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Die Frau...

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  1. Die Frau...

    Autor: Eheran 04.05.12 - 23:30

    Mal Verkehrsministerin, mal dies, mal das.
    Zeigt ja wie viel Ahnung etc. ein Politiker von seinem Fach haben muss.
    Da wird dann halt der Innenminister mal eben zum Finanzminister.
    Wen interessiert das geseier solcher unglaubwürden Leute denn überhaupt noch?
    Wer wählt sowas noch ernsthaft?


    Ich würde doch auch keinem Steuerberater trauen, der vorher Milchmann war?!
    Keinerlei Qualifikation aufweist, nicht vertrauenswürdig ist, seine grundlegenden Meinungen mal ebend ändert, lügt.....

  2. Re: Die Frau...

    Autor: pholem 05.05.12 - 16:04

    Ein Minister ist in erster Linie ein Manager, der sein Ministerium managed. Fachwissen wird hier natürlich benötigt (ein Verteidigungsminister ist daher noch nie Familienminister gewesen), aber hier sind noch andere Fähigkeiten gefragt.
    Die inhaltliche Arbeit wird in den Ministerien von Fachpersonal und Beratern durchgeführt.
    Wenn du mit der Politik unzufrieden bist, dann engagier dich selber politisch. Dann wirst du ganz schnell auf den Teppich der Realität runterkommen. Und nein ich meine nicht Steineschmeißen. Ich meine die Parteiprogramme studieren, dann entsprechend der Partei deiner Wahl beitreten, dich in Gremien mit deinem Fachwissen engagieren, dich an Abstimmungen beteiligen und so die politische Landschaft nachhaltig mitzugestalten. Damit bist DU daran beteiligt zu wählen, welche Person irgendwann Minister ist (oder du wirst selber einer, wenn du das Zeug dazu hast).

  3. Re: Die Frau...

    Autor: Eheran 05.05.12 - 19:14

    Dafür muste ich mehr oder weniger auf meinen Arbeitsplatz verzichten.
    Um dann von Personen umringt zu sein, die keinen Blick für das Ganze haben.
    Möglicher weise sogar nur ihren eigenen Vorteil sehen.
    Dazu kommt, das ich nunmal kein Politiker bin.
    So wie ein Politiker kein Arzt ist.

    Durch einzelne, nicht gezielt vorher ausgearbeitete Aussagen dieser Politiker kann man durchaus ein stück weit darauf schließen, wie sie wirklich ticken.
    Dabei kommt kein guter Eindruck bei rum.
    Siehe unzählige derartige "Vorfälle".
    Es zeigt sich auch in der Art ihrer "Qualitfikation".
    Die meisten unserer ("spitzen") Politiker haben Jura studiert.
    Daraus resultiert auch unsere "schöne" Gesetzteslandschaft etc.
    Jedenfalls sind sie alles andere als Representanten unseres Volkes.

  4. Re: Die Frau...

    Autor: pholem 30.05.12 - 12:10

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür muste ich mehr oder weniger auf meinen Arbeitsplatz verzichten.
    Nein. Um die politische Landschaft mitgestalten zu können, muss man ganz sicher nicht auf seinen Job verzichten. Geh mal zu einer öffentlich zugänglichen Versammlung einer Partei in deiner Stadt. Das sind ganz normale Menschen, die ganz normal arbeiten :) .

    > Um dann von Personen umringt zu sein, die keinen Blick für das Ganze
    > haben.
    Solche Leute gibt es leider überall. Was kann man machen? Es besser machen!

    > Möglicher weise sogar nur ihren eigenen Vorteil sehen.
    Das kommt vllt auf die Partei drauf an, hehe. Aber wie auch immer: Es ist nichts Schlechtes dabei, dass ein Politiker für seine persönlichen Überzeugungen eintritt. Wenn du z.B. einen persönlichen Vorteil darin siehst, dass unsere Gesellschaft frei ist, dass der Staat sich möglichst wenig in die Angelegenheiten der Bürger einmischt und dass die Wirtschaft von staatlicher Lenkung verschont wird, dann engagierst du dich am besten für eine liberalistische Partei. Das wäre doch sinnvoll, oder nicht?

    > Dazu kommt, das ich nunmal kein Politiker bin.
    > So wie ein Politiker kein Arzt ist.
    Weder wird man als Politiker geboren, noch ist es eine 9 to 5 Job Berufswahl.
    Wenn du mit unserer politischen Landschaft unzufrieden bist, solltest du dich politisch engagieren. Engagierst du dich politisch, bist du ein Politiker.

    > Durch einzelne, nicht gezielt vorher ausgearbeitete Aussagen dieser
    > Politiker kann man durchaus ein stück weit darauf schließen, wie sie
    > wirklich ticken.
    > Dabei kommt kein guter Eindruck bei rum.
    > Siehe unzählige derartige "Vorfälle".
    Politiker sind auch nur Menschen und jeder verplappert sich mal, macht Fehler oder ja - vertritt unpopuläre Meinungen. Über Politiker wird sich aufgeregt wenn sie eine unpopuläre Meinung vertreten, über Politiker wird sich aufgeregt wenn sie schnell einknicken. So richtig recht kann man es niemandem machen.

    > Es zeigt sich auch in der Art ihrer "Qualitfikation".
    > Die meisten unserer ("spitzen") Politiker haben Jura studiert.
    > Daraus resultiert auch unsere "schöne" Gesetzteslandschaft etc.
    Darüber könnte man jetzt länger philosophieren - ob ein Studium X jemanden von Job Y disqualifiziert und ihn automatisch inkompetent macht.
    Um über die Schönheit unserer Gesetzeslandschaft zu diskutieren, müsste man jetzt nochmal ein ganz anderes großes Fass aufmachen.

    > Jedenfalls sind sie alles andere als Representanten unseres Volkes.
    Wer das Volk repräsentiert, entscheidet das Volk. Den Politikern den schwarzen Peter zuzuschieben ist nicht richtig.

    Mir scheint insgesamt, dass für dich Politiker nur "die da oben" sind, ungreifbar, abstrakt, unmenschlich. Das macht es dir leicht, sie bei Problemen / Fehlern verantwortlich zu machen. Dabei übersiehst du, dass jeder einzelne Mensch dafür verantwortlich ist, seine Umgebung, die Gesellschaft, mitzugestalten, zu verbessern.

    Gerade Politophobie resultiert in schlechter Politik. Wenn sich hingegen viele engagieren, es einen regelrechten Wettkampf gibt, dann bringt das Verbesserungen und Innovationen hervor, nicht anders als in der freien Wirtschaft.

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