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Linux und Spiele, ich lache mich tot.

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  1. Linux und Spiele, ich lache mich tot.

    Autor: Wunderlich 23.01.12 - 17:52

    Ich höre seit über 5 Jahren immer die gleichen Floskeln. "Natürlich ist Linux zum Spielen geeignet, wir haben Titel wie Battle for Wesnoth oder TuxRacer!!11".

  2. Re: Linux und Spiele, ich lache mich tot.

    Autor: blablub 23.01.12 - 18:02

    Sind ja auch keine schlechten Spiele (BfW, SuperTuxKart spiele ich auch ab und an unter Windows). Aber im Grunde hast du recht. Mit kommerziellen Spielen können die meisten OpenSource-Spiele nicht mithalten.

    Gibt zwar noch so ein-zwei gute OpenSource Ego-Shooter (sogar grafisch), aber die sind wieder nur Multiplayer. Wer das nicht mag, hat fast keine Chance.
    Für SinglePlayer gibt's eigentlich nur OpenTTD, was man als "fertig" bezeichnen kann, aber wenn man es da weiterspinnt, ist es auch nur von einem alten kommerziellen DOS/Windows-Spiel kopiert und danach erst weiterentwickelt wurden (auch wenn das hervorragend gemacht wird).

    Der ganze Rest ist entweder Minispiel oder unfertig oder schlecht.

    Große Hoffnung lege ich aber noch in 0 A.D. Hab da aber auch die Befürchtung, dass es bei Version "1.0" schon "veraltet" sein wird (vergleichen mit den dann aktuellen kommerziellen Spielen).

  3. Re: Linux und Spiele, ich lache mich tot.

    Autor: Astorek 23.01.12 - 18:19

    Wenn man die Auswahl auch auf Closed-Source erweitert, gibt es zumindest einige ältere Singleplayer-Titel, die auch heute noch Spaß machen. "Doom 3" ist im Singleplayer auch sehr spaßig. Mit "Amnesia: The Dark Descent" gibt es sogar ein grafisch recht aktuelles und spielerisch sehr gutes Horrorspiel...

    Ansonsten stimmt aber die Aussage, leider: Wenn man sog. AAA-Titel spielen will, hat man unter Linux grundsätzlich erstmal schlechte Karten... Immerhin: Es gibt für Linux einen mittlerweile recht beträchtlichen Markt für Indie-Entwickler, das war vor einigen Jahren noch anders... (Super Meat Boy, VVVVVV, Braid, World of Goo, Shadowgrounds Survivor, Machinarium, Trine, Frozen Synapse, Dungeons of Dredmor... Allesamt gute Spiele, mit denen man, nativ unter Linux, Stunden verbringen kann...)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.12 18:22 durch Astorek.

  4. Re: Linux und Spiele, ich lache mich tot.

    Autor: ArnyNomus 23.01.12 - 19:17

    Ich stimme zu. Unknown Horizons, Xonotic, OpenClonk und TeeWorlds sind ebenfalls nennenswerte OpenSource Games. Auch der Indie-Markt spielt uns mehr und mehr zu - siehe Humble Indie Bundle. Aber wer wie ich auch mal Fallout, Stalker, Portal oder ähnliches spielen will, der hat noch ein Windows als Spielekonsole parat. Führt leider kein weg dran vorbei.

    Aber zu sagen das Spiele unter Linux nicht möglich sind ist definitv eine Falschaussage. Das beweisen Amnesia und Minecraft. Amnesia mit guter Grafik und einer Story die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt - und Minecraft ist einfach Minecraft.

  5. Re: Linux und Spiele, ich lache mich tot.

    Autor: alexThunder 23.01.12 - 22:07

    Da hat sich aber vorallem im letzten Jahr einiges getan, wenn auch fast nur über Indie-Games (aber immerhin). Und auch was die Ankündigungen für dieses Jahr angeht, siehts gar nicht mal so übel aus - auf Triple A Games werden wir aber wohl noch ein Weilchen warten müssen :/

    Btw. gibt es auch technisch durchaus anspruchsvolle Titel für Linux, z.B. Titel die mit der Unigine-Engine laufen. Da sind einige angekündigt und das hauseigene OilRush ist zumindest als Beta bereits erhätlich (kurz vor finalem Release).

  6. Re: Linux und Spiele, ich lache mich tot.

    Autor: Schiwi 24.01.12 - 00:04

    Nicht zu vergessen sind noch
    FreeCIV, Warsow, Sauerbraten, Alien-Arena, Widelands

  7. Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: Anonymer Nutzer 24.01.12 - 04:23

    Wunderlich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich höre seit über 5 Jahren immer die gleichen Floskeln. "Natürlich ist
    > Linux zum Spielen geeignet, wir haben Titel wie Battle for Wesnoth oder
    > TuxRacer!!11".

    Nur weil sich manche Softwareschmieden zu fein sind um Spiele zu portieren ist Linux deshalb noch lange nicht "ungeeignet".

    Technisch gesehen ist Linux problemlos geeignet um zu zocken was sowohl nativ Spiele als auch Wine Games zeigen.

    Was denkst du was andere Plattformen einsetzen die kein DirectX unterstützen?
    Genau, OpenGL/AL/ML, SDL...


    Btw. Ich frag mich ganz ehrlich wieso kleine Spieleschmieden wie S2Games ihre Spiele auf Win/Lin/OS X anbieten können aber andere wie EA, Activision, etc nicht!

  8. Re: Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: gorsch 24.01.12 - 08:29

    >Nur weil sich manche Softwareschmieden zu fein sind um Spiele zu portieren ist Linux deshalb noch lange nicht "ungeeignet".
    Der Konsens bei den größeren Playern ist, dass es nicht profitabel ist - sonst würden sie in dem Markt ja mitmischen - wozu Geld auf der Straße liegen lassen?
    >Technisch gesehen ist Linux problemlos geeignet um zu zocken was sowohl nativ Spiele als auch Wine Games zeigen.
    Sofern das System (Treiber etc.) richtig konfiguriert ist...
    >Btw. Ich frag mich ganz ehrlich wieso kleine Spieleschmieden wie S2Games ihre Spiele auf Win/Lin/OS X anbieten können aber andere wie EA, Activision, etc nicht!
    Weil der Overhead bei den größeren Läden (auch im Verhältnis) immens höher ist. Stell dir mal vor, du müsstest für jetzt für eine extra Plattform (welche noch dazu sehr heterogen ist) testen und Customer Support liefern. Der normale Supporter kennt sich mit den ganzen Linux Eigenheiten doch garnicht aus. Bei so einem kleinen Titel wie Newerth fällt das vielleicht nicht so sehr ins Gewicht, aber jetzt stell dir mal vor Call of Duty 3 wird auf sämtliche Linux-Gamer Systeme losgelassen.
    Frag dich lieber, warum auf dem Mac so wenig größere Titel erscheinen, diese Plattform hat immernoch mehr Nutzer als Linux, die Nutzer sind erwiesenermaßen spendabel und die Hardware/Software-Konfigurationen sind überschaubar.
    Die Antwort ist: Die Publisher versprechen sich davon keinen Profit.
    Die alternative ist einfach einen unsupporteten Linux-Client raushauen, wie das früher z.b für Unreal Tournament geschehen ist. Aber selbst das gibt es heutzutage so gut wie garnicht mehr....

  9. Re: Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: blablub 24.01.12 - 08:30

    Nein, Linux ist MOMENTAN eben nicht zum Spielen geeignet.
    Grund: Wenn ich mir einen Linux-only Rechner hinstelle und zocken will, dann kann ich das nicht/kaum.

    Ob das System theoretisch all das (oder gar mehr) könnte , was unter Windows auch geht, kann dem Spieler, dem Anwender scheißegal sein. Und die Gründe, warum es unter Linux keine/kaum Spiele gibt, ist dem Spieler, dem Anwender auch scheißegal. Der Spieler, der Anwender der will zocken - und genau das geht momentan unter Linux nicht besonders gut.
    Für den Spieler und Anwender ist Linux deshalb eben nicht zum Spielen geeignet.

  10. Re: Linux und Spiele, ich lache mich tot.

    Autor: blablub 24.01.12 - 08:36

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht zu vergessen sind noch
    > FreeCIV, Warsow, Sauerbraten, Alien-Arena, Widelands

    Gleich DREI Multiplayer-Egoshooter. Wer das (Multiplayer und/oder Egoshooter) nicht mag, hat keine Chance unter Linux. ;)

    FreeCiv ist toll, hauptsächlich aber auch auf Multiplayer ausgelegt. Und spricht auch nur die Hardcore-Civ-Fans an, weil grafisch nicht mehr aktuell.
    Gleiches gilt für Widelands, welches übrigens noch nicht fertig ist: fast gar nichts funktioniert komplett (gibt keine Kampagne), das ganze Spiel wirkt außerdem noch nicht wie "aus einem Guss" (Das Wasser sieht hässlich aus), hauptsächlich auch wieder auf Multiplayer ausgrichtet.

  11. Re: Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: Doomhammer 24.01.12 - 09:28

    Im Gegenteil es ist sogar hervoragend dafür geeignet! Wenn ich mir alleine nur die ganzen Indie-Titel von 2011 anschaue. Die zeigen verdammt gut, das Linux sehr wohl zum spielen geeignet ist. Es sind nur die sogenannten "großen" Player die nicht wollen, aber auf die kann ich mit ihrem DRM-Spyware-Wahn sowieso verzichten. Zumal die meisten der der "AAA"-Titel nicht über einen 0815-Grafikdemo-mit-Casual-Content hinausgehen. Dank Wine, kann man sie aber mit etwas Glück trotzdem spielen. Sogar WoW läuft sehr gut. Der Steam-Client läuft auch mit Wine. Angeblich sogar Skyrim, und das ist ja wohl eine AAA-Titel, oder nicht? Gute 70-80% der Titel von GOG laufen ohne großen Aufwand. Du kannst inzwischen auf eine riesige Auswahl von Spielen zurückgreifen,

    Du solltest dich mal auf einen aktuellen Stand bringen, und versuchen unter Linux zu spielen. Deinen 10 Jahre alten FUD kannst du für dich behalten. Ich spiele fast nur noch unter Linux!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.12 09:42 durch Doomhammer.

  12. Re: Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: blablub 24.01.12 - 10:09

    Eben, ich benötige Wine, also zusätzliche Abhängigkeiten, die dann nichtmal in ALLEN Fällen funktionieren.

    Ich kann eben nicht einfach meine Linuxkiste nehmen, Skyrim einwerfen, automatisch installieren lassen und loszocken. Ich muss mir erst Wine installieren, dann das Wine-Handbuch lesen, dann Skyrim installieren, dann hoffen, dass es unter Wine läuft.

    Zugegeben, ICH würde das tatsächlich so machen, wenn ich nicht eh Windows von der Uni kostenlos bekommen könnte (MSDNAA).
    Aber diesen zusätzlichen Aufwand kann man nicht vom Standard-Anwender erwarten, der in den LAden geht, kauft und zuhause gleich loszocken will, sich aber für den technischen Hintergund nicht interessiert.

  13. Re: Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: SSD 24.01.12 - 13:10

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Nur weil sich manche Softwareschmieden zu fein sind um Spiele zu portieren
    > >ist Linux deshalb noch lange nicht "ungeeignet".
    > Der Konsens bei den größeren Playern ist, dass es nicht profitabel ist -
    > sonst würden sie in dem Markt ja mitmischen - wozu Geld auf der Straße
    > liegen lassen?
    ja

    > >Technisch gesehen ist Linux problemlos geeignet um zu zocken was sowohl
    > >nativ Spiele als auch Wine Games zeigen.
    > Sofern das System (Treiber etc.) richtig konfiguriert ist...
    richtig konfiguriert?
    Was muss denn passen, außer dem Grafiktreiber?

    > >Btw. Ich frag mich ganz ehrlich wieso kleine Spieleschmieden wie S2Games
    > >ihre Spiele auf Win/Lin/OS X anbieten können aber andere wie EA,
    > >Activision, etc nicht!
    > Weil der Overhead bei den größeren Läden (auch im Verhältnis) immens höher
    > ist. Stell dir mal vor, du müsstest für jetzt für eine extra Plattform
    > (welche noch dazu sehr heterogen ist) testen und Customer Support liefern.
    Der Overhead ist kleiner im Vergleich zu kleineren Unternehmen.

    > Der normale Supporter kennt sich mit den ganzen Linux Eigenheiten doch
    > garnicht aus. Bei so einem kleinen Titel wie Newerth fällt das vielleicht
    > nicht so sehr ins Gewicht, aber jetzt stell dir mal vor Call of Duty 3 wird
    > auf sämtliche Linux-Gamer Systeme losgelassen.
    Im Gegenteil! Größere Firmen haben viel mehr Resourcen und spielen sich daher auch mit einer Linux-Portierung, wenn sie eine wollen ...
    @Support: die "heterogene" Linux-Welt braucht überhaupt keinen Support, wenn, wie bei Spielen üblich, alles im Komplettpaket geliefert wird (ohne externe Abhängigkeiten) - einmal kompiliert und auf allen Distributionen lauffähig!
    das einzige Problem ist der Grafiktreiber, der vom Benutzer installiert werden muss

    > Frag dich lieber, warum auf dem Mac so wenig größere Titel erscheinen,
    > diese Plattform hat immernoch mehr Nutzer als Linux, die Nutzer sind
    > erwiesenermaßen spendabel und die Hardware/Software-Konfigurationen sind
    > überschaubar.
    gibt eh viele Spiele, afaik

    > Die Antwort ist: Die Publisher versprechen sich davon keinen Profit.
    > Die alternative ist einfach einen unsupporteten Linux-Client raushauen, wie
    > das früher z.b für Unreal Tournament geschehen ist. Aber selbst das gibt es
    > heutzutage so gut wie garnicht mehr....
    das Problem ist nicht der Support, sondern einfach, dass selbst Linuxer einfach unter Windows spielen, oder Wine benutzen (was das Problem verstärkt)
    nur ein echter Boykott bzw. die Nutzung von nativen Angeboten drängt die Industrie zu weiteren Titeln
    im Nachhinein einfach Portieren ist aber meist nicht so einfach ...

    auf jeden Fall soll morgen Oil Rush (für Windows, Mac OS, Linux) veröffentlicht werden und in naher Zukunft Ignite, wenn das Versprechen eingehalten wird

    btw. spiele ich jetzt schon seit einiger Zeit ausschließlich nativ unter Linux

  14. Re: Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: SSD 24.01.12 - 13:12

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Nur weil sich manche Softwareschmieden zu fein sind um Spiele zu portieren
    > >ist Linux deshalb noch lange nicht "ungeeignet".
    > Der Konsens bei den größeren Playern ist, dass es nicht profitabel ist -
    > sonst würden sie in dem Markt ja mitmischen - wozu Geld auf der Straße
    > liegen lassen?
    ja

    > >Technisch gesehen ist Linux problemlos geeignet um zu zocken was sowohl
    > >nativ Spiele als auch Wine Games zeigen.
    > Sofern das System (Treiber etc.) richtig konfiguriert ist...
    richtig konfiguriert?
    Was muss denn passen, außer dem Grafiktreiber?

    > >Btw. Ich frag mich ganz ehrlich wieso kleine Spieleschmieden wie S2Games
    > >ihre Spiele auf Win/Lin/OS X anbieten können aber andere wie EA,
    > >Activision, etc nicht!
    > Weil der Overhead bei den größeren Läden (auch im Verhältnis) immens höher
    > ist. Stell dir mal vor, du müsstest für jetzt für eine extra Plattform
    > (welche noch dazu sehr heterogen ist) testen und Customer Support liefern.
    Der Overhead ist kleiner im Vergleich zu kleineren Unternehmen.

    > Der normale Supporter kennt sich mit den ganzen Linux Eigenheiten doch
    > garnicht aus. Bei so einem kleinen Titel wie Newerth fällt das vielleicht
    > nicht so sehr ins Gewicht, aber jetzt stell dir mal vor Call of Duty 3 wird
    > auf sämtliche Linux-Gamer Systeme losgelassen.
    Im Gegenteil! Größere Firmen haben viel mehr Resourcen und spielen sich daher auch mit einer Linux-Portierung, wenn sie eine wollen ...
    @Support: die "heterogene" Linux-Welt braucht überhaupt keinen Support, wenn, wie bei Spielen üblich, alles im Komplettpaket geliefert wird (ohne externe Abhängigkeiten) - einmal kompiliert und auf allen Distributionen lauffähig!
    das einzige Problem ist der Grafiktreiber, der vom Benutzer installiert werden muss

    > Frag dich lieber, warum auf dem Mac so wenig größere Titel erscheinen,
    > diese Plattform hat immernoch mehr Nutzer als Linux, die Nutzer sind
    > erwiesenermaßen spendabel und die Hardware/Software-Konfigurationen sind
    > überschaubar.
    gibt eh viele Spiele, afaik

    > Die Antwort ist: Die Publisher versprechen sich davon keinen Profit.
    > Die alternative ist einfach einen unsupporteten Linux-Client raushauen, wie
    > das früher z.b für Unreal Tournament geschehen ist. Aber selbst das gibt es
    > heutzutage so gut wie garnicht mehr....
    das Problem ist nicht der Support, sondern einfach, dass selbst Linuxer einfach unter Windows spielen, oder Wine benutzen (was das Problem verstärkt)
    nur ein echter Boykott bzw. die Nutzung von nativen Angeboten drängt die Industrie zu weiteren Titeln
    im Nachhinein einfach Portieren ist aber meist nicht so einfach ...

    auf jeden Fall soll morgen Oil Rush (für Windows, Mac OS, Linux) veröffentlicht werden und in naher Zukunft Ignite, wenn das Versprechen eingehalten wird

    btw. spiele ich jetzt schon seit einiger Zeit ausschließlich nativ unter Linux

  15. Re: Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: gorsch 24.01.12 - 14:42

    >Was muss denn passen, außer dem Grafiktreiber?
    Neben dem Treiber an sich kann man auch Ärger mit der X config und compositing WMs haben, dazu kommt dann noch Sound...
    >Der Overhead ist kleiner im Vergleich zu kleineren Unternehmen.
    Größere Unternehmen stellen ganz andere Ansprüche und haben andere Betriebsabläufe: Support, Testing, Marketing, Legal nehmen da viel größere Dimensionen an.
    >Linux-Welt braucht überhaupt keinen Support, wenn, wie bei Spielen üblich, alles im Komplettpaket geliefert wird (ohne externe Abhängigkeiten) - einmal kompiliert und auf allen Distributionen lauffähig!
    Naja das glaubst du doch selber nicht, dass das wirklich alles so reibungslos funktionieren würde...
    >das einzige Problem ist der Grafiktreiber, der vom Benutzer installiert werden muss
    Was dann aber nicht heißt, dass der Kram dann deswegen automatisch funktioniert, da wäre einmal die Auswahl an verschiedenen Treibern aus verschiedenen Quellen (package manager? vendor website?) in verschiedenen Versionen... Treiberbugs etc sind schon auf Windows ein Problem, warum sollte es auf Linux anders sein?

    >gibt eh viele Spiele, afaik
    Der letzte größere Titel, der auf Mac erschienen ist, war SCII. Davon abgesehen schert sich von den größeren Publishern kaum einer um den Mac Markt - und von denen war ja schließlich die Rede.

    >nur ein echter Boykott bzw. die Nutzung von nativen Angeboten drängt die Industrie zu weiteren Titeln
    Ein Boykott, na dass ich nicht lache. Die Industrie ist schon heute oft am abwägen ob sich ein PC-Release überhaupt lohnt, da würden die 1% Linux-Boykotteure keine Rolle spielen. Kleine Entwickler werden weiterhin Linux als eine Nische sehen, an der sie profitieren können - solange es für sie profitabel ist.

  16. Re: Keine Ahnung, davon aber viel!

    Autor: SSD 24.01.12 - 15:37

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Was muss denn passen, außer dem Grafiktreiber?
    > Neben dem Treiber an sich kann man auch Ärger mit der X config und
    > compositing WMs haben, dazu kommt dann noch Sound...
    @Compositing:
    ja, da muss man aufpassen
    @Sound:
    i.d.R. kein Problem, oder?
    @X:
    bei NVidia und AMD wird die Konfiguration eh vom Treiber übernommen bzw. vom Installer
    (bei Intel braucht man keine Konfiguration)

    > >Der Overhead ist kleiner im Vergleich zu kleineren Unternehmen.
    > Größere Unternehmen stellen ganz andere Ansprüche und haben andere
    > Betriebsabläufe: Support, Testing, Marketing, Legal nehmen da viel größere
    > Dimensionen an.
    afaik sind große Titel auch nicht weniger verbuggt als kleine ...
    Wo soll es da besseren Support geben?
    Dein Satz trifft wohl eher auf Unternehmen zu, bei denen Stabilität eine größere Rolle spielt ... :D

    > >Linux-Welt braucht überhaupt keinen Support, wenn, wie bei Spielen üblich,
    > >alles im Komplettpaket geliefert wird (ohne externe Abhängigkeiten) -
    > >einmal kompiliert und auf allen Distributionen lauffähig!
    > Naja das glaubst du doch selber nicht, dass das wirklich alles so
    > reibungslos funktionieren würde...
    OK, überhaupt kein Support ist natürlich übertrieben. Ich meinte eigentlich "kein distributionsspezifischer Support".
    Aber prinzipiell sollte man keine Schwierigkeiten haben, wieso sollte man?
    (nimm z.B. das zum Test, wenn du ein Linux mit funktionierendem Sound und Grafik hast: HoN Download)

    > >das einzige Problem ist der Grafiktreiber, der vom Benutzer installiert
    > >werden muss
    > Was dann aber nicht heißt, dass der Kram dann deswegen automatisch
    > funktioniert, da wäre einmal die Auswahl an verschiedenen Treibern aus
    > verschiedenen Quellen (package manager? vendor website?) in verschiedenen
    > Versionen... Treiberbugs etc sind schon auf Windows ein Problem, warum
    > sollte es auf Linux anders sein?
    wie gesagt: der Grafiktreiber ist so ziemlich das einzige Problem
    besonders bei AMD und Intel muss man da in den sauren Apfel beißen, aber ich weiß nicht, inwiefern das selbstverschuldet ist ...
    auf jeden Fall hat man mit NVidia NIE Probleme, also zumindest habe ich da noch nie was gehört

    > >gibt eh viele Spiele, afaik
    > Der letzte größere Titel, der auf Mac erschienen ist, war SCII. Davon
    > abgesehen schert sich von den größeren Publishern kaum einer um den Mac
    > Markt - und von denen war ja schließlich die Rede.
    ich denke, da gibt es auch viele, die sowieso Windows brauchen und dann auch darauf spielen, auch wenn sie einen Mac haben

    > >nur ein echter Boykott bzw. die Nutzung von nativen Angeboten drängt die
    > >Industrie zu weiteren Titeln
    > Ein Boykott, na dass ich nicht lache. Die Industrie ist schon heute oft am
    > abwägen ob sich ein PC-Release überhaupt lohnt, da würden die 1%
    > Linux-Boykotteure keine Rolle spielen. Kleine Entwickler werden weiterhin
    > Linux als eine Nische sehen, an der sie profitieren können - solange es für
    > sie profitabel ist.
    Klingt lächerlich, stimmt aber.
    Trotzdem finde ich, v.a. wegen den Gründen, die du hier genannt hast, dass Wine ein tolles Programm ist.

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