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Naja ... die Sache mit der Stabilität...

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  1. Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: hum4n0id3 23.06.15 - 16:55

    Linux in einer VM verhält sich anders als auf echter Hardware. Ich nutze auch eine stabiele Distribution (Slackware) und trotzdem gibt es viele Abstürze von Software. Davor nutze ich Debian, ebenfalls Stabiel, da stürzte auch Software ab. Und Ubuntu, OpenSuSE, Fedora usw. Verschiedene Distributionen auf verschiedener Hardware, alle waren die Stabiel und dennoch läuft Software nicht immer sauber.

    Gefühlt würde ich sagen, das Stabilität der Linux-Distributionen eher nachgelassen hat. Was stabiel erscheint ist jedoch Linux (Kernel). Der stürzt selten ab.

  2. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: Headologic 23.06.15 - 18:39

    Ich weis zwar nicht wie du auf so eine Meinung kommt. Überall, egal ob VM oder auf einer körperlichen Maschine habe ich keine Abstürze seitens der Software oder dem OS selbst. Vielleicht bringst du Dein System selber zum abstürzen...

    Gefühlt würde ich sagen, läuft es mit jeder Herausgabe von stabilen Paketen oder Kernels immer besser. Vor zwei Jahren, als ich auf Linux Mint gewechselt bin, habe ich eher fluchen müssen als heute.

    **********



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.15 18:45 durch ap (Golem.de).

  3. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: hum4n0id3 23.06.15 - 18:51

    Ich nutze Linux seit Mandrake Linux 8.1(Kernel 2.2.x), also schon eine ganze Weile. Und meine Rechtschreibung tut nichts zur Sache. Das ich nicht sonderlich fehlerfrei schreiben kann weiß ich auch.

  4. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.06.15 - 18:56

    hum4n0id3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux in einer VM verhält sich anders als auf echter Hardware. Ich nutze
    > auch eine stabiele Distribution (Slackware) und trotzdem gibt es viele
    > Abstürze von Software. Davor nutze ich Debian, ebenfalls Stabiel, da
    > stürzte auch Software ab. Und Ubuntu, OpenSuSE, Fedora usw. Verschiedene
    > Distributionen auf verschiedener Hardware, alle waren die Stabiel und
    > dennoch läuft Software nicht immer sauber.
    >
    > Gefühlt würde ich sagen, das Stabilität der Linux-Distributionen eher
    > nachgelassen hat. Was stabiel erscheint ist jedoch Linux (Kernel). Der
    > stürzt selten ab.

    Deine Umgebung ist offensichtlich das Problem. Also wenn du selbst mit Slackware Stabilitätsprobleme hast,muss der Fehler irgendwo bei externen Ressourcen liegen.

  5. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: hum4n0id3 23.06.15 - 19:32

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Umgebung ist offensichtlich das Problem. Also wenn du selbst mit
    > Slackware Stabilitätsprobleme hast,muss der Fehler irgendwo bei externen
    > Ressourcen liegen.

    Wahrscheinlich. Die heißen KDE usw.

    Umbrello stürzt zb. gern mal ab. Starten genügt und schon hat man den Crash-Manager vor seinem Gesicht. Kleines Beispiel von vielen. Mit GTK-Software habe ich schon bessere Erfahrungen gemacht. Auf der Arbeit ist noch ein Kubuntu PC mit anderer Hardware, und den selben stabilitätsproblemen.

    Das KDE zb. stabil ist glaube ich niemanden, weil ich es nie als Stabil laufendes System gesehen habe. Selbst KDE3 war manchmal schwierig.

    Wie gesagt. Linux selbst halte ich für sehr Stabil. Meine twegen auch KWin in KDE... vieles drum herum jedoch nicht.

    Die besten Erfahrungen unter Linux hatte ich übrigens mit Gnome2, aber das hat man auch in die Tone getretten. Egal ^^



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.15 19:34 durch hum4n0id3.

  6. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: SelfEsteem 23.06.15 - 21:06

    hum4n0id3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das KDE zb. stabil ist glaube ich niemanden, weil ich es nie als Stabil
    > laufendes System gesehen habe.

    Nun, bei mir laeuft es stabil. Das ist natuerlich erstmal eine Bullshit-Aussage.
    Besser ist: So wie ich es nutze, laeuft es stabil. Achte mehr darauf, wo du hinklickst, wie du es tust etc. wenn solche Abstuerze passieren.
    Wenn du es reproduzierbar hinbekommst, kannst du den Bug melden und er wird behoben.

    Gerade bei sowas komplexem wie einem ganzen Desktop gibt es halt tausend Varianten, ein und die selbe Taetigkeit auszufuehren. Dass die ein oder andere Variante dabei buggy ist, ueberrascht mich nicht, jedoch ist sie mir persoenlich noch nicht begegnet.

  7. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.06.15 - 21:20

    hum4n0id3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tzven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deine Umgebung ist offensichtlich das Problem. Also wenn du selbst mit
    > > Slackware Stabilitätsprobleme hast,muss der Fehler irgendwo bei externen
    > > Ressourcen liegen.
    >
    > Wahrscheinlich. Die heißen KDE usw.

    Ja,KDE ist eine Arbeitsumgebung und im Gegenteil zu Slackware nicht gerade für seine Stabilität bekannt.


    > Umbrello stürzt zb. gern mal ab. Starten genügt und schon hat man den
    > Crash-Manager vor seinem Gesicht. Kleines Beispiel von vielen. Mit
    > GTK-Software habe ich schon bessere Erfahrungen gemacht. Auf der Arbeit ist
    > noch ein Kubuntu PC mit anderer Hardware, und den selben
    > stabilitätsproblemen.


    Ich sehe hier nur nicht was deine KDE-Stabilitätsprobleme mit Linux,oder Linux Mint zutun haben? Wenn man schon alles über einen Kamm scheren muss,dann doch bitte gleich konsequent.

    > Das KDE zb. stabil ist glaube ich niemanden, weil ich es nie als Stabil
    > laufendes System gesehen habe. Selbst KDE3 war manchmal schwierig.


    Das du trotzdem darauf setzt lässt die Vermutung zu,dass du zu den direkten Verantwortlichen gehörst? Falls nein,warum tust du dir das dann überhaupt an?

    > Wie gesagt. Linux selbst halte ich für sehr Stabil. Meine twegen auch KWin
    > in KDE... vieles drum herum jedoch nicht.
    >
    > Die besten Erfahrungen unter Linux hatte ich übrigens mit Gnome2, aber das
    > hat man auch in die Tone getretten. Egal ^^


    Ich war schon zu den Lebzeiten von GNOME² ein überzeugter xfce Nutzer und das hat sich auch bis heute nicht geändert. Die einzige wesentliche Veränderung die ich in den letzten Jahren an meiner Arbeitsumgebung vorgenommen hab war die Integration vom elementaryOS Fenstermanager Gala.

  8. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: Astorek 23.06.15 - 21:26

    hum4n0id3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die besten Erfahrungen unter Linux hatte ich übrigens mit Gnome2, aber das
    > hat man auch in die Tone getretten. Egal ^^
    Stimmt so nicht; mit MATE gibts ein Quasi-Gnome2. Aus heutiger Sicht, in der gefühlt sämtliche Ergonomiegrundlagen zugunsten von Touchgeräten über den Haufen geworfen werden, etwas altbacken. Aber: Läuft, ist stabil, konsistent aufgebaut und auch noch mit sinnvollen Details gespickt, die das Arbeiten angenehm machen.

    Ich pers. bevorzuge mittlerweile Xfce - in der Voreinstellung zwar nicht wirklich hübsch (warum das so ist, bleibt ein Geheimnis der Entwickler), aber in 5-10 Minuten hat man es so konfiguriert, dass es sich auf den ersten Blick nicht von Gnome2/MATE unterscheidet...

  9. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: hum4n0id3 24.06.15 - 08:45

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja,KDE ist eine Arbeitsumgebung und im Gegenteil zu Slackware nicht gerade
    > für seine Stabilität bekannt.
    >

    Meine Rede.

    > Ich sehe hier nur nicht was deine KDE-Stabilitätsprobleme mit Linux,oder
    > Linux Mint zutun haben? Wenn man schon alles über einen Kamm scheren
    > muss,dann doch bitte gleich konsequent.
    >

    Habe ich doch gemacht. Ich habe mich auf das Wort Stabil bezogen. Die bezeichnen sich alle als Stabil, viele Programme laufen aber nicht sonderlich rund. Egal welche Distribution, welche ich schon in den vielen Jahren genutzt habe.

    > Das du trotzdem darauf setzt lässt die Vermutung zu,dass du zu den direkten
    > Verantwortlichen gehörst? Falls nein,warum tust du dir das dann überhaupt
    > an?
    >

    Beruflich komme ich immer wieder mit Linux in berührung, also ist auch ein Wille zum lernen und nutzen von Linux da. Ich programmiere auch für Linux, naja Websoftware überwiegend die auf Linux läuft. Demnächst ist auch ein richtiger Dienst geplant, das nicht auf Apache läuft. So mal als Gründe. Mein primärer Desktop ist Linux jedoch nicht.

    > Ich war schon zu den Lebzeiten von GNOME² ein überzeugter xfce Nutzer und
    > das hat sich auch bis heute nicht geändert. Die einzige wesentliche
    > Veränderung die ich in den letzten Jahren an meiner Arbeitsumgebung
    > vorgenommen hab war die Integration vom elementaryOS Fenstermanager Gala.

    XFCE kenne ich, jedoch konnte ich mich damit nie anfreunden. Es ist mir zu wenig und man muss lange bauen, bis es vom Gefühl mal passen könnte. KDE ist nicht perfekt, bringt aber sehr viel Software mit, die mir schon eher zusagt. Auch ist die Ressourcen-Verwaltung eine bessere als in XFCE. Das Gesammtpaket ist stimmiger und ich brauche Software, keinen geschminkten Desktop.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 08:46 durch hum4n0id3.

  10. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: hum4n0id3 24.06.15 - 08:50

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich pers. bevorzuge mittlerweile Xfce - in der Voreinstellung zwar nicht
    > wirklich hübsch (warum das so ist, bleibt ein Geheimnis der Entwickler),
    > aber in 5-10 Minuten hat man es so konfiguriert, dass es sich auf den
    > ersten Blick nicht von Gnome2/MATE unterscheidet...

    Ich brauche in erster Linie Software und keinen Desktop der nach Gnome2, OSX oder Windows aussieht. Programme die ich einfach eben nutzen kann. Und da ist KDE am stimmigsten, trotz macken.

    Aber danke für deinen Vorschlag :)

  11. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: guidol 24.06.15 - 10:02

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber in 5-10 Minuten hat man es so konfiguriert, dass es sich auf den
    > ersten Blick nicht von Gnome2/MATE unterscheidet...

    Ich haette echtes Interesse, mit welchen Komponenten Du dies machst....bei kleinen Maschinen wie dem RPi kommt ja meist auch XFCE und den etwas aufzupeppen auf Gnome2/MATE waer echt nicht schlecht....gib mir bitte mal "Dein Rezept" :)

  12. Re: Naja ... die Sache mit der Stabilität...

    Autor: Astorek 08.07.15 - 11:29

    Mein Rezept diesbzgl. sind folgende Pakete, die so (oder so ähnlich) fast in jeder Distro gleich heißen:

    clearlooks-phenix (typischer Clearlooks-Theme)
    gtk2-engines (sonst funktioniert Clearlooks-Theme nicht)
    tangerine-icon-theme (Iconset)
    xcursor-vanilla-dmz (typisch weißer Mauszeiger)
    xfwm4-themes (für Fenstertitel)
    xfce4-places-plugin ("Orte" in den Leisteneinstellungen)

    Im Home-Verzeichnis gehört folgende Datei ".gtkrc-2.0" (ohne ") erstellt mit folgendem Inhalt (ohne die >):
    > style "xfdesktop-icon-view" {
    > XfdesktopIconView::ellipsize-icon-labels = 0
    > }
    > widget_class "*XfdesktopIconView*" style "xfdesktop-icon-view"
    (Sorgt nach einem Neustart des WMs dafür, dass die Icon-Beschreibung nicht mehr mit ... unterbrochen werden)

    Danach kann man sämtliche Themes in den Xfce-Einstellungen einstellen, wie man will. Als Fenstertitel (der über xfwm4-themes nachinstalliert wird) bevorzuge ich "Sassandra", kann man aber genausogut auf "Clearlooks-Phenix" umstellen.

    In den Leisteneinstellungen kann man dann alle Symbole so ordnen, dass sie auf den ersten Blick nur unmerklich von Gnome2/MATE unterscheidet.

    Dann noch ein paar Feinjustierungen (wie gesagt, gibts alles in den Xfce-Einstellungen), z.B. die Größe der Icons erhöhen (bei mir z.B. gerade auf 52)...

    Ein paar Mausklicks später sieht das Ergebnis bei mir dann fast immer so aus:

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