Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Office Suite: Apache denkt über…

Gut. Und jetzt arbeitet bitte zusammen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Gut. Und jetzt arbeitet bitte zusammen

    Autor: Anonymer Nutzer 04.09.16 - 02:03

    Wie wäre es denn damit?

    Ist eh überfällig.

  2. Re: Gut. Und jetzt arbeitet bitte zusammen

    Autor: blubberer 04.09.16 - 10:50

    Das wäre so als würdest Du im Openspace eine 'Diskussion' iOS vs Android anzetteln. Wenn Du genug Popcorn hast, könnte es aber lustig werden.

  3. Re: Gut. Und jetzt arbeitet bitte zusammen

    Autor: bstea 04.09.16 - 11:12

    Die sind sich schon alleine wegen der Lizenz spinnefeind. Und bei LO wirds kein Lizenzwechsel geben, daffpr sind die kommerz. Interessen zu groß.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  4. Re: Gut. Und jetzt arbeitet bitte zusammen

    Autor: ChevalAlazan 04.09.16 - 11:29

    blubberer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre so als würdest Du im Openspace eine 'Diskussion' iOS vs Android
    > anzetteln. Wenn Du genug Popcorn hast, könnte es aber lustig werden.

    Obwohl ich das nicht nachvollziehen kann.

    LO hatte sich gebildet, weil OO in die falsche Richtung ging. Jetzt ist OO aber nicht mehr bei Oracle sondern inzwischen bei Apache. Da sollte es doch möglich sein, die restlichen sechs(!) Entwickler von OO für LO abzustellen.

  5. Warum?

    Autor: demon driver 04.09.16 - 12:27

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wäre es denn damit?
    >
    > Ist eh überfällig.

    Ist aber doch vauch überflüssig. LO ist auf die Unterstützung durch die verbliebenen paar OO-Leute nicht angewiesen, und wenn letztere das wollten, dann könnten die da längst eingestiegen sein.

    Nein, meines Erachtens wäre die einzig sinnvolle Lösung, dass man sich bei OO mal ergebnisoffen überlegen würde, wohin man mit OO wollen könnte, anstatt bloß LO nachzuhecheln ohne Chance, es nochmal zu erreichen, und auch dann einfach nur eine Kopie zu sein, nicht mehr das Original.

    Eine Antwort könnte dann lauten, weg von Featuritis und Gimmicks hin zu einer Orientierung auf Basisfunktionalität, Usability, Performance und Kompaktheit, oder?

    Und man könnte sich mal überlegen, warum StarOffice vor der Zerschlagung in Einzelkomponenten, die damals den Übergang zu OpenOffice in erster Linie gekennzeichnet hat, so beliebt war, selbst als man dafür noch zahlen musste...

  6. Re: Gut. Und jetzt arbeitet bitte zusammen

    Autor: Wurzelgnom 04.09.16 - 12:46

    ChevalAlazan schrieb:

    > LO hatte sich gebildet, weil OO in die falsche Richtung ging. Jetzt ist OO
    > aber nicht mehr bei Oracle sondern inzwischen bei Apache. Da sollte es doch
    > möglich sein, die restlichen sechs(!) Entwickler von OO für LO abzustellen.

    Naja, die müssen es aber auch selber wollen. Zwingen kann man die nicht. ;-p

  7. Re: Warum?

    Autor: bstea 04.09.16 - 12:57

    Das war IBMs Symphony. Aber das war denen zu Java-lastig. Stattdessen sind beide bei den grußligen GUI-Konzepten geblieben.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  8. Re: Gut. Und jetzt arbeitet bitte zusammen

    Autor: felix.schwarz 04.09.16 - 14:40

    cicero schrieb:
    > Wie wäre es denn damit?
    > Ist eh überfällig.

    "Einfach mal zusammenarbeiten" hört sich gut an, ist aber doch ziemlich naiv IMHO (z.B. ist die Grundannahme, dass die Beteiligten ähnliche Ziele mit ähnlichen/gleichen Mitteln anstreben und das sie zusammen mehr hinbekommen würden.

    Aber mal der Reihe nach:
    1. Die Entwicklung findet eigentlich nur noch bei LibreOffice statt (OpenOffice trunk ca. 140 commits in 2016, LibreOffice master etwa 16.000 in den letzten 12 Monaten). Gleichzeitig ist die Code-Qualität bei LibreOffice inzwischen wesentlich höher, das build system ist neu und funktioniert (siehe AOO Hotfix ohne aktualisierte Installer).
    2. Der LibreOffice-Code steht nicht unter der Apache-Lizenz, eine Relizenzierung wäre extrem aufwändig (weil es kein Copyright Assignment und sehr viele commiter gibt).

    => Ein gemeinsames Projekt wäre nur sinnvoll, wenn es auf dem LibreOffice-Code (= keine Apache-Lizenz) aufbaut.

    Apache-Projekte müssen aber die Apache-Lizenz verwenden.
    => Ein gemeinsames Projekt würde heißen, dass sich die AOO-Entwickler LibreOffice anschließen. De facto würde also AOO eingestellt.

    Außerdem findet die Apache Foundation CLAs ganz wichtig ("klare Zuordnung von Urheberschaft"), viele LibreOffice-Entwickler lehnen so etwas aber ab, weil es die Hürde für neue Entwickler erhöht. Weiterhin hat jedes Apache-Projekt auch einen bürokratischen Apparat (Project Management Committee, regelmäßige reports, Abstimmungen über Releases, Tickets für jede Änderung), der von vielen als einengend empfunden wird.


    Dazu kommen noch die vielen nie verheilten Wunden auf beiden Seiten (ich sage nur Rob Weir). Wo und wie soll da ein gemeinsames Projekt zustande kommen? Gerade, weil es de facto nur um eine "Kapitulation" von AOO gehen kann.

    Letztlich ist es aus meiner Sicht doch so: Apache OpenOffice ist eigentlich nur noch interessant, weil die Apache Foundation über die Markenrechte für "OpenOffice" und die Domain openoffice.org verfügt (und "OpenOffice" immer noch in den Köpfen der allermeisten Windows-Nutzer verankert ist).

    Nur darum lohnt es sich noch, überhaupt mit AOO zu reden. Idealerweise würde man die Marke "OpenOffice" auch nach einer Einstellung von AOO aufrechterhalten und ansonsten alle Nutzer auf LibreOffice verweisen (ggf. auch mit erneutem Namenswechsel LibreOffice -> OpenOffice).

  9. Re: Warum?

    Autor: Spiritogre 04.09.16 - 15:25

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war IBMs Symphony. Aber das war denen zu Java-lastig. Stattdessen sind
    > beide bei den grußligen GUI-Konzepten geblieben.

    Symphony war die mit weitem Abstand übelste Software, die ich je gesehen habe. Absolut unbenutzbar. Wenn es startete, meist fror es einfach beim Laden ein, dann war es extrem lahm und absturzfreudig.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DASGIP Information and Process Technology GmbH, Jülich
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  3. Rail Power Systems GmbH, München
  4. d.velop Life Sciences GmbH, Gescher

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Metal Gear Solid V: The Definitive Experience für 8,99€ und Train Simulator 2019 für 12...
  2. (u. a. Seasonic Focus Gold 450 W für 46,99€ statt über 60€ im Vergleich)
  3. 92,60€
  4. 999€ (Vergleichspreis 1.111€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Black Mirror Staffel 5
Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Black Mirror zeigt in der neuen Staffel noch alltagsnäher als bisher, wie heutige Technologien das Leben in der Zukunft katastrophal auf den Kopf stellen könnten. Dabei greift die Serie auch aktuelle Diskussionen auf und zeigt mitunter, was bereits im heutigen Alltag schiefläuft - ein Meisterwerk! Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Streaming Netflix testet an Instagram erinnernden News-Feed
  2. Start von Disney+ Netflix wird nicht dauerhaft alle Disney-Inhalte verlieren
  3. Videostreaming Netflix will Zuschauerzahlen nicht länger geheim halten

Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    1. Lidl Connect: Smartphone-Tarife erhalten mehr Datenvolumen - ohne LTE
      Lidl Connect
      Smartphone-Tarife erhalten mehr Datenvolumen - ohne LTE

      Der Lebensmittel-Discounter Lidl hat seine eigenen Smartphone-Tarife überarbeitet. In allen Optionen wird das enthaltene Datenvolumen erhöht. Lidl-Kunden nutzen das Vodafone-Netz, aber der LTE-Zugang ist weiterhin nicht dabei.

    2. Steam Play: Tschüss Windows, hallo Linux - ein Gamer zieht um
      Steam Play
      Tschüss Windows, hallo Linux - ein Gamer zieht um

      Wenn ein Gamer von Windows auf Linux umsteigt, ist das aufwendig - nahm ich an. Die Distribution Manjaro macht jedoch immerhin die Installation leicht. Laufen Spiele auch und laufen sie so schnell wie unter Windows?

    3. Rocket Lake: Intel soll 14-nm-Chips bei Samsung fertigen lassen
      Rocket Lake
      Intel soll 14-nm-Chips bei Samsung fertigen lassen

      Offenbar sind Intels Probleme bei der 14-nm-Halbleiterfertigung größer als erwartet: Nächstes Jahr soll Samsung die Rocket-Lake-Chips herstellen, damit Intel selbst mehr Kapazität für andere Designs hat. Schon im April 2019 hatte GPU-Chef Raja Koduri die 14-nm-Fab in Giheung besucht.


    1. 12:25

    2. 12:07

    3. 11:52

    4. 11:43

    5. 11:32

    6. 11:24

    7. 11:11

    8. 11:02