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es ist so bitter

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  1. es ist so bitter

    Autor: jack-jack-jack 29.03.12 - 17:33

    da wird uns jungen Menschen erzählt :

    mit Wissenschaft und Bildung können wir die Probleme der Menschheit lösen


    und dann können wir im Jahr 2012 nicht mal ohne fossile Energie auskommen und sind unfähig den (Energie)hunger der Welt zu stillen

    wir sind sogar unfähig sichere Löcher in der Erde zu bohren

    unsere Welt wird von Finanzproblemen und Knappheit und ungleicher Verteilung bestimmt

    und wir glauben immer noch an exponentielles Wirtschafts- Wachstum

    die Professoren basteln ihre Wolkenmodelle und haben keine Ahnung

    die Politiker beschäftigen sich mit internen Grabenkämpfen und sind noch planloser

    die fetten, gierigen Reichen gönnen der Gesellschaft nicht mal eine gemeinsame Krankenversicherung

    es ist eine Schande

  2. Re: es ist so bitter

    Autor: Rapmaster 3000 29.03.12 - 17:44

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da wird uns jungen Menschen erzählt :
    >
    > mit Wissenschaft und Bildung können wir die Probleme der Menschheit lösen


    Ja in der Theorie. In der Theorie könnten wir auch Menschen zum Saturn schicken. Ist aber halt etwas teuer und zeitaufwändig. Und daran scheiterts meist. ;)

  3. Re: es ist so bitter

    Autor: Eheran 29.03.12 - 17:54

    Ich werde nicht auf dieses unsinnige Gerede eingehen, aber mal etwas zum denken:
    >und dann können wir im Jahr 2012 nicht mal ohne fossile Energie auskommen und sind unfähig den (Energie)hunger der Welt zu stillen
    Annahme:
    Wir hätten plötzlich einfach mal so das Doppelte der Aktuellen "Energie".
    Würde das dann einfach ewig reichen oder würden sich die Menschen viel mehr daran anpassen und z.B. verschwenderischer leben oder Menschen, die aktuell nicht unseren Luxus genießen, diesen mithilfe der Energie ebenfalls haben können?

    Anderst ausgedrückt:
    Man wird den "Energiehunger" so schnell nicht stillen können.

  4. Re: es ist so bitter

    Autor: madMatt 29.03.12 - 18:01

    Rapmaster 3000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jack-jack-jack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > da wird uns jungen Menschen erzählt :
    > >
    > > mit Wissenschaft und Bildung können wir die Probleme der Menschheit
    > lösen
    >
    > Ja in der Theorie. In der Theorie könnten wir auch Menschen zum Saturn
    > schicken. Ist aber halt etwas teuer und zeitaufwändig. Und daran scheiterts
    > meist. ;)

    Bei anderen "Problemen" wird einfach von der FED Geld nachgedruckt. Warum nicht auch bei wichtigen "Problemen". Vielleicht weil diese "Probleme" absichtlich geschaffen werden, damit wir täglich 12+ Stunden für einen Job auf den Beinen sind, den wir sonst nicht machen würden? Ich würde auch viel lieber an eigenen Dingen arbeiten, was ich in meiner Freizeit auch tue, allerdings ist nach den 12 Stunden die Luft dermaßen raus, dass ich von den 4 Stunden die neben Haushalt maximal noch übrig bleiben, nicht mehr wirklich produktiv bin. Zwar lässt sich das an Wochenenden kompensieren, aber irgendwann muss man sich auch noch mal Zeit für soziale Kontakte nehmen und die Freundin will ja auch ein bisschen Zeit mit einem verbringen, oder?

  5. Re: es ist so bitter

    Autor: Keridalspidialose 29.03.12 - 18:14

    Das Problem sind nicht WIssen, Wissenschaft oder Bildung. Das Problem sind die niedristen triebe der Menschen die immer eine Rolel spielen. Und das ist die Gier und der Wunsch sich zu profilieren und dominant zu sein. Der Kapitalismus lässt diesem niederen Streben freien Lauf.

    ___________________________________________________________

  6. Re: es ist so bitter

    Autor: Muhaha 29.03.12 - 18:58

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da wird uns jungen Menschen erzählt :
    > mit Wissenschaft und Bildung können wir die Probleme der Menschheit lösen

    Können wir auch. Es ist nicht die Schuld der Wissenschaft und der gebildeten Menschen, wenn niemand auf sie hören will.

  7. Re: es ist so bitter

    Autor: User5001 29.03.12 - 19:25

    Wissenschaft hat sich ziemlich verändert. Heutzutage wird Forschung betrieben, für die jemand bezahlt. Zahlt keiner, kann auch nicht geforscht werden, wie auch, Forschung ist unglaublich teuer.

    Es wäre einiges möglich, leider wird meist nur das gefördert, mit dem sich Geld verdienen lässt; weg von fossilen Brennstoffen gehört offensichtlich nicht dazu.

  8. Re: es ist so bitter

    Autor: /mecki78 29.03.12 - 19:36

    User5001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heutzutage wird Forschung betrieben, für die jemand bezahlt.

    Für Forschung hat schon immer jemand bezahlt, und wenn es der Forscher selber war, der alles aus eigener Tasche bezahlen musste. Forschung war schon immer teuer, eine Zeit in der Forschung umsonst war hat es nie gegeben.

    Auch heute findet Grundlagenforschung meistens an Universitäten und in Forschungseinrichtungen statt, die zu beträchtlichen Teilen durch Fördergelder der Regierung oder Spenden finanziert werden, denn das dabei etwas entsteht, was man direkt kommerziell verwerten kann, ist eher selten; bestenfalls kann man etwas patentieren, was vielleicht irgendwann mal Lizenzgebühren einbringen wird, wenn die Wirtschaft irgendwann daraus einen kommerziellen Nutzen ziehen kann.

    /Mecki

  9. Re: es ist so bitter

    Autor: /mecki78 29.03.12 - 19:42

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kapitalismus lässt diesem niederen Streben freien Lauf.

    Ganz im Gegenteil zu... ja, zu was eigentlich? Alle anderen Systeme haben bisher noch viel schlimmeres hervorgebracht. Schauen wir uns doch mal Forschung in nicht-kapitalistischen Wirtschaftssystemen der letzten 100 Jahre an. Diese hat entweder gar nicht existiert oder sie diente nur einem Zweck: Neue, bessere und effektiver Waffen, denn wenn es eine Forschung gab, dann wurde die vom Militär finanziert und würdest du in so einem System eine beinahe unendliche Energiequelle entdecken, dann würde man nicht darüber nachdenken damit alle Energieprobleme der Welt zu lösen, sondern einzig über die Frage "Wie kann man daraus eine Waffe, z.B. eine Bombe bauen?" und "Welche neuen Arten von Waffen können wir mit dieser Unmenge an Energie betreiben?".

    /Mecki

  10. Re: es ist so bitter

    Autor: Dumpfbacke 29.03.12 - 20:02

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da wird uns jungen Menschen erzählt :
    > mit Wissenschaft und Bildung können wir die Probleme der Menschheit lösen
    Daran hat sich auch nichts geändert.

    > und dann können wir im Jahr 2012 nicht mal ohne fossile Energie auskommen
    > und sind unfähig den (Energie)hunger der Welt zu stillen
    Könnten wir, aber wozu?
    Die Umrüstung ist im Verhältnis zu teuer und es gibt niemanden, der eine preiswerte
    Alternativ bereitstellt. Auch wandern die Gelder in die falsche Richtung, kannst zum Beispiel nach Förderungen Solaranlagen suchen. Die EEG (erneuerbaren Energiegesetzte odr so ähnlich) sollen auch gekürzt werden.
    Bringt der FDP halt kein Geld ein.

    > wir sind sogar unfähig sichere Löcher in der Erde zu bohren
    Soooo tiefe Löcher können wir nicht buddeln, um die Korruption zu beseitigen ;(

    > unsere Welt wird von Finanzproblemen und Knappheit und ungleicher
    > Verteilung bestimmt
    Auf der einen Seite hast du recht, auf der anderen Seite gibt es bisher kein System, was den Wohlstand für alle angeht. Außer man setzt die Grenzen gaaaanz niedrig an.
    Dann wäre Nordkorea wohl ein guter Maßstab. Da scheinen die meisten nicht viel zu haben.

    > und wir glauben immer noch an exponentielles Wirtschafts- Wachstum
    > die Professoren basteln ihre Wolkenmodelle und haben keine Ahnung
    Sie brauchen keine Ahnung haben. Ihr Geld basiert nicht auf dem Prinzip von "Arbeit muss sich lohnen".

    > die Politiker beschäftigen sich mit internen Grabenkämpfen und sind noch
    > planloser
    Die haben ihren Plan und der ist einfach. Die nächste Wahlkampfspende bitte in die eigenen Taschen. Dann zeigen sich die Parteien auch dankbar für die Spenden.

    > die fetten, gierigen Reichen gönnen der Gesellschaft nicht mal eine
    > gemeinsame Krankenversicherung
    Das ist auch nicht deren Aufgabe. Hört sich doof an, aber ist so.
    Für das hohe Gehalt von Thomas Gottschalk, Harald Schmidt, Monica Lierhaus (ist zwar nicht so hoch, aber naja) und Fußballer sind die Zuschauer dran schuld.
    Wir haben auch keine Wahl. Gez, Gemma, Kirchensteuer und wo bleibt die allgemeine Unterhaltungssteuer? Ich weiß schon gar nicht mehr, welchem Gott ich noch huldigen muss.

    > es ist eine Schande
    Wollen wir die totale Demokratie????
    Und alle so yeah ...

  11. Re: es ist so bitter

    Autor: delaytime0 29.03.12 - 20:11

    @Mecki Nur weil es Dinge gibt die schlechter waren/sind, heißt das nicht, dass es jetzt gut ist und dabei bleiben muss.
    Und erzähl mir nicht, das in unserer aktuellen Lage Waffen nicht an erster Stelle stehen. Da solltest du dir mal die Exportdaten Deutschlands oder den Wehretat der USA oder Frankreich anschauen.

    Was die Forschung angeht hast du Recht. Es ist schon immer jemand dafür aufgekommen. Die Frage ist aber viel eher: Muss das so sein?

    Was User500 wohl auch meint ist, das abhängig vom Finanzierer der Forschung das Ergebnis vor bestimmt ist. Weiterhin wird auch nützliche Forschung nicht betrieben, wenn daraus kein direkter Vorteil für den Finanzierer entsteht.

    @eheran auch unbegrenzte Energie müsste nicht frei von reglementierung sein. Ein sinnvoller und bewusster Umgang mit Energie aller Menschen wird aber dank Dr Erfindung Geld wohl Utopie bleiben.

    Just my 2 pence

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

  12. Re: es ist so bitter

    Autor: /mecki78 29.03.12 - 20:43

    delaytime0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Mecki

    Es gibt bei Golem einen Link, der heißt "Ansicht Wechseln" und wenn du den mal anklicken würdest, dann würdest du sehen, dass "Twitter Syntax" auf Golem absolut überflüssig ist, denn dort kann man sehr schön erkennen, wer auf wessen Beitrag geantwortet hat. Nur mal so als kleiner Tipp am Rande.

    > Und erzähl mir nicht, das in unserer aktuellen Lage Waffen nicht an erster
    > Stelle stehen.

    An erster Stelle ganz bestimmt nicht, nicht einmal in den USA, wo Militärforschung sicherlich einen gewichtigen Platz einnimmt, im Gegensatz zu Deutschland, wo sie eher nebensächlich ist.

    > Da solltest du dir mal die Exportdaten Deutschlands oder den
    > Wehretat der USA oder Frankreich anschauen.

    Waffenforschung und Waffenproduktion sind zwei paar Schuhe. Deutschland ist ein großer Waffenproduzent, ich habe nie anderes behauptet, aber dabei handelt es sich um konventionelle Waffen, die sich seit Jahrzehnten kaum verändert haben. Außerdem werden Waffen in Deutschland ausschließlich von Privatfirmen hergestellt und wenn diese Firmen selber "Forschung" betreiben, dann ist das nichts anderes wie wenn der Rest der Privatwirtschaft Forschung in eigener Sache betreibt.

    Und der Wehretat von USA und Frankreich geht größtenteils für die Anschaffung neuer Waffen und für die Aufrechterhaltung der Truppen drauf, der Anteil, der in Forschung fließt ist deutlich kleiner. Einen wirklich relevanten militärischen Forschungsetat hat von allen westlichen Staaten eigentlich nur die USA, denn hier wird teilweise auch Grundlagenforschung massiv von Militär mitfinanziert und man kann sich ja denken welches Interesse sie an diesen Forschungsergebnissen haben. Wenn man sich aber die aktuelle Finanzlage der USA anschaut und deren militärischen Sparpläne, dann dürfte auch schnell klar werden, die fetten Jahre der riesigen Militärforschungsetats sind mittlerweile auch gezählt.

    > Was User500 wohl auch meint ist, das abhängig vom Finanzierer der Forschung
    > das Ergebnis vor bestimmt ist.

    Das Ergebnis von Forschung kann nicht vorbestimmt sein. Egal wie viel Geld mir jemand bezahlt um zu beweisen, dass Neutrinos doch schneller als Licht sind, wenn das nicht der Tatsache entspricht, dann werde ich das auch nicht beweisen können. Und wenn derjenige mir deswegen die Forschung gezahlt hat, weil er mit Neutrinos eine neue Waffe bauen wollte oder ein neues Kommunikationsnetz entwickeln wollte, dann hat er Pech gehabt, dann wird wohl nichts aus diesem Vorhaben.

    > Weiterhin wird auch nützliche Forschung
    > nicht betrieben, wenn daraus kein direkter Vorteil für den Finanzierer
    > entsteht.

    90% von dem was Universitäten oder Forschungsinstitutionen erforschen hat erst einmal gar keinen finanziellen Nutzen. Manches davon hat vielleicht eines Tages mal einen, vieles aber nie. Das sieht man daran, dass einige US Universitäten auf viele Forschungsergebnisse Patente angemeldet haben, damit aber kaum Umsätze erzielen, weil sich kein Mensch für diese Dinge interessiert bzw. wenn diese Dinge irgendwann mal wirklich relevant werden, dann ist das Patent häufig schon wieder ausgelaufen.

    Das eine private Firma nur auf gebieten forscht, die für sie interessant sind, kannst du ihnen schlecht zum Vorwurf machen. Warum sollte eine Firma daran interessiert sein, etwas zu erforschen, dass sie finanziell nicht nutzen können oder noch schlimmer, das ihr derzeitiges Geschäftsmodell kaputt machen könnte? Welche Firma pisst sich freiwillig selber auf die Schuhe?

    > @eheran

    Wenn Eheran die gleiche Ansicht wie du verwendest, dann wird er vielleicht dein Kommentar lesen. Wenn er hingegen die gleiche Ansicht wie ich verwendet, dann wird er es vielleicht nie sehen, denn dein Beitrag wird als eine Antwort auf meinem Beitrag angezeigt und vielleicht interessiert ihm diese Antwort nicht und daher wird er sie nie zu Gesicht bekommen. Wenn irgendwo ein @Mecki steht, dann bekomme ich davon nichts mit, ich lese nur Beiträge, die als direkte Antworten auf meine Beiträge angezeigt werden.

    /Mecki

  13. Re: es ist so bitter

    Autor: delaytime0 29.03.12 - 21:31

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > delaytime0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > @Mecki
    >
    > Es gibt bei Golem einen Link, der heißt "Ansicht Wechseln" und wenn du den
    > mal anklicken würdest, dann würdest du sehen, dass "Twitter Syntax" auf
    > Golem absolut überflüssig ist, denn dort kann man sehr schön erkennen, wer
    > auf wessen Beitrag geantwortet hat. Nur mal so als kleiner Tipp am Rande.
    >
    Danke für den kleinen Tipp, der war mir neu. Aber nicht Twitter sondern ältere Foren und IRC sind bei mir Schuld am @. :)

    > > Und erzähl mir nicht, das in unserer aktuellen Lage Waffen nicht an
    > erster
    > > Stelle stehen.
    >
    > An erster Stelle ganz bestimmt nicht, nicht einmal in den USA, wo
    > Militärforschung sicherlich einen gewichtigen Platz einnimmt, im Gegensatz
    > zu Deutschland, wo sie eher nebensächlich ist.
    >
    > > Da solltest du dir mal die Exportdaten Deutschlands oder den
    > > Wehretat der USA oder Frankreich anschauen.
    >
    > Waffenforschung und Waffenproduktion sind zwei paar Schuhe. Deutschland ist
    > ein großer Waffenproduzent, ich habe nie anderes behauptet, aber dabei
    > handelt es sich um konventionelle Waffen, die sich seit Jahrzehnten kaum
    > verändert haben. Außerdem werden Waffen in Deutschland ausschließlich von
    > Privatfirmen hergestellt und wenn diese Firmen selber "Forschung"
    > betreiben, dann ist das nichts anderes wie wenn der Rest der
    > Privatwirtschaft Forschung in eigener Sache betreibt.
    >
    Also da Deutschland einer der größten Waffenexporteure der Welt ist, sehe ich uns schon vorne. Zumal es neben der Auoindustrie der größte Exportschlager ist. Dass es sich dabei um Privatfirmen und nicht den Staat selbst handelt ist dem System geschuldet. Der Effekt ist dennoch der, den du ansprachst: Geld für Waffen ausgeben. Oder eben Waffenforschung.

    > Und der Wehretat von USA und Frankreich geht größtenteils für die
    > Anschaffung neuer Waffen und für die Aufrechterhaltung der Truppen drauf,
    > der Anteil, der in Forschung fließt ist deutlich kleiner. Einen wirklich
    > relevanten militärischen Forschungsetat hat von allen westlichen Staaten
    > eigentlich nur die USA, denn hier wird teilweise auch Grundlagenforschung
    > massiv von Militär mitfinanziert und man kann sich ja denken welches
    > Interesse sie an diesen Forschungsergebnissen haben. Wenn man sich aber die
    > aktuelle Finanzlage der USA anschaut und deren militärischen Sparpläne,
    > dann dürfte auch schnell klar werden, die fetten Jahre der riesigen
    > Militärforschungsetats sind mittlerweile auch gezählt.
    >

    Im Moment ist die USA noch gaaaaanz vorn mit bei und gibt pro Jahr soviel für Truppen, Waffen und Co aus wie Deutschland durch Umsatzsteuer und Lohnsteuer einnimmt. was die Grundlagenforschung angeht spielen hier viele Dinge mit rein von denen man sich viel erhofft. Und sei es nur ein Wettbewerbsvorteil (wirtschaftlicher Krieg) gegenüber allen anderen.

    > > Was User500 wohl auch meint ist, das abhängig vom Finanzierer der
    > Forschung
    > > das Ergebnis vor bestimmt ist.
    >
    > Das Ergebnis von Forschung kann nicht vorbestimmt sein. Egal wie viel Geld
    > mir jemand bezahlt um zu beweisen, dass Neutrinos doch schneller als Licht
    > sind, wenn das nicht der Tatsache entspricht, dann werde ich das auch nicht
    > beweisen können. Und wenn derjenige mir deswegen die Forschung gezahlt hat,
    > weil er mit Neutrinos eine neue Waffe bauen wollte oder ein neues
    > Kommunikationsnetz entwickeln wollte, dann hat er Pech gehabt, dann wird
    > wohl nichts aus diesem Vorhaben.
    >

    Wenn Microsoft eine Studie in Auftrag gibt, die einen Vergleich von Browsern vornehmen soll, dann hat das Unternehmen sehr wohl Einfluss auf Art der Tests, die Fragestellung und somit den Ausgang. Ähnliches gilt für Klima- und/oder Engergieforschung. Exon-Mobil wird wohl kaum eine Studie in Auftrag geben und veröffentlicht diese dann auch noch, wenn daraus hervorgeht wie toll Windkraft ist. Andersherum wird es aber wohl eine Studie geben, die besagt, dass Autos mit Benzinmotor eine längere Reichweite haben, also solche mit E-Motor.

    > > Weiterhin wird auch nützliche Forschung
    > > nicht betrieben, wenn daraus kein direkter Vorteil für den Finanzierer
    > > entsteht.
    >
    > 90% von dem was Universitäten oder Forschungsinstitutionen erforschen hat
    > erst einmal gar keinen finanziellen Nutzen. Manches davon hat vielleicht
    > eines Tages mal einen, vieles aber nie. Das sieht man daran, dass einige US
    > Universitäten auf viele Forschungsergebnisse Patente angemeldet haben,
    > damit aber kaum Umsätze erzielen, weil sich kein Mensch für diese Dinge
    > interessiert bzw. wenn diese Dinge irgendwann mal wirklich relevant werden,
    > dann ist das Patent häufig schon wieder ausgelaufen.
    >
    90% der Universitäten und Forschungszentren erforschen was man ihnen aufträgt. Dass das Patent häufig abgelaufen ist, wenn es genutzt wird liegt natürlich nicht daran, dass es sonst viel Geld kosten würde? Und natürlich ist Forschung für den Finanzierer nützlich. Sei es eben nur durch die Vermarktung von Patenten, Reputation oder eben der Forschungserfolg im Sinne einer Innovation. Bestes Beispiel dafür ist Monsanto... ganz groß am Gene forschen und Kohle verdienen damit.

    > Das eine private Firma nur auf gebieten forscht, die für sie interessant
    > sind, kannst du ihnen schlecht zum Vorwurf machen. Warum sollte eine Firma
    > daran interessiert sein, etwas zu erforschen, dass sie finanziell nicht
    > nutzen können oder noch schlimmer, das ihr derzeitiges Geschäftsmodell
    > kaputt machen könnte? Welche Firma pisst sich freiwillig selber auf die
    > Schuhe?

    Genau das meine ich ja.
    >
    > > @eheran
    >
    > Wenn Eheran die gleiche Ansicht wie du verwendest, dann wird er vielleicht
    > dein Kommentar lesen. Wenn er hingegen die gleiche Ansicht wie ich
    > verwendet, dann wird er es vielleicht nie sehen, denn dein Beitrag wird als
    > eine Antwort auf meinem Beitrag angezeigt und vielleicht interessiert ihm
    > diese Antwort nicht und daher wird er sie nie zu Gesicht bekommen. Wenn
    > irgendwo ein @Mecki steht, dann bekomme ich davon nichts mit, ich lese nur
    > Beiträge, die als direkte Antworten auf meine Beiträge angezeigt werden.

    Siehe oben. Danke. =)

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

  14. FULLACK! (kwT.)

    Autor: Der Kaiser! 29.03.12 - 23:34

    > Bei anderen "Problemen" wird einfach von der FED Geld nachgedruckt.

    > Warum nicht auch bei wichtigen "Problemen"?

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  15. Re: es ist so bitter

    Autor: Der Kaiser! 29.03.12 - 23:53

    > Wenn man sich aber die aktuelle Finanzlage der USA anschaut

    > und deren militärischen Sparpläne

    Es wird an allem gespart, nur nicht am Militär!

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  16. Re: es ist so bitter

    Autor: Der Kaiser! 29.03.12 - 23:56

    > Und natürlich ist Forschung für den Finanzierer nützlich.

    > Sei es eben nur durch die Vermarktung von Patenten

    > Bestes Beispiel dafür ist Monsanto...

    > Ganz groß am Gene forschen und Kohle verdienen damit.

    Find ich eine Frechheit.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  17. Re: es ist so bitter

    Autor: Keridalspidialose 30.03.12 - 02:47

    Nö. Kapitalismus und andere Systeme schenken sich da nichts. Es ist nur netter verpackt.

    ___________________________________________________________

  18. was genau hat das mit dem tricorder zu tun?

    Autor: fratze123 30.03.12 - 08:16

    thema verfehlt?

  19. Re: es ist so bitter

    Autor: thadrone 30.03.12 - 10:33

    Das ganze Gesabel ist wirklich off-topic. Sucht euch besser ein Forum auf irgend einer Weltverbessererseite, welches ihr zumüllen könnt mit euren persönlichen Ansichten. Oder Schreibt ein Buch.

  20. Re: es ist so bitter

    Autor: delaytime0 30.03.12 - 11:53

    Wenn du so ein toller Moderator bist, warum wirst du dann nicht Mod?

    Das Thema hat durchaus etwas mit dem Tricorder zu tun.

    Erfindungen von einzelnen Personen, die dann auch frei zugänglich und für die gesamte Menschheit zur Verfügung stehen sind nämlich ein gutes Beispiel dafür, dass Erfindergeist nicht zwingend mit Millionen-Dollar-Paketen vergütet werden muss.

    Darüberhinaus: Ohne Weltverbesserergesabbel und "Foren" mit diesen Leuten hätten wir heute keine Demokratie, kein Deutschland, keine Wiedervereinigung, keinen Umweltschutz und vieles mehr.

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

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