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6.1, die aber mit Rust

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  1. 6.1, die aber mit Rust

    Autor: pythoneer 04.10.22 - 12:46

    Wir freuen uns :)

  2. Re: 6.1, die aber mit Rust

    Autor: stop 04.10.22 - 13:40

    Gibt schon die ersten c-puristen die den Kernel mit 6.1 entrosten wollen.
    Wird spassig werden wenn die ersten sicherheitlücken darauf basieren werden.

  3. Re: 6.1, die aber mit Rust

    Autor: LoopBack 04.10.22 - 14:07

    stop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt schon die ersten c-puristen die den Kernel mit 6.1 entrosten wollen.
    > Wird spassig werden wenn die ersten sicherheitlücken darauf basieren
    > werden.

    Spaßig wird es vor allem wenn wir die ersten Sicherheitslücken im Rust-Code haben. Oder die ersten Fehler im Rust-Compiler die zu Sicherheitslücken führen.

    Weil das kann ja gar nicht sein kann, werden wir dann von den Rust-Leuten hören "Schuld ist nicht Rust, sondern wie Rust im Linux-Kernel genutzt wird".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.22 14:07 durch LoopBack.

  4. Re: 6.1, die aber mit Rust

    Autor: pythoneer 04.10.22 - 14:16

    LoopBack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil das kann ja gar nicht sein kann, werden wir dann von den Rust-Leuten
    > hören "Schuld ist nicht Rust, sondern wie Rust im Linux-Kernel genutzt
    > wird".

    Nein, das ist nicht ganz richtig. Das kommt nicht von den "Rust-Leuten" sondern von den verbitterten Leuten die versuchen mit Strohmann-Argumenten*¹ (wie diesem hier) jede ernsthafte Diskussion zu beenden um mit schwacher Rhetorik zu glänzen. Aber das kennen wir aus vielen Bereichen wo der "Gegenseite" Worte in den Mund gelegt werden (von beiden Seiten) um sie dann zu widerlegen. Leider gibt es zu viele Grabenkriege von Leuten mit teilweise religiösen Zügen die gar nicht mehr für Argumente und ernsthaften Diskussionen zugänglich sind.

    *¹ https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.22 14:17 durch pythoneer.

  5. Re: 6.1, die aber mit Rust

    Autor: M.P. 04.10.22 - 14:59

    Der Linux Kernel besteht aus ca 25 Mio Zeilen Quellcode.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zahlen-bitte-Linux-mehr-als-25-Millionen-Zeilen-Code-3845637.html

    Ich hätte Angst, wenn 6.1 in kürzester Zeit erscheint, und KOMPLETT auf Rust umgeschrieben ist.

    In regelmäßigen Abständen eine Meldung, dass eine Kernel-Komponente auf Rust umgestellt ist, wäre mir definitiv lieber, als wenn man z. B. automatische Übersetzer auf die Portierungen loslässt ....

    Es kann natürlich sein, dass bei einer sukzessiven Portierung an Schnittstellen zwischen Komponenten das ggfs. notwendige Ausmisten unterbleibt.
    Ein weiterer Nachteil wäre, dass ggfs. die Komponenten mit dem miesesten, unverständlichsten Code als letztes drankommen....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.22 15:00 durch M.P..

  6. Re: 6.1, die aber mit Rust

    Autor: pythoneer 04.10.22 - 15:22

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Linux Kernel besteht aus ca 25 Mio Zeilen Quellcode.
    > www.heise.de
    >
    > Ich hätte Angst, wenn 6.1 in kürzester Zeit erscheint, und KOMPLETT auf
    > Rust umgeschrieben ist.
    >
    > In regelmäßigen Abständen eine Meldung, dass eine Kernel-Komponente auf
    > Rust umgestellt ist, wäre mir definitiv lieber, als wenn man z. B.
    > automatische Übersetzer auf die Portierungen loslässt ....
    >
    > Es kann natürlich sein, dass bei einer sukzessiven Portierung an
    > Schnittstellen zwischen Komponenten das ggfs. notwendige Ausmisten
    > unterbleibt.
    > Ein weiterer Nachteil wäre, dass ggfs. die Komponenten mit dem miesesten,
    > unverständlichsten Code als letztes drankommen....

    Nichts von dem was Sie befürchten wird umgesetzt. Der Kernel mit der Version 6.1 wird zwar in kürzester Zeit erscheinen aber natürlich nicht "KOMPLETT" in Rust umgeschrieben. Der Kernel wird wohl nie in Rust umgeschrieben. Was mit 6.1 zugeführt wird ist die Infrastruktur um z.b. optional Kernel Module (Treiber) in Rust schreiben zu können. Noch gibt es gar keine Treiber die nützlich wären, bis auf ein paar Test-Implementierungen von vorhandenen. Das einzige was so halbwegs "interessant" und "lebendig" aussieht ist der Kernel Teil des M1 GPU Treibers*¹ aus dem Asahi Linux Projekt. Der "Start" für ernsthafte Bemühungen wird wohl erst jetzt losgehen für Leute die das map probieren wollen. Großes sollte man sich auch erst einmal nicht erwarten, denn Rust soll vorerst optional bleiben und Distributionen können entscheiden ob sie das mit drinne haben wollen oder nicht. Noch ist also nicht viel passiert außer – das man jetzt ein wenig ernsthafter testen kann.

    *¹ https://www.golem.de/news/asahi-linux-linux-gpu-treiber-fuer-apple-m1-erstmals-verfuegbar-2209-168555.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.22 15:24 durch pythoneer.

  7. Re: 6.1, die aber mit Rust

    Autor: stop 04.10.22 - 15:28

    jetzt wird nur die Infra gemergt um überhaupt module in Rust zu schreiben. Darauf können Entwickler eigene module schreiben die dann in den kernel kommen. Mit der Zeit werden dann systeme umgeschrieben, aber das ist noch zukunftsmusik

  8. Re: 6.1, die aber mit Rust

    Autor: Steffo 04.10.22 - 19:17

    Es wird an einem NVMe-Treiber in Rust gearbeitet:
    https://blog.desdelinux.net/en/western-digital-already-works-on-an-nvme-driver-written-in-rust/

  9. Re: 6.1, die aber mit Rust

    Autor: pythoneer 04.10.22 - 21:45

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird an einem NVMe-Treiber in Rust gearbeitet:
    > blog.desdelinux.net

    Das ist doch das was sie auf der Konferenz vorgeführt haben, richtig? Ich denke nicht, das dieser jemals den aktuellen ersetzten wird oder sollte. Das war doch mehr eine Studie um zu vergleichen wie sich dieser mit dem aktuellen vergleichen lässt und da war NVMe wohl gut für geeignet da dieser eher in sich geschlossen und selbständig ist.

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