutung: https://wiki.ubuntuusers.de/fstab

    In Summe bedarf es dazu aber keiner weiteren Skriptlösung. :-) Natürlich ist das auch nur EINE Lösung von vielen Weiteren. Auf den ersten Blick wirkt das kryptisch und unübersichtlich. Prinzipiell jedoch macht Linux hier nichts Anderes als Windows, welches das in eine hübsche Oberfläche verpackt oder entsprechend einfache Skriptlösungen ermöglicht hat. Der Vorteil der Datei fstab ist eben wie gesagt die permamente Lösung. Allerdings muss auch beachtet werden, dass der Netzwerkpfad intern aufgelöst werden kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.15 01:33 durch throgh.

  3. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbridgebuilder 25.06.15 - 06:50

    Leute VIELEN DANK für Eure detaillierten Beschreibungen zu meinem NAS Thema :)

    Werde mich in den nächsten Monaten sicher wieder mit Mint auseinandersetzen.
    Dann werde ich berichten :)

  4. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.15 - 07:34

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich würde definitiv empfehlen die Konfigurationsdatei fstab zu
    > verwenden, um permamente Mountpoints zu hinterlegen. Das setzt natürlich
    > voraus, dass du diese zuvor angelegt hast. Insofern habe ich für mich diese
    > unter /media/ definiert.
    >
    > Also nehmen wir einfach an der neue Mountpoint heißt NAS. Dann lautet der
    > initiale Befehl für dich im Terminal:
    >
    > sudo mkdir /media/NAS
    >
    > Zur Sicherheit solltest du kontrollieren, ob das Paket smbfs installiert
    > ist:
    >
    > sudo apt-get install smbfs
    >
    > Schau dir am Besten die erwähnte Datei an. Du findest sie bisweilen unter
    > /etc/fstab. Am Besten mit einem entsprechenden Editor wie nano oder eben
    > auch auf der grafischen Oberfläche. Aber in dem Fall schreibe ich dir die
    > Terminalbefehle einfach auf:
    >
    > sudo nano /etc/fstab
    >
    > Wichtig: Du brauchst temporären, administrativen Zugriff. Daher eben sudo
    > als Befehl nutzen. Allerdings impliziert das auch: Nur der Administrator
    > auf dem lokalen System kann dann später die Mountpoints wieder entfernen
    > oder komplett deaktivieren.
    >
    > In der Datei fstab kannst du nun deine Mountpoints einfach hinterlegen.
    > Dazu eine entsprechend neue Zeile anlegen und dann beispielhaft einen
    > Befehl wie folgt niederschreiben:
    >
    > //192.168.178.30/Volume_1 /media/NAS smbfs
    > username=,password=,iocharset=utf8,sec=ntlm 0 0
    >
    > Natürlich hat das aktuelle Beispiel entsprechende Schwächen: Zum Beispiel
    > Nutzernamen und Passwort für den Zugriff auf ein NAS in Klarschrift. Aber
    > das kann man entsprechend auch alternativ über eine Credentials-Datei
    > lösen:
    >
    > //192.168.178.30/Volume_1 /media/NAS smbfs
    > credentials=/home/otto/.smbcredentials 0 0
    >
    > Unter dem nachfolgenden Link findest du dazu mehr Informationen
    > hinsichtlich fstab und ihrer Bedeutung: wiki.ubuntuusers.de
    >
    > In Summe bedarf es dazu aber keiner weiteren Skriptlösung. :-) Natürlich
    > ist das auch nur EINE Lösung von vielen Weiteren. Auf den ersten Blick
    > wirkt das kryptisch und unübersichtlich. Prinzipiell jedoch macht Linux
    > hier nichts Anderes als Windows, welches das in eine hübsche Oberfläche
    > verpackt oder entsprechend einfache Skriptlösungen ermöglicht hat. Der
    > Vorteil der Datei fstab ist eben wie gesagt die permamente Lösung.
    > Allerdings muss auch beachtet werden, dass der Netzwerkpfad intern
    > aufgelöst werden kann.


    Dein Eintrag mountet ohne noauto übrigens garnichts und was ist eigentlich »=ntlm«?

  5. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 25.06.15 - 07:52

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da muss man z. B. für bestimmte Aktionen die Maus in eine Ecke des
    > Bildschirmes bewegen und dort etwas mit dem Mauszeiger verharren. Dann
    > erscheint das vorher gut getarnte Menu, und man kann dann Einstellungen
    > vornehmen.

    Also genau wie bei Smartphones, wo man auch dauernd Dinge tun muss, die absolut nicht vorhersehbar sind. Unsichtbare Menüs ins Bild wischen, Buttons gedrückt halten, um ein anderes Menü als beim Klick zu bekommen.... Nur dass sich da komischerweise keiner beschwert.

  6. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: SelfEsteem 25.06.15 - 07:55

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und was ist eigentlich
    > »=ntlm«?

    Afaik das alte Auth-Protocoll bzw. Definition zur Login-Data-Uebertragung.
    Wenn ich das recht in Erinnerung hab, wurde der Default abgeschafft (zugunsten von SSPI? Bin hier nicht tief drin) und afaik spaeter nochmal durch Kerberos (keine Garantie auch nur auf Verwandschaft zur Richtigkeit).
    Brauchst den Parameter je nach Version der Windows-Gegenstelle.


    //edit:
    "Der Defaultwert geaendert".

    //edit von edit:
    Wobei mir spontan nicht einfaellt, wann ich den Parameter mal bewusst genutzt haette - bin aber auch kein Admin fuer Misch-Netzwerke.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.15 08:06 durch SelfEsteem.

  7. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 25.06.15 - 08:32

    Das weiß ich. :-) Allerdings ging es mir zunächst um einen schnellen Einstieg und eine Beschreibung, die sich dem Thema widmet. Die Details und Tipps lassen sich dann prima daran ausarbeiten. Danke für das Feedback dahingehend.

  8. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 25.06.15 - 08:36

    Aber Hauptsache einmal wieder über Linux geschimpft, korrekt? Deine Beiträge sind immer in der gleichen Ecke, violator. Open-Source ist Mist, Linux ist Mist. Und währenddessen missachtest du grandios, dass das Wissen durchweg dokumentiert und auch jederzeit gerne geteilt wird. Jeder kann es erlernen und unter der Haube macht jedwedes "Klicki-Bunti"-System wirklich NICHTS ANDERES - auch ein Windows nicht. Oder glaubst du, dass die Entwickler Befehle und Abläufe mehrfach entwickeln, weil sie das so grandios finden? ;-)

  9. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 25.06.15 - 11:04

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Hauptsache einmal wieder über Linux geschimpft, korrekt? Deine
    > Beiträge sind immer in der gleichen Ecke, violator. Open-Source ist Mist,
    > Linux ist Mist.

    Klar, deshalb hab ich hier auch gefragt, welche Linuxdistri für einen bestimmten gewünschten Anwendungszweck die richtige ist, die ich dann dafür einsetzen würde. Geantwortet hat bisher keiner...

    Und OS und Linux sind nicht Mist, nur die Fanatiker, die immer alle missionieren wollen und meinen dass OS und Linux IMMER besser sind und da alles fehlerfrei und ohne Probleme funktioniert und alles 1000x schneller, besser, sicherer, intuitiver und überhaupt als bei anderen Systemen ist.

    Aber schön zu sehen dass der Wunsch, ein OS einfacher zu machen, gleich als "hauptsache wieder über Linux geschimpft" angesehen wird. Das bestätigt wieder das übliche Bild der "freundlichen" Linuxcommunity. Pseudoelitär und zu keiner Kritik fähig.

  10. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Truster 25.06.15 - 11:12

    ohne den ganzen Thread gelesen zu haben: mir fällt im ersten Moment autofs ein
    Ok die Einrichtung ist nicht das einfachste (keine gui) aber wens mal läuft, ist's ein cooles Teil

    Vereinfacht dargestellt:
    mit autofs verbindest du einfach einen lokalen Ordner mit einer Ressource. Beim öffnen wird die Ressource autoamtisch gemountet. das umounten kann nach festgelegter Inaktivität erfolgen.

    Siehe http://wiki.ubuntuusers.de/Autofs

  11. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: DeathMD 25.06.15 - 13:14

    Ich nehme an du meinst das hier:

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >Und ich suche eins für nen alten PC, der nix tun muss ausser Internet surfen und Filme am TV >abspielen. Evtl. bekommt der irgendwann auch nochn Bluray-Laufwerk (funktioniert das mittlerweile >eigentlich unter Linux?)

    >Welche der 472894682 Distris, GUIs und Versionen wäre da richtig? (und warum)

    Schon mal was von: "Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus." gehört? Wenn du eine Frage so pampig stellst und immer wieder deine hochqualifizierte Meinung zu Linux äußerst, brauchst du dich nicht zu wundern wenn keine Antwort kommt. Zum Thema nervende Fanatiker. Die Einzigen die mir in letzter Zeit auffallen sind du, DTF und Unix_Linux und alle anderen sind einfach nur noch gernervt ständig dieses Blabla von euch lesen zu müssen! Zum Glück gibt es eine einfache Lösung, den Ignorierbutton. In diesem Sinne... Tschüss!

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  12. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 25.06.15 - 16:57

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, deshalb hab ich hier auch gefragt, welche Linuxdistri für einen
    > bestimmten gewünschten Anwendungszweck die richtige ist, die ich dann dafür
    > einsetzen würde. Geantwortet hat bisher keiner...

    Weil es keine allgemein gültige Antwort gibt, violator. Das ist dir selbst überlassen. Natürlich kann man Empfehlungen aussprechen: So könnte ich dir nun sagen, dass elementaryOS durchaus einen Versuch wert ist. Oder eben Linux Mint mit deinem Wunschdesktop ebenso schön ist. Ich könnte dir entgegnen, dass bestimmte Anwendungsfälle wie zum Beispiel die Wiedergabe einer BluRay auch unter Windows bis heute eher Glücksfall denn Standard ist - immerhin gibt es aufgrund der AACS-Implementierung und ihrer Härte keine Software, die damit direkt fertig wird außer zweier propriertärer Lösungen. Aber hey: Dafür gibt es MakeMKV mit UPnP-Funktion. ;-) Aber nun ja: Lieber einmal mehr kritisieren.

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und OS und Linux sind nicht Mist, nur die Fanatiker, die immer alle
    > missionieren wollen und meinen dass OS und Linux IMMER besser sind und da
    > alles fehlerfrei und ohne Probleme funktioniert und alles 1000x schneller,
    > besser, sicherer, intuitiver und überhaupt als bei anderen Systemen ist.

    Wer sagt das denn? Du polemisierst zusehends immer nur. Ich erinnere mich da an deine GIMP-Kritik: Das Programm reicht dir nicht aus und du bist nicht bereit dem Team zu helfen. Gut, aber dann hast du ebenso kein Recht nur zu meckern, weil du aktiv etwas verändern könntest. Dazu ist der Open-Source-Gedanke vorhanden. Niemand behauptet fehlerfreie Software abzuliefern, aber sie ist eben OFFEN und dazu da zu lernen.

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber schön zu sehen dass der Wunsch, ein OS einfacher zu machen, gleich als
    > "hauptsache wieder über Linux geschimpft" angesehen wird. Das bestätigt
    > wieder das übliche Bild der "freundlichen" Linuxcommunity. Pseudoelitär und
    > zu keiner Kritik fähig.

    Wie man es nimmt: Deine Interpretation ist soweit dein Problem und nicht Meines. Es sind eben die Gleichen, die immer schimpfen. Windows ist nicht schlecht, hat aber Mankos. Für Linux gilt das Gleiche. Etwas mehr Offenheit wäre nicht schlecht. Aber schön, dass man es dann den vermeintlichen "Fans" in die Schuhe schieben kann. Kritikfähigkeit könnte ich dir auch absprechen: Reflektiere doch einfach deinen Text nach sagen wir 24 Stunden. Wenn du dann immer noch zufrieden bist ... deine Entscheidung. :D

  13. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: bremse 26.06.15 - 00:41

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Er hat aber gar nicht geschrieben, dass er es "wie in Windows" haben will,
    > sondern dass er es einfach und intuitiv haben will. Und nicht mit
    > Rumgefrickel mit Skripten usw. Und wenn das bei einem OS nicht geht, dann
    > ist das halt ein Negativpunkt und hat nichts mit ihm zu tun.

    Ich habe zwar kein Mint, sondern nur ein paar Debian am Laufen, aber ich habe Netzlaufwerke einfach als "Lesezeichen" in die Dateimanager "gespeichert", weil ich diese nur b.B. eingebunden wissen will.
    (Benutzen tue ich da derzeit PCManfm, Konqueror, Dolphin.)
    Ein Klick darauf und die Dinger werden eingebunden. Ein weiterer Klick auf das entsprechende "Auswurfsymbol" und man ist wieder abgemeldet.

    Ok, einen Starter könnte ich wohl auch auf den Desktop legen. Aber mir reicht das so.

    Am Betriebssystem liegt's also wohl eher weniger, als vielmehr daran, dass der TE denkt, es müsse alles so wie bisher unter Windows sein. - Nee, muß es nicht.
    Mir ergeht es häufig genau andersherum. Seit Jahren Linux gewöhnt, muß ich mich ab und an mal durch Windows durchwurschteln.

    Und wenn man sich dann mal selbst überprüft, wie viel u.U. nicht wirklich logisch ist, sich aber daran gewöhnt hat und es deswegen für normal hält ...

    Ich war ja auch mal jahrelang Windowsuser. Wieso Window aber bspw. immer so lange braucht, irgendwelches USB-Zeugs zu erkennen oder gar Treiber installieren will, weil dasselbe Gerödel nur mal an einem anderen USB-Steckplatz hängt, wird wohl das Geheimnis von MS bleiben.

    PS. Ich hatte mir zu meinen Windows-Anfangszeiten auch mal zwei Bücher zu dem BS gekauft. - Halt, das für einfache Nutzerbuch gab es damals zum Neu-PC dazu.
    Und nein, auch bei Windows war und ist genausowenig alles einfach so intuitiv.
    (Merkt man dann, wenn man absolute Neulinge dransetzt oder einfach nur viele Normaluser etwas beobachtet.)
    Genauso ist das auch mit Linux. Ich setze da öfter mal Rechner mit Debian für einfache Mausschubser auf. - Ich frage, was sie wollen und installiere die entsprechenden Programme, erkläre wo sie klicken müssen und gut ist. Ab und zu gibt es ein paar Nachfragen, i.A. weniger als beim vorherigen Windowsbetrieb. Soo schlimm kann Linux also gar nicht sein.

    Im Grunde muß man unter Linux auch nicht rumscripten. Wenngleich ich das zum Teil gerne mal mache und diese Scripte dann auch nutze. Wäre das damals unter Windows auch so unkompliziert gegangen ...

    Ich gebe aber zu, ich wollte schon damals ab und an etwas anders haben, als es sich irgendwelche GUI-Leute so vorstellten. - Aber damit gehöre ich ganz sicher auch nicht zur Masse.

    PPS. Egal, welches BS man nutzt. Wenn man etwas Anderes machen will, als die GUI-Vorgaben das vorsehen, muß man sich etwas mehr mit der Materie auseinandersetzen. Vorkenntnisse von einem anderen BS helfen da nur sehr bedingt. ;-)

  14. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Peter Brülls 27.06.15 - 09:46

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich realisiere das über ein Kabel und festen Mount-Punkt.

    > …

    > Wie kann man das eigentlich über ein Skript hin bekommen, aber nicht > in etc/fstab?

    Einfach: Bei den aktuellen Linuxdistributionen würde ich als Gelegenheitsnutzer (Ich setze schon UNIX ein, Linux allerdings nur als Hilfsystem auf einem Pi) in's Grübeln kommen, ob ich überhaupt etwas ein /etc/ anfassen möchte oder ob mir irgendein Update das zerschießt.

    Dann lieber was eigenes in .profile oder so.

    Für den Zweck meistens ausreichend.

    Und wenn man für sowas tatsächlich su - $EDITOR aufrufen muss, dann ist es nicht benutzerfreundlich.

    Es ist schon schlimm genug auf Systemen wie Mac OS X, aber da kann man wenigstens auch den meisten normalanwendern sagen „Öffne Apfel -> Systemeinstellungen -> Benutzer -> Anmeldeobjekte“ und zieh das Laufwerk rein.

  15. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: porceleiner 27.06.15 - 12:15

    Ich hab´s auch oft versucht, vor Jahren mit Ubuntu.

    Und dabei viel mehr Probleme gehabt als unter Windows, obwohl ich Informatik studiert habe. Denn:

    - bin Musiker und habe ne Musiker-Soundkarte von M-Audio, später EMU. Die wurden nur mit einem Universaltreiber und Shell-Gefrickele erkannt. Nach einem Update von Ubuntu ging auch dieser Treiber plötzlich nicht mehr, erneut einrichten. Unter Windows läuft die Karte zu 95% ohne Probleme, und ließ sich mit einer einfachen exe installieren.

    - auch andere Treiber brauchen länger oder lassen sich nur mit Shellbefehlen installieren. Dagegen finde ich eine setup.exe für die gängige Windows-Freeware zu finden und zu installieren einfacher. Das Argument, die Leute sind zu faul um shell oder Skriptdateien zu bearbeiten, finde ich lächerlich. Das kann man doch von einem DAU, Durchschnittsuser nicht verlangen, der schon Probleme hat, eine setup.exe zu installieren. Der wird mit Skriptdateien noch viel größere Probleme haben, auch wenn er sich denn wirklich einarbeitet. Das ist einfach eine andere Welt, die der Programmierer halt.

    - Hatte öfter Abstürze, so daß der Desktop einfror. 10mal öfter als unter Windows.

    - Finde nicht so tolle Freeware wie unter Windows. zB Winamp, der von der Übersicht besser ist als die Linux-Alternativen. Oder auch FreeCommander als Dateimanager, der 4 Spalten anbietet mit Ordnerstruktur.

    - kann viele Spiele nicht spielen oder nur mit Wine . Ich mag Adventures, Aufbausimulationen.

    - Nach meiner letzten Erfahrung brauchte Linux an einem älteren Notebook mehr Strom und die Lüftersteuerung war auch nur mit großem Gefrickele kontrollierbar. Und dann immer noch nicht so gut wie unter Windows 7 automatisch.

    - Einziger VORTEIL von Linux Mint der mir einfällt : Es läuft etwas schneller wie Windows 7, zB Programmstart.

    Fazit: Die Argumente der Linux-Fans kommen mir auch oft idealistisch vor, und die Realität der Probleme dort wird gern ausgeblendet. Welchen Vorteil ich dagegen noch gelten lasse ist, dass man viel mehr automatisieren oder an seine Bedürfnisse anpassen kann, aber das braucht der DAU nicht.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.15 12:20 durch porceleiner.

  16. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: porceleiner 27.06.15 - 13:14

    Jetzt werde ich mit Sicherheit gleich arrogant angeredet, weil ich ja Informatik studiert habe und trotzdem mit den Hürden in Linux mich schwergetan habe. Bin halt mehr Musiker!

  17. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: porceleiner 29.06.15 - 20:23

    Kein Kommentar dazu? Sowas!

  18. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 30.06.15 - 14:49

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - bin Musiker und habe ne Musiker-Soundkarte von M-Audio, später EMU. Die
    > wurden nur mit einem Universaltreiber und Shell-Gefrickele erkannt. Nach
    > einem Update von Ubuntu ging auch dieser Treiber plötzlich nicht mehr,
    > erneut einrichten. Unter Windows läuft die Karte zu 95% ohne Probleme, und
    > ließ sich mit einer einfachen exe installieren.

    Nun es gibt verschiedene Soundsysteme. Wenn du Musiker bist lohnt sich am Ehesten JACK ([a]https://help.ubuntu.com/community/What%20is%20JACK[/a]). Allerdings irritiert mich die Aussage, dass es unter Windows auch nur zu 95% funktioniert hat. Was soll der Vergleich dann konkret bringen? Du hast also auf beiden Systemen Probleme gehabt.

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - auch andere Treiber brauchen länger oder lassen sich nur mit
    > Shellbefehlen installieren. Dagegen finde ich eine setup.exe für die
    > gängige Windows-Freeware zu finden und zu installieren einfacher. Das
    > Argument, die Leute sind zu faul um shell oder Skriptdateien zu bearbeiten,
    > finde ich lächerlich. Das kann man doch von einem DAU, Durchschnittsuser
    > nicht verlangen, der schon Probleme hat, eine setup.exe zu installieren.
    > Der wird mit Skriptdateien noch viel größere Probleme haben, auch wenn er
    > sich denn wirklich einarbeitet. Das ist einfach eine andere Welt, die der
    > Programmierer halt.

    Du hast Informatik studiert und kritisierst dann die "Welt der Programmierer"? Entschuldige, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Unter Windows funktioniert auch nicht Alles auf Anhieb. Dort wird das dann aber nicht als Kritik gewertet sondern schlicht hingenommen.

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Hatte öfter Abstürze, so daß der Desktop einfror. 10mal öfter als unter
    > Windows.

    Ein Allgemeinposten: Hast du bitte mehr Angaben?

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Finde nicht so tolle Freeware wie unter Windows. zB Winamp, der von der
    > Übersicht besser ist als die Linux-Alternativen. Oder auch FreeCommander
    > als Dateimanager, der 4 Spalten anbietet mit Ordnerstruktur.

    Interessant: Es gibt durchweg reichlich Programme und Möglichkeiten. Rhythmbox als Alternative zu Winamp zum Beispiel.

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - kann viele Spiele nicht spielen oder nur mit Wine . Ich mag Adventures,
    > Aufbausimulationen.

    Broken Age?
    Deponia?
    Adventures über ScummVM oder DOSBOX?
    Gleiches für Aufbausimulationen.

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Nach meiner letzten Erfahrung brauchte Linux an einem älteren Notebook
    > mehr Strom und die Lüftersteuerung war auch nur mit großem Gefrickele
    > kontrollierbar. Und dann immer noch nicht so gut wie unter Windows 7
    > automatisch.

    Da ist es wieder: Das Unwort "Gefrickel".

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Einziger VORTEIL von Linux Mint der mir einfällt : Es läuft etwas
    > schneller wie Windows 7, zB Programmstart.
    >
    > Fazit: Die Argumente der Linux-Fans kommen mir auch oft idealistisch vor,
    > und die Realität der Probleme dort wird gern ausgeblendet. Welchen Vorteil
    > ich dagegen noch gelten lasse ist, dass man viel mehr automatisieren oder
    > an seine Bedürfnisse anpassen kann, aber das braucht der DAU nicht.

    Tja, deine Meinung. Argumente hast du allerdings nicht benannt sondern nur Allgemeinposten.

  19. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 30.06.15 - 14:50

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kein Kommentar dazu? Sowas!

    Was hast du erwartet?

  20. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: porceleiner 01.07.15 - 11:54

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - bin Musiker und habe ne Musiker-Soundkarte von M-Audio, später EMU.
    > Die
    > > wurden nur mit einem Universaltreiber und Shell-Gefrickele erkannt. Nach
    > > einem Update von Ubuntu ging auch dieser Treiber plötzlich nicht mehr,
    > > erneut einrichten. Unter Windows läuft die Karte zu 95% ohne Probleme,
    > und
    > > ließ sich mit einer einfachen exe installieren.
    >
    > Nun es gibt verschiedene Soundsysteme. Wenn du Musiker bist lohnt sich am
    > Ehesten JACK (help.ubuntu.com). Allerdings irritiert mich die Aussage, dass
    > es unter Windows auch nur zu 95% funktioniert hat. Was soll der Vergleich
    > dann konkret bringen? Du hast also auf beiden Systemen Probleme gehabt.
    >

    ok, Jack kenne ich nicht. ich meinte damit, unter Windows lief es stabiler, dann waren´s halt 99%. Ist nur grob geschätzt.


    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - auch andere Treiber brauchen länger oder lassen sich nur mit
    > > Shellbefehlen installieren. Dagegen finde ich eine setup.exe für die
    > > gängige Windows-Freeware zu finden und zu installieren einfacher. Das
    > > Argument, die Leute sind zu faul um shell oder Skriptdateien zu
    > bearbeiten,
    > > finde ich lächerlich. Das kann man doch von einem DAU, Durchschnittsuser
    > > nicht verlangen, der schon Probleme hat, eine setup.exe zu installieren.
    > > Der wird mit Skriptdateien noch viel größere Probleme haben, auch wenn
    > er
    > > sich denn wirklich einarbeitet. Das ist einfach eine andere Welt, die
    > der
    > > Programmierer halt.
    >
    > Du hast Informatik studiert und kritisierst dann die "Welt der
    > Programmierer"? Entschuldige, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Unter
    > Windows funktioniert auch nicht Alles auf Anhieb. Dort wird das dann aber
    > nicht als Kritik gewertet sondern schlicht hingenommen.
    >

    Unter Windows funktioniert weit mehr auf Anhieb, was man so installiert.
    >
    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Finde nicht so tolle Freeware wie unter Windows. zB Winamp, der von
    > der
    > > Übersicht besser ist als die Linux-Alternativen. Oder auch FreeCommander
    > > als Dateimanager, der 4 Spalten anbietet mit Ordnerstruktur.
    >
    > Interessant: Es gibt durchweg reichlich Programme und Möglichkeiten.
    > Rhythmbox als Alternative zu Winamp zum Beispiel.
    >

    Hab doch geschrieben, ich hab die Alternativen schon ausprobiert. Waren nicht so übersichtlich wie Winamp.

    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - kann viele Spiele nicht spielen oder nur mit Wine . Ich mag
    > Adventures,
    > > Aufbausimulationen.
    >
    > Broken Age?
    > Deponia?
    > Adventures über ScummVM oder DOSBOX?
    > Gleiches für Aufbausimulationen.
    >

    Das ist halt nur ein Bruchteil. Unter Windows kann ich so ziemlich alles spielen, was es gibt.

    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Einziger VORTEIL von Linux Mint der mir einfällt : Es läuft etwas
    > > schneller wie Windows 7, zB Programmstart.
    > >
    > > Fazit: Die Argumente der Linux-Fans kommen mir auch oft idealistisch
    > vor,
    > > und die Realität der Probleme dort wird gern ausgeblendet. Welchen
    > Vorteil
    > > ich dagegen noch gelten lasse ist, dass man viel mehr automatisieren
    > oder
    > > an seine Bedürfnisse anpassen kann, aber das braucht der DAU nicht.
    >
    > Tja, deine Meinung. Argumente hast du allerdings nicht benannt sondern nur
    > Allgemeinposten.

    Das ist typisch für die Linuxverteidiger hier. Es werden die Argumente als solche abgewertet bzw. gar nicht ernst genommen. Ich sprach nur von meiner Erfahrung und zitiere nicht das was die Allgemeinheit sagt.
    Eigentlich fand ich die Diskussionen darüber schon immer furchtbar, weil kaum objektiv, sondern sehr emotional, aber ich wollte es jetzt wenigstens einmal wagen.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. LexCom Informationssysteme GmbH, München
  2. Hays AG, München
  3. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  4. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin, Potsdam, Chemnitz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,99€ (Release 18.06.)
  2. 79,99€ (Release 18.06.)
  3. (u. a. Total War Promo (u. a. Total War: Three Kingdoms für 25,99€, Total War: Attila für 9...
  4. (u. a. Samsung GQ65Q700T 65 Zoll 8K für 1.199€, LG OLED65BX9LB 65 Zoll OLED für 1.555€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme