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warum sollte win7 nicht mehr beliebt sein?

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  1. Re: warum sollte win7 nicht mehr beliebt sein?

    Autor: Ach 03.01.19 - 13:39

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > W7 wird im Gegenteil gerade von technikaffinen Fortschrittsgläubigen
    > weiter
    > > genutzt, für welche ganz bestimmt nicht der W10 inhärente technische
    > > Fortschritt, aber der in wahnwitziger Durchgängigkeit eingearbeitete
    > > Überwachungsapparat ein absoluter Dorn im Auge ist.
    >
    > Sind das dieselben, die sich schon bei WinXP über den Überwachungsapparat
    > beschwert und das OS boykottiert haben?

    Damals konnte man das noch min XP-Anti-Spy schnell mal eindämmen, heute braucht man dazu eine ausgewachsene VM. Zudem war damals der Gesetzgeber noch auf der Seite des Nutzers und orientierte sich am Grundgesetz statt eines durch eine Übermacht der Lobbyisten korrumpierten Bundestages, wie wir ihn heute haben. Zudem war das Stockholm Syndrom noch nicht so verbreitet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.19 13:53 durch Ach.

  2. Re: warum sollte win7 nicht mehr beliebt sein?

    Autor: Vaako 03.01.19 - 15:15

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mylka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > was können die nachfolger denn soviel besser, dass sich ein umstieg
    > lohnt?
    >
    > Das hat man damals bei Win7 auch gesagt.
    >
    > "Ich bleib bei XP."


    Win7 kann mehr Arbeitsspeicher verwalten bei xp war bei 3 oder 4GB schluss, daher lohnte sich der Umstieg vor allem da es nicht sonderlich schwierig ist es wie XP aussehen zu lassen und grossartig Softwarekompatibilitätsprobleme gab es auch nicht für mich. Und man ist wenigstens noch Herr über sein System und kann das meiste selbst bestimmen ohne das man sich in zig verschachtelte menüs durch wurschteln muss oder irgend welche registry Änderungen machen muss um manche Dinge auszuschalten. Ich will zb. nur ein Betriebssystem was das nötigste an hat damit ich genug Performenz hab für andere Tasks da brauch ich nicht 20+ verschiedene Hintergrundprozesse die ständig an sind für irgend welche Dinge ich vllt 1-2mal im Jahr benötige.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.19 15:17 durch Vaako.

  3. Re: warum sollte win7 nicht mehr beliebt sein?

    Autor: McWiesel 03.01.19 - 16:35

    > Du sprichst da die Produktaktivierung an. Ja, die Produktaktivierung ist ärgerlich, nur, was hat die Produktaktivierung denn bitte mit dem laufendem Betrieb zu tun?

    Mit der Produktaktivierung ist der Rechner eindeutig identifziert, sehr oft noch mit Name und Adresse. Jede weitere Aktionen sind nun eindeutig nachverfolgbar. Und die Aktivierung war das, was seit Win XP so richtig nervte. Grafikkarte getauscht und noch nen RAM-Stein nachgerüstet und zack konnte man wieder bei MS anrufen. Bei W10 sind die Zeiten rum, die Lizenzierung lässt sich bei Hardwarewechseln zum Glück online verwalten und auch hier zeigt nun MS transparent, welche PC's bekannt sind und man könnte die Lizenz problemlos löschen. Wusstest Du das bei WinXP oder Win7, was für eine Historie da intern erstellt wird?

    > "...das ganze nun etwas transparenter machen..." bedeutet in der Praxis ;,Dienste installieren, die vom Nutzer nie wieder abgeschaltet werden können, die MS einen ständigen Zugriff auf die gesamte Hardware eines W10 PCs garantieren in so intransparenten Art und Weise wie MS gerade Lust dazu hat, aber mit schönen Klickbildchen in denen der geblendete Nutzer seine eigentlichen Wünsche zum Besten geben kann, an die MS aber technisch nicht im geringsten gebunden ist und rechtlich bereits in ihrer Eula die Möglichkeit des Ignorierens der Nutzerwünsche eingebaut hat unter von MS definierten "besonderen Umständen".

    Und was war an der EULA von XP bereits schon alles komplett nach EU-Recht ungültig? Und es ist einfach blödsinnig zu glauben, dass MS erst mit Windows 10 so richtig böse wurde und vorher die User-Privacy in irgendeiner Form wichtig war. Andersrum, seit Snowden ist das Thema Datenschutz erstmalig richtig bis hin zur DSGVO in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt hat, hat das MS wie auch viele andere Hersteller auch gezwungen endlich mal mehr offenlegen zu müssen, was tatsächlich abgeht und auch gleichzeitig die Datensicherheit allgemein zu verbessern. Beispielsweise durch konsequenteren Einsatz von Verschlüsselung und Sicherheitsfunktionen, wie z.B. Applocker, was richtig konfiguriert einfach mal ein sehr mächtiges Tool gegen irgendwelche Malware ist, was es bei Win7 einfach nicht gibt, weil da Sicherheit überhaupt nicht so im Fokus stand wie heute.
    Sicher ist das alles anzweifelbar, die ganzen schönen Schiebeschalter können komplett funktionslos sein. Aber wer garantiert dir das bei Win7? Fixt das Kumulative Sicherheitsupdate XYZ wirklich nur ein paar Lücken oder installiert es Backdoors für die NSA, bis sie wieder Monate später geleakt sind und ersetzt werden müssen?

    > Und damit auch niemand auf die Idee kommt, die Dienste durch hartnäckiges Experimentieren und Lernen irgendwann einmal ausschalten zu können, hat MS mit W10 gleich die Zwangsupdates eingeführt, um jedes solches Ansinnen bereits im Keim zu ersticken und um in den Customer PCs auch jederzeit besserer und effizientere Surveillance Dienste einbauen zu können, wenn sie ihre Technik über die Zeit "verfeinern".

    Blödsinn, auch hier ist MS den richtigen Weg gegangen die ganzen DAU-PC's, die unter Win7 noch Virenschleudern sonders gleichen waren, mit Gewalt sicher zu machen. Ja, das ist böse, aber die Erfahrung zeigte einfach, dass ein gewaltiger Prozentsatz der User sich mit dem Thema IT-Sicherheit überhaupt nicht auseinandersetzt und sich und andere mit ihrem Verhalten gefährden. Wenn ich seh, dass z.B. ein Handwerker auf irgendeinem virenverseuchten Vanilla W7 (idealerweise noch gecrackt) meine Kontodaten abspeichert, zeigt das, wie wichtig Zwangsupdates sind und so Kisten mit allen Mitteln aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Meiner Meinung nach müsste MS daher noch viel rabiater gegen gecrackte, ungepatchte oder sonstige modifiziete Windows-Versionen vorgehen.

    > Das ist nicht Transparent, das ist Surveillance durch die Eingangstür. Transparent wäre es, die Dienste jeder Zeit abschaltbar zu machen und es zu unterlassen, dem Nutzer ungewollte Software aufzuzwingen.

    Ich kenne kaum ein Betriebssystem, dass nicht ein gerüttelt Maß an Bloatware dabei hat, die oft nicht mal deinstallierbar ist. Vielleicht ein gentoo Linux oder sowas. Und selbst da brauchst zum produktiven Arbeiten wieder closed-source-Software und schon hast wieder das Risiko drin, dass irgendwas mitläuft, was nicht willst.

    > In "dein Schmu. " badest du dich gerade auf deiner W10 Maschine. Den habe ich auf meinem W7 PC in der Form natürlich nicht, auch kann ich selber bestimmen, was ich installiere, installiert lasse oder raus schmeiße. Irgendwas muss man ja davon haben, wenn man sich mit einem veralteten BS herum schlägt.

    Das ist einfach nur Blödsinn. Auch bei W7 läuft genug Krusch mit, wo keiner so recht weiß, was das eigentlich macht. Und wer glaubt, dass jeder Prozess und Dienst schön ordentlich im Taskmanager auftaucht und da nichts im Hintergrund hardcoded mitlaufen könnte, was nach Hause telefoniert oder irgendwelche Geheimdienst-Zugänge ermöglicht, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Wenn die NSA (oder auch eine Hackergruppe) an Datensammlung Interesse hat (wovon man mal ausgehen kann), dann tun sie sicher Win7 mit lange Zeit fast 80% Marktanteil total von ihren Aktivitäten ausklammern und konzentrieren sich ausschließlich auf Windows10, was lange bei nicht mal 10% Anteil rumdümpelte. Ja ne, ist klar. Ich fürchte, die Realität sieht bis heute eher umgekehrt aus. Win7 ist aufgrund seiner veralteten Strukturen leichter angreifbar, wird trotzdem noch sehr häufig eingesetzt, also ist das die Plattform der Wahl für irgendwelche Angriffe, sei es von Geheimdiensten oder Hackergruppen.

    Wo ist denn bitte genau bei Win7 dokumentiert, was jedes Windows-Update tatsächlich nachinstalliert oder verändert? Wo ist denn da die Kontrolle? Wie gesagt, wenn Du das willst, dann geh zu einem Linux, wo den Quelltext einsehen und Zeile für Zeile (hoffentlich) nachvollziehen kannst.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.19 16:42 durch McWiesel.

  4. Re: warum sollte win7 nicht mehr beliebt sein?

    Autor: throgh 03.01.19 - 17:00

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne kaum ein Betriebssystem, dass nicht ein gerüttelt Maß an
    > Bloatware dabei hat, die oft nicht mal deinstallierbar ist. Vielleicht ein
    > gentoo Linux oder sowas. Und selbst da brauchst zum produktiven Arbeiten
    > wieder closed-source-Software und schon hast wieder das Risiko drin, dass
    > irgendwas mitläuft, was nicht willst.

    Da solltest du aber noch Arch Linux erwähnen. Gentoo ist dabei keine schlechte Wahl, aber je nach Distribution bist du dann auch wieder einer Grundausstattung an Applikationen direkt versorgt.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  5. Re: warum sollte win7 nicht mehr beliebt sein?

    Autor: Ach 03.01.19 - 21:17

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >Mit der Produktaktivierung ist der Rechner eindeutig identifziert, sehr oft noch mit Name und Adresse. Jede weitere Aktionen sind nun eindeutig nachverfolgbar. Und die Aktivierung war das, was seit Win XP so richtig nervte. Grafikkarte getauscht und noch nen RAM-Stein nachgerüstet und zack konnte man wieder bei MS anrufen. Bei W10 sind die Zeiten rum, die Lizenzierung lässt sich bei Hardwarewechseln zum Glück online verwalten und auch hier zeigt nun MS transparent, welche PC's bekannt sind und man könnte die Lizenz problemlos löschen. Wusstest Du das bei WinXP oder Win7, was für eine Historie da intern erstellt wird?
    Auch wenn ich schon etliche Grafikkarten, Festplatten und natürlich auch Speicher ohne Murren des OS ausgetauscht habe, das hat trotzdem nicht mit dem täglichen Gebrauch des OS zu tun und betrifft allein die Installation neuer Hardware und hat mit dem Alltagsbetrieb nach wie vor überhaupt nichts zu tun.

    >Und was war an der EULA von XP bereits schon alles komplett nach EU-Recht ungültig?
    Es geht darum, dass MS damals gegen Gesetze verstoßen hat und sich dadurch rechtlich angreifbar machte, während sie ihr Unwesen derzeit mehr oder weniger unter der Duldung der EU treiben.

    >Und es ist einfach blödsinnig zu glauben, dass MS erst mit Windows 10 so richtig böse wurde und vorher die User-Privacy in irgendeiner Form wichtig war. Andersrum, seit Snowden ist das Thema Datenschutz erstmalig richtig bis hin zur DSGVO in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt hat, hat das MS wie auch viele andere Hersteller auch gezwungen endlich mal mehr offenlegen zu müssen, was tatsächlich abgeht und auch gleichzeitig die Datensicherheit allgemein zu verbessern. Beispielsweise durch konsequenteren Einsatz von Verschlüsselung und Sicherheitsfunktionen, wie z.B. Applocker, was richtig konfiguriert einfach mal ein sehr mächtiges Tool gegen irgendwelche Malware ist, was es bei Win7 einfach nicht gibt, weil da Sicherheit überhaupt nicht so im Fokus stand wie heute.
    Restlos irrelevant wenn sich MS dann wieder selber den Zugriff auf die verschlüsselten Daten vorbehält.

    >Sicher ist das alles anzweifelbar, die ganzen schönen Schiebeschalter können komplett funktionslos sein. Aber wer garantiert dir das bei Win7? Fixt das Kumulative Sicherheitsupdate XYZ wirklich nur ein paar Lücken oder installiert es Backdoors für die NSA, bis sie wieder Monate später geleakt sind und ersetzt werden müssen?
    Allein dass MS auf letztere Weise eine Straftat begeht, stellt einen ganz außerordentlichen Unterschied dar. Ehrlich gesagt hasse ich diese Kopf in den Sand steck Manier, nach dem Motto Ist sowieso alles egal! ". Das ist eine Methode um ahnungslose Vorschüler zu manipulieren, für Erwachsene ist das doch schon eine regelrechte Beleidigung. Es geht immer darum, alle Möglichkeiten zu retten und zu schützen, die einem als Kunde gegen die Übermacht selbstgefälliger Großkonzerne zur Verfügung stehen und um nichts anderes. Grundlos seine Rechte aus dem Fenster zu werfen, ist die Vorgehensweise eines Vollidioten, und dieser ewige Versuch den Leuten diesen intellektuellen Totalschaden schmackhaft machen zu wollen, sry, arbeitest du etwa für MS?

    >Blödsinn, auch hier ist MS den richtigen Weg gegangen die ganzen DAU-PC's, die unter Win7 noch Virenschleudern sonders gleichen waren, mit Gewalt sicher zu machen. Ja, das ist böse,
    Soso. du stimmst also zu. Nun, was MS gemacht hat, ist sich für die vermeintliche Abkürzung eines Diktates zu entscheiden, statt für den mühsamen Weg demokratischer Selbstendscheidung ddes Kunden. Das wiegt bei MS besonders schwer, weil sie mit ihrem PC-OS einen nie dagewesenen Zugriff auf die Privatsphäre, in die Geschäftswelt und auf die außerordentlichsten Daten von Individuen wie Organisationen genießen ohne Netz und doppelten Boden. Das hat bereits politische Dimensionen, das Missbrauchspotenzial ist nicht mehr zu beschreiben, und in der Qualität der Daten kann man sich die Frage stellen, ob da MS nicht einen teilweise nochmals vollständigeren Zugang genießt als selbst die NSA. Mit etwas etwas Abstand und ganz sachlich und neutral betrachtet geht das in einer Demokratie überhaupt nicht, widerspricht sich auf ganzer Linie. Selbst wenn der demokratische Weg Jahre länger dauert und erst durch wieviel Entwicklungsarbeit, Mühe und Kreativität irgendwann zum Erfolg führt, was MS tut bleibt falsch, und auf dem Verhökern der Daten ausgespähter Kunden sein Geschäftsmodell aufzubauen, ist genauso falsch. Das sind alles Methoden, die einer Diktatur würdig sind oder einer Oligarchie, und die langfristigen Auswirkungen sind jetzt noch überhaupt nicht absehbar. Die Politik hat dabei das ausgeprägte Problem, dass die Politiker gar nicht wissen wie ihnen geschieht, dass wenn sie technisch endlich mal dahinter kommen, sie sich längst in der Datenfänge befinden, oder dass sie sich mit ihrer Partei bereits auf der Gehaltsliste entsprechender Konzerne befinden oder, wie in Europa eher üblich, auf der Mitgliedsliste zukünftiger Aufsichtsräte entsprechender Unternehmen.

    > aber die Erfahrung zeigte einfach, dass ein gewaltiger Prozentsatz der User sich mit dem Thema IT-Sicherheit überhaupt nicht auseinandersetzt und sich und andere mit ihrem Verhalten gefährden. Wenn ich seh, dass z.B. ein Handwerker auf irgendeinem virenverseuchten Vanilla W7 (idealerweise noch gecrackt) meine Kontodaten abspeichert, zeigt das, wie wichtig Zwangsupdates sind und so Kisten mit allen Mitteln aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Meiner Meinung nach müsste MS daher noch viel rabiater gegen gecrackte, ungepatchte oder sonstige modifiziete Windows-Versionen vorgehen.
    Selbst ein W10 PC kann die Verantwortungslosigkeit im Umgang mit Kontodaten niemals vollständig abfangen. Allerdings weiß mit W10 erst recht niemand mehr, wieviele Typen im MS Konzern oder in wieviel Drittfirmen wieviel unkontrollierten Zugriff auf die eigenen Daten haben oder wie hoch das kriminelle Potenzial aus diesem unergründlichem schwarzen Loch ist. Keine Nahmen, keine Gesichter, keine Informationen, man weiß rein überhaupt nichts. So ist das mit der Transparenz mal in die Andere Richtung gesehen. Bei deinem Handwerker scheint die effizientere Maßnahme ohnehin eine Strafandrohung plus entsprechender Aufklärung von Seitens des Gesetzgebers.

    >Ich kenne kaum ein Betriebssystem, dass nicht ein gerüttelt Maß an Bloatware dabei hat, die oft nicht mal deinstallierbar ist. Vielleicht ein gentoo Linux oder sowas. Und selbst da brauchst zum produktiven Arbeiten wieder closed-source-Software und schon hast wieder das Risiko drin, dass irgendwas mitläuft, was nicht willst.
    Ja, ja, der Versuchen, das Problem auf die vermeintliche Entscheidung zwischen zwei Extremen zu verkürzen, nach dem Motto : Wenn die Alternative nicht jungfräulich rein in jedem nur erdenklichen Detail ist, dann kann man seinen PC doch gleich mit einer original belassenen W10 Installation zu schmeißen! Wie bereits erwähnt, das Unterhaltung auf Vorschulniveau. Hab ich keinen Nerv und keine Zeit für.

    >Das ist einfach nur Blödsinn. Auch bei W7 läuft genug Krusch mit, wo keiner so recht weiß, was das eigentlich macht.
    Was MS mit W7 vielleicht im Stillen versucht, schmiert dir die Firma unter W10 mit Vollgaß durch die Eingangsforte via prominenten und nicht deinstallierbaren Überwachungsdiensten mitten durchs Gesicht. Den Rest redest du dir in die eigene Tasche. Auf Basis der aktuellen MS Philosophie wird sich die Rechstlage für den Nutzer immer weiter verschlechtern und seine Wehrlosigkeit gegenüber der Konzernmacht und der Konzernüberwachung immer weiter wachsen, und mit deinen, wirklich sry aber leider ziemlich klebrigen und ständigen Aufforderungen zur Selbstaufgabe forcierst du die Entwicklung noch weiter in diese, für jeden der nur einen Rest einer demokratischen Denkweise mit sich führt, ekelerregende Zukunftsaussichten. W10 kommt auf meiner Hardware jedenfalls nicht über die harten Grenzen einer VM hinaus. Gebändigt und überwacht in der Gummizelle hab ich dann ja auch gar nichts mehr dagegen, gegen ein W10.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.19 21:35 durch Ach.

  6. Re: warum sollte win7 nicht mehr beliebt sein?

    Autor: mylka 04.01.19 - 05:05

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mylka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > was können die nachfolger denn soviel besser, dass sich ein umstieg
    > lohnt?
    >
    > Das hat man damals bei Win7 auch gesagt.
    >
    > "Ich bleib bei XP."

    findest? ich musste damals meinen neuen PC aufsetzen und hab win7 BETA mal nur zum test draufgetan. ich bin dann auch bei der BETA geblieben, weils meiner meinung doch mehr zu bieten hat, als XP
    zB direkt mehr treiber bei der installation. bei XP musste man erst netzwerktreiber von der CD installieren damit man ins internet kommt und auch sonst erkannt win7 viel mehr geräte als XP. (CD laufwerke, drucker, usb sticks, exteren HD, usw. bei XP brauchte jeder mist eine treiberdiskette/cd)

    VISTA habe ich übersprungen, weil es keinen mehrwert hatte für mich als spieler
    dx9 oder dx10 war egal (es gibt glaube ich sogar nur eine hand voll dx10 spiele)
    dx11 brachte dann doch viele neue features mit win7 (und dann auch mit update für vista)
    wenn ich mir dx11 und 12 vergleichsvideos auf youtube ansehen, dann sehe ich da absolut keinen unterschied

    mir ist das betriebssystem eigentlich egal, weil ich es nicht steuere. ich nutze programme darauf und die sind das wichtige! ob ich firefox jetzt auf win7, win10, oder linux nutze kann mir egal sein., aber nachdem ich win10 nicht habe nutze ich es eben auf win7 und linux und ich wüßte nicht was 10 für einen vorteil bringen würde

    wie gesagt ich habe irgendwann vor komplett auf linux umzusteigen. also ich bin nicht gegen etwas neues, aber mir ist MS mit win8 und 10 dermaßen unsympathisch geworden und dann noch solche dinge wie in bayern, dass man 100mio für einen umstieg auf windows rauswirft (und jeder kann sich denken, dass die CSU dort sicher die hand aufgehalten hat für diese entscheidung)
    darum will ich diesen konzern nicht mehr unterstützen, als es sein muss (für einen PC spieler) und hoffe, dass spieleentwickler ihre spiele in zukunft zumindest proton-freundlich programmieren, damit ich mehr spiele auf linux spielen kann



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.01.19 05:08 durch mylka.

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