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Ein DBMS als NoSQL zu bezeichnen ist ungefähr so sinnvoll,...

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  1. Ein DBMS als NoSQL zu bezeichnen ist ungefähr so sinnvoll,...

    Autor: Hello_World 28.03.10 - 14:14

    ...wie eine Programmiersprache "NoJava" o. ä. zu nennen.

  2. Re: Ein DBMS als NoSQL zu bezeichnen ist ungefähr so sinnvoll,...

    Autor: Fuxxaaa 28.03.10 - 22:43

    Technisch gesehen hast du recht, da "NoSQL" sozusagen "No<EineBestimmteSprache>" bedeutet. Allerdings ist SQL praktisch der einzig relevante Vertreter seiner Spezies, so dass "NoSQL" weniger als Ablehnung einer konkreten Sprache sondern vielmehr eines gesamten Paradigmas im Datenbankumfeld zu verstehen ist. Nicht irgendeines, sondern des absolut marktbeherrschenden Paradigmas, das oft mit dem Begriff der Datenbank gleichgesetzt wird (auch wenn es nicht das einzig kommerziell erfolgreiche ist).
    Insofern ist der Begriff "NoSQL" durchaus breiter zu verstehen und kommt einer Revolution gleich. Dass diese "Bewegung" als "NoSQL", also als Ablehnung des vorherrschenden, und nicht als Einführung eines neuen Paradigma bezeichnet wird, liegt ganz einfach daran, dass es keinen wirklichen Konsens darüber gibt, wie dieses neue Paradigma wirklich aussieht. So gibt es beispielsweise mit CouchDB, MongoDB, Cassandra usw. zwar einige Datenbanken, die einen neuartigen Ansatz verfolgen, der sich von den verkrusteten alten Strukturen entfernt, aber eine gewisse Einheitlichkeit vermissen lassen, so dass der gemeinsame Nenner kaum präziser als mit "NoSQL" zu beschreiben ist. Denn SQL als Abfragesprache benutzen sie nun wirklich nicht.

  3. Re: Ein DBMS als NoSQL zu bezeichnen ist ungefähr so sinnvoll,...

    Autor: Hello_World 29.03.10 - 02:27

    Der Punkt ist, dass es Unsinn ist, diese neuen Datenbanken /überhaupt/ unter einem Begriff zusammenfassen zu wollen. Es wird eine Verwandtschaft suggeriert, die nicht da ist, denn die Unterschiede zwischen verschiedenen NoSQL-Datenbanken genauso groß sind wie die zu den SQL-Datenbanken (das sagtest Du ja auch schon selbst). Man sollte also entweder einfach von einer Datenbank sprechen oder z. B. von einer dokumentenorientierten Datenbank, aber nicht von NoSQL. Ach ja, fällt IMS eigentlich auch in die Rubrik NoSQL? SQL benutzt das nämlich auch nicht...

    Wenn ich von einer NoOOP-Programmiersprache spreche, dann kann damit eine imperative, funktionale, logische oder sonst irgendeine Sprache gemeint sein. Diese Paradigmen unterscheiden sich aber so stark, dass jedem klar ist, dass der Begriff NoOOP keinen Sinn ergibt. Und deswegen bezeichnet auch jeder diese Sprachen mit den richtigen Begriffen wie funktional etc., und nicht mit NoOOP.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.10 02:28 durch Hello_World.

  4. Re: Ein DBMS als NoSQL zu bezeichnen ist ungefähr so sinnvoll,...

    Autor: LH_ 29.03.10 - 09:45

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Punkt ist, dass es Unsinn ist, diese neuen Datenbanken /überhaupt/
    > unter einem Begriff zusammenfassen zu wollen.

    Keineswegs, er hilft den Menschen in einem, für sie oftmals neuen Feld, sich zu orientieren. Sie folgen zudem oft genug Ansätzen die einer gleichen Grundlogik entsprechen, wenn sie auch im Detail stark abweichen.
    Das die Bezeichnung nicht perfekt ist bestreitet wohl niemand, die Datenbanken darunter zu fallen ist aber keineswegs Unsinn. Ein besserer Begriff wird sich aber im Laufe der Zeit sicherlich durchsetzen.


    > Wenn ich von einer NoOOP-Programmiersprache spreche, dann kann damit eine
    > imperative, funktionale, logische oder sonst irgendeine Sprache gemeint
    > sein. Diese Paradigmen unterscheiden sich aber so stark, dass jedem klar
    > ist, dass der Begriff NoOOP keinen Sinn ergibt. Und deswegen bezeichnet
    > auch jeder diese Sprachen mit den richtigen Begriffen wie funktional etc.,
    > und nicht mit NoOOP.

    Das ist zwar richtig, jedoch gab es hier im großen und ganzen klare Zeitlich abgesetzte Entwicklungen, die für die Masse der Entwicklung klar nachzuvollziehen ist, von denen zudem einzelne Vertretter noch heute bekannt und genutzt wird.
    Nicht-SQL Datenbanken waren hingegen für den Normal-Entwickler fast nicht mehr existent, es hatte sich ein Monopol gebildet das erst jetzt wieder aufbricht, unter einem "Kampfbegriff".

    Vergleichbar ist es vielleicht mit der "Teaparty" Bewegung in den USA aktuell. Die Menschen formieren sich aus vielen Gründen unter einem Begriff, der eigentlich garkeinen echten Sinn ergibt, da er eher nebülos ein Ereigniss aus der vergangenheit aufgreift. Dennoch fühlen sie Menschen sich davon verstanden. Nur wenige dürften aber darauf glauben das dieser Begriff auf dauer bleiben wird, zu unterschiedlich sind in wirklichkeit die Ziele, aber unter diesem Begriff konnte die Bewegung starten, bis die Unterbewegungen stark genug sind selbst aufzutretten.

    Gib der Sache etwas Zeit.

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