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Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

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  1. Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: Zwangsangemeldet 04.04.15 - 18:50

    wäre das toll. Dann würde wohl das ReactOS Projekt endlich mal starke Fortschritte machen. Und man könnte sich überlegen, Windows auch tatsächlich zu benutzen, anstatt es nur auf der Platte zu haben, um in Fällen von erbärmlicher Hardware darauf zugreifen zu können...

  2. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: Jasmin26 04.04.15 - 21:39

    React würde von der bildfläche verschwinden, und bei einem windows-fork gäbe es massiv probleme mit der updatepolitik, denn warum sollte MS updates für ein fork bereitstellen ?

  3. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: Zwangsangemeldet 04.04.15 - 21:58

    Also, solange die Updates Bestandteile des OS betreffen, und nicht einzelne Anwendungssoftware wie Office, wären sie wohl ebenso open source. Bzw. dann die neue Version von DLL xyz, die durch das Update installiert wurde. Man bräuchte auch gar keine Installationsmedien mehr im derzeitigen Sinne (+ Update-Packs + Servicepacks usw), sondern könnte live jeweils das aktuellstmögliche System zusammenstellen.

    Und selbst wenn das nicht so wäre, gäbe es keinen Grund, warum die Updates auf dem Fork nicht auch laufen sollten. Oder es bräuchte sie vielleicht gar nicht, weil der Fehler beim Fork schon behoben wurde. Und das Update, was MS herausgibt, kommt ja vielleicht ursprünglich von dem Fork? Und so weiter....eben echte OpenSource-Community. Wäre zumindest eines der wenigen denkbaren Szenarios, die mich wenn überhaupt in irgend einer Weise wieder mit Windows warm wedern lassen könnten (und ich denke, viele andere auch).

  4. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: Jasmin26 05.04.15 - 01:38

    hast du je auch nur eine Zeile code von Windows gesehen ? ich glaub nicht ! Windows ist weitaus komplexer als linux ....

  5. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: Zwangsangemeldet 05.04.15 - 01:55

    "Weniger modular" ist nicht gleichbedeutend mit "komplexer". Linux nähert sich nur an einer Stelle an die Grausamkeit von Windows an, und das ist mit systemd.

  6. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: tbxi 05.04.15 - 12:05

    Jasmin26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hast du je auch nur eine Zeile code von Windows gesehen ?

    windows.h aus diversen SDK. Das ist schon schlimm genug mit all den typedefs.

  7. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: whtvr 06.04.15 - 19:03

    Zwangsangemeldet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also, solange die Updates Bestandteile des OS betreffen, und nicht einzelne
    > Anwendungssoftware wie Office, wären sie wohl ebenso open source.

    Das muss nicht sein, man könnte z.B. auch - wie andere Unternehmen, die ihre Produkte ebenfalls als OpenSource bewerben - eine Ausnahme für Sicherheitsupdates machen, die man nur mit gültigen Abo-Zugangsdaten herunterladen und einspielen kann. Klar: vielen Usern sind Sicherheitsupdates egal, aber im Geschäftsumfeld wären mit einer solchen Regelung Forks schon von vornherein disqualifiziert.

    > Und selbst wenn das nicht so wäre, gäbe es keinen Grund, warum die Updates
    > auf dem Fork nicht auch laufen sollten.

    s.o.

  8. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: Zwangsangemeldet 06.04.15 - 19:16

    whtvr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das muss nicht sein, man könnte z.B. auch - wie andere Unternehmen, die
    > ihre Produkte ebenfalls als OpenSource bewerben - eine Ausnahme für
    > Sicherheitsupdates machen, die man nur mit gültigen Abo-Zugangsdaten
    > herunterladen und einspielen kann. Klar: vielen Usern sind
    > Sicherheitsupdates egal, aber im Geschäftsumfeld wären mit einer solchen
    > Regelung Forks schon von vornherein disqualifiziert.

    Damit wäre das System aber nicht mehr Open Source, bzw. nur ein absolut ungewartetes Open Source.

    Aber OK, wenn sich dadurch die Forks nur im Geschäftsumfeld disqualifizieren würden, wäre ja für das Privatkundenumfeld schon mal was gewonnen.

  9. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: whtvr 08.04.15 - 12:23

    Doch, das System wäre dann weiterhin OpenSource, selbst wenn die Updatetools proprietär wären (wie erfolgreich dann die Aussichten eines Forks wären, sei dann mal dahingestellt). Das Problem ist hierzulande, dass OpenSource mit freier Software gleichgesetzt wird, obwohl es nicht gerade wenige kommerzielle OpenSource-Projekte gibt, die genau so wie beispielhaft beschrieben verfahren. Ich erinnere z.B. ein OpenSource-CRM, bei dem alles OpenSource war, bis auf die nötigen Tools zur Migration der Datenbank auf die neuere Version. Um die Datenbank zu migrieren, musste sie dann kostenpflichtig zum Hersteller in die Cloud zum Update hochgeladen werden. Gruselig.

  10. Re: Wenn sie es unter der passenden Lizenz freigeben, so dass es geforkt werden kann

    Autor: Zwangsangemeldet 08.04.15 - 13:04

    Open Source heißt ja erst mal nur quelloffen. Ob die Software dann verkauft oder verschenkt wird, darum geht es nicht - nur darum, dass der Nutzer/Kunde diese auch in Form eines (verwertbaren!) Quelltextes bekommt, d.h. sie sich auch selbst übersetzen kann. Ein Fork kann dann natürlich von einer restriktiven Lizenz verhindert werden.

    Und ein absoluter (typisch Microsoft'scher) "Dick move" wäre es, Windows zwar als Open Source zu veröffentlichen, aber alle Updates dafür nicht. Wobei, das sind ja oft eben auch einfach neue Versionen von Programmen/Dateien, die die alte Version überschreiben. Wenn die alte Open Source ist, müsste es die neue auch sein.

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