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Ich weiß ja nicht

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  1. Ich weiß ja nicht

    Autor: tomatentee 08.03.19 - 11:00

    Vorweg: Das ist nur mein persönlicher Eindruck und als Informatiker habe ich sicherlich spezielle Anwendungsfälle.

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob das bisher an technischen Problemen gescheitert ist oder man einfach festgestellt hat, dass es keinen Sinn ergibt.
    Ich benutze mein Smartphone sehr anders als den Rechner. Auf dem Handy lese ich im Web und Mails, poste mal was in ein Forum, telefoniere und schreibe kurze Nachrichten.
    Auf dem Rechner sitze ich über längere Zeit an einer Aufgabe, verwalte Daten, schreibe Quellcode, recherchiere im Netz.
    Klar, es gibt Aufgaben, die man auf beidem macht (Msils schreiben usw.) der Großteil meiner Zeit vor den jeweiligen Displays fällt aber nicht in diese Kategorie. Ich schreibe keinen code am Handy und verwalte keine Server.

    Die jeweiligen Oberflächen sind den sehr unterschiedlichen Nutzungsszenarien angepasst und das ist gut so. Der E-Mail Client darf gern gleich aussehen und ähnlich funktionieren, aber schon die Auswahl der Empfänger funktioniert UI-technisch unterschiedlich, weil die Geräte unterschiedliche Möglichkeiten der Bedienung bieten.

  2. Re: Ich weiß ja nicht

    Autor: tritratrulala 08.03.19 - 11:08

    tomatentee schrieb:
    > Ich bin mir aber nicht sicher, ob das bisher an technischen Problemen
    > gescheitert ist oder man einfach festgestellt hat, dass es keinen Sinn
    > ergibt.
    > Ich benutze mein Smartphone sehr anders als den Rechner. Auf dem Handy lese
    > ich im Web und Mails, poste mal was in ein Forum, telefoniere und schreibe
    > kurze Nachrichten.
    > Auf dem Rechner sitze ich über längere Zeit an einer Aufgabe, verwalte
    > Daten, schreibe Quellcode, recherchiere im Netz.
    > Klar, es gibt Aufgaben, die man auf beidem macht (Msils schreiben usw.)
    > der Großteil meiner Zeit vor den jeweiligen Displays fällt aber nicht in
    > diese Kategorie. Ich schreibe keinen code am Handy und verwalte keine
    > Server.
    >

    Das ist nicht dein persönlicher Eindruck. Ubuntu hatte Ubuntu Touch. Microsoft hatte basierend auf Windows Phone auch mit Convergence experimentiert. Und ich bin mir sicher, dass Apple das Konzept im Labor ebenfalls ausprobiert hat.

    Es gibt genau die Probleme, die du skizzierst. Und das ganze Konzept ist beim Nutzer auch nie angekommen. Keiner wollte es haben. Es hört sich natürlich erst einmal interessant an, aber es ist eine naive Vorstellung, ähnlich derer von manchen Linux-Nerds, beliebige Desktop-UI-Anwendungen auf dem Handy zu nutzen. Klingt cool, hat aber fast keinen praktischen Nutzen.

  3. Re: Ich weiß ja nicht

    Autor: miauwww 08.03.19 - 11:45

    > Die jeweiligen Oberflächen sind den sehr unterschiedlichen
    > Nutzungsszenarien angepasst und das ist gut so. Der E-Mail Client darf gern
    > gleich aussehen und ähnlich funktionieren, aber schon die Auswahl der
    > Empfänger funktioniert UI-technisch unterschiedlich, weil die Geräte
    > unterschiedliche Möglichkeiten der Bedienung bieten.

    Wenn es funktioniert, ist es EIN OS samt Anwendungen für alle Geräte. Das spart langfristig Purism einen Haufen Arbeit, und auch als Anwender muss man nur ein OS verwalten, nicht zwei.

  4. Re: Ich weiß ja nicht

    Autor: xcvb 08.03.19 - 13:28

    Gnome 3 ist ja quasi ein Smartphone-Desktop, der auf dem PC läuft. Wenn das jetzt mal tatsächlich auf einem Smartphone läuft, dann fühlt sich Gnome 3 zum ersten mal "richtig" an. Mit der grundsätzlichen Bedienung komme ich ja noch klar. Was ich aber total nervig an Gnome 3 finde, sind die ganzen schwachsinnigen Standardeinstellungen und Verschlimmbesserungen (z.B. Doppelklick auf Zip-Datei entpackt diese ohne Rückfrage im aktuellen Verzeichnis; Wegfall der in den ersten Versionen noch vorhandenen Kategorisierung von Anwendungen, sodass man nichts mehr wiederfindet).

  5. Re: Ich weiß ja nicht

    Autor: dEEkAy 08.03.19 - 13:42

    Convergence finde ich an sich ja nicht schlecht, es macht nur keinen Sinn wenn ich am Smartphone teils "PC Bedienung" finde und am PC dann "Smartphone Bedienung".

    Es kann ja von mir aus ein OS sein welches dann entsprechend die Oberfläche auf Mobile/Desktop ändert, abhängig von der Displaygröße und den Eingabemöglichkeiten (Touch, Pen, Mouse/Tastatur).

    Ich hätte kein Problem damit, mein Smartphone zuhause an ein USB-C Kabel zu hängen und dann nahtlos am Schreibtisch damit weiterzuarbeiten. Kacheln auf dem Desktop möchte ich aber trotzdem nicht haben.

  6. Re: Ich weiß ja nicht

    Autor: DerDudeDerAndere 08.03.19 - 13:51

    @dEEkAy Genau das! Ich bin zwar sicherlich auch ein Spezialfall, aber für dieses Szenario fände ich Convergence eine super Sache. Smartphone und Lagptop weden eins und man kann sich ein Gerät sparen, sofern man weiß das am Zielort ein entsprechendes Setup vorhanden ist. Bei mir ist das eigentlich immer der Fall. Aber wie gesagt, vermutlich eher der Ausnahmefall.

  7. Re: Ich weiß ja nicht

    Autor: mimimi123 08.03.19 - 13:52

    > Das ist nicht dein persönlicher Eindruck. Ubuntu hatte Ubuntu Touch.
    > Microsoft hatte basierend auf Windows Phone auch mit Convergence experimentiert. Und ich bin mir sicher, dass Apple das Konzept im Labor ebenfalls ausprobiert hat.

    Apple hat das Projekt "Marzipan" ins Leben gerufen, wenn ich es richtig verstanden habe, bringt es iOS Apps auf den Mac. Wäre zumindest genau das was ich bräuchte. Excel z.B. gibt es aber schon auf Smartphones und das ist grauenhaft dort, obwohl gut umgesetzt. Auch IDEs kann ich mir bisher nicht gut vorstellen, auch wenn es nett wäre eine Idee während der Heimfahrt einzutippen (aber wofür gibt's Pseudocode?).

    Insgesamt will ich sehr wenig von dem was ich auf dem PC habe auf einem Smartphone haben. Das war vor wenigen Jahren noch alles anders, aber jetzt sind die Apps alle da und gut benutzbar. Mittlerweile gibt es eher Smartphone-Kram der auf dem PC nett wäre.

  8. Re: Ich weiß ja nicht

    Autor: DeathMD 08.03.19 - 15:23

    He... das dient nur dazu, dass der User nicht von unnötigen Dingen abgelenkt wird... in ein paar Jahren sitzt man bei Gnome wieder vor einem schwarzen Bildschirm. Back to the roots so zu sagen.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  9. Re: Ich weiß ja nicht

    Autor: FreiGeistler 11.03.19 - 06:59

    xcvb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gnome 3 ist ja quasi ein Smartphone-Desktop, der auf dem PC läuft. Wenn das
    > jetzt mal tatsächlich auf einem Smartphone läuft, dann fühlt sich Gnome 3
    > zum ersten mal "richtig" an. Mit der grundsätzlichen Bedienung komme ich ja
    > noch klar. Was ich aber total nervig an Gnome 3 finde, sind die ganzen
    > schwachsinnigen Standardeinstellungen und Verschlimmbesserungen (z.B.
    > Doppelklick auf Zip-Datei entpackt diese ohne Rückfrage im aktuellen
    > Verzeichnis; Wegfall der in den ersten Versionen noch vorhandenen
    > Kategorisierung von Anwendungen, sodass man nichts mehr wiederfindet).

    Gnome ruckelt sogar auf einem Ultrabook! Was nützt mir da touch-Integration?
    Hingegen XFCE mit einem Hintergrund-Script für lang-klick-kontextmenü, mit zusätzlicher, ausklappbarer Leiste oben, das passt.

  10. Kann ich mir gut vorstellen auch wenn ich ähnliche Nutzung habe

    Autor: teleborian 11.03.19 - 17:39

    Eigentlich geht es ja nicht darum dasselbe machen zu wollen. Es geht darum, dass man im Mobiltelefon bereits so viel Power hat, dass es auch für den Desktop reicht.

    Für mich müsste es nicht mal konvergent sein. Es kann durchaus ein anderes System sein.
    Ich will nur eine einzige Hardware.

    Genau darum geht es auch. Wozu brauch ich extra Hardware, wenn ich schon ein Gerät habe das leistet was ich brauche?

    Die Konvergenz muss für mich nur das Dateisystem, Terminal, Kontakte/Kalender und Messanger enthalten. Keine Spiele, kein Office, keine News.

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