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Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

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  1. Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: JouMxyzptlk 29.07.22 - 13:39

    Bei Nicht-UEFI ist klar dass es nicht klappen kann.
    Die normale Windows UEFI Installation habt ihre 100 MB oder 128 MB "EFI-Partition" mit dem Bootloader. Der kann natürlich Bitlocker.
    Sollte das nicht so "einfach" funktionieren?
    Ich mache niemals nie Linux-Windows Multiboot mit einem Datenträger, und mein letztes Multiboot ist > 20 Jahre her und waren auch zwei Datenträger. Von daher werfe ich hier mal meine Gedanken hin - kann jemand das bestätigen oder widerlegen?

  2. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: My1 29.07.22 - 13:52

    wenn du tatsächlich über mehrere datenträger (und selbst auf dem gleichen, bei UEFI geht das nämlich) die beiden Bootloader hast und über das Mainboardmenü den bootloader aussuchst gehts. das blöde ist nur secure boot ist ne pain und deswegen kann man halt nicht einfach

    Powerbutton -> Grub -> Windows Bootloader -> Windows
    gehen da hier der TPM nein sagt.

    man kann auch nicht umgekehrt gehen da der windows bootloader keine anderen systeme starten lässt.

    Asperger inside(tm)

  3. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: JouMxyzptlk 29.07.22 - 14:10

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die beiden Bootloader hast und über das
    > Mainboardmenü den bootloader aussuchst gehts.

    Genau so würde ich das auch machen - und habe ich gemacht!
    Die Mainboards haben, hoffentlich heute auch noch, eine Option immer das Bootmenü zu zeigen und nach einem Timout das "default" zu starten.
    Das ist die einzige zuverlässige Methode in der das eine OS nicht mal "Oups, sorry!" das andere OS nuked. Das machen BEIDE beteiligten OS-es gerne bei Updates/Upgrades.

  4. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: My1 29.07.22 - 14:31

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > My1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die beiden Bootloader hast und über das
    > > Mainboardmenü den bootloader aussuchst gehts.
    >
    > Genau so würde ich das auch machen - und habe ich gemacht!
    > Die Mainboards haben, hoffentlich heute auch noch, eine Option immer das
    > Bootmenü zu zeigen und nach einem Timout das "default" zu starten.
    > Das ist die einzige zuverlässige Methode in der das eine OS nicht mal
    > "Oups, sorry!" das andere OS nuked. Das machen BEIDE beteiligten OS-es
    > gerne bei Updates/Upgrades.


    also eine "immer bootmenü" option hatte ich bisher ehrlich noch nie direkt gesehen aber auch eher selten dass die OSes nicht gegenseitig nuken wenn überhaupt nur den Bootloader, und zumidest den von windows bekommt man schnell geklärt, bei nem single drive dual boot.

    wenn es auf verschiedenen laufwerken ist sollten die sich weniger in die quere kommen

    Asperger inside(tm)

  5. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: PeterAnon 29.07.22 - 15:10

    My1 schrieb:
    > also eine "immer bootmenü" option hatte ich bisher ehrlich noch nie direkt
    > gesehen aber auch eher selten dass die OSes nicht gegenseitig nuken wenn
    > überhaupt nur den Bootloader, und zumidest den von windows bekommt man
    > schnell geklärt, bei nem single drive dual boot.

    Genauso wie du mit zB efibootmgr das Bootmenü als next boot eintragen kannst, solltest du es auch in der Reihenfolge an die erste Stelle setzen können.
    Sollte denke ich für jedes EFI Mainboard gelten.

  6. Es betrifft nur UEFI installationen

    Autor: stan__lemur 29.07.22 - 15:15

    Ohne UEFI kein Secure Boot und keine Sperre des TPM.
    Eine Linux- (bzw. Grub-)Installation im legacy-Mode kann auch keinen EFi-Bootloader starten. Und eine Installation auf UEFI benutzt dieselbe EFI-Partition wie Windows, um den OS-Loader abzulegen.

  7. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: My1 29.07.22 - 15:35

    es muss dafür halt nen eintrag geben in der liste der settings im MB, oft stehen da aber iirc nur die bekannten UEFI loader und wenn überhaupt noch gerätearten (wie CD oder USB) und maybe die EFI shell.

    Asperger inside(tm)

  8. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: xUser 29.07.22 - 18:10

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es muss dafür halt nen eintrag geben in der liste der settings im MB, oft
    > stehen da aber iirc nur die bekannten UEFI loader und wenn überhaupt noch
    > gerätearten (wie CD oder USB) und maybe die EFI shell.


    Wenn man da den Booteingang sauber ablegt, kann man auf grün verzichten.
    Außerdem könnte Grub auch einfach den next Boot im UEFI setzen und neustarten, um Windows zu booten. Dann gäbe es das Problem nicht.

  9. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: My1 29.07.22 - 18:17

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > My1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > es muss dafür halt nen eintrag geben in der liste der settings im MB,
    > oft
    > > stehen da aber iirc nur die bekannten UEFI loader und wenn überhaupt
    > noch
    > > gerätearten (wie CD oder USB) und maybe die EFI shell.
    >
    > Wenn man da den Booteingang sauber ablegt, kann man auf grün verzichten.
    > Außerdem könnte Grub auch einfach den next Boot im UEFI setzen und
    > neustarten, um Windows zu booten. Dann gäbe es das Problem nicht.

    aber steht ja im artikel, hat grub net vor

    Asperger inside(tm)

  10. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: Kilpikonna 29.07.22 - 22:47

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist die einzige zuverlässige Methode in der das eine OS nicht mal
    > "Oups, sorry!" das andere OS nuked. Das machen BEIDE beteiligten OS-es
    > gerne bei Updates/Upgrades.
    Mit "Beide" meinst du Windows 10 und Windows 11, oder? Linux hat mir nämlich noch nie was an der Windows-Installation zerlegt. Windows hingegen hat schon in mehreren Generationen für "Spaß" gesorgt...

  11. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: bernstein 01.08.22 - 01:51

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kann man halt nicht einfach
    >
    > Powerbutton -> Grub -> Windows Bootloader -> Windows
    > gehen da hier der TPM nein sagt.
    du hast uefi vergessen, das geht heute so:

    powerbutton -> uefi -> grub -> windows bootloader -> windows
    powerbutton -> uefi -> grub -> linux

    geht aber auch einfacher:

    powerbutton -> uefi -> windows bootloader -> windows
    powerbuttin -> uefi -> linux

    verstehe bis heute nicht wieso all die os noch einen bootloader nutzen... uefi hat sein eigenes boot menu. zumindest linux kann man seit jahren ohne zusätzlichen bootlaoder direkt aus dem uefi starten.

    bootloader ist steinzeittechnik. (uefi natürlich auch, aber finde erst mal ein motherboard mit coreboot...)

  12. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: My1 01.08.22 - 02:11

    bootloader macht einige sachen die platte verschlüsseln aber schonmal deutlich einfacher.
    ebenso benötigt man eine EFI partition in der die bootloader drin sind ich glaube nicht dass man direkt n ganzes windows oder linux rein macht.

    dazu braucht man um bspw mehrere windows zu booten nur 1x den loader und nicht mehrfach, ebenso macht der windows bootloader und auch grub recovery optionen fertig

    Asperger inside(tm)

  13. Re: Betrifft das nur Non-UEFI installationen?

    Autor: xUser 02.08.22 - 15:14

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bootloader macht einige sachen die platte verschlüsseln aber schonmal
    > deutlich einfacher.

    Das geht wunderbar auch direkt über UEFI.

    > ebenso benötigt man eine EFI partition in der die bootloader drin sind ich
    > glaube nicht dass man direkt n ganzes windows oder linux rein macht.

    Das ist der UEFI Teil. Für Grub benötigt man dann i.d.R. nachmal eine Boot Partition.

    > dazu braucht man um bspw mehrere windows zu booten nur 1x den loader und
    > nicht mehrfach, ebenso macht der windows bootloader und auch grub recovery
    > optionen fertig

    Mehrere Windows oder Linux Versionen sind ein Edge-Case, welcher für 99% der Dual-boot-User gar nicht nötig ist.

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