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Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

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  1. Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

    Autor: EpicLPer 14.02.17 - 07:46

    Der Grund warum solche Leute überhaupt erst auf Linux für deren Desktop wechseln ist wohl um Windows bzw. eben Microsofts Zeug nicht benutzen zu müssen.
    Wieso regen sich jetzt die paar Leute da auf weil Skype (von Microsoft...) unter Linux nicht mehr funktioniert? ...

  2. Re: Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

    Autor: throgh 14.02.17 - 08:08

    Gute Frage! :-)
    Eine proprietäre Plattform ist aber immer auch eine Individualentscheidung. Von Distributionen einmal abgesehen, die diese gleich als vorinstalliert anbieten. Aber selbst hier kann man ja noch frei wählen und sich ganz explizit dafür oder dagegen entscheiden. Allerdings war es auch so, dass die initiale Ankündigung nur für Windows und MacOS respektive die dort eingesetzten Softwareversionen galten. Das steht ja auch im Artikel entsprechend deutlich.

    Übrigens: Es sind eben nicht nur Microsoft bzw. Windows der Grund für einen Wechsel auf Linux. Dafür gibt es unglaublich viele Gründe.

  3. Re: Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

    Autor: Serenity 14.02.17 - 11:07

    EpicLPer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Grund warum solche Leute überhaupt erst auf Linux für deren Desktop
    > wechseln ist wohl um Windows bzw. eben Microsofts Zeug nicht benutzen zu
    > müssen.

    Also ich nutze Linux nicht aus dem Grund, weil es nicht von Microsoft ist.
    Ich habe da viele Gründ (weniger Viren, schnellere Bootzeit, schnelleres Systen, besser für mich zum programmieren, zum Arbeiten usw.).
    Ich mag Microsoft. Ich hab auch Windows, eine XBox 360 und ne XBox One. Bis vor einem Jahr hatte ich auch ein Windows Phone.
    Man braucht als Linux/Mac Nutzer einfach ein Feindbild, dass ist alles. Bei mir ist es Apple.

  4. Re: Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

    Autor: EpicLPer 14.02.17 - 11:29

    Serenity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EpicLPer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Grund warum solche Leute überhaupt erst auf Linux für deren Desktop
    > > wechseln ist wohl um Windows bzw. eben Microsofts Zeug nicht benutzen zu
    > > müssen.
    >
    > Also ich nutze Linux nicht aus dem Grund, weil es nicht von Microsoft ist.
    >
    > Ich habe da viele Gründ (weniger Viren, schnellere Bootzeit, schnelleres
    > Systen, besser für mich zum programmieren, zum Arbeiten usw.).
    > Ich mag Microsoft. Ich hab auch Windows, eine XBox 360 und ne XBox One. Bis
    > vor einem Jahr hatte ich auch ein Windows Phone.
    > Man braucht als Linux/Mac Nutzer einfach ein Feindbild, dass ist alles. Bei
    > mir ist es Apple.


    Naja, Boot-Zeiten und schnelles System sind keine Ausrede ;)
    Bei meinem neuen Windows 10 Rechner vom Knopf drücken bis Login-Screen braucht der 5 Sekunden (UEFI), maximal. Programme sind auch nach max. 2 Sekunden offen, selbst Chrome :)

    Aber ja, versteh schon :) Wenns fürs Programmieren einfacher ist hats wenigstens einen Sinn, aber es gibt halt auch diese "Ich hasse alles an Windows und ich liebe Linux" und benutzen dann trotzdem Office, Skype, Outlook oder ähnliches...

  5. Re: Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

    Autor: Mr. Modding 14.02.17 - 11:55

    Um ehrlich zu sein verstehe ich Windows nicht ... warum zeigt mir ein System nicht alle laufenden prozesse? Und vor allem warum kann ich einen abgestürzten dienst nicht einfach SOFORT beenden, wenn ich das will?
    Was soll eigentlich das ding mit der Regestry? Kennt sich da noch irgendwer damit aus?

    Unter Linux sehe ich alle Prozesse(ps), abhängigkeiten von Prozessen (pstree) und kann JEDEN JEDERZEIT SOFORT beenden (kill -9).

    Bei Linux gibt es eine genau strukturierte vorgehensweise, wo sich Programme, deren Einstellungen und deren User spezifischen Einstellungen befinden. 99% aller Programme halten sich daran.

    All diese Sachen versteh ich an Windows nicht und kann nicht nachvollziehen, wie man sich mit solchen dingen wohlfühlen kann... Ich hab immer das Gefühl wenn ich an nem Windows Rechner sitze, dass ich nicht alles im Griff habe. Genau das Gegenteil ist bei Linux der Fall.
    Und Seitdem Steam auch auf Linux sehr gut funktioniert läuft mein Windows daheim nur noch SEHR selten.

  6. Re: Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

    Autor: Anonymer Nutzer 14.02.17 - 12:04

    > Wieso regen sich jetzt die paar Leute da auf weil Skype (von Microsoft...)
    > unter Linux nicht mehr funktioniert? ...

    Linux ist (eigentlich) kein Glaubensbekenntnis oder Gelöbnis. Da gibt es keine Pflicht, es vergleichbar zum Veganismus entweder ganz oder gar nicht zu machen.
    Viele Leute fahren einen Rechner mit Linux hoch und nutzen dann unter anderem auch proprietäre Software.

    Wenn man natürlich Linux als das "Anti-Windows" und alle Linuxuser als "Windowshasser" definiert, ergibt eine Beschwerde von Skypenutzern unter Linux keinen Sinn. Aber das krankt schon an der Prämisse nicht erst am Schluss.

  7. Re: Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

    Autor: EpicLPer 14.02.17 - 12:39

    Mr. Modding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um ehrlich zu sein verstehe ich Windows nicht ... warum zeigt mir ein
    > System nicht alle laufenden prozesse? Und vor allem warum kann ich einen
    > abgestürzten dienst nicht einfach SOFORT beenden, wenn ich das will?
    > Was soll eigentlich das ding mit der Regestry? Kennt sich da noch irgendwer
    > damit aus?
    >
    > Unter Linux sehe ich alle Prozesse(ps), abhängigkeiten von Prozessen
    > (pstree) und kann JEDEN JEDERZEIT SOFORT beenden (kill -9).
    >
    > Bei Linux gibt es eine genau strukturierte vorgehensweise, wo sich
    > Programme, deren Einstellungen und deren User spezifischen Einstellungen
    > befinden. 99% aller Programme halten sich daran.
    >
    > All diese Sachen versteh ich an Windows nicht und kann nicht
    > nachvollziehen, wie man sich mit solchen dingen wohlfühlen kann... Ich hab
    > immer das Gefühl wenn ich an nem Windows Rechner sitze, dass ich nicht
    > alles im Griff habe. Genau das Gegenteil ist bei Linux der Fall.
    > Und Seitdem Steam auch auf Linux sehr gut funktioniert läuft mein Windows
    > daheim nur noch SEHR selten.


    Und da haben wir schon den Ersten "Linux ist super und Windows scheiße" Typ :)

    > Um ehrlich zu sein verstehe ich Windows nicht ... warum zeigt mir ein
    > System nicht alle laufenden prozesse?
    Process Explorer ist ein Tool von Microsoft, einfach runterladen und damit hat sichs. Der mitgelieferte Task Manager ist unter diversen Distros genau so Schrott wie der von Windows, mit der Ausnahme dass man dort wenigstens die Prozesse direkt und sofort abschießen kann. Seit Windows 10 gibts auch eine "Baum-Ansicht" mitgeliefert mit Unterprozessen, wenn auch nur abgespeckt.


    > Was soll eigentlich das ding mit der Regestry? Kennt sich da noch irgendwer
    > damit aus?
    Dafür hast du bei Linux hunderttausende Config-Files die du erst mal finden musst, nicht jeder hält sich an den "Standard".
    Im Endeffekt ist die Registry nur eine abgespeckte, fette Datenbank mit allen OS und für Programm-wichtigen Einstellungen. Die hast du unter Linux auch, und davon sogar teils mehrere je nach Anwendung.


    > Bei Linux gibt es eine genau strukturierte vorgehensweise, wo sich
    > Programme, deren Einstellungen und deren User spezifischen Einstellungen
    > befinden. 99% aller Programme halten sich daran.
    Bei Windows gibts natürlich auch Standards, da gibts halt Appdata (wie der Name schon sagt für Configs von Programmen etc.), die Registry, das Userverzeichnis und ProgramData. Es gibt noch einiges mehr, aber dass sind halt die wichtigsten.
    Dadurch das Windows aber nun mal das Nr. 1 verbreitetste OS ist und nicht jeder weiß wo was wirklich hingehört (weil sich nicht jeder an die Standards hält) gibts hier halt ein kleines Chaos. Wird aber in den letzten Jahren mit mehr moderner Software und besseren Devs schon besser hab ich bemerkt.
    Würde aber unter Linux auch nicht anders aussehen wenns genau die gleiche Popularität hätte :) Wenn nicht sogar schlimmer. Da liegen ja sogar jetzt schon diverse Configs im User-Verzeichnis die da aber eigentlich nichts verloren haben.


    > All diese Sachen versteh ich an Windows nicht und kann nicht
    > nachvollziehen, wie man sich mit solchen dingen wohlfühlen kann... Ich hab
    > immer das Gefühl wenn ich an nem Windows Rechner sitze, dass ich nicht
    > alles im Griff habe.
    Solange du weißt wo alles ist, wie alles funktioniert, wie was zusammenspielt, was passen muss und wie mans richtet wenns kaputt geht fühlt man sich unter Windows wohler als mit Linux. Bei Windows kannst du wenigstens ohne Probleme und ohne großen Aufwand ein Rollback machen falls was nicht funktioniert oder ein Update fehlschlägt. Bei Linux schon komplizierter, vor allem wenn du die normalen Enduser bedenkst. Wenn man sich dort auskennt gehts auch, aber du musst eben das meiste händisch erledigen, die Rechte richtig setzen, schauen das alles wieder am richtigen Platz ist. Etwas das bei Windows in den meisten Fällen automatisch abläuft.

  8. Re: Ich versteh "Linux User" einfach nicht...

    Autor: Silberfan 14.02.17 - 12:57

    EpicLPer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Grund warum solche Leute überhaupt erst auf Linux für deren Desktop
    > wechseln ist wohl um Windows bzw. eben Microsofts Zeug nicht benutzen zu
    > müssen.
    > Wieso regen sich jetzt die paar Leute da auf weil Skype (von Microsoft...)
    > unter Linux nicht mehr funktioniert? ...

    Das Verständnis kann man auch nur hben wenn man die Hintergründe kennt.
    Ursprünglich war Skype kein eigentliches Produkt von Microsoft. Microsoft hat diesen Dienst erst sehr viel Später aufgekauft. DAmals existierte schon eine Linux Version von Skype die auf ( siehe Sommer 2014) Version 4.3 aktualisiert wurde.
    Skypüe ist ähnlich wie die Social Media Plattformen ein Dienst den viele Nutzen.
    Wenn also MS ( Microsoft) den dienst zur Unterstützung von Linux nicht mehr Supportet oder Anbietet ,werden viele Kunden auch dort Wegbrechen da viele Nutzer Skype auch unter Linux nutzen. Wäre Skype komplett seit Anfang an ein dienst von MS gewesen ( was es nicht ist) dann würde auch der Support zu Linux anders aussehen.
    .Skype existiert seit 2003 ! und Ms hat diesen Dienst erst 2011 aufgekauft.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Skype_Technologies

    Skype Technologies wurde im Juli 2003 von dem schwedischen Unternehmer Niklas Zennström und dem dänischen Unternehmer Janus Friis in Luxemburg gegründet
    Sie erhielten Unterstützung durch die Draper Investment Company. Die Software selbst (in der Entwicklung noch als Skyper 1.0 bezeichnet) wurde von den Esten Ahti Heinla, Priit Kasesalu und Jaan Tallinn entwickelt. Dieselben Entwickler haben zusammen mit Niklas Zennström und Janus Friis bei der Filesharing-Software Kazaa mitgewirkt.

    Man muss auch wissen das Kazaa ähnlich wie EMule arbeitet :-) ,also eine art Esel Client ist.

    Bis zum 3. Dezember 2003 gab es von der Website bereits 3.355.593 Downloads der Software und die Anzahl stieg bis zum 31. Dezember 2004 auf 46.843.528 Downloads.
    Im September 2005 kaufte eBay Skype für 3,1 Milliarden US-Dollar.Davon wurden 2,6 Milliarden US-Dollar sofort gezahlt, der Rest als Aktien, verteilt auf die Jahre 2008 und 2009. Für die weiteren Zahlungen mussten allerdings bestimmte finanzielle Ziele erreicht werden.Im September 2009 bestätigte eBay den Verkauf von 65 % der Aktienanteile zu 1,9 Mrd. US-Dollar in bar an die Investmentgesellschaft Silver Lake.
    Im Mai 2011 bekundeten Facebook, Google und Microsoft Interesse an einer Übernahme von Skype. Den Zuschlag erhielt Microsoft mit einem Kaufpreis von 8,5 Milliarden US-Dollar, dem Zehnfachen des Jahresumsatzes von Skype. Das war die bisher teuerste Übernahme in der Geschichte von Microsoft.[32] Im Jahre 2016 Übernahm Microsoft Linked in für 26 Milliarden Dollar. Im August 2011 hat Skype wiederum den Dienstleister GroupMe übernommen, der sich auf Konferenzgespräche über Skype spezialisiert hatte.Am 14. Oktober 2011 gab Microsoft bekannt, dass die 8,5 Mrd. US-Dollar teure Übernahme von Skype abgeschlossen wurde. Somit ist Skype nun eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Microsoft.

    Wobei ich hier Anmerken muss das Ms leider Aufgrund finanzieller Reserven seinerzeit die Nase vorn hatte. sonst hätte google das rennen gemacht ,was dann aus Skype geworden ist wäre dann rein spekulativ.

    Wie am 6. November 2012 angekündigt, hat Skype den Windows Live Messenger vollständig ersetzt.[

    Bis Ende 2007 erschien alle zwei Wochen donnerstags eine neue Version. Seither sind die Versionsschritte deutlich länger.

    Liegt auch daran das Ms die Clients nicht mehr so Intensiv Pflegt wie seinerzeit die Ursprünglichen Besitzer. Was leider traurig ist ,aber es ist eben MS die so schlampig arbeiten. Und das ist nicht die einzige Baustelle in MS !

    Auch der Hinweis , den sollte man Berücksichtigen:

    Skype kann nicht als abhörsicher gelten. Es bietet zwar die Verschlüsselung bei direkten Gesprächen zwischen Benutzern an, was für Kriminelle und Strafverfolgungsbehörden erhebliche Probleme schafft, jedoch wollte ein Sprecher von Skype in einem Interview eine grundsätzliche Abhörmöglichkeit nicht ausschließen. Dort antwortete Kurt Sauer, Leiter der Sicherheitsabteilung von Skype, auf die durch ZDNet gestellte Frage, ob Skype die Gespräche abhören könne, ausweichend: „Wir stellen eine sichere Kommunikationsmöglichkeit zur Verfügung. Ich werde Ihnen nicht sagen, ob wir dabei zuhören können oder nicht.“ Auch deutet die Implementierung eines Textfilters in China darauf hin, dass von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, wenn das erforderlich ist, um geschäftliche Interessen zu wahren.
    2008 wurde bekannt, dass österreichische Behörden und Polizei Skype abhören können.

    Da nun Skype Ms gehört ist auch hier nicht auszuschließen das Intensiv Gebrauch von "Abhörtätigkeiten" gemacht wird. Nachweisen lässt es sich nur schwer. Aber alle Indizien deuten drauf hin. Ich selber nutze gar nicht mehr Skype ,da es genug alternativen dazu unter Linux gibt. Auch video Chat gibts dazu genug Möglichkeiten unter Linux so was zu realisieren.

    „Skype, der örtliche Skype-Partner oder der Betreiber bzw. Anbieter, der die Kommunikation ermöglicht, stellt personenbezogene Daten, Kommunikationsinhalte oder Verkehrsdaten Justiz-, Strafvollzugs- oder Regierungsbehörden zur Verfügung, die derartige Informationen rechtmäßig anfordern. Skype wird zur Erfüllung dieser Anforderung angemessene Unterstützung und Informationen bereitstellen, und Sie stimmen hiermit einer derartigen Offenlegung zu.

    Allein dieser Text ,ohne Worte.
    Das heute noch Skype genutzt wird ,liegt meist daran an der Ahnungslosigkeit der Anwender !

    Das Einverständnis des Nutzers zur „Offenlegung“ wird somit von Skype im Kleingedruckten unterstellt. Die Weitergabe der Kommunikationsinhalte durch Skype an Behörden kann nicht direkt aus der Formulierung geschlossen werden, Skype räumt sich selber gemäß seiner Richtlinie zumindest die Befugnis dafür ein.

    Also alles andere erübrigt sich dann. Es ist also möglich die Kommunikation Abzuhören und das sogar mit Zustimmung der Anwender die einfach zu Faul sind das Kleingedruckte mal zu lesen !.
    Exe angeklickt , Ja am ende der Lizensvereinbarung angeklickt und genutzt. Anstelle mal zu lesen was drinsteht ,kann man bei vielen Anwendern das schon fast als grob Fahrlässig ansehen ,wenn Sie weiterhin Skype nutzen !

    2010 wurde bekannt, dass staatliche Stellen in Deutschland Skype heute genauso abhören können wie das normale Telefon. Skype-Abhörprotokolle wurden bereits vor Gericht verwendet

    Wie im Oktober 2010 bekannt wurde, benutzt der deutsche Zoll im Rahmen der sogenannten Quellen-Telekommunikationsüberwachung eine speziell entwickelte Software, um Inhalte von Gesprächen über Skype, noch bevor sie verschlüsselt wurden, auf einen bestimmten Server auszuleiten. Die Software namens Skype Capture Unit bringt sogar einen signierten Treiber (von der fiktiven Goose Cert signiert) für 64-Bit-Versionen von Windows mit. Damit muss die bisher angenommene erhöhte Sicherheit von Windows in 64-Bit-Versionen als umgangen angesehen werden.

    Tja was soll man dazu noch schreiben ?
    An die Anwender von Skype , selbst schuld !
    Andere alternativen sind sicherer und können nicht so leicht abgehört werden.

    Microsoft hat ein Patent zum unbemerkten Aufzeichnen von Kommunikationsinhalten angemeldet und damit die Privatheit von Nutzerdaten relativiert.

    Noch Fragen ? ,glaube kaum ....

    Auch Analysten im internationalen Umfeld warnen vor Sicherheitsrisiken für Unternehmen, die durch die Verwendung von Skype entstehen.[134][135] Skype versucht beispielsweise, den Einsatz von Analyseprogrammen wie Debuggern durch Verschlüsselung zu verhindern. Auch verhindert das Programm seine Veränderung.[8][136]

    Das Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik ESK warnt seit 2013 vor den Risiken einer (ungeregelten) Nutzung von Skype und rät wegen Sicherheitsbedenken von der Nutzung in Unternehmen ab.

    In den aktuellen Skype-Nutzungsbedingungen, denen der Benutzer zustimmen muss, um die Skype-Software zu verwenden, lässt sich Skype das Recht einräumen, hochgeladene Inhalte mit Ausnahme von Beiträgen und Kommunikationsinhalten für eigene Zwecke zu nutzen:

    „6.4 Nutzerbeiträge: Ungeachtet jeglicher von den Zusätzlichen Bestimmungen (wie nachfolgend definiert) geregelten Rechte oder Pflichten gewähren Sie Skype jedes Mal, wenn Sie Nutzerbeiträge über die Websites oder über die Software von Skype hochladen oder bereitstellen (gilt nicht für Beiträge und die Inhalte Ihrer Kommunikation), automatisch eine eingeschränkte Lizenz zur Nutzung, Änderung, Anpassung, Speicherung, Vervielfältigung, Wiedergabe und Anzeige Ihrer Inhalte im erforderlichen Umfang, um die Software und die Angebote von Skype und seinen Partnern bereitzustellen, zu schützen, zu verbessern und zu bewerben.“
    Im früheren Skype-Lizenzvertrag für Endnutzer waren sämtliche über Skype kommunizierte Daten, also auch die Kommunikationsinhalte, betroffen.

    Für Unmut bei vielen Anwendern sorgte im Frühjahr 2006 die Erweiterung der Funktion für Konferenzschaltungen in der Version 2.0 der Skype-Software, die nun zwar zehn statt fünf Teilnehmer zulässt – allerdings nur, wenn im Rechner des Konferenzleiters ein Mehrkernprozessor der Firma Intel arbeitet. Die offizielle Begründung dafür war ein enormer Leistungsbedarf derartiger Funktionalität, den laut Skype und Intel nur diese Prozessoren decken könnten. Die zu jenem Zeitpunkt aktuellen Athlon-64-CPUs des Intel-Konkurrenten AMD boten jedoch keineswegs weniger Leistung, weshalb diese Kopplung der Funktionalität an bestimmte Prozessoren schnell als reiner Marketingtrick galt. Tatsächlich erschien nach wenigen Wochen ein Hack für den Skype-Client, der die 10er-Konferenzen auch auf anderen CPUs freischaltete und damit die Behauptungen von Skype und Intel als offenkundig falsch entlarvte. Diese künstliche Einschränkung existiert mit der Beta-Version 2.6.0.103 seit Oktober 2006 nicht mehr. Eine ähnliche Einschränkung gab es in Skype 3.6, die im November 2007 für Windows veröffentlicht wurde. Hier wurde eine höhere Videoqualität ausschließlich Nutzern von Webcams der Firma Logitech ermöglicht.

    Hier Zeigt sich auch das MS vieles Versucht Skype einzuschränken und die Abhängigkeit von Anwendern zu generieren. Da Skype aber seinerzeit ein Freier Client war der auf den meisten OS Installierbar war ,hatte MS das Problem es so umzusetzen. Ich selbst kenne noch einige gehaclkte Skype Clients die selbst weitere funktionen zugelassen haben als seinerzeit die eingeschränkten Intel Versionen. Aber das ist lange her ...

    Die Linux-Version von Skype wurde seit Juni 2014 nicht mehr aktualisiert. Dadurch fehlen Funktionen (z. B. Video-Konferenzen), die in der Windows-Version enthalten sind, oder funktionieren nicht mehr zuverlässig.

    Es gibt einige Modifizierte Client Versionen für Linux die sogar die Video Konferenz und generell Videochat ermöglichen. Aber Ich verwese nochmal auf meinen Text weiter oben ,das es bessere Alternativen unter Linux gibt.
    Für reinen Voice/Text Chat eignet sich z.B. Mumble gut. Aber das istn ur ein Beispiel von vielen.

    Entsprechende Quellen findet man bei dem angegebenen Link zu Wikipedia.

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