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Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

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  1. Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: Knarzi 11.05.13 - 13:10

    Ganz einfach, wenn man quasi alles in den Kernel pfropft, muss man eben auch permanent dran entwickeln. Ich erinnere nur an die Headlines im Jahre 2006 und 2007. Kernel 2.6.*: Wlan-Leistung verbessert. Kernel 2.6.*: Wlan-Leistung zuverlässiger und so weiter.

  2. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: DrWatson 11.05.13 - 13:15

    Ich verstehe nicht was du sagen willst. Wer stopft Dinge in welchen Kernel?

  3. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: i.like.webm 11.05.13 - 13:44

    Das dachte ich auch immer, aber du brauchst ja das zeug, welches du nicht benötigst nicht zu kompilieren.. Außerdem glaub ich, dass Linus ein gutes Händchen hat, mit dem was zu Kernel hinzugefügt wird...
    Was ich zu bemängeln hab ist, dass zu viel Energie in Linux alleine gesteckt wird. Wär ja mal nett, wenn FreeBSD, NetBSD auch die Treiber benutzen könnten. Aber die Hersteller interessiert das nicht.

  4. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: Lockenkopf Texas Ranger 11.05.13 - 13:45

    es ergibt doch Sinn, Treiber im Kernel zu haben, so dass sich der User nicht um diese kümmern muss.

    Naja davon ab, haben aber Linux und der NTKernel sehr unterschiedliche Ansätze.

  5. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: i.like.webm 11.05.13 - 13:49

    Ja macht es definitiv, aber die alte Grafikkarte von 1980 noch zu unterstützen ist nutzlos.

  6. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: derats 11.05.13 - 14:01

    i.like.webm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja macht es definitiv, aber die alte Grafikkarte von 1980 noch zu
    > unterstützen ist nutzlos.

    Nö. Vor anderthalb Jahren oder so wurde Support für eine ~15 Jahre alte Matroxkarte (müsste G200 gewesen sein) hinzugefügt. Damals haben auch viele Leute "häää?????" gesagt.

    Die G200 steckt in ca. nem Drittel aller Server…

  7. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: kiss 11.05.13 - 14:34

    Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es ergibt doch Sinn, Treiber im Kernel zu haben, so dass sich der User
    > nicht um diese kümmern muss.
    Das geht aber nur auf wenn die Treiber OSS sind.

    Ich bin mit meiner gma500 immer noch auf 3.2 angewiesen weil Intel es nicht für nötig hält den binären Treiber zu aktualisieren...

  8. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: QDOS 11.05.13 - 14:50

    derats schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö. Vor anderthalb Jahren oder so wurde Support für eine ~15 Jahre alte
    > Matroxkarte (müsste G200 gewesen sein) hinzugefügt.
    Wundert mich, dass das so lange gedauert hat, denn die Karte wird ja immer noch verbaut...

  9. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: Dumpfbacke 11.05.13 - 14:54

    Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es ergibt doch Sinn, Treiber im Kernel zu haben, so dass sich der User
    > nicht um diese kümmern muss.
    Ansichtssache. Treiber im Kernel sind einerseits ein Stabilitätsproblem und anderseits ein Sicherheitsrisiko.
    Außerdem macht es nicht viel Sinn, zig Treiber zu laden, die man gar nicht braucht.
    Da ist das modulare Design sinnvoller, aber auch nicht der Weisheit letzter Schluß. ;)

    mfg

  10. wenig linuxerfahrung?

    Autor: ubuntu_user 11.05.13 - 15:40

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ansichtssache. Treiber im Kernel sind einerseits ein Stabilitätsproblem und
    > anderseits ein Sicherheitsrisiko.



    > Außerdem macht es nicht viel Sinn, zig Treiber zu laden, die man gar nicht
    > braucht.

    macht linux ja auch nicht

    > Da ist das modulare Design sinnvoller, aber auch nicht der Weisheit letzter
    > Schluß. ;)

    der linuxkernel ist modular.
    es gibt nen riesigen sourcetree wo sehr viel drin ist. das interessiert dich aber nicht. du kompilierst deinen teil, der von der konfig gesteuert wird. dabei gibt es 3 möglichkeiten:
    [] modul nicht enthalten
    [] modul fest im kernel
    [] modul als kernelmodul und wird zur laufzeit geladen

  11. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: Dumpfbacke 11.05.13 - 16:33

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dumpfbacke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ansichtssache. Treiber im Kernel sind einerseits ein Stabilitätsproblem
    > und anderseits ein Sicherheitsrisiko.
    >
    > nö
    Doch, sind sie rein von der Logik schon her.
    Ein Modul kann entladen werden, ein Kernelmodul bereitet hier Probleme.
    Als ganz dummes Beispiel sei hier Fuse genannt. Sie läuft nur im User Space, was den Vorteil hat, wenn diese Komponente abstürzt, wird der Kernel nicht mitgerissen.

    Asonsten kannst du dir auch gerne das Prinzip von Hurd anschauen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Hurd#Konzept

    Das Treiber ein Sicherheitsrisiko darstellen, konnte man 2006/ 2012 am NVidia Treiber sehen. Er ist zwar closed, hat aber ein Sicherheitsloch ermöglicht. Und ansonsten hast du auch hier das Problem, dass Treiber gerne im Ring 0 laufen und so vollen Zugriff haben.

    > > Da ist das modulare Design sinnvoller, aber auch nicht der Weisheit
    > letzter
    > > Schluß. ;)
    >
    > der linuxkernel ist modular.
    > es gibt nen riesigen sourcetree wo sehr viel drin ist. das interessiert
    > dich aber nicht. du kompilierst deinen teil, der von der konfig gesteuert
    > wird. dabei gibt es 3 möglichkeiten:
    > [] modul nicht enthalten
    > [] modul fest im kernel
    > [] modul als kernelmodul und wird zur laufzeit geladen
    Ich installiere eigentlich lieber und benutze es. Wozu das eine oder andere Modul geladen wird, können wir raten, aber ein WLan- Modul ohne vorhandes WLan zu laden mag für die meisten User gut sein, aber ich brauch es nicht. So werden je nach Distri auch mal das eine oder ande geladen, was für den einen zwar praktisch, für den anderen aber überflüssig ist.

    mfg

  12. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: DrWatson 11.05.13 - 16:40

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dumpfbacke schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ansichtssache. Treiber im Kernel sind einerseits ein
    > Stabilitätsproblem
    > > und anderseits ein Sicherheitsrisiko.
    > >
    > > nö
    > Doch, sind sie rein von der Logik schon her.
    > Ein Modul kann entladen werden, ein Kernelmodul bereitet hier Probleme.

    Mit Modul und Kernelmodul ist das gleiche gemeint - alles andere wären Userspace Treiber.

    > Als ganz dummes Beispiel sei hier Fuse genannt. Sie läuft nur im User
    > Space, was den Vorteil hat, wenn diese Komponente abstürzt, wird der Kernel
    > nicht mitgerissen.

    Dabei ist es aber extrem langsam.

    > Asonsten kannst du dir auch gerne das Prinzip von Hurd anschauen:
    > de.wikipedia.org#Konzept

    Ein Kernel, der nach fast 25 Jahren der Entwicklung immer noch nicht fertig ist, ist wohl eher ein Anti-Beispiel


    > Das Treiber ein Sicherheitsrisiko darstellen, konnte man 2006/ 2012 am
    > NVidia Treiber sehen. Er ist zwar closed, hat aber ein Sicherheitsloch
    > ermöglicht. Und ansonsten hast du auch hier das Problem, dass Treiber gerne
    > im Ring 0 laufen und so vollen Zugriff haben.

    Trotzdem laufen auch bei Windows die meisten Treiber im Kernelspace


    > Ich installiere eigentlich lieber und benutze es. Wozu das eine oder andere
    > Modul geladen wird, können wir raten, aber ein WLan- Modul ohne vorhandes
    > WLan zu laden mag für die meisten User gut sein, aber ich brauch es nicht.
    > So werden je nach Distri auch mal das eine oder ande geladen, was für den
    > einen zwar praktisch, für den anderen aber überflüssig ist.

    Was willst du uns damit sagen? Wenn ein Treiber nicht benötigt wird, wird er nicht geladen.

  13. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: ubuntu_user 11.05.13 - 17:04

    kann dir da nur zustimmen

  14. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: Anonymer Nutzer 11.05.13 - 17:20

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dumpfbacke schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > blablabla


    Wird schon seinen Grund haben, weshalb Mikrokernel nie so erfolgreich waren die Hybride oder Monolithen....

  15. Re: Warum der Linuxkernel schneller entwickelt wird?

    Autor: JohnD 11.05.13 - 18:27

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > es ergibt doch Sinn, Treiber im Kernel zu haben, so dass sich der User
    > > nicht um diese kümmern muss.
    > Ansichtssache. Treiber im Kernel sind einerseits ein Stabilitätsproblem und
    > anderseits ein Sicherheitsrisiko.
    > Außerdem macht es nicht viel Sinn, zig Treiber zu laden, die man gar nicht
    > braucht.
    > Da ist das modulare Design sinnvoller, aber auch nicht der Weisheit letzter
    > Schluß. ;)
    >
    > mfg


    Natürlich macht es keine Sinn Treiber zu laden, die man gar nicht braucht. Aber das tut ja auch keiner... weder Windows noch Linux.
    Ein nicht geladener Treiber kann auch kein Sicherheits- oder Stabilitätsrisiko sein.
    Mir ist also nicht ganz klar wovon du redest.

  16. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: DrWatson 11.05.13 - 20:18

    Kontextwechsel sind ein Performancekiller, aber wer weiß, was die Zukunft bringt.

  17. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: Der braune Lurch 11.05.13 - 21:20

    > Trotzdem laufen auch bei Windows die meisten Treiber im Kernelspace

    Soweit ich weiß, sind das nur die Grafiktreiber.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  18. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: ruedigerr 11.05.13 - 22:08

    > > Trotzdem laufen auch bei Windows die meisten Treiber im Kernelspace
    > Soweit ich weiß, sind das nur die Grafiktreiber.

    Gerade die Grafiktreiber wurden ab Vista (teilweise) mit WDDM in den Userspace verlegt.

  19. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: DrWatson 11.05.13 - 22:23

    Network Stack, Dateisystem und sogar teile vom IIS sind im Windows Kernel enthalten.

  20. Re: wenig linuxerfahrung? - zum Glück

    Autor: DrWatson 11.05.13 - 22:24

    ruedigerr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade die Grafiktreiber wurden ab Vista (teilweise) mit WDDM in den
    > Userspace verlegt.

    Da waren sie von Anfang an, bis man Performance-Probleme bekam und sie in den Kernel stopfte. Mit Vista hat man sie dann wieder heraus geholt.

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