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Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

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  1. Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: M.P. 09.04.19 - 09:10

    > "Wir wollen immer allen alles recht machen und das macht es schwierig, technische Änderungen einzuführen, die das gesamte System betreffen."

    Wenn man bei jeder Debian-Version erstmal schauen muss, was die neue Debian-Version alles über Bord geworfen hat, um zu prüfen, ob man problemlos upgraden kann, könnte das manchen zum Wechsel auf eine womöglich konservativere Distri verführen...

    Dann noch

    > Sie werden von Leuten entwickelt, die für diese Arbeit von ihrem Arbeitgeber bezahlt werden. Debian als Projekt von hauptsächlich unbezahlten Freiwilligen müsse mehr Möglichkeiten für Mitglieder schaffen, Vollzeit an Debian zu arbeiten.

    Geben die ganzen auf Debian aufbauenden Distributionen nichts zurück an Debian?

  2. Re: Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: Truster 09.04.19 - 09:40

    Nun, das hat man jetzt doch auch schon - Prominentes Beispiel: Das beliebte SystemD. Debian war eines der letzten großen Distributionen, die auf SystemD umgesattelt sind.

    ... Also warum nicht gleich mit der Zeit gehen, soweit es möglich ist, und nicht 10 Schritte hinterher? Natürlich sollte das Hauptaugenmerk auf Stabilität liegen, dafür ist Debian bekannt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.19 09:41 durch Truster.

  3. Re: Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: LinuxMcBook 09.04.19 - 15:11

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Also warum nicht gleich mit der Zeit gehen, soweit es möglich ist, und
    > nicht 10 Schritte hinterher? Natürlich sollte das Hauptaugenmerk auf
    > Stabilität liegen, dafür ist Debian bekannt.

    Allerdings muss man sagen, dass auch andere Distributionen mit teils Jahre jüngerer Software genau so stabil laufen.

    Ich nutze Debian nur noch auf Servern und auch dann nur, wenn ohnehin für die eigentlich Dienste die Paketserver des Projektes genutzt werden oder neuerdings ohnehin Docker genutzt wird.

    Auf dem Desktop hingegen wird Manjaro Linux genutzt. Finde die Vorstellung ein bisschen absurd, dann unter Windows immer die neusten Versionen absolut stabil laufen und ich unter Linux dann irgendwelche zwei Jahre alten LTS-Versionen nutzen soll, in die nur Bugfixes einfließen, damit alles schön stabil bleibt...

  4. Re: Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: Lebenszeitvermeider 09.04.19 - 15:36

    Zum Beispiel ufw tut sich unter Buster ein wenig schwer mit dem 4.14er Kernel, läuft aber genauso wenig (nur anders falsch) mit dem 4.19er, wobei dort aber NVidia-Treiber zusätzlich muckt.

    Und KDE SC macht Schwierigkeiten mit mehr als einem einzigen Display.

    Wenn alles immer sofort liefe, würde man Archlinux nehmen (nicht etwa Manjaro für die Warmduscher), nur ist man da mit einzelnen Paketen immer am Gegenrudern, was irgendwann auch nicht so recht Spaß macht. Auf dem Arbeitsrechner will man arbeiten, nicht neue Software testen.

  5. Re: Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: bionade24 09.04.19 - 17:02

    Lebenszeitvermeider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Beispiel ufw tut sich unter Buster ein wenig schwer mit dem 4.14er
    > Kernel, läuft aber genauso wenig (nur anders falsch) mit dem 4.19er, wobei
    > dort aber NVidia-Treiber zusätzlich muckt.

    Einfach iptables nutzen, sich ein Skript schreiben für das Standard-Zeug. That's it.

    > Und KDE SC macht Schwierigkeiten mit mehr als einem einzigen Display.
    Nutz du tatsächlich noch KDE4? Also Plasma hat mit Multi-Screen keine Probleme. Mit Dock unter X schon, aber das ist ja ne andere Sache. Wäre toll endlich mal Wayland stabil und performant zu bekommen.

    > Wenn alles immer sofort liefe, würde man Archlinux nehmen (nicht etwa
    > Manjaro für die Warmduscher),
    Endlich spricht das mal wer hier aus.

    > nur ist man da mit einzelnen Paketen immer am
    > Gegenrudern, was irgendwann auch nicht so recht Spaß macht. Auf dem
    > Arbeitsrechner will man arbeiten, nicht neue Software testen.
    Hat man wirklich solche Probleme mit Nvidia Grafik auf Arch? Ich kann von dem allen nämlich kaum etwas spüren, einen Problemfall gitbt's höchstens einmal so in einem Vierteljahr, meistens ein KDE Schönheitsfehler. Aber du kannst ja auch andere Erfahrungen gemacht haben, wenn was mich ärgert geh ich einfach den Snapshot zurück und warte.

    Bitte BBCode nutzen und nicht einfach Links reinpasten, wir sind hier schließlich in einem IT-Forum!

  6. Re: Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: park3r 09.04.19 - 17:14

    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Beispiel ufw tut sich unter Buster ein wenig schwer mit dem 4.14er
    > Kernel, läuft aber genauso wenig (nur anders falsch) mit dem 4.19er, wobei
    > dort aber NVidia-Treiber zusätzlich muckt.
    >
    > Und KDE SC macht Schwierigkeiten mit mehr als einem einzigen Display.
    >
    Das war ein wichtiger Grund im Jahr 2006 eine andere Distribution zu benutzen. Nach 13 Jahren liest man immer noch die gleichen Kommentare. Es scheint es hat sich nicht viel geändert.

    > Wenn alles immer sofort liefe, würde man Archlinux nehmen (nicht etwa
    > Manjaro für die Warmduscher), nur ist man da mit einzelnen Paketen immer am
    > Gegenrudern, was irgendwann auch nicht so recht Spaß macht. Auf dem
    > Arbeitsrechner will man arbeiten, nicht neue Software testen.

    Der Laptop den ich benutze baut jede Nacht neue Software, das ist der Arbeitsrechner. Und man kann jeden Tag damit stabil arbeiten. Das ist die linux Distribution auf die ich 2006 gewechselt bin, von debian. Debian habe ich damals bereits 6 Jahre in Benutztung.

    Gute Tips möchte ich keine geben, und auch keine Namen nennen, das tut nichts zur Sache. Nur mitteilen dass es stabile aktuelle linux Software gibt auf dem Arbeitsplatzrechner, und alles funktioniert. Das ist kein Widerspruch. Quasi Bleeding-Edge-Stable, wenn man so möchte. Man muss sich nur umschauen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.19 17:16 durch park3r.

  7. Re: Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.19 - 18:53

    ist schon richtig, fängst mit stable an und gehst weiter wenn etwas nicht funktioniert ... kann aber auch rauskommen, dass es morgen noch keiner fixen wird, es einfach nicht einmal irgendwie läuft.

  8. Re: Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: NeoCronos 09.04.19 - 23:44

    Klingt nach gentoo, dem Linux der Stromkonzerne bzw. der Atomlobby^^

  9. Re: Vielleicht ist das ja der Charme von Debian

    Autor: Anonymer Nutzer 10.04.19 - 14:20

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun, das hat man jetzt doch auch schon - Prominentes Beispiel: Das beliebte
    > SystemD. Debian war eines der letzten großen Distributionen, die auf
    > SystemD umgesattelt sind.

    Das "beliebte" Systemd war am Anfang ja auch so grottig und schlecht, ich hätte sogar noch etwas länger gewartet. Es war schon in Ordnung, dass wenigstens eine Distribution noch auf das Altbewährte setzte. Ich hätte Debian7 sogar vorsichtshalber länger gepflegt, bis das mit Systemd wirklich felsenfest sitzt. Debian8 wurde dann in Administratorenkreisen auch eher so zum "Windows8" und oft übersprungen. Neue Dinge brauchen immer ein Weilchen, unausgegorene Dinge will man im Serverraum nicht haben. Und wer es neuer mag, kann sich ja "testing" einstellen.

    Ich bin jedenfalls froh, dass sich Devuan geforkt hat, welches nun auf den von mir verwalteten Servern läuft.

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