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Wichtigste Vorteile Micropython nicht erklärt

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  1. Wichtigste Vorteile Micropython nicht erklärt

    Autor: dice 27.11.19 - 23:32

    In dem Artikel fehlen ein paar Vorteile, die Micropython bringt.

    So zum Beispiel die native Möglichkeit, eine browserbasierte Konsole mit Fileupload zu aktivieren, damit man den ESP nicht für jede Änderung an ein USB Kabel hängen muss. Nix RSHELL, nix USB, läuft alles IP basiert out-of-the-box (webREPL). Allein das vereinfacht die Inbetriebnahme und Wartung enorm, zumindest in meinem Umfeld.

    Dann ist da noch die integrierte Paketverwaltung upip, mit der man direkt online Module laden kann, wie mit pip, einfacher geht es nicht.

    Klar, wäre die Hardware in C oder Assembler programmiert bestimmt viel schneller, aber ist das für IoT Geräte relevant? Da geht es doch eher um schnelle Funktionalität und Integration, und da hilft Python enorm: MQTT, Modbus, Sensoren, you name it: für die Standard-Patienten gibt es fertige Module mit Beispielcode.

    Kombiniert mit einem POE fähigen ESP (z.B. wesp32) aus meiner Sicht die heute ultimative Lösung für schnellen, eleganten und sicheren Aufbau z.B von Heimautomation, Steuerung, Überwachung etc: kleiner Footprint, RJ45 rein und los, schnell an/in der Wand, für Python Milliarden Foren mit Code und Support, Online Management - me like!

  2. Re: Wichtigste Vorteile Micropython nicht erklärt

    Autor: nuclear 28.11.19 - 13:24

    Du brauchst für solche Zwecke einen ESP32? Was für ein hoffnungsloser Overkill.

    Ja ich habe einen ESP32 welcher als Hub fungiert. Alle anderen Sensoren sind mittels 433 MHz an diesen angebunden. Die eigentlichen Sensoren sind MSP430, welche den Großteil der Zeit im Deep-Sleep sind. Sendemodule sind in der Zeit deaktiviert.

    Die durchschnittliche Stromaufnahme liegt bei unter 50µA @ 3.3V, inklusive dem Senden. Was verbraucht dein ESP32. Locker über 100mA @ 3.3V, mit den Verlusten der Umwandlung für POE schnell mal bei einem Vielfachen.
    Wenn dann ein Sensor nachher, also mit dem Switch etc., über 1W benötigt finde ich persönlich das einfach übertrieben.

    Ja es geht schnell und einfach dafür hast du aber auch große Nachteile. Und elegant finde ich eine solche Stromverschwendung absolut nicht. Da hab ich lieber einfache Sensoren die mit einem Akku jahrelang laufen können.

  3. Re: Wichtigste Vorteile Micropython nicht erklärt

    Autor: dice 28.11.19 - 16:36

    Mir ging es eigentlich um die Features von Micropython, die Stichworte waren nur ein Beispiel. Und natürlich hat jedes Anwendungsszenario seine Randbedingungen.

    Wenn ich über Stromverbrauch in µA-Dimensionen denke, ist PoE natürlich weniger geeignet. Anders herum kann wireless ausgeschlossen sein. Dann muss ich halt mit einer Technologie wie z.B. PoE arbeiten.

    Stromverschwendung ist das jetzt aber für mich nicht, wenn ich mir von dem "gesparten" Strom pro Jahr nicht mal n Mittagessen kaufen kann ... spannend, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sein können (was Kosten denn deine Batterien, in ¤ pro Energieeinheit, kaufen und laden?) *schalte meinen 800W Halogen-Deckenfluter an, um Licht zum rechnen zu haben*

    Jedenfalls, und darum ging es, ist Micropython cool und man kann das ganze USB Geraffel hinter sich lassen, um zum Beispiel in einer Thin Client Umgebung ohne Hardwarezugriff zu entwickeln. Für manche egal, für andere ein Killer Feature.

  4. Re: Wichtigste Vorteile Micropython nicht erklärt

    Autor: derKlaus 28.11.19 - 21:50

    dice schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedenfalls, und darum ging es, ist Micropython cool und man kann das ganze
    > USB Geraffel hinter sich lassen, um zum Beispiel in einer Thin Client
    > Umgebung ohne Hardwarezugriff zu entwickeln. Für manche egal, für andere
    > ein Killer Feature.
    In Thin Client Umgebung zu entwickeln? Bringt das irgendwelche Vorteile? Wäre jetzt nicht meine erste Wahl. Aber das mit dem ‚ohne’ Hardwarezugriff ist schon klasse. Ich hab erst vor ein paar Wochen das Thema Mikrocontroller für mich entdeckt, da mich bei den Arduino die Controlleranzahl lange Zeit genervt. Vor kurzem bin ich auf den ESP8266 und ESP32 gestoßen und Micropython. Das klingt total spannend und ist was, dass ich mir im Weihnachtsurlaub angucken will.

  5. Re: Wichtigste Vorteile Micropython nicht erklärt

    Autor: nuclear 28.11.19 - 22:30

    Gut sehe ich halt anders. Mein Problem ist einfach, das so gesamtheitlich Kilowatt an Leistung benötigt und je mehr die Leute damit arbeiten mehr Energie verschwendet wird als notwendig ist.
    Sowas fördert, meiner Meinung nach, einfach nur das Problem das Leute nicht mehr Low-Level arbeiten können da die Leute so darauf fokussiert sind.

    Auch ist der gesparte Strom, vor allem wenn mehrere dieser Dinger laufen, gar nicht mal so gering. Sind dann doch mehrere Euro pro Gerät pro Jahr. Aber jeder wie er will.

    Die Akkus, es sind LiFePO4 mit je 500mAh, kosteten mich unter 3¤ pro Stück. Energiekosten kannst du vernachlässigen. Pro Ladung sind das 1,5WH. Dafür laufen die Sensoren etwa ein Jahr.

  6. Re: Wichtigste Vorteile Micropython nicht erklärt

    Autor: elcaron 30.11.19 - 19:27

    Alle genannten Vorteile gehen auch mit PlatformIO und z.B. ArduinoOTA.

  7. Re: Wichtigste Vorteile Micropython nicht erklärt

    Autor: floxiii 02.12.19 - 04:22

    Der ESP32 benötigt im Deep Sleep nur wenige μA.

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