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Niemand will Linux

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  1. Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 17:56

    In meinem Bekanntenkreis habe ich einigen Leuten vorgeschlagen, dass ich ihnen eine Linux-Distribution installiere. Alle haben dankend abgelehnt, mit dem Hinweis, dass es kaum vernünftige Software, nur schlechten Treiber-Support und kein vernünftiges Arbeiten mit Linux möglich ist.
    Ausserdem hätte niemand mehr einen Überblick, über die tausenden Distributionen und unterschiedlichen Desktops.
    Da kann man sagen was man will, als Linux-Fan habe ich Verständnis dafür.

  2. Re: Niemand will Linux

    Autor: Marentis 01.09.14 - 18:05

    Wie wäre es damit, einfach aufzuhören irgendwelche Leute bekehren zu wollen? DAS nervt mich nämlich.
    Egal ob man über MacOS, Windows oder Linux etwas liest: sofort kommen die selbsternannten "Retter" aus ihren Löchern gekrochen und erklären ausführlichst, warum eben nur ihr System super sei.

    Meine Frau nutzt Ubuntu und ich nutze zu ungefähr 80-90% Windows 8.1 und ansonsten Arch Linux, bzw. auf meinem Server Debian.
    Ich würde aber NIEMALS auf die Idee kommen, dass ich irgendjemanden "konvertiere".

  3. Re: Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 18:26

    Marentis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde aber NIEMALS auf die Idee kommen, dass ich irgendjemanden
    > "konvertiere".

    Das hat mit konvertieren nichts zu tun. In meinem Bekanntenkreis bin ich zuständig für alle Computerprobleme. Die Leute kommen also zu mir. Dennoch wollen sie nicht, dass ich ihnen Linux installiere. Einem, dem ich ein Ubuntu Live System vorgefüht habe, hat einfach nur die Hände vorm Kopf zusammengeschlagen und mich gebeten, dass ich Windows installiere. Er fand Ubuntu einfach nur grauenhaft. Als er dann noch gesehen hat, dass dort Werbung eingespielt wird, hat er mich gefragt ob sich Leute wirklich sowas installieren würden.

  4. Re: Niemand will Linux

    Autor: Sowasaberauch 01.09.14 - 19:02

    Dafür, dass du ihnen einen gefallen tun sollst, sind deine Bekannten aber verdammt fordernd und anspruchsvoll. :-)

    Ansonsten bleiben die Gründe GEGEN Linux v.a. Vorurteile.

  5. Re: Niemand will Linux

    Autor: RandomCitizen 01.09.14 - 19:06

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Marentis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich würde aber NIEMALS auf die Idee kommen, dass ich irgendjemanden
    > > "konvertiere".
    >
    > Das hat mit konvertieren nichts zu tun. In meinem Bekanntenkreis bin ich
    > zuständig für alle Computerprobleme. Die Leute kommen also zu mir. Dennoch
    > wollen sie nicht, dass ich ihnen Linux installiere. Einem, dem ich ein
    > Ubuntu Live System vorgefüht habe, hat einfach nur die Hände vorm Kopf
    > zusammengeschlagen und mich gebeten, dass ich Windows installiere. Er fand
    > Ubuntu einfach nur grauenhaft. Als er dann noch gesehen hat, dass dort
    > Werbung eingespielt wird, hat er mich gefragt ob sich Leute wirklich sowas
    > installieren würden.

    Als Ubuntu einem das erste mal Unity aufgezwungen hat, habe ich mir die Hände über den Kopf geschlagen und sofort zu Linux Mint gewechselt ;) -- Unity war mir einfach zu Mac Artig ;)
    (Das ist das coole an Linux, niemanden wird irgendetwas aufgezwungen :)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.14 19:08 durch RandomCitizen.

  6. Re: Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 19:07

    Sowasaberauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür, dass du ihnen einen gefallen tun sollst, sind deine Bekannten aber
    > verdammt fordernd und anspruchsvoll. :-)

    Das ist zwar richtig, aber trotzdem frage ich mich woraus du das schliesst? Aus dem was ich hier beschrieben habe, lässt sich das jedenfalls nicht herauslesen.

    > Ansonsten bleiben die Gründe GEGEN Linux v.a. Vorurteile.

    Zum Teil. Vieles ist aber nicht nur ein Vorurteil. Als ich ihm Ubuntu gezeigt habe, habe ich beispielsweise darauf verzichtet, irgendwas in der Shell zu erledigen. Da wäre er wahrscheinlich durchs Fenster gesprungen und davongerannt.

  7. Re: Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 19:09

    RandomCitizen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Ubuntu einem das erste mal Unity aufgezwungen hat, habe ich mir die
    > Hände über den Kopf geschlagen und sofort zu Linux Mint gewechselt ;) --
    > Unity war mir einfach zu Mac Artig ;)
    > (Das ist das coole an Linux, niemanden wird irgendetwas aufgezwungen :)
    >
    > Ich liebe das Paketsystem. Man kann damit einfach enwickeln, ohne sich
    > weitere Gedanken machen zu müssen.

    Egal welche Distro ich bisher ausprobiert habe, letztlich bin ich immer wieder bei Ubuntu gelandet. Ubuntu ist zwar alles andere als perfekt, aber die anderen Distros sind von der Perfektion eben noch weiter entfernt als Ubuntu.

  8. Re: Niemand will Linux

    Autor: RandomCitizen 01.09.14 - 19:16

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RandomCitizen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Als Ubuntu einem das erste mal Unity aufgezwungen hat, habe ich mir die
    > > Hände über den Kopf geschlagen und sofort zu Linux Mint gewechselt ;) --
    > > Unity war mir einfach zu Mac Artig ;)
    > > (Das ist das coole an Linux, niemanden wird irgendetwas aufgezwungen :)
    > >
    > > Ich liebe das Paketsystem. Man kann damit einfach enwickeln, ohne sich
    > > weitere Gedanken machen zu müssen.
    >
    > Egal welche Distro ich bisher ausprobiert habe, letztlich bin ich immer
    > wieder bei Ubuntu gelandet. Ubuntu ist zwar alles andere als perfekt, aber
    > die anderen Distros sind von der Perfektion eben noch weiter entfernt als
    > Ubuntu.

    "perfekt" das klingt natürlich schonmal sehr differenziert ;)

    Ich probiere auch immer wieder vershciedene Distributionen aus. Cinnamon trifft meine Anforderungen an die Usability bisher am besten (hatte Unity, Gnome 3, Mac OSX, Windows 7 ausprobiert).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.14 19:18 durch RandomCitizen.

  9. Re: Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 19:34

    RandomCitizen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > "perfekt" das klingt natürlich schonmal sehr differenziert ;)

    Du kannst "perfekt" auch durch ein für dich angenehmeres Wort ersetzen. Dadurch wird Linux aber nicht besser.

    > Ich probiere auch immer wieder vershciedene Distributionen aus. Cinnamon
    > trifft meine Anforderungen an die Usability bisher am besten (hatte Unity,
    > Gnome 3, Mac OSX, Windows 7 ausprobiert).

    Gnome 2 haben sie ja leider völlig in die Tonne gekloppt. Das hat mir mit grossem Abstand am besten gefallen. Die hätten es stattdessen lieber etwas modernisieren sollen.

  10. Re: Niemand will Linux

    Autor: Rost 01.09.14 - 19:40

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RandomCitizen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Egal welche Distro ich bisher ausprobiert habe, letztlich bin ich immer
    > wieder bei Ubuntu gelandet. Ubuntu ist zwar alles andere als perfekt, aber
    > die anderen Distros sind von der Perfektion eben noch weiter entfernt als
    > Ubuntu.

    Erfahrungen mit Linux auf Servern habe ich seit über 15 Jahren, nur bei Linux auf dem Desktop tat ich mir am Anfang schwer. Allerdings war ich nach der "Jugendsünde" Windows auf den Mac gewechselt und mit OS X lag die Messlatte für mich sehr hoch.

    Erstkontakt war Ubuntu. Das dürfte jetzt 5 oder 6 Jahre her sein. Es war ein elendiges Gefrickel. Der Einstieg läuft bei Ubuntu zwar leicht, aber wenn man mehr will als das was Canonical einem vorsetzt, frickelt man vor sich hin. Nach dieser entnervenden Erfahrung stieg ich auf Windows 7 um und war einigermaßen zufrieden. Dann ein weiterer Versuch, endlich mit einer Desktop-Linux-Distro zurecht zu kommen. Ok, Debian habe ich relativ schnell wieder abgelegt - das ist mein geliebtes Server-Linux, aber auf dem Desktop mag ich keine Antiquitäten. Nächster Versuch nochmal Ubuntu. Dann kam Linux Mint, mit dem war ich relativ zufrieden, nur ärgerte mich, daß ein Upgrade immer zu einer Neuinstallation ausartete. Ein halbes Jahr LMDE, bis mich die Ungereimtheiten zu sehr nervten.

    Bisher letzter Versuch: Archlinux. Und bei dem bin ich geblieben und liebe es inzwischen heiß und innig. Anfängern würde ich es nicht empfehlen, aber im Gegensatz zu Ubuntu bin ich hier frei in meiner Entscheidung und außerdem immer aktuell (manchmal auch zu aktuell :-)

    PS: Suse hatte ich nie in Betracht gezogen. Mit Suse - noch in der Pappschachtel, mit dickem Handbuch und Disketten - bin ich groß geworden, bis ich aus Hass auf yast/RPM auf FreeBSD umgestiegen war. Die RPM-Hölle hängt mir bis heute nach, vermutlich taugt RPM heute auch was, aber ich will's gar nicht wissen.

  11. Re: Niemand will Linux

    Autor: Lomaxx 01.09.14 - 19:43

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gnome 2 haben sie ja leider völlig in die Tonne gekloppt. Das hat mir mit
    > grossem Abstand am besten gefallen. Die hätten es stattdessen lieber etwas
    > modernisieren sollen.

    Soweit ich weiß gibt es für diesen Wunsch Cinnamon. Linux Mint Cinnamon wäre wohl auch das, was ich bei einer Neuinstallation ausprobieren würde. Oder Mate statt Cinnamon.
    Im Moment bleibe ich aus Gewohnheit noch bei Gentoo mit XFCE, was ich aber Leuten, die es einfach haben wollen, nicht empfehlen kann (bezieht sich auf Gentoo).

  12. Re: Niemand will Linux

    Autor: Marentis 01.09.14 - 19:46

    Irgendwie trägt Deine Geschichte nicht so ganz.

    Die Bekannten sind also so ahnungslos, dass Du ihnen ständig helfen musst, sonst wärst Du ja nicht versucht eine Migration in die Wege zu leiten.
    Gleichzeitig sind diese aber bestens über die Probleme mit Linux informiert?
    Das war zumindest ganz zu Anfang Deine Aussage.

    Jetzt erzählst Du, dass Du ein Livesystem mit Ubuntu vorgeführt hättest, dann stellt sich mir allerdings die Frage, wieso es Unity sein musste?

    Sei doch ehrlich: Du findest Linux mist und das ist auch absolut in Ordnung so. Merkwürdige Geschichten die in sich nicht stimmig sind um die eigene Meinung zu rechtfertigen sind einfach überflüssig.

    Wir sind ein freies Land. Du kannst also hier und jetzt sagen, dass Linux der größte Mist aller Zeiten ist und das ist auch ok so. Ich weiß gar nicht woher diese Unart kommt, dass man irgendwelchen Unsinn erzählt, nur damit die eigene Meinung irgendwie aufgewertet wird. Das sind eben Meinungen und die sind immer persönlich.

    Um ehrlich zu sein war ich früher auch wesentlich "begeisterter" von Linuxdistributionen. Den Kernel und Android als Smartphonedistribution finde ich heute noch sehr gut aber Distris nutze ich auf dem Desktop nur noch seeeehr sporadisch (wie gesagt, an die 10% meiner Zeit). Ansonsten bin ich mit Windows hoch zufrieden.

    Ps: falls ich Dir Unrecht tue und Deine Bekannten sich wirklich innig mit IT befassen und trotzdem ständig Hilfe brauchen: warum lässt Du Dir das dann gefallen?
    Ich helfe gerne ab und zu aus aber nicht permanent und wenn dann die Person sowieso unbelehrbar ist, lasse ich es gleich sein.
    Ich sehe jedenfalls den Sinn nicht, wenn jemand einerseits so tut als ob er/sie sowieso schon alles wüsste und gleichzeitig ständig Unfug treibt und sich dabei nie belehren lässt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.14 19:57 durch Marentis.

  13. Re: Niemand will Linux

    Autor: RandomCitizen 01.09.14 - 19:49

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RandomCitizen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > "perfekt" das klingt natürlich schonmal sehr differenziert ;)
    >
    > Du kannst "perfekt" auch durch ein für dich angenehmeres Wort ersetzen.

    Jap, ich ersetze es mit mit "gefällt mir" ;)

    > Dadurch wird Linux aber nicht besser.

    Braucht es auch nicht. ist ja schon "perfekt" ;P

    > > Ich probiere auch immer wieder vershciedene Distributionen aus. Cinnamon
    > > trifft meine Anforderungen an die Usability bisher am besten (hatte
    > Unity,
    > > Gnome 3, Mac OSX, Windows 7 ausprobiert).
    >
    > Gnome 2 haben sie ja leider völlig in die Tonne gekloppt. Das hat mir mit
    > grossem Abstand am besten gefallen. Die hätten es stattdessen lieber etwas
    > modernisieren sollen.

    Ich nehme an MATE war dir nicht "perfekt" genug? Ich habe MATE nie ausprobiert. sollte ich vielleicht mal machen. Hätte ich auch schon längst gemacht, wenn es kein Cinnamon gäbe.

    Ja Gnome 2 war toll. Ich weiß nicht, ob ich damals auf Ubuntu gewechselt wäre, wenn es damals kein Gnome 2 gehabt hätte.
    Ja, das nervt mich an den machern hinter Gnome, Cannonical, Microsoft und Apple: Dauernd diese ungefragten UI Änderungen.
    Zum Glück gibt es Linux: Da können Gleichgesinnte forken und etwas wie Cinnamon liefern ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.14 19:51 durch RandomCitizen.

  14. Re: Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 19:52

    Lomaxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich weiß gibt es für diesen Wunsch Cinnamon.

    Du meinst wohl Mate. Das hatte ich allerdings auch schon mit Mint getestet, allerdings lässt es sich anscheinend nicht unter Ubuntu installieren. Daher Versuch abgebrochen.

  15. Re: Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 19:53

    Und ich hab mit keiner anderen Distribution so viele schlechte Erfahrungen gesammelt wie mit Ubuntu.
    Shuttleworth investiert einfach zu viel Ressourcen in Bereiche,die mich einen Scheißdreck interessieren und das wirkt sich dann auf die Dinge, die man selbst wichtiger findet aus. Ich muss sogar sagen (zumindest für die Zeit meiner "Linux-Laufbahn") ,daß ich kein anderes Betriebssystem kennengelernt habe wo eine so große Anzahl von Usern ohne jegliches Computer-Basiswissen Amok läuft, wie in Ubuntu.
    Man bekommt heute Linux von Bekannten installiert, wie bei einer ansteckenden Krankheit. Das man dann irgendwann alleine Probleme bekommt ist doch nur absehbar.
    Und dann hat man einen Nutzer der Linux von jemandem installiert bekommen hat und der wird als letztes bei sich den Fehler suchen. Dann ist Linux natürlich Scheiße und selbst die Deinstallation muss jemand anders übernehmen.
    Leute die sich einen neuen Rechner kaufen wenn die Festplatte voll ist,sollten einfach irgendein System nutzen was sie sich auch selber eingefangen haben.
    Bitte nicht einfach blindlinks Linux empfehlen,sonst ist die Qualität vom Nischendasein bald ganz im Arsch und es geht nur noch um Profite.

  16. Re: Niemand will Linux

    Autor: the_doctor 01.09.14 - 19:54

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle haben dankend abgelehnt,
    > mit dem Hinweis, dass es kaum vernünftige Software, nur schlechten
    > Treiber-Support und kein vernünftiges Arbeiten mit Linux möglich ist.

    Kaum vernünftige Software? Kann ich so nicht nachvollziehen. Vieles an Software, die ich mittlerweile auch unter Windows-Systemen einsetze, kommt aus der Linux- bzw. OS-Ecke. Da ist es mir mittlerweile herzlich egal, welches System ich gerade gebootet habe.

    Und wer seine Arbeitsweise von bestimmter Software abhängig macht, kommt irgendwann an den Punkt, an dem er ein Update aufgezwungen bekommt, mit dem "seine" Software für ihn unbrauchbar wird. Da lohnt es sich, wenn man frühzeitig über den Tellerrand geschaut hat und auch mit alternativen Softwarelösungen seinen Workflow geregelt bekommt.

    Ok, Treiber kann in dem einen oder anderen Fall noch Probleme bereiten, aber auch nicht mehr so wie vor einigen Jahren. Und alte Hardware wird auch unter neueren Windows-Systemen nicht mehr unbedingt unterstützt.

    > Ausserdem hätte niemand mehr einen Überblick, über die tausenden
    > Distributionen und unterschiedlichen Desktops.

    Ausprobieren? Live-CDs, VMs? Oder einfach auf die gängigsten setzen, man muss ja nicht jede Spezial-Distri gesehen haben.

    > Da kann man sagen was man will, als Linux-Fan habe ich Verständnis dafür.

    Ich nicht. Da könnte man genauso jammern, warum es soviele Automarken etc. gibt.

  17. Re: Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 19:58

    Marentis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie trägt Deine Geschichte nicht so ganz.
    >
    > Die Bekannten sind also so ahnungslos, dass Du ihnen ständig helfen musst,
    > sonst wärst Du ja nicht versucht eine Migration in die Wege zu leiten.
    > Gleichzeitig sind diese aber bestens über die Probleme mit Linux
    > informiert?
    > Das war zumindest ganz zu Anfang Deine Aussage.

    Warum dürfen die als Anwender nicht über diese Probleme Bescheid wissen? Glaubst du die hätten noch nie vor einem Linux-System gesessen und da ihre Erfahrungen gemacht?

    > Jetzt erzählst Du, dass Du ein Livesystem mit Ubuntu vorgeführt hättest,
    > dann stellt sich mir allerdings die Frage, wieso es Unity sein musste?

    Das willst du mir vorwerfen? Hätte ich dich vorher anrufen sollen, um mir eine Empfehlung abzuholen?

    > Sei doch ehrlich: Du findest Linux mist und das ist auch absolut in Ordnung
    > so. Merkwürdige Geschichten die in sich nicht stimmig sind um die eigene
    > Meinung zu rechtfertigen sind einfach überflüssig.
    >
    > Wir sind ein freies Land. Du kannst also hier und jetzt sagen, dass Linux
    > der größte Mist aller Zeiten ist und das ist auch ok so. Ich weiß gar nicht
    > woher diese Unart kommt, dass man irgendwelchen Unsinn erzählt, nur damit
    > die eigene Meinung irgendwie aufgewertet wird. Das sind eben Meinungen und
    > die sind immer persönlich.

    Ich weiss zwar, dass wir Linuxer, die unser System nicht nur hochjubeln, äusserst rar gesät sind. Dennoch ist es Blödsinn mir zu unterstellen, ich fände Linux Mist. Ich glaube in Wahrheit hassen diejenigen Linux, die die ganzen Probleme nicht sehen wollen und stur ihr Gejubel durchziehen. Ich bin jedenfalls, für die Ansprüche die ich stelle, durchaus zufrieden mit Ubuntu.

  18. Re: Niemand will Linux

    Autor: IrgendeinNutzer 01.09.14 - 20:02

    Marentis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wäre es damit, einfach aufzuhören irgendwelche Leute bekehren zu
    > wollen? DAS nervt mich nämlich.

    Ich verstehe gut was du meinst. Doch mit guten Alternativen muss irgendwann mal jemand damit anfangen. Das fängt schon damit an, dass es ungünstig ist Browser komplett ohne Erweiterungen zu benutzen (ungewollte Tracker, Skripte, usw). Oder diese Sache mit Skype. Es gibt das Open Source Programm Jitsi, und wenn man einen guten XMPP Server kennt oder man selber oder jemand einen hostet, ist das richtig klasse, weil das zu 95% alle Funktionen aus Skype beherrscht. Und hier wieder das selbe Problem: Kaum einer will. Es wäre zu unnötig, es läuft doch alles, und man hätte ja nichts zu verbergen... Deswegen muss irgendwer anfangen, sonst kommen die Steine nicht ins rollen. Wobei das bei Linux natürlich kritischer ist, wenn Leute von Windows exklusiven Programmen abhängig sind. Hier spricht meiner Meinung nach aber auch nicht viel gegen ein Dualboot System.

  19. Re: Niemand will Linux

    Autor: RandomCitizen 01.09.14 - 20:04

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst wohl Mate. Das hatte ich allerdings auch schon mit Mint getestet,
    > allerdings lässt es sich anscheinend nicht unter Ubuntu installieren. Daher
    > Versuch abgebrochen.

    Mich würde es jetzt mal wirklich interessieren, welche Vorteile für dich Ubuntu über Linux Mint hat, wenn Linux Mint doch auf Ubuntu basiert. Liegt daran, dass Linux Mint-Pakete eine ältere Version haben?

  20. Re: Niemand will Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.14 - 20:08

    RandomCitizen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würde es jetzt mal wirklich interessieren, welche Vorteile für dich
    > Ubuntu über Linux Mint hat, wenn Linux Mint doch auf Ubuntu basiert. Liegt
    > daran, dass Linux Mint-Pakete eine ältere Version haben?

    Der Grund ist viel banaler. Ich möchte möglichst nah am Ursprungsentwickler dran sein, der die für mich optimalste Lösung anbietet. Ich würde sogar Debian nutzen, wenn es bequemer in der Handhabung wäre. Daher Ubuntu.
    Ich weiss zwar nicht wie alt die Pakete bei Mint sind, aber bei Ubuntu sind sie ja auch in der Regel uralt, vom Firefox, etc. mal abgesehen.

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