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Was ist eigentlich mit Mir?

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  1. Was ist eigentlich mit Mir?

    Autor: kiss 22.04.13 - 16:03

    Hab lange nichts mehr davon gehört, war wohl (hoffentlich) nur heiße Luft...

  2. Re: Was ist eigentlich mit Mir?

    Autor: Tapirleader 22.04.13 - 19:50

    Ich habe mal im mir IRC Channel offen gefragt, ob das Projekt ein Fake sei, um die Wayland-Entwicklung mit simulierter Konkurrenz voranzutreiben.
    Eine Antwort habe ich nicht erhalten, aber ich gehe zumindest mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 25-50% davon aus, weil bisher wirklich wenig dahinter ist und es braucht nicht lange, um mittels strategischen Überlegungen genau auf diese Idee zu kommen.

    Es wäre zwar etwas hinterlistig, aber es ist nicht verboten und es zeigt ja Wirkung!

  3. Re: Was ist eigentlich mit Mir?

    Autor: lear 22.04.13 - 20:51

    > und es zeigt ja Wirkung!
    Wo?
    Darin, daß jetzt jeder (Gnome, KDE, s. dieser Artikel) noch mal bekräftigt, man arbeite ohnehin an der wayland Unterstützung?

    Oder glaubst Du, die wayland Entwickler hätten jetzt ganz kurz (vor) der Mir Ankündigung das Protokoll in Version 1.0 (damals) als stabil getagged? Oder etwa leichtfertig, nur weil Shuttleworth irgendwas daher labert?

    Und zu welchen (PR-)Kosten für Canonical, wenn sie dann kleinlaut doch Wayland einsetzen? Oder als "Mir" re-labeln?
    Von den bisherigen Reaktionen vieler Entwickler (auf die Canonical ja letztlich angewiesen ist; RMS ist ja ohnehin nicht gut auf sie zu sprechen; GPLv4 enthält dann einen "but not Canonical!" Passus ;-) ganz zu schweigen.

    Wenn dahinter überhaupt eine Strategie steckt, dann nach Art und Timing ein Angriff.
    Entweder rein destruktiv (zugunsten eines Dritten), oder weil Canonical die Gelegenheit annimmt, die Kontrolle über eine zentrale Position im Desktopstack an sich reissen zu können.

    Oder Shuttleworth ist einfach nur aufmerksamkeitsbedürftig...

  4. Re: Was ist eigentlich mit Mir?

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 23.04.13 - 03:15

    Tapirleader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mal im mir IRC Channel offen gefragt, ob das Projekt ein Fake sei,
    > um die Wayland-Entwicklung mit simulierter Konkurrenz voranzutreiben.

    Man kann sich auch alles schön reden. „Konkurrenz“ zu entwickeln soll also wirkungsvoller sein als Personal bereit zu stellen… soso…
    Sag das mal Intel, Red Hat und Collabora – den treibenden Kräften hinter Wayland. Die drei brauchen also nur ein paar Wochen lang eine „Konkurrenz“ zu schreiben und Wayland entwickelt sich ganz von selbst noch mal satte 3x schneller. Danach können die ja Kristian Høgsberg, Tiago Vignatti, Peter Hutterer und all die anderen an Wayland entwickelnden Angestellten entlassen und sich Personalkosten sparen!

    Hier mal etwas aus der Realität: Mir steht unter GPLv3+CLA. Gerätehersteller, die sich einfach Ubuntu Touch greifen wollen, müssten sich an die GPLv3 halten, was gerade welche aus dem Smartphone- und Embedded-Umfeld aufgrund der „Anti-Tivoization-Klausel“ der GPLv3 unter keinen Umständen wollen.
    Durch das CLA können die aber proprietäre Lizenzen von Canonical erwerben und Canonical verdient zur Abwechslung mal Geld.
    Wayland unterliegt wie auch schon X.org der MIT-Lizenz und jeder kann sich nach Belieben einfach den Wayland-Quelltext greifen und kann sogar proprietäre Varianten erstellen. Intel stört das nicht, denn für Intel ist Wayland nur Werkzeug, um Hardware zu verkaufen. Red Hat stört das nicht, denn für RH ist Wayland bloß ein einzelner Legostein im Gesamtkonstrukt für das sie Wartungsverträge für RHEL auf Desktops verticken. Collabora stört das nicht, denn die sind Auftragsentwickler und werden im Zweifelsfall sogar für eben solche proprietären Varianten angeheuert – verticken also Arbeitskraft, keine Lizenzen.

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