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  5. › Mauritius: GPL komplett…

Komplett in Frage

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  1. Komplett in Frage

    Autor: Thread-Anzeige 28.06.11 - 16:13

    Diskussionen sollte man verbieten, weil die Darstellung u.U. oder auch nur für Schnell-Leser misverständlich sein könnte.

    Klar sind die Rollen nicht definiert. Auch ist GPL eher für einzelne executables. Daraus ergeben sich immer mehr Probleme, weil Stallmann sich nicht drum kümmert.

    Die GPL-Fanbois vergessen immer: Wenn ich ein GPL-Programm von Fehlern befreie, kann ich den Sourcecode ewig für mich geheim halten. Wer von mir ein Binary kriegt, hat dann aber das Recht, den Sourcecode zu kriegen. Das ist wie bei Autos oder Häusern oder Elektronik wo man ja auch ein Recht auf Pläne hat oder bei anständigem Vebrraucherschutz haben sollte.
    Keiner hier war für mandatory disclosure, also das man Änderungen die man selber nutzt, z.b. nach 100 Tagen outen muss und nicht geheim halten darf.

    Wenn ich also meine Pimps für gzip geheim halte, was ich ja darf, so lange ich das Binary nur in der Firma oder auf meinem webserver für mich ganz alleine nutze, stellt sich die frage, ob Mitarbeiter oder Auftrags-Programmierer von sich aus die Sourcen outen dürften. Diskussionen müssten mit Zitat der entsprechenden Regel enthalten. Evtl ist das Recht auf den Source wirklich nur (wie beim Haus) mit dem Recht auf das Binary (das nie veröffentlicht wurde und nur privat im Einsatz ist) verbunden.

    Für solche Fragestellungen wurde man hier immer unverständnis angeschaut.

    Für Anfänger: Die GPL+TIVO-Clause gibts, weil Tivo GPL-Software auf ihren Servern nutzt und daher die Sourcen NICHT rausgeben muss, weil die Kunden ja keine Binaries davon auf ihren PCs ausführen.
    Wenn also Tivo2CloneGmbH&CoKGiGriA alte GPL2-Versionen ohne TivoClause nutzt, müssen sie ihre Pimps nicht outen. Wenn jetzt z.B. ein Cracker bei Tivo2Clone einbricht, und deren Sourcen outet, ist das ok ? Hmm.
    Aber wie gesagt: Praktisch jeder denkt, man müsste die Sourcen outen. Praktisch keiner wusste, das das (m.W.) aber vom Besitz des Binaries abhängt. Wenn Du keinen Ferrari hast, kriegst Du auch keinen Bauplan. Hängt es vom legalen Besitz des Binaries ab ?
    Diese Frage hätte ich bis zu diesem Prozess nicht stellen brauchen. jetzt hat der Prozess sie gestellt.
    Und jeder war gegen mandatory outing-rule als Ergänzung zu TiVo. Danke Stallmann.
    Und jeder war gegen die Android-LGPL-Clause, nämlich die Updatebarkeit bei gleichem API. Das wäre für Firmwares wichtig, damit man ruhig proprietäre Teile haben darf, diese aber "auspacken" und mit dem neuen busybox.exe oder sonstwas mischen und wieder verpacken und aufs Handy oder Router oder sonstwas packen kann. Aber lieber schweigend wie Mitläufer zuschauen, wie gpl-software auf milliarden-investitionen in 500.000 Android-Handies täglich niemals updatebar ist.

    Und weil kaum jemand so präzise mitdenkt, sollte die Diskussion geschlossen bleiben.
    Wenn man Umfragen machen würde, würde wohl nur die Minderheit wissen, das man bei GPL eigene Pimps deren Binary man nicht weggibt auch nicht outen muss und die fehlerfreie MySQL-Version ewig nur für sich selber und seine Hosting-Kunden benutzen kann, während alle anderen mysql-Installationen krass die fehler oder sicherheits-lücken oder performance-lücken haben.
    Die "fehler-outing"-Rule war ja auch nicht erwünscht. Wer Fehler findet, muss diese baldmöglichst melden. "ja ich kannte den FDIV-Bug schon bevor Intel die ersten Pentiums ausrollte und habe es geheim gehalten" "Ja ich wusste schon lange, das Madoffs System nicht funktionierte und habe es geheim gehalten" "Ich wusste, das LTE nicht wirklich die Lücken versorgt und habe es geheim gehalten" usw. ist ja wohl nicht wirklich demokratieförderlich.

    Wie man sieht, gibt es viele Additional-Rules für die GPL aber Stallmann kümmert sich nicht darum.

  2. Re: Komplett in Frage

    Autor: ichbinsmalwieder 28.06.11 - 16:27

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das
    > ist wie bei Autos oder Häusern oder Elektronik wo man ja auch ein Recht auf
    > Pläne hat oder bei anständigem Vebrraucherschutz haben sollte.

    Blödsinn.
    Erstens können 99,9% der Kundschaft damit eh nichts anfangen (viel Spaß mit dem Schaltplan deines Core i7... wenn er überhaupt auf deine Festplatte passt.).
    Zweitens sind das Betriebsgeheimnisse.
    Drittens gibt es dafür keinerlei rechtliche Grundlage.

    Auch bei Open-Source-Software gibt es dafür zunächst keine rechtliche Grundlage.

    Die ergibt sich lediglich bei z.b. GPL-Software aus dem Urheberrecht, da du als Weiterentwickler einer GPL-Software einen Lizenzvertrag mit dem ursprünglichen Urheber abschließt, wo das geregelt ist.

  3. Re: Komplett in Frage

    Autor: ArnyNomus 28.06.11 - 16:28

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diskussionen sollte man verbieten, weil die Darstellung u.U. oder auch nur
    > für Schnell-Leser misverständlich sein könnte.

    Diskussionen bringen anregungen. Du meinst Streit, denn so nennt man das wenn eine der beiden Parteien schlecht oder gar nicht informiert ist. Und ja: Sowas gehört verboten.

    > Klar sind die Rollen nicht definiert. Auch ist GPL eher für einzelne
    > executables.

    Nö. Nicht nur executables. Ich kann auch Python-Code unter die GPL stellen ;)

    > Die GPL-Fanbois vergessen immer: Wenn ich ein GPL-Programm von Fehlern
    > befreie, kann ich den Sourcecode ewig für mich geheim halten. Wer von mir
    > ein Binary kriegt, hat dann aber das Recht, den Sourcecode zu kriegen.

    Wer das nicht weiß ist kein Fanboy, sondern ein DAU, der lesen lernen sollte. Die GPL ist zwar etwas ... merkwürdig formuliert, aber wer sie gelesen hat weiß das. Punkt. Wer sie nicht gelesen hat ist kein Fanboy der GPL, sondern von Open Source oder dem Copyleft.

    > Wenn ich also meine Pimps für gzip geheim halte, was ich ja darf, so lange
    > ich das Binary nur in der Firma oder auf meinem webserver für mich ganz
    > alleine nutze, stellt sich die frage, ob Mitarbeiter oder
    > Auftrags-Programmierer von sich aus die Sourcen outen dürften.

    Komplexe Frage. Die Frage ist, wem gehört in diesem Fall das Urheberrecht an den Änderungen? Das Urheberrecht bleibt normalerweise immer beim Autor, in dem Falle möglicherweise auch dem Auftragsprogrammierer. Wenn die Änderungen dann auch noch durch das Copyleft unter der GPL stehen dürfte die Veröffentlichung legitim sein.
    [Teilbeitrag wegen falscher Informationen entfernt. Ich sollte erst googlen, dann posten :D]

    > Für Anfänger: Die GPL+TIVO-Clause gibts, weil Tivo GPL-Software auf ihren
    > Servern nutzt und daher die Sourcen NICHT rausgeben muss, weil die Kunden
    > ja keine Binaries davon auf ihren PCs ausführen.
    > Wenn also Tivo2CloneGmbH&CoKGiGriA alte GPL2-Versionen ohne TivoClause
    > nutzt, müssen sie ihre Pimps nicht outen.

    Logisch.

    > Aber wie gesagt: Praktisch jeder denkt, man müsste die Sourcen outen.
    > Praktisch keiner wusste, das das (m.W.) aber vom Besitz des Binaries
    > abhängt.

    Ich wusste das ;)

    > Wenn Du keinen Ferrari hast, kriegst Du auch keinen Bauplan.

    Besch...eidener vergleich. Ein Ferrari ist kein Open Source-Projekt (wie zum Beispiel OpenMoko oder Pandora, um bei Hardware zu bleiben).

    > Wie man sieht, gibt es viele Additional-Rules für die GPL aber Stallmann
    > kümmert sich nicht darum.

    Schreib Stallmann eine e-Mail mit deinen Gedanken und Anregungen, vielleicht kümmert es sich dann?

    [EDIT: Falsch-Info entfernt (s.o.)]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.11 16:34 durch ArnyNomus.

  4. Re: Komplett in Frage

    Autor: Flying Circus 28.06.11 - 16:30

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diskussionen sollte man verbieten, weil die Darstellung u.U. oder auch nur
    > für Schnell-Leser misverständlich sein könnte.

    Dann korrigierst Du das halt. Du schaffst das.

    > Die GPL-Fanbois vergessen immer: Wenn ich ein GPL-Programm von Fehlern
    > befreie, kann ich den Sourcecode ewig für mich geheim halten.

    Wer die GPL gelesen hat, weiß das.

    > Keiner hier war für mandatory disclosure, also das man Änderungen die man
    > selber nutzt, z.b. nach 100 Tagen outen muss und nicht geheim halten darf.

    Quelle/Beleg?

    > Wenn ich also meine Pimps für gzip geheim halte, was ich ja darf, so lange
    > ich das Binary nur in der Firma oder auf meinem webserver für mich ganz
    > alleine nutze, stellt sich die frage, ob Mitarbeiter oder
    > Auftrags-Programmierer von sich aus die Sourcen outen dürften.

    Interessante Frage.

    > Für solche Fragestellungen wurde man hier immer unverständnis angeschaut.

    Quelle/Beleg?

    > Aber wie gesagt: Praktisch jeder denkt, man müsste die Sourcen outen.

    Quelle/Beleg?

    > Praktisch keiner wusste, das das (m.W.) aber vom Besitz des Binaries
    > abhängt.

    Quelle/Beleg?

    > Und jeder war gegen mandatory outing-rule als Ergänzung zu TiVo. Danke
    > Stallmann.

    Wer ist "jeder"?

    > Und weil kaum jemand so präzise mitdenkt, sollte die Diskussion geschlossen
    > bleiben.

    "Weil kaum jemand so schlau ist wie ich, sollte hier keiner mitreden dürfen".

    Bwahahahaaa.

    > Wenn man Umfragen machen würde, würde wohl nur die Minderheit wissen, das
    > man bei GPL eigene Pimps deren Binary man nicht weggibt auch nicht outen
    > muss

    Wer die GPL mal gelesen hat, weiß das. Punkt.

    > [Fehler nicht melden] ist ja wohl nicht wirklich demokratieförderlich.

    Was hat das mit "Demokratie" zu tun? Nichts? Ach ...

    Für die obigen, wüsten Behauptungen darfst Du dann mal Belege oder geeignete Quellen nachreichen.

  5. Re: Komplett in Frage

    Autor: ArnyNomus 28.06.11 - 16:39

    Flying Circus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thread-Anzeige schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und weil kaum jemand so präzise mitdenkt, sollte die Diskussion
    > geschlossen
    > > bleiben.
    >
    > "Weil kaum jemand so schlau ist wie ich, sollte hier keiner mitreden
    > dürfen".
    >
    > Bwahahahaaa.

    You made my Day :D

    Viel schlimmer: Wenn man die Diskussionen verbietet, dann lernt keiner was, weil niemand da ist der die falsch-aussagen richtig stellt und den Leuten erklärt wie die Sachlage nun wirklich ist. Wie sowas enden kann, sieht man, wenn man sich das Mittelalter anschaut, da durfte auch niemand über bestimmte Themen diskutieren, wenn er nicht Meinung X hatte.

  6. Re: Komplett in Frage

    Autor: Thread-Anzeige 28.06.11 - 16:44

    Wegen den Ferraris: Die haben Abnutzung also hast Du ein implizites erwartetes Recht auf Ersatzteile usw.

    Wegen dem Core-i7 hast Du recht, aber den kriegt man ja im Laden. Ich meinte eher Blockdiagramme o.ä. und halt mehr Häuser o.ä. weil man ja auch mal umbauen will und dann besser mal die Statik kennen sollte. Auch ist diskriminierungsfreier Ersatzteilkauf bei Dell u.ä. wohl nicht gefragt... .



    @FlyingCircus: Wenns kein unified language für Suche gibt, sucht man sich zu Tode. Das mache ich nicht mehr. Ich hab schon lang gesucht für die Studie von M$ das Mitarbeiter entweder immer dasselbe Passwort nehmen oder es aufschreiben müssen. Daher wurde das aufschreiben auch erlaubt. Das sichert man halt mit der M$-Crypto-Card ab, die jeder Mitarbeiter hat und sich bei Windows autentifiziert. Das habe ich nicht gefunden und werde heute nicht mehr suchen.

    Wilst Du widersprechen das viele FOSS-Fans ständig ohne Korrektur behaupten, "ich will das mein Code geoutet wird, wenn jemand Geld damit macht" und ähnliche also vermutlich falsche Behauptungen von der GPL verkünden und damit einen falschen Eindruck erwecken ? Dafür muss man nur nach "BSD GPL" (ohne Anführungszeichen) suchen

  7. Re: Komplett in Frage

    Autor: ChilliConCarne 28.06.11 - 16:45

    Ich habe mir jetzt mal alles durchgelesen. Ich möchte erstmal anmerken, dass einige Satzbaufehler und dieses fürchterliche 'denglisch' den Text wahnsinnig schwer lesbar machen. Entschuldigung wegen der Erbsenzählerei, will ja auch nicht irgendwie flamen und mein eigener Text wird mit Sicherheit auch nicht perfekt sein, aber mehr 'Textfürsorge' hätte nicht geschadet ;-).

    Gut. Nun zum inhaltlichen.

    "Die GPL-Fanbois vergessen immer: Wenn ich ein GPL-Programm von Fehlern befreie, kann ich den Sourcecode ewig für mich geheim halten. Wer von mir ein Binary kriegt, hat dann aber das Recht, den Sourcecode zu kriegen."

    Ich denke die 'GPL-Fanbois' (seit wann mit 'i'?), kennen die Eigenschaften des Copyleft. Wenn du ein GPL Programm veränderst, kannst du damit erstmal machen was du damit willst. Der Knackpunkt ist doch, wann man von - wie in der Klausel erwähnt - Verbreitung sprechen kann. Sobald du deine Ableitung offensichtlich an die Masse verbreitest, also damit Lizenznehmer bist und diese _nicht_ unter die GPL stellst, musst du mit einer Klage rechnen. Wenn du nur dem ein oder anderen Kollegen, dein Binary hergibst wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht belangt werden. Ich denke auch ein Gericht würde das nicht als 'Verbreiten' werten.

    "Wenn ich also meine Pimps für gzip geheim halte, was ich ja darf, so lange ich das Binary nur in der Firma oder auf meinem webserver für mich ganz alleine nutze, stellt sich die frage, ob Mitarbeiter oder Auftrags-Programmierer von sich aus die Sourcen outen dürften."

    Das ist doch eigentlich mehr eine Frage des Besitzrechts als der GPL. Als Mitarbeiter oder beauftragter Programmierer, unterschreibt man Arbeitsverträge bzw. stellt entsprechende AGBs in den Aufträgen, die sowas ganz klar regeln.

    "Und weil kaum jemand so präzise mitdenkt, sollte die Diskussion geschlossen bleiben."

    Hm, irgendwie überheblich, oder nicht?

  8. Re: Komplett in Frage

    Autor: TheWesleyCrushers 28.06.11 - 16:51

    Thread-Anzeige schrieb:
    > Wenn ich also meine Pimps für gzip geheim halte, was ich ja darf, so lange
    > ich das Binary nur in der Firma oder auf meinem webserver für mich ganz
    > alleine nutze, stellt sich die frage, ob Mitarbeiter oder
    > Auftrags-Programmierer von sich aus die Sourcen outen dürften.

    Da die GPL immer dann greift, wenn Software verbreitet wird, greift sie auch dann wenn ich einem Programmierer einen Auftrag gebe, eine Software unter GPL zu verändern. Ich darf laut GPL die Rechte des Programmierers nicht weiter einschränken, genausowenig wie die meiner Mitarbeiter wenn ich die Software an sie verteile. Das heißt, dass sowohl Mitarbeiter als auch der beauftragte Programmierer die Software weitergeben dürfen und sich auch daraus wieder ein Anspruch auf die Quellen mit entsprechenden Rechten ergibt.


    > Für Anfänger: Die GPL+TIVO-Clause gibts, weil Tivo GPL-Software auf ihren
    > Servern nutzt und daher die Sourcen NICHT rausgeben muss, weil die Kunden
    > ja keine Binaries davon auf ihren PCs ausführen.

    Unsinn. TIVO ist ein Computer, der nur vom Hersteller signierten Code ausführt. Dadurch wird die GPLv2 umgangen, obwohl die Quellen verfügbar sind. Man kann auch angepasste Software für TIVO erstellen, nur ausführen kann man sie mangels Signatur nicht. Daher steht auch in der GPLv3, dass man die entsprechenden Schlüssel mit herausgeben muss. Auch die GPLv2 könnte man so interpretieren; es steht dort nur nicht so explizit - es steht dort nur, dass man alle Teile, die zum kompilieren und ausführen nötig sind, mitliefern muss.


    > Wie man sieht, gibt es viele Additional-Rules für die GPL aber Stallmann
    > kümmert sich nicht darum.

    Was glaubst du warum es die GPLv3 gibt? Weil die Leute bei der FSF zu viel Zeit haben? Da wurde monatelang beraten und öffentlich diskutiert um eben genau solche Probleme, die du beschreibst, zu beheben. Schreib doch mal an die FSF und stell deine Fragen zur GPL.

  9. Re: Komplett in Frage

    Autor: GodsBoss 28.06.11 - 17:04

    > Diskussionen sollte man verbieten, weil die Darstellung u.U. oder auch nur
    > für Schnell-Leser misverständlich sein könnte.

    Generell sollten Texte verboten werden. Diese könnten falsch verstanden werden, was nur zu Problemen führt. ;-)

    > Klar sind die Rollen nicht definiert. Auch ist GPL eher für einzelne
    > executables. Daraus ergeben sich immer mehr Probleme, weil Stallmann sich
    > nicht drum kümmert.

    Welche Rollen sind nicht definiert?

    > Die GPL-Fanbois vergessen immer: Wenn ich ein GPL-Programm von Fehlern
    > befreie, kann ich den Sourcecode ewig für mich geheim halten. Wer von mir
    > ein Binary kriegt, hat dann aber das Recht, den Sourcecode zu kriegen. Das
    > ist wie bei Autos oder Häusern oder Elektronik wo man ja auch ein Recht auf
    > Pläne hat oder bei anständigem Vebrraucherschutz haben sollte.

    Das ist gut, dann bin ich zumindest kein GPL-Fanboi. Allerdings könnte es auch an einem Missverständnis liegen – bei GPL-Diskussionen könnte z.B. auch einfach vorausgesetzt werden, dass es nur um veröffentlichte Programme oder Programmteile geht, nicht um das, was man im stillen Kämmerlein macht.

    > Keiner hier war für mandatory disclosure, also das man Änderungen die man
    > selber nutzt, z.b. nach 100 Tagen outen muss und nicht geheim halten darf.

    Kein Wunder, wäre das doch ein zahnloser Tiger. Wie sollte denn überhaupt rauskommen, dass jemand Änderungen vorgenommen hat, wenn er nichts veröffentlicht?

    > Wenn ich also meine Pimps für gzip geheim halte, was ich ja darf, so lange
    > ich das Binary nur in der Firma oder auf meinem webserver für mich ganz
    > alleine nutze, stellt sich die frage, ob Mitarbeiter oder
    > Auftrags-Programmierer von sich aus die Sourcen outen dürften. Diskussionen
    > müssten mit Zitat der entsprechenden Regel enthalten. Evtl ist das Recht
    > auf den Source wirklich nur (wie beim Haus) mit dem Recht auf das Binary
    > (das nie veröffentlicht wurde und nur privat im Einsatz ist) verbunden.

    Es ist ganz einfach, es geht immer um Lizenzgeber und -nehmer. Wenn Peter dem Karl eine Software gibt und dabei die GPL nutzt, so hat Karl das Recht, von Peter den Quellcode zu erhalten (m.E. ggf. zum Selbstkostenpreis). Hugo hat dieses Recht nicht, Peter kann ihm den Quellcode verweigern. Es ist sogar so, dass Karl, der die Software ja nur dank der GPL nutzen kann, dem Hugo die Software geben kann, ohne dass die Lizenz die GPL ist und Hugo kann dann nicht den Quellcode von Karl fordern. Karl hat aber anderweitig ein Problem, denn er hat den Lizenzvertrag zwischen Peter und sich verletzt. Peter kann ihm dann die Hölle heiß machen.

    > Wie man sieht, gibt es viele Additional-Rules für die GPL aber Stallmann
    > kümmert sich nicht darum.

    Weil viele solche Regeln tatsächlich die Freiheit einschränken. Die GPL ist so konstruiert, dass sie nur wirkt, wenn andere involviert sind. Was du selbst für dich allein machst, ist egal. Dass manche Dinge nicht beachtet worden sind und es daher ja auch mehrere Versionen gibt oder auch solche Sachen wie die Affero GPL, hat sich nun einmal mehr oder weniger historisch ergeben.

    Problematisch ist auch bei Sonderregeln, dass da mehr Lizenzen auftreten würden, die inkompatibel sind. Das ist jetzt schon bisweilen problematisch, aber dann?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  10. Re: Komplett in Frage

    Autor: Thread-Anzeige 28.06.11 - 18:33

    Sorry. Hattest Recht. Wikipedia erklärt es unter Affero. Danke an godsBoss für die Verwendung des Begriffes. Als echter Lizenz-Wisser hättest Du also gleich sagen können, "das ist nicht Tivo, sondern Affero was Du meinst". Ein Vorbild für konstruktive Diskussionen.

    Eine Frage ist halt, ob ein Auftragsprogrammierer oder Hacker alle gepimptem GPL-Codes bei Oracle oder sonstwo oder in Mauritius aus dem CVS kratzen und wahllos veröffentlichen darf. Oder ob das nur für die von ihm erbrachten Code-Teile gilt.

    Linus war übrigens für Tivozation. Er kann sich anscheinend jedes neue Android-Handy leisten und wohl genug Zeit, bei jedem neuen Gerät die Settings rüberzunehmen. TIVOzation mag kein Widerspruch gegen GPL2 sein wohl aber gegen die immer fälschlicher verpönte LGPL. Da gibts ein explizites Update-Recht (so lange das API gleich bleibt).

    Stallmann braucht sich nicht um jeden Kram kümmern. Aber wenn man 600 Euro teure Linux(also Android)Handies schlechter Updaten kann als jedes billigere Windows-Gerät, sind meine Freiheiten ja wohl extrem krass eingeschränkt. Auch weil man bei unfixbaren Sicherheitslücken das Gerät wegwerfen müsste.
    Aber gewisse Leute haben wohl genug Geld für täglich neue Hardware. "Danke" für diese vorbildliche Nachhaltigkeit und Sparsamkeit.

  11. Re: Komplett in Frage

    Autor: ArnyNomus 28.06.11 - 20:28

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry. Hattest Recht. Wikipedia erklärt es unter Affero. Danke an godsBoss
    > für die Verwendung des Begriffes. Als echter Lizenz-Wisser hättest Du also
    > gleich sagen können, "das ist nicht Tivo, sondern Affero was Du meinst".
    > Ein Vorbild für konstruktive Diskussionen.
    >
    > Eine Frage ist halt, ob ein Auftragsprogrammierer oder Hacker alle
    > gepimptem GPL-Codes bei Oracle oder sonstwo oder in Mauritius aus dem CVS
    > kratzen und wahllos veröffentlichen darf. Oder ob das nur für die von ihm
    > erbrachten Code-Teile gilt.
    >
    > Linus war übrigens für Tivozation.

    Was ist daran schlimm? Auch Linus darf stellung beziehen. Und auch Linus darf sich irren oder blöde sachen sagen - der ist ein mensch wie jeder andere auch ;)

    > Er kann sich anscheinend jedes neue
    > Android-Handy leisten und wohl genug Zeit, bei jedem neuen Gerät die
    > Settings rüberzunehmen.

    Möglich, ich glaube aber das er die geschenkt bekommt. Aber willst du jetzt Linus die Schuld an der Android situation geben? Wenn du jemanden beschimpfen willst, dann bitte die Open Handset Alliance, die entwickeln das nämlich. In Zweiter Instanz darfst du die Hersteller beschimpfen. Danke. Linus hat an android so viel schuld wie Ford am Verkehrsunfall letzte Wochen.

    > TIVOzation mag kein Widerspruch gegen GPL2 sein
    > wohl aber gegen die immer fälschlicher verpönte LGPL. Da gibts ein
    > explizites Update-Recht (so lange das API gleich bleibt).
    >
    > Stallmann braucht sich nicht um jeden Kram kümmern. Aber wenn man 600 Euro
    > teure Linux(also Android)Handies schlechter Updaten kann als jedes
    > billigere Windows-Gerät, sind meine Freiheiten ja wohl extrem krass
    > eingeschränkt. Auch weil man bei unfixbaren Sicherheitslücken das Gerät
    > wegwerfen müsste.
    > Aber gewisse Leute haben wohl genug Geld für täglich neue Hardware. "Danke"
    > für diese vorbildliche Nachhaltigkeit und Sparsamkeit.

    Du klagst die falschen an.

  12. Re: Komplett in Frage

    Autor: ArnyNomus 28.06.11 - 20:52

    Kann leider nicht mehr Editieren. Seht den Post hier als Edit zum oberen ;)

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TIVOzation mag kein Widerspruch gegen GPL2 sein
    > wohl aber gegen die immer fälschlicher verpönte LGPL. Da gibts ein
    > explizites Update-Recht (so lange das API gleich bleibt).

    [nachtrag]
    Die Lizenz von Android hat nur sekundär mit der Update-politik zu tun. Die Open Handset Alliance ermöglicht ja auch Updates - die Hersteller spielen da aber oft genug nicht mit.
    [/nachtrag]

    > Stallmann braucht sich nicht um jeden Kram kümmern. Aber wenn man 600 Euro
    > teure Linux(also Android)Handies schlechter Updaten kann als jedes
    > billigere Windows-Gerät, sind meine Freiheiten ja wohl extrem krass
    > eingeschränkt. Auch weil man bei unfixbaren Sicherheitslücken das Gerät
    > wegwerfen müsste.

    [nachtrag]
    Dich zwingt niemand Android-Geräte zu kaufen. Wenn du damit unzufrieden bist, dann nimm eben ein Gerät mit anderem OS. Wenn dir das auch nicht gefällt mach es wie ich: Mein Handy ist fünf jahre alt und kann nichts außer SMS, Fotos (1,3 Megapixel!), MMS, Weck-Funktion und Nägel in die Wand kloppen (das ding is Robust wie ein Deutscher Panzer). Wenn du das auch nicht willst kann ich dir einfach nicht helfen.
    [/nachtrag]

    > Aber gewisse Leute haben wohl genug Geld für täglich neue Hardware. "Danke"
    > für diese vorbildliche Nachhaltigkeit und Sparsamkeit.

    [nachtrag]
    Was hat das damit zu tun? Ich kenne Leute die ihre geräte rooten und dann damit machen was sie wollen - updaten inbegriffen. Ich gebe zu, ich mag Android auch nicht unbedingt (was aber eher daran liegt das ich Smartphones so überflüssig finde wie Pfandbons für Damenbinden ), du bist aber etwas unfair.
    [/nachtrag]

  13. Re: Komplett in Frage

    Autor: TheWesleyCrushers 28.06.11 - 21:30

    Thread-Anzeige schrieb:
    > Als echter Lizenz-Wisser hättest Du also
    > gleich sagen können, "das ist nicht Tivo, sondern Affero was Du meinst".
    > Ein Vorbild für konstruktive Diskussionen.

    Diese Verbindung habe ich einfach nicht gemacht. Ich habe nur eine falsche Aussage richtiggestellt.


    > Eine Frage ist halt, ob ein Auftragsprogrammierer oder Hacker alle
    > gepimptem GPL-Codes bei Oracle oder sonstwo oder in Mauritius aus dem CVS
    > kratzen und wahllos veröffentlichen darf. Oder ob das nur für die von ihm
    > erbrachten Code-Teile gilt.

    Es gilt wenn er den Code von Oracle bekommt, weil dann Verbreitung vorliegt. Wenn er von Oracle keinen Code bekommt, dann gilt es immernoch für seinen selbst geschriebenen Code, denn der steht unter GPL sobald er ihn an Oracle gibt und die dürfen seine Rechte nicht weiter einschränken. Aber ehrlich gesagt ist es mir auch völlig egal, ob Oracle seinen eigenen Mitarbeiten Freiheiten gewährt oder nicht. Sobald sie aus GPL-Software ein Produkt machen, das sie verkaufen, müssen sie den Quellcode mitliefern oder ihn letztendlich für alle veröffentlichen. Dann haben alle Nutzer die von der GPL gewährten Freiheiten. Wenn das nur intern verwendet wird, interessiert das außen auch niemanden.


    > Linus war übrigens für Tivozation.

    Ja, er ist dafür. Dafür kritisiere ich ihn auch, aber ich verstehe nicht worauf du hinauswillst. Ich denke es ist wichtig, dass man eben nicht nur wie Linus auf praktische Vorteile des Entwicklungsmodells "Open Source" hinweist, sondern eben auch auf die grundsätzliche Bedeutung freier Software für Menschen. Das wäre jetzt aber eine andere, längere Diskussion. Darauf weist aber Richard Stallman z.B. dauernd hin und wird dafür heftig kritisiert, weil das als kleinlich gewertet wird.

    > Stallmann braucht sich nicht um jeden Kram kümmern. Aber wenn man 600 Euro
    > teure Linux(also Android)Handies schlechter Updaten kann als jedes
    > billigere Windows-Gerät, sind meine Freiheiten ja wohl extrem krass
    > eingeschränkt. Auch weil man bei unfixbaren Sicherheitslücken das Gerät
    > wegwerfen müsste.

    Ja, da sind Freiheiten eingeschränkt, aber das hat mit der GPL und Stallman relativ wenig zu tun. Android baut auf Linux auf, aber hier ist wirklich Linux gemeint, nämlich der Kernel und der steht unter GPLv2. Große teile des Rests stehen unter anderen Lizenzen, häufig BSD-artige Lizenzen und das hat Google so für die eigenen Programmteile entschieden, damit nicht jede Anpassung freigegeben werden muss. Was die Hersteller also darauf machen, bleibt ihnen überlassen. Freie Software ist auf diesen Geräten aber grundsätzlich trotzdem möglich, wenn nicht der Bootloader nur signierte Firmware startet, wie bei manchen Motorola-Geräten. Das einzige Problem sind ansonsten Treiber, die oft nicht frei sind und teilweise auch gesetzliche Vorgaben solchen Veröffentlichungen entgegenstehen.


    > Aber gewisse Leute haben wohl genug Geld für täglich neue Hardware. "Danke"
    > für diese vorbildliche Nachhaltigkeit und Sparsamkeit.

    Ja, du hast Recht, nur hat das nichts mit der GPL zu tun. Stimm mit deinem Geldbeutel ab oder beschwer dich bei Google, die vielleicht Druck ausüben, weil sie ja nicht an ihrem Code interessiert sind, sondern an deinen Daten.

  14. Re: Komplett in Frage

    Autor: elgooG 01.07.11 - 15:03

    TheWesleyCrushers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gilt wenn er den Code von Oracle bekommt, weil dann Verbreitung
    > vorliegt. Wenn er von Oracle keinen Code bekommt, dann gilt es immernoch
    > für seinen selbst geschriebenen Code, denn der steht unter GPL sobald er
    > ihn an Oracle gibt und die dürfen seine Rechte nicht weiter einschränken.
    > Aber ehrlich gesagt ist es mir auch völlig egal, ob Oracle seinen eigenen
    > Mitarbeiten Freiheiten gewährt oder nicht. Sobald sie aus GPL-Software ein
    > Produkt machen, das sie verkaufen, müssen sie den Quellcode mitliefern oder
    > ihn letztendlich für alle veröffentlichen. Dann haben alle Nutzer die von
    > der GPL gewährten Freiheiten. Wenn das nur intern verwendet wird,
    > interessiert das außen auch niemanden.

    Also das dürfte davon abhängen welche Rechte der Programmierer beim Unternehmen abtritt und ob er als alleiniger Urheber gilt.

    Man muss die GPL akzeptieren bevor man das Programm und den Quellcode verwenden darf. Durch diese Bedingung ist das Unternehmen an die GPL gebunden. Allerdings dürfte der Auftrag des Programmierers keine Weitergabe darstellen. Der Programmierer nutzt den Quellcode im Sinne einer vom Unternehmen bereitgestellten Ressource. Dafür spricht auch, dass die Akzeptirrung der GPL im Ermessen des Unternehmens und nicht des Programmierers liegt, damit wird das Unternehmen der Lizenznehmer. Hier ein Recht auf Weitergabe abzuleiten dürfte sehr schwer sein.

    Auf jeden Fall finde ich es Schade das Golem wieder einen Artikel auf Bildniveau ins Netz stellt. Es geht um einen Mitarbeiter und nicht um die Gültigkeit der GPL insgesamt. Immerhin geht es auch nur um einen Teilaspekt der Lizenz und nicht um die gesamte Lizenz.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.11 15:05 durch elgooG.

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