1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Militär: US Air Force nutzt…

Und was ist mir Linux?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und was ist mir Linux?

    Autor: schap23 04.06.20 - 09:16

    Linux wird an soviel Stellen verwendet, daß mit Sicherheit auch militärische Projekte darunter sind, vielleicht auch die Steuerung von modernen Kohlekraftwerken, die auch nicht jeder mag, etc.pp. Wenn man sich als OSS-Entwickler den Kopf zerbricht, ob man hinter jedem Projekt steht, das die Software benutzt, dann zieht man sich besser aus jedem erfolgreichen Projekt zurück.

    Für Leute, die Linux mögen aber denen die NSA suspekt ist: https://en.wikipedia.org/wiki/Security-Enhanced_Linux

  2. Re: Und was ist mir Linux?

    Autor: rizzorat 04.06.20 - 09:42

    Ist es nicht die Definition von Open Source das JEDER es benutzen darf?

    Sobald die anfangen Ausschlussklauseln einzubauen kann man auch gleich wieder mit Closed Source kommerzieller Software arbeiten. Jeder der nicht ÖKO VEGAN ist würde sonst Gefahr laufen plötzlich wegen eines Artikels und dem danach aufflammenden Shitstorms plötzlich seine Softwareinfrastruktur zu gefährden.

    Entweder es ist OPEN source, oder eben ned. Aber kommt ned mit Ausnahmen an.....das würde die Open source Verbreitung ziemlich abwürgen.

  3. Re: Und was ist mir Linux?

    Autor: Hoh6Xo 04.06.20 - 09:58

    Zu deiner Frage im ersten Satz: Nein, das ist NICHT die Definition von Open Source. Denn Open Source heißt erst mal nichts außer, dass der Quelltext eingesehen werden kann. Ob man daraus gebaute Software nutzen darf, den Quelltext verändern darf, ihn wieder weitergeben oder seine Änderungen veröffentlichen darf bzw. muss, das regelt dann nämlich die Lizenz. Und da gibt es einen bunten Wald an Lizenzen, die mehr oder weniger Freiheiten einräumen können. Bei einigen von denen, die recht weitgehende Freiheiten einräumen, nennt man dann die Software, die damit lizensiert ist, "freie Software". Das ist der Begriff, den du meintest, aber mit Open Source verwechselt hast.

    Also wichtig:
    Open Source ≠ Freie Software

    Open source ist also "nice to have", aber die Freiheit kommt erst mit einer einhergehenden Lizenz, die die entsprechenden Rechte einräumt, den Quelltext auch zu nutzen. Und bei solchen Lizenzen gab es durchaus immer wieder Ideen, militärische Nutzung auszuschließen, etwa bei der PeaceOSL. Groß durchgesetzt haben sich solche Lizenzen aber nicht, auch wenn vereinzelt Software eine bekannte freie Software Lizenz um einzelne Klauseln ergänzt, je nach Belieben des Urhebers. Und das ist auch gut so.

  4. Re: Und was ist mir Linux?

    Autor: LH 04.06.20 - 12:07

    Hoh6Xo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu deiner Frage im ersten Satz: Nein, das ist NICHT die Definition von Open
    > Source. Denn Open Source heißt erst mal nichts außer, dass der Quelltext
    > eingesehen werden kann.

    Da werden dir viele widersprechen. Üblicherweise ist Open Source sehr wohl der Begriff für Software, bei welcher eben nicht nur der Quellcode öffentlich einsehbar ist, sondern bei der auch eine Nutzung des Quellcodes möglich ist. So hatte und hat Microsoft für viele ihrer Produkte den Einblick in den Quellcode für viele ihrer größeren Kunden und für Lehranstalten ermöglicht, deswegen ist ein MS Office aber keine Open Source Software.

    Üblicherweise ist die Reihenfolge eher:
    - Source Code einsehbar (dafür kenne ich keinen allgemeinen Begriff)
    - Open Source und Free Software

    In Bezug auf Open Source und Free Software siehe auch Open Source Initiative (OSI). Je nach genauer Deutung kann Open Source deckungsgleich mit Free Software, aber die reine Möglichkeit zur Einsicht in den Quellcode reicht nie.

  5. Re: Und was ist mir Linux?

    Autor: arno2k20 04.06.20 - 12:15

    rizzorat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es nicht die Definition von Open Source das JEDER es benutzen darf?
    >
    > Sobald die anfangen Ausschlussklauseln einzubauen kann man auch gleich
    > wieder mit Closed Source kommerzieller Software arbeiten. Jeder der nicht
    > ÖKO VEGAN ist würde sonst Gefahr laufen plötzlich wegen eines Artikels und
    > dem danach aufflammenden Shitstorms plötzlich seine Softwareinfrastruktur
    > zu gefährden.
    >
    > Entweder es ist OPEN source, oder eben ned. Aber kommt ned mit Ausnahmen
    > an.....das würde die Open source Verbreitung ziemlich abwürgen.


    me too!

  6. Re: Und was ist mir Linux?

    Autor: 7of9 04.06.20 - 12:17

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hoh6Xo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zu deiner Frage im ersten Satz: Nein, das ist NICHT die Definition von
    > Open
    > > Source. Denn Open Source heißt erst mal nichts außer, dass der Quelltext
    > > eingesehen werden kann.
    >
    > Da werden dir viele widersprechen. Üblicherweise ist Open Source sehr wohl
    > der Begriff für Software, bei welcher eben nicht nur der Quellcode
    > öffentlich einsehbar ist, sondern bei der auch eine Nutzung des Quellcodes
    > möglich ist. So hatte und hat Microsoft für viele ihrer Produkte den
    > Einblick in den Quellcode für viele ihrer größeren Kunden und für
    > Lehranstalten ermöglicht, deswegen ist ein MS Office aber keine Open Source
    > Software.
    >
    > Üblicherweise ist die Reihenfolge eher:
    > - Source Code einsehbar (dafür kenne ich keinen allgemeinen Begriff)
    > - Open Source und Free Software
    >
    > In Bezug auf Open Source und Free Software siehe auch Open Source
    > Initiative (OSI). Je nach genauer Deutung kann Open Source deckungsgleich
    > mit Free Software, aber die reine Möglichkeit zur Einsicht in den
    > Quellcode reicht nie.


    Deswegen nennt MS es auch shared source.

    1. closed source = source code nicht einsehbar und Nutzung kostenpflichtig
    2. shared source = source code einsehbar aber Nutzung kostenpflichtig
    3. open source = source code einsehbar und kostenlose Nutzung.

    #USA #Frau
    „I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.“

  7. Re: Und was ist mir Linux?

    Autor: belugs 04.06.20 - 22:46

    Es gibt auch closed source den man kostenlos verwenden darf ;-)

  8. Re: Und was ist mir Linux?

    Autor: 7of9 04.06.20 - 22:55

    belugs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt auch closed source den man kostenlos verwenden darf ;-)


    z.B. ? :)

    #USA #Frau
    „I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.“

  9. Re: Und was ist mir Linux?

    Autor: 1e3ste4 05.06.20 - 10:32

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. closed source = source code nicht einsehbar und Nutzung kostenpflichtig
    > 2. shared source = source code einsehbar aber Nutzung kostenpflichtig
    > 3. open source = source code einsehbar und kostenlose Nutzung.

    Dritter Punkt stimmt nicht ganz, denn "kostenlose Nutzung" würde daraus schließen, dass etwas nicht mehr Open Source ist, wenn man die Software verkauft, obwohl man Binaries und Quellcode liefert. BSD und MIT sind Open-Source-Lizenzen, aber sie verbieten weder, dass du es nicht verkaufen darfst noch dass du deine Anpassungen im Quellcode veröffentlichen musst.

    Evtl. denkst du an Free Open Source Software (FOSS), das ist nochmal ne Ecke strenger.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. CCV GmbH, Au i.d. Hallertau, Moers
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Düsseldorf
  3. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  4. Hays AG, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kotlin, Docker, Kubernetes: Weitere Online-Workshops für ITler
Kotlin, Docker, Kubernetes
Weitere Online-Workshops für ITler

Wer sich praktisch weiterbilden will, sollte erneut einen Blick auf das Angebot der Golem Akademie werfen. Online-Workshops zu den Themen Kotlin und Docker sind hinzugekommen, Kubernetes und Python werden wiederholt.

  1. React, Data Science, Agilität Neue Workshops der Golem Akademie online
  2. In eigener Sache Golem Akademie hilft beim Einstieg in Kubernetes
  3. Golem Akademie Data Science mit Python für Entwickler und Analysten

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


    KI-Startup: Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence
    KI-Startup
    Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence

    Der CDU-Politiker Amthor fungierte als Lobbyist für das KI-Startup Augustus Intelligence. Warum sich die Regierung mit der Firma traf, ist weiter unklar.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Texterkennung OpenAIs API beantwortet "Warum ist Brot so fluffig?"
    2. Cornonavirus Instagram macht Datensatz für Maskenerkennung ungültig
    3. KI Software erfindet Wörter und passende Definitionen dazu