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StarOffice 5.2

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  1. StarOffice 5.2

    Autor: demon driver 31.01.18 - 14:06

    ... aus dem Jahr 2000 läuft heute noch wunderbar unter Windows und Wine und LibreOffice/OpenOffice haben das von der Usability her bis heute nicht in allen Punkten erreicht.

    Erst in jüngerer Zeit gab es noch zusätzliche Rückschritte gegenüber den weiterhin nicht reparierten Nachteilen durch die ursprüngliche Zerschlagung in Einzelanwendungen.

    Völlig unverständlich etwa die objektive Verschlechterung der Bedienbarkeit durch eine Annäherung der Copy-Paste-Bedienung in Calc an Excel...

  2. *Kopfschüttel*

    Autor: ocm 31.01.18 - 14:42

    Wenn Du freiwillig mit der Schreibmaschine aus dem letzten Jahrhundert "arbeiten" willst, zwingt dich ja niemand, was Modernes zu benutzen. Es zwingt dich auch niemand, produktiv zu sein. Die Hauptsache ist, dass du diese Peinlichkeit im Forum verkünden kannst!

    Ich werde dir jetzt nicht sämtliche Verbesserungen der letzten 18 Jahre auflisten, denn erfahrungs-gemäß kommt dann gleich "Brauch' ich doch gar nicht!"
    => "Ich bin von gestern und stolz darauf" *Kopf schüttel*



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.18 14:55 durch ocm.

  3. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: tomate.salat.inc 31.01.18 - 15:37

    Dachte sich ein Azubi aus meiner letzten Firma auch und hat seine Projektdoku der Abschlussarbeit angefangen in vi zu schreiben (Begründung war glaub: ist cooler).

    Bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaub - er hatte dann doch irgendwann ein Einsehen, dass es keine gute Idee ist (tat sich möglicherweise mit den Diagrammen schwer ^^).

  4. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: Muhaha 31.01.18 - 15:52

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaub - er hatte dann doch irgendwann
    > ein Einsehen, dass es keine gute Idee ist (tat sich möglicherweise mit den
    > Diagrammen schwer ^^).

    Da haben wir doch das Problem. Klickibunti-Diagramme anstatt aussagekräftigem Text! So wird das nix mit Deutschland 4.0!!!! *kreisch* *winsel*

  5. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: _4ubi_ 31.01.18 - 15:53

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dachte sich ein Azubi aus meiner letzten Firma auch und hat seine
    > Projektdoku der Abschlussarbeit angefangen in vi zu schreiben (Begründung
    > war glaub: ist cooler).
    >
    > Bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaub - er hatte dann doch irgendwann
    > ein Einsehen, dass es keine gute Idee ist (tat sich möglicherweise mit den
    > Diagrammen schwer ^^).

    Und jetzt willst du mir erzählen, dass man seine Arbeit lieber in Word o.ä. schreibt, anstatt mit Tex und vi (oder jeden anderen Editor). Weil Word ja so wahnsinnig gut geeignet ist für größere (wissenschaftliche) Dokumente ?!
    Jetzt *KOPFSCHÜTTEL* aber ich !

    P.S. Und der Informatiker der zu doof ist bei sowas Tex zu benutzen, der hat WORD verdient ;-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.18 15:55 durch _4ubi_.

  6. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: Muhaha 31.01.18 - 15:59

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und jetzt willst du mir erzählen, dass man seine Arbeit lieber in Word o.ä.
    > schreibt, anstatt mit Tex und vi (oder jeden anderen Editor). Weil Word ja
    > so wahnsinnig gut geeignet ist für größere (wissenschaftliche) Dokumente
    > ?!

    Ist es mittlerweile. Der Formeleditor produziert gute Ergebnisse und viele hundert Seiten mit Graphiken und komplexer Formatierung sind kein Problem mehr. Die Zeiten, in denen man mit Word, mal etwas übertrieben, nur harmlose Ein-Seiten-Briefe schreiben konnte, sind schon seit längerem vorbei, die 90er sind bald 20 Jahre her.

    Zeit für ein Update :-P

  7. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: elgooG 31.01.18 - 16:16

    Das sehe ich ganz anders. Word ist hier ein viel zu großes Risiko und das Ergebnis ist weder sauber noch einheitlich. Wenn man Glück hat Man muss jetzt nicht gleich VI(M) und LaTex verwenden, aber ein Editor wie Texmaker erzeugt einfach wunderbare Ergebnisse.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  8. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: SegmenFault 31.01.18 - 16:17

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > _4ubi_ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und jetzt willst du mir erzählen, dass man seine Arbeit lieber in Word
    > o.ä.
    > > schreibt, anstatt mit Tex und vi (oder jeden anderen Editor). Weil Word
    > ja
    > > so wahnsinnig gut geeignet ist für größere (wissenschaftliche) Dokumente
    > > ?!
    >
    > Ist es mittlerweile. Der Formeleditor produziert gute Ergebnisse und viele
    > hundert Seiten mit Graphiken und komplexer Formatierung sind kein Problem
    > mehr. Die Zeiten, in denen man mit Word, mal etwas übertrieben, nur
    > harmlose Ein-Seiten-Briefe schreiben konnte, sind schon seit längerem
    > vorbei, die 90er sind bald 20 Jahre her.
    >
    > Zeit für ein Update :-P


    Kannst ja mal versuchen im naturwissenschaftlichen Bereich bei einem der großen Journale eine Publikation im ODF oder DOCX-Format einzureichen ... :-P

    Bei LaTeX geht es vor allem um die klare Trennung zwischen Form und Inhalt. Bei WYSIWYG ist das per Definition nicht möglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.18 16:18 durch SegmenFault.

  9. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: Muhaha 31.01.18 - 16:28

    SegmenFault schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kannst ja mal versuchen im naturwissenschaftlichen Bereich bei einem der
    > großen Journale eine Publikation im ODF oder DOCX-Format einzureichen ...
    > :-P
    >
    > Bei LaTeX geht es vor allem um die klare Trennung zwischen Form und Inhalt.
    > Bei WYSIWYG ist das per Definition nicht möglich.

    Ja, aber das sind rein formale Gründe. Rein technisch gibt es im Gegensatz zu früher keine Probleme mehr. Ich kann große Dokumente mit allem möglichen Schnickschnack erstellen, OHNE Gefahr zu laufen, dass mit die Datei um die Ohren fliegt. Was mir früher auch passiert ist, so ist das ja nicht. Der Ruf von Word kommt nicht einfach aus dem heiteren Himmel.

  10. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: Muhaha 31.01.18 - 16:37

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sehe ich ganz anders.

    Was Dir selbstverständlich frei steht ...

    > Word ist hier ein viel zu großes Risiko und das
    > Ergebnis ist weder sauber noch einheitlich.

    Es gibt kein Risiko mehr. Word ist erwachsen geworden.

    Letztlich die Diplomarbeit meiner Nichte korrekturgelesen. 600 Seiten in Word. Graphiken, Tabellen, Makros. Keine Probleme.

    Beruflich habe ich als Technischer Redakteur in den letzten Jahren viel mit Word gearbeitet und alle seltsamen Formatierungs-Phänomene ließen sich auf fehlerhafte Usereingaben durch ungeschultes Personal zurückführen, wo ein Entwickler dachte, er könne mal so gschwind in der normal.dot herumfuhrwerken, weil er doch ein Entwickler ist.

    Word ist wirklich nicht mehr der dumme Krampf, der er vor allem noch in den 90ern war, wo viele Sekretärinnen verzweifelt zurück zu Wordstar 5 oder 6 wollten, weil das einfach fehlerfrei funktioniert hat!

  11. Re: StarOffice 5.2

    Autor: körner 31.01.18 - 16:48

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... aus dem Jahr 2000 läuft heute noch wunderbar unter Windows und Wine und
    > LibreOffice/OpenOffice haben das von der Usability her bis heute nicht in
    > allen Punkten erreicht.
    >
    > Erst in jüngerer Zeit gab es noch zusätzliche Rückschritte gegenüber den
    > weiterhin nicht reparierten Nachteilen durch die ursprüngliche Zerschlagung
    > in Einzelanwendungen.
    >
    > Völlig unverständlich etwa die objektive Verschlechterung der Bedienbarkeit
    > durch eine Annäherung der Copy-Paste-Bedienung in Calc an Excel...

    Na ja, StarOffice 7 sollte es dann schon sein, ich will ja beim Schreiben nicht brechen, nur weil überall urhässliche 90er-Jahre-Software-Icons verbaut sind. Ansonsten möchte ich auf die modernen Word 2016 Features dann doch nicht verzichten. Aber jedem seins. :)

  12. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: SegmenFault 31.01.18 - 18:15

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SegmenFault schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Kannst ja mal versuchen im naturwissenschaftlichen Bereich bei einem der
    > > großen Journale eine Publikation im ODF oder DOCX-Format einzureichen
    > ...
    > > :-P
    > >
    > > Bei LaTeX geht es vor allem um die klare Trennung zwischen Form und
    > Inhalt.
    > > Bei WYSIWYG ist das per Definition nicht möglich.
    >
    > Ja, aber das sind rein formale Gründe. Rein technisch gibt es im Gegensatz
    > zu früher keine Probleme mehr. Ich kann große Dokumente mit allem möglichen
    > Schnickschnack erstellen, OHNE Gefahr zu laufen, dass mit die Datei um die
    > Ohren fliegt. Was mir früher auch passiert ist, so ist das ja nicht. Der
    > Ruf von Word kommt nicht einfach aus dem heiteren Himmel.

    Die Formatierungen sind ja gar nicht mal das Problem, auch in Word lassen sich ordentlich formatierte Dokumente erstellen. Im wissenschaftlichen Betrieb ist es jedoch wichtig, dass zwischen Form und Inhalt getrennt werden kann. Außerdem erleichtert es LaTeX ein wie auch immer geartetes Dokument in ein standardisiertes Format zu bringen. Genau deswegen fordern naturwissenschaftliche Journale Manuskripte in LaTeX.

  13. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: SegmenFault 31.01.18 - 18:18

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elgooG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das sehe ich ganz anders.
    >
    > Was Dir selbstverständlich frei steht ...
    >
    > > Word ist hier ein viel zu großes Risiko und das
    > > Ergebnis ist weder sauber noch einheitlich.
    >
    > Es gibt kein Risiko mehr. Word ist erwachsen geworden.
    >
    > Letztlich die Diplomarbeit meiner Nichte korrekturgelesen. 600 Seiten in
    > Word. Graphiken, Tabellen, Makros. Keine Probleme.
    >
    > Beruflich habe ich als Technischer Redakteur in den letzten Jahren viel mit
    > Word gearbeitet und alle seltsamen Formatierungs-Phänomene ließen sich auf
    > fehlerhafte Usereingaben durch ungeschultes Personal zurückführen, wo ein
    > Entwickler dachte, er könne mal so gschwind in der normal.dot
    > herumfuhrwerken, weil er doch ein Entwickler ist.
    >
    > Word ist wirklich nicht mehr der dumme Krampf, der er vor allem noch in den
    > 90ern war, wo viele Sekretärinnen verzweifelt zurück zu Wordstar 5 oder 6
    > wollten, weil das einfach fehlerfrei funktioniert hat!

    1. An welcher deutschen Universität kann noch auf Diplom studiert werden?
    2. In welchem Fachbereich werden 600-seitige Abschlussarbeiten überhaupt noch angenommen?
    3. Welches Diplomthema kann man auf 600 Seiten breittreten?

  14. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: throgh 31.01.18 - 19:16

    Herzlichen Glückwunsch: Jemand hat schlicht seine Meinung niedergeschrieben und du machst dich darüber lustig statt nachzufragen? Typisch "Golem"-Forum: Arrogant bis zur letzten "Spitze" - im wörtlichen Sinne sogar.

  15. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: elgooG 01.02.18 - 07:44

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elgooG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das sehe ich ganz anders.
    >
    > Was Dir selbstverständlich frei steht ...
    >
    > > Word ist hier ein viel zu großes Risiko und das
    > > Ergebnis ist weder sauber noch einheitlich.
    >
    > Es gibt kein Risiko mehr. Word ist erwachsen geworden.
    >
    > Letztlich die Diplomarbeit meiner Nichte korrekturgelesen. 600 Seiten in
    > Word. Graphiken, Tabellen, Makros. Keine Probleme.
    >
    > Beruflich habe ich als Technischer Redakteur in den letzten Jahren viel mit
    > Word gearbeitet und alle seltsamen Formatierungs-Phänomene ließen sich auf
    > fehlerhafte Usereingaben durch ungeschultes Personal zurückführen, wo ein
    > Entwickler dachte, er könne mal so gschwind in der normal.dot
    > herumfuhrwerken, weil er doch ein Entwickler ist.
    >
    > Word ist wirklich nicht mehr der dumme Krampf, der er vor allem noch in den
    > 90ern war, wo viele Sekretärinnen verzweifelt zurück zu Wordstar 5 oder 6
    > wollten, weil das einfach fehlerfrei funktioniert hat!

    Ja ja, erstmal Sonderfälle suchen. Das jemand an der Normal.dot herumfummelt, wird wohl eher die Seltenheit sein. Word ist bei Formeln, Querverweisen, Literaturverzeichnisse, Grafikbeschriftungen, Gliederungen, die kaputte Versionierung,... einfach immer noch ein Krampf sondergleichen. Alleine wie viel Zeit selbst mit Shortcuts dabei verschwendet wird sich durch Menüs zu hangeln. Vielleicht kommen BWLer damit zurecht, aber Word ist immer noch das wofür es gedacht war: Bürosoftware. Das deine Nichte Makros benötigt hat, sagt eigentlich schon genug aus.

    Nichts dagegen, wenn man sich den Mehraufwand antut und es schafft ein brauchbares Ergebnis zu erzeugen, aber ich würde das nicht wollen und mich lieber auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  16. Re: StarOffice 5.2

    Autor: demon driver 01.02.18 - 09:19

    Die Icons ließen sich auch 1999 schon anpassen - "wer's mag" und wem's der Aufwand wert ist, könnte die auch heute noch durch "moderneren" Icons ersetzen ;-)

    StarOffice 7 ist keine Alternative zu OpenOffice oder LibreOffice, weil's dieselbe abgespeckte Codebasis nach der Aufspaltung von StarOffice 5.2 in Einzelanwendungen zur Grundlage hat.

    Leider ist die Nutzung von StarOffice 5.2 heute nicht mehr wirklich praxistauglich, weil sowohl LibreOffice als auch OpenOffice nicht nur den Export, sondern inzwischen auch den Import der alten Binärformate nicht mehr gestatten. Die langjährigen Nutzer, die sich mal für StarOffice entschieden hatten, weil's schon vor zwanzig Jahren in sehr vielen Dingen einfach besser war als Microsoft, interessieren die Entwickler nicht; stattdessen kommt man immer mehr den Microsoft-Nutzern entgegen, und nur, damit die sich nicht umstellen müssen, werden Funktionen, die in SO/OO/LO seit zwanzig Jahren besser gelöst waren, plötzlich verschlechtert – und zwar ohne Konfigurationsmöglichkeit.

    Insbesondere LibreOffice ist für mich inzwischen ein Paradebeispiel dafür, dass die FOSS-Kultur nicht davor schützt, bei der Entwicklung falsche Prioritäten zu setzen und falsche Richtungen einzuschlagen.

  17. Re: *Kopfschüttel*

    Autor: demon driver 01.02.18 - 09:35

    ocm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du freiwillig mit der Schreibmaschine aus dem letzten Jahrhundert
    > "arbeiten" willst, zwingt dich ja niemand, was Modernes zu benutzen. Es
    > zwingt dich auch niemand, produktiv zu sein. Die Hauptsache ist, dass du
    > diese Peinlichkeit im Forum verkünden kannst!
    >
    > Ich werde dir jetzt nicht sämtliche Verbesserungen der letzten 18 Jahre
    > auflisten, denn erfahrungs-gemäß kommt dann gleich "Brauch' ich doch gar
    > nicht!"
    > => "Ich bin von gestern und stolz darauf" *Kopf schüttel*

    Ich mag deutlich älter sein als du, bin aber nicht "von gestern" – ich nutze allerdings nicht immer das Neueste, nur weil's das Neueste ist. Sondern, falls möglich, das Werkzeug, das am besten auf meine Anwendungfälle passt.

    Und ich werde dir jetzt nicht alle Funktionalitäten und Usability-Vorteile auflisten, die mit OpenOffice(.org) 6.0 als Nachfolger von StarOffice 5.2 wegfielen und bis heute nicht wiederkamen.

    Und leider bin ich inzwischen sehr wohl gezwungen, mit OO bzw. LO zu arbeiten, wenn ich meine Dokumente auch noch mit was anderem als SO 5.2 öffnen können will, denn inzwischen haben sowohl OO als auch LO sogar den Import (der Export wurde schon vor längerem rausgeworfen) der Formate der eigenen Vorgängersoftware entsorgt, während man alles tut, um Microsoft-Nutzern in den Allerwertesten zu kriechen. Eine bezeichnende Arroganz der eigenen technischen Geschichte gegenüber – und natürlich auch den Leuten gegenüber, die OpenOffice/LibreOffice überhaupt erst möglich gemacht haben, indem sie vor 20-22 Jahren die Vorgängeranwendungen kauften und der Hamburger StarDivision so eine ausreichende Zeitlang die Existenz gesichert haben...

  18. Re: StarOffice 5.2

    Autor: Der schwarze Ritter 01.02.18 - 10:24

    Kannst du auch Beispiele nennen, bei denen SO so richtig besser ist/war als LO oder MSO? Bin da durchaus interessiert, so was zu erfahren und ggf. auch selbst mal einer Implementierung zuzuführen, sofern die Funktionen auch sinnvoll sind.

  19. Re: StarOffice 5.2

    Autor: demon driver 01.02.18 - 16:09

    Auf die Schnelle: Ein gemeinsames Rahmenfenster für Tabellen, Texte und alle anderen Dokumentformen (spart Platz für Menüs und Buttons, die so nur ein einziges Mal auf dem Schirm sind, erleichtert die gleichzeitige Bearbeitung unterschiedlicher Office-Dokumenttypen). Kompletter E-Mail-Client mit allen Features der Textverarbeitung bzw. des HTML-Editors inclusive Einbindung in die Korrekturfunktionen mit den eigenen Wörterbüchern. Komplette Terminverwaltung/Aufgabenplanung. Der Zusatznutzen bestand neben den Einzelteilen vor allem auch darin, diese Dinge alle unter einer Haube zu haben und auf vielerlei Art und Weise verknüpfen zu können (etwa auch die E-Mail mit der Datenbankkomponente für Serienmails analog zu Serienbriefen in der Textverarbeitung).

  20. Re: StarOffice 5.2

    Autor: phx18 01.02.18 - 16:56

    Grundsätzlich kann ja jeder Arbeiten womit er will. Aber moderne Software ist dazu da, uns diese Arbeit zu erleichtern. Es Bedarf da wirklich keines Programms aus dem letzten Jahrhundert. Man sollte jedoch trennen, was man machen möchte. Wissenschaftliche Puplikationen schreibt man nunmal mit Tex, aber selbst dafür gibt es bereits moderne WYSIWYM Applikationen wie Lyx oder TexStudio die einem diese Arbeit vereinfachen.

    Die Trennung in LibreOffice ist komplexitätsbedingt. Würde man alle Funktionalität in einer Applikation bündeln, hätte man schnell Menüpunkte mit 40+ Einträgen. Da fände man nix wieder. Dafür gibt es aber mit der OLE-Import Funktion die Möglichkeit, Elemente der anderen Module (z.B. Calc-Sheets in Writer) einzubinden und on-the-fly zu editieren. In eine moderne Präsentation gehören nunmal auch Charts, Diagramme oder eine Grafik. Aufs Maß kommt es an, und ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

    Womit man arbeitet ist am Ende also vom gewünschten Ergebnis abhängig. Man sollte aber möglichst aktuelle Software einsetzen, schon aus Kompatibilitäts- und Sicherheitsgründen.

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