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Zum Thema "Wir"

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  1. Zum Thema "Wir"

    Autor: weemons0tr 15.02.15 - 09:43

    Das ist kein Bezug auf den Artikel, aber es passt imho recht gut allgemein:

    Das ominoese "Wir" ist eine riesige Verschwoerung:
    Durch das "Wir sind Schuld an <insert random Katastrophe hier>" kann man zum einen jedwede Gaengelung, Ueberwachung, Unterdrueckung usw. rechtfertigen, und zum anderen die Leute den Glauben an die Menschheit verlieren lassen...

    Wo identifizierst du dich mit dem "Wir" den uns die Matrix in Bezug auf alles an dem "Wir" Schuld sein sollen? Ich mich mit NICHTS.
    Wo identifiziert man sich mit dem ominoesen "Wir"? Imho nur wenn .de die Fussball WM gewinnt :D

    Die Matrix redet uns ein "wir" sind Schuld am Klimawandel - Falsch, es sind "die", die die freie Energie unterdruecken.
    Die Matrix sagt "wir" sind Schuld an den Weltkriegen - Falsch, es ist die Folge aus der Verschwoerung der Verschwoerer.
    Die Matrix sagt "wir" sind Schuld daran das das Geld verreckt - Falsch, riesige Verschwoerung des zugrunde liegenden Schneeballsystemes "Geld".

    Wenn man diese Punkte, und alles was an Rattenschwanz dahinter haengt, zusammenzaehlt, kommt man drauf das DAS die Verschwoerung ist: Man redet uns ein das du und ich an irgendwas Schuld sind. Sind wir nicht, es sind "die", die ihren Plan fuer die NWO und ihre absolute Macht umsetzen wollen.

    Die Folge daraus ist das die Leute in staendiger Angst um alles und jeden Leben, Krank werden/sind, eben wegen der Psychologischen und sonstigen belastung (omg, jeder will mich toeten, usw.), weil man den glauben ans gute im Menschen verliert.
    Dadurch glaubt man an Terroristen, Islamisten, Russen die einen Toeten wollen, etc, etc, etc, und laesst sich durch die Matrix einreden: Wir muessen zusammen stehen gegen Bedrohung X (Und dir dadurch saemtliche Rechte nehmen).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.15 09:46 durch weemons0tr.

  2. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: David64Bit 15.02.15 - 11:34

    Öhm...ja.

    Also ich hab da eher den Eindruck vom absoluten Gegenteil. Dadurch, dass das "Wir" Gefühl in der Gesellschaft so gut wie gar nicht mehr vorkommt, bilden sich eben Grüppchen. Jeder kocht sein eigenes Süppchen, weil wir eher eingeredet bekommen "Ich, Ich, Ich!" - jeder versucht seinen eigenen, größten Vorteil zu bekommen.

    Soziales ist völlig verloren gegangen, Soziale Gerechtigkeit gibt es praktisch nirgends mehr auf der Welt (ausser vllt in Nordkorea, da lebt die ganze Bevölkerung wie 1850...).

    Das "Wir" und die Kompromissbereitschaft ist völlig abhanden gekommen, innerhalb der Bevölkerung. Man muss doch nur mal zu seinen Nachbarn rübergucken. Ragt da der Apfelbaum ein klein wenig über die Mauer ist der Zoff schon groß. Hat der besseres Internet gibts zoff, hat er einen teuren BMW oder Audi in der Einfahrt stehen, wird sich das Maul zerissen...

  3. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: Nephtys 15.02.15 - 11:42

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Öhm...ja.
    >
    > Also ich hab da eher den Eindruck vom absoluten Gegenteil. Dadurch, dass
    > das "Wir" Gefühl in der Gesellschaft so gut wie gar nicht mehr vorkommt,
    > bilden sich eben Grüppchen. Jeder kocht sein eigenes Süppchen, weil wir
    > eher eingeredet bekommen "Ich, Ich, Ich!" - jeder versucht seinen eigenen,
    > größten Vorteil zu bekommen.
    >
    > Soziales ist völlig verloren gegangen, Soziale Gerechtigkeit gibt es
    > praktisch nirgends mehr auf der Welt (ausser vllt in Nordkorea, da lebt die
    > ganze Bevölkerung wie 1850...).
    >
    > Das "Wir" und die Kompromissbereitschaft ist völlig abhanden gekommen,
    > innerhalb der Bevölkerung. Man muss doch nur mal zu seinen Nachbarn
    > rübergucken. Ragt da der Apfelbaum ein klein wenig über die Mauer ist der
    > Zoff schon groß. Hat der besseres Internet gibts zoff, hat er einen teuren
    > BMW oder Audi in der Einfahrt stehen, wird sich das Maul zerissen...


    Kids, this is how people in the early 21-hundreds debated fashism vs. capitalism.

  4. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: weemons0tr 15.02.15 - 11:47

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Öhm...ja.
    >
    > Also ich hab da eher den Eindruck vom absoluten Gegenteil. Dadurch, dass
    > das "Wir" Gefühl in der Gesellschaft so gut wie gar nicht mehr vorkommt,
    > bilden sich eben Grüppchen. Jeder kocht sein eigenes Süppchen, weil wir
    > eher eingeredet bekommen "Ich, Ich, Ich!" - jeder versucht seinen eigenen,
    > größten Vorteil zu bekommen.
    >
    > Soziales ist völlig verloren gegangen, Soziale Gerechtigkeit gibt es
    > praktisch nirgends mehr auf der Welt (ausser vllt in Nordkorea, da lebt die
    > ganze Bevölkerung wie 1850...).
    >
    > Das "Wir" und die Kompromissbereitschaft ist völlig abhanden gekommen,
    > innerhalb der Bevölkerung. Man muss doch nur mal zu seinen Nachbarn
    > rübergucken. Ragt da der Apfelbaum ein klein wenig über die Mauer ist der
    > Zoff schon groß. Hat der besseres Internet gibts zoff, hat er einen teuren
    > BMW oder Audi in der Einfahrt stehen, wird sich das Maul zerissen...


    Was du mit Wir meinst ist ein anderes das ich meine....

    Ich meine das "Wir" das uns die Matrix eintrichtert, du meinst das "Wir" das es eigentlich sein sollte....

    Dadurch das diese beiden (es sind viel mehr, es gibt so viele wirs wie es Gruppen gibt, aber man kann es auf viele verschiedene gemeinsame "wirs" runterbrechen ^^) wir definitionen gibt, und man diese wissentlich/unwissentlich willkuerlich/unwillkuerlich zusammenwirft und nicht genau weiss was gemeint ist, entstehen die riesigen Probleme.

    Die Probleme mit Nachbarn usw. die du ansprichst sind nicht anderes als die Auswirkungen der Hoellenwelt in der "wir" uns aufgrund sehr vieler Missverstaendnisse befinden, injeziert durch die Matrix und das Schneeballsystem das sich Geld nennt.
    Im Begriff Matrix verbirgt sich auch die Politik, NWO, etc.
    Die Leute wurden bewusst so "gezuechtet" damit "die" ihr Programm durchbekommen.

    Bestes Beispiel das denke ich viele hier betrifft: Feminismus. Die Seuche ueberhaupt, erfunden von "denen" um die Menschheit zu zerstoeren - Wir erleben es doch live und persoenlich.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.15 11:52 durch weemons0tr.

  5. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: cry88 15.02.15 - 12:26

    weemons0tr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine das "Wir" das uns die Matrix eintrichtert, du meinst das "Wir"
    > das es eigentlich sein sollte....
    Matrix ... du weist, dass das ein Film war? Also fiktiv? Nicht echt und so?

  6. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: azeu 15.02.15 - 12:28

    Es gibt nicht DIE Verschwörung.

    Was es gibt sind viele kleine Verschwörungen von unterschiedlichen Menschen/Gruppen untereinander. Wenn Du z.B. eine Überraschungs-Party für jemanden organisieren willst, dann musst Du Dich schon mit ein paar Leuten verschwören damit die Überraschung auch gelingt. Menschen die ein gemeinsames Ziel haben oder voneinander profitieren halten zusammen, zumindest solange die Ziele identisch sind oder die gegenseitigen Vorteile überwiegen.

    Das was Dir als Matrix erscheint ist nur ein Sammelsurium aus Vetternwirtschaft, Korruption, Nutznießertum, "Der Feind meines Feindes ist mein Freund"-Mentalität, Mitläufertum, Trittbrettfahrerei, Egoismus, Grössenwahn etc.

    Eine Weltverschwörung auf globaler Ebene scheitert schon an der mangelnden Disziplin der Menschheit als Ganzes.

    ... OVER ...

  7. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: rofler 15.02.15 - 12:36

    @Nephtys: wohl eher communism vs. capitalism

    Nicht desto trotz kann die Debatte ja statt finden. Nur weil man es mit einem Label versehen kann ist es nicht automatisch schlecht.

    Ich stimme zu, dass das Solidaritätsgefühl also das "wir" verloren gegangen ist. Wobei ich mich ernsthaft frage ob es jemals ausgeprägt genug überhaupt da war? Nur in Zeiten der Not entdecken die Menschen das Wir-Gefühl und vergessen es dann schnell wieder. Weil ihre Sorgen schnell anderen Problemen gelten. Hauptsächlich dem Geld-Verdienen, weil Geld in unserer Gesellschaft alles andere bedeutet. Aber sobald Geld im Spiel ist, artet auch die beste Idee in etwas Schlechtem aus.

    Was wäre das Gegenteil? Einer Art kommunistische Gesellschaft in der alles allen gehört und man keine Geldsorgen hat, so, dass man sich den gemeinnützigen Dingen zuwenden kann? Das Problem hierbei wäre: wenn alles niemandem explizit gehört, fühlt sich auch niemand explizit dafür verantwortlich, dass es gut wird. Und das funktioniert ja nicht mal bei Open Source, wie soll das schon bei ganzen Gesellschaftssystem funktionieren?

    Ich glaube auch nicht, dass man automatisch ein Faschist ist wenn man den Kapitalismus kritisieret. Das würde ja bedeuten man nehme eine antiliberale Position ein. Was sagt denn wiki dazu?

    "Leitziel des Liberalismus ist die Freiheit des Individuums vornehmlich gegenüber staatlicher Gewalt."

    Somit ist die Idee des Liberalismus gar nicht so übel. Nur ist das System in dem wir leben, nicht mehr so liberal wie es den Anschein gibt.

    Open Source spiegelt nur ein wesentlich größeres Problem wieder. Dass keines der bisherigen und der aktuellen Systeme funktioniert.

    Also was tun? Ich weiß es nicht!

  8. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: weemons0tr 15.02.15 - 12:49

    @cry88: Falls dus echt nicht verstanden hast: Die Matrix ist die oeffentliche Meinung aus TV, Medien, vermeintlicher Gesellschaft, vermeintlichem "Wir", usw., welche nicht die Realitaet ist. Die Folge aus der Matrix ist ANGST.
    Mithilfe dieser Angst laesst sich der 0815 Buerger der das Spiel nicht durchblickt, und nur an seine Kinder (alternativ an sein Geld) denkt, dahin treiben wo "die" ihn haben wollen.

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das was Dir als Matrix erscheint ist nur ein Sammelsurium aus
    > Vetternwirtschaft, Korruption, Nutznießertum, "Der Feind meines Feindes ist
    > mein Freund"-Mentalität, Mitläufertum, Trittbrettfahrerei, Egoismus,
    > Grössenwahn etc.

    Genau das meine ich ja mit der Matrix. Vieles was du aufzaehlst sind folgen der ueblen Grundsteine die "die" gelegt haben. Folgen z.B. des Geldsystems. Daraus ergibt sich schon das meiste.
    Jedoch ist Geld eine Illusion. Nur wir (die unteren Opfer in den Pyramidensystemen) muessen dafuer buckeln, "die" oben tippen nur Zahlen in Computer oder lassen ihre Marionetten das tun, bzw. uns dafuer rackern, weil wir glauben wir bekommen einen Gegenwert (FIAT Geld).


    @rofler: Das Gegenteil waere z.B. eine Gesellschaft ohne Geld.
    Denk nach: Kommunismus funktionierte nie ohne Geld - Imho wollen "die" ihn so darstellen das er nicht funktionert, haben aber geflissentlich ausser Acht gelassen das es MIT Geld nicht funktionieren kann.

    Ich gehe da ziemlich konform mit Michael Tellinger (The Ubuntu Foundation, hat nichts mit dem Linux zu tun):
    Weg mit dem Zentralstaat, lasst die Kommunen alles selbst regeln.

    Und hey: Auch wenn ich Linux als ne riesige Seuche ansehe: Ich denke ohne die ganzen Uebel auf der Welt kann ich auch gerne mit Communityprojekten ala Linux leben.
    Es muss nicht perfekt sein, Freiheit waere mir schon das liebste und die oberste Maxime.

    Und jetzt lasse man bitte nicht wieder ANGST triggern: "Omg mit Freiheit schlaegt mir mein Nachbar den Schaedel ein".
    So eine Denke ist Matrix - Jeder weiss was richtig und falsch ist, dafuer braucht man keinen der einem das erzaehlt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.15 12:51 durch weemons0tr.

  9. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: rofler 15.02.15 - 13:02

    Und jetzt lasse man bitte nicht wieder ANGST triggern: "Omg mit Freiheit schlaegt mir mein Nachbar den Schaedel ein".

    Ich glaube nicht, dass es hierbei das Problem wäre. Eine freiheitliche Gesellschaft ohne Geld würde ja nicht bedeuten, dass es keine Gesetze mehr gibt. Wahrscheinlicher wäre es dann, dass dein Nachbar sich auf seinem Sofa gemütlich macht und nie wieder arbeitet. Ich glaube so oder so ähnliche wäre dann die Gegenargumentation und dann würden viele wieder aufschreien, dass man viele Schmarotzer durchfüttert.

    Ich mag selbst diesen utopischen Gedanken an eine Gesellschaft ohne Geld. Aber, wie gesagt, es wäre utopisch. Denn die Menschen die gerade sehr viel Geld besitzen, würden damit ihre ganze Macht verlieren. Ich glaube nicht, dass sie es so ohne Weiteres aufgeben würden. Außerdem sind die Menschen für einen derartigen Wandel doch noch gar nicht bereit. Die ältere Generation ist da doch eher konservativ eingestellt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.15 13:04 durch rofler.

  10. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: BRDiger 15.02.15 - 13:04

    rofler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Nephtys: wohl eher communism vs. capitalism
    >
    > Nicht desto trotz kann die Debatte ja statt finden. Nur weil man es mit
    > einem Label versehen kann ist es nicht automatisch schlecht.
    >
    > Ich stimme zu, dass das Solidaritätsgefühl also das "wir" verloren gegangen
    > ist. Wobei ich mich ernsthaft frage ob es jemals ausgeprägt genug überhaupt
    > da war? Nur in Zeiten der Not entdecken die Menschen das Wir-Gefühl und
    > vergessen es dann schnell wieder. Weil ihre Sorgen schnell anderen
    > Problemen gelten. Hauptsächlich dem Geld-Verdienen, weil Geld in unserer
    > Gesellschaft alles andere bedeutet. Aber sobald Geld im Spiel ist, artet
    > auch die beste Idee in etwas Schlechtem aus.

    Ja, das erlebe ich auch immer wieder. Das liegt einfach darin, dass man "kleinere" Nöte wie zunehmende Überwachung und Rechteberaubung nicht so direkt erfährt. Da bleiben viele lieber sitzen. Zu Zeiten der Wende oder nach dem Krieg haben die Leute durchaus zusammengehalten.

    Auf dem Dorf läuft das heute noch nach dem guten alten "Eine Hand wäscht die andere"-Prinzip - und zwar im guten. Durch diese ganzen kleinen Abmachungen (Pacht z.B.) halten die Leute auch eher zusammen.
    Ich komme vom Dorf und dort würden mir die Leute heute noch helfen, wenn ich mal Probleme hätte, auch wenn ich selten da bin. Man kennt mich. Mir fallen mindestens 3 Familien ein, bei denen ich Hilfe suchen könnte (wenn ich sie bräuchte) - weil sie mich KENNEN. Das ist eigentlich ganz schön.
    In Anonymität ist Zusammenhalt schwierig!

    >
    > Was wäre das Gegenteil? Einer Art kommunistische Gesellschaft in der alles
    > allen gehört und man keine Geldsorgen hat, so, dass man sich den
    > gemeinnützigen Dingen zuwenden kann? Das Problem hierbei wäre: wenn alles
    > niemandem explizit gehört, fühlt sich auch niemand explizit dafür
    > verantwortlich, dass es gut wird. Und das funktioniert ja nicht mal bei
    > Open Source, wie soll das schon bei ganzen Gesellschaftssystem
    > funktionieren?

    Ich glaube nicht, dass das notwendig ist. Warum kommen immer alle gleich mit Kommunismus, wenn der *reine ungebremste und unkontrollierte* Kapitalismus nicht funktioniert? Ein gemäßigter Kapitalismus in dem die Rahmenbedingungen ordentlich gesetzt sind, sind die Auswüchse dir wir zur Zeit haben nicht möglich. Wir *hatten* auch mal solche Rahmenbedingungen. Momentan holen wir ja etwas auf mit Mindestlohn und so. Wenn Banken nicht vollkommen straflos Geld verschleudern dürfen, Löhne nicht ultraniedrig sein dürfen und auch nicht beliebig an der Börse spekuliert werden darf, Staaten nicht beliebig Schulden machen dürfen, Banken nicht ungedeckte Kredite aus reiner Gier vergeben DANN kann Kapitalismus einigermaßen ordentlich laufen.
    Ansonsten führt reiner Kapitalismus ins Verderben. Solche Sachen kann man durchsetzen. Wie wäre es wenn man zum Beispiel mal den Deckungsbeitrag von Banken erhöht oder öfter mal in die Kasse schaut.

    >
    > Ich glaube auch nicht, dass man automatisch ein Faschist ist wenn man den
    > Kapitalismus kritisieret. Das würde ja bedeuten man nehme eine antiliberale
    > Position ein. Was sagt denn wiki dazu?
    >
    > "Leitziel des Liberalismus ist die Freiheit des Individuums vornehmlich
    > gegenüber staatlicher Gewalt."
    >
    > Somit ist die Idee des Liberalismus gar nicht so übel. Nur ist das System
    > in dem wir leben, nicht mehr so liberal wie es den Anschein gibt.
    >
    > Open Source spiegelt nur ein wesentlich größeres Problem wieder. Dass
    > keines der bisherigen und der aktuellen Systeme funktioniert.
    >
    > Also was tun? Ich weiß es nicht!

    Ansonsten: Gute Kommentare hier ;)

  11. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: azeu 15.02.15 - 13:06

    Es gibt aber keine "die", die alles steuern. In einem Schwarm gibt es auch keine Anführer.

    Die Herde folgt einfach ihren Instinkten. Eigentlich wollte ich darauf hinaus.

    ... OVER ...

  12. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: weemons0tr 15.02.15 - 13:09

    rofler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jetzt lasse man bitte nicht wieder ANGST triggern: "Omg mit Freiheit
    > schlaegt mir mein Nachbar den Schaedel ein".
    >
    > Ich glaube nicht, dass es hierbei das Problem wäre. Eine freiheitliche
    > Gesellschaft ohne Geld würde ja nicht bedeuten, dass es keine Gesetze mehr
    > gibt. Wahrscheinlicher wäre es dann, dass dein Nachbar sich auf seinem Sofa
    > gemütlich macht und nie wieder arbeitet. Ich glaube so oder so ähnliche
    > wäre dann die Gegenargumentation und dann würden viele wieder aufschreien,
    > dass man viele Schmarotzer durchfüttert.
    >
    Und genau da muss sich jeder fragen: Wuerde ich auf der faulen Haut liegen?
    Ich nicht. Ich haette soooo viele Dinge die ich gerne machen wuerde (Mit lauter coolen Leute wie euch die auch tech-verstaendnis haben, oder mit allen anderen - egal, hauptsache was fuer UNS), und "eine neue Welt schaffen". Wasweissich: Drohnen bauen, Gaertnern (Mein eigenes Essen anbauen), Haeuser mit allen anderen fuer andere bauen, <insert_your_favorite_thing_here>, etc, etc, etc.
    Du/ihr nicht?
    [E]Leider hab ich im RL keine Zeit dazu - Ich muss mich 8h auf der Arbeit im IT Service zu tode langweilen....
    Tyler Durden sagt: Entwickeln wir uns :D

    Ich wuerde das alles mit Handkuss fuer nichts machen, wenn das alles genau so wieder zurueckkommt. Und genau das wird es - Es kommt alles so zurueck wie du es gibst.

    [E3]
    ... Und wenn jeder nur noch das macht was er will, wird er doch automatisch Gluecklich.

    Somit verschwindet automatisch die ganze Angst die die Gesellschaft in Schockstarre haelt, und die Welt ist ein besserer Ort.

    > Ich mag selbst diesen utopischen Gedanken an eine Gesellschaft ohne Geld.
    > Aber, wie gesagt, es wäre utopisch. Denn die Menschen die gerade sehr viel
    > Geld besitzen, würden damit ihre ganze Macht verlieren. Ich glaube nicht,
    > dass sie es so ohne Weiteres aufgeben würden. Außerdem sind die Menschen
    > für einen derartigen Wandel doch noch gar nicht bereit. Die ältere
    > Generation ist da doch eher konservativ eingestellt.


    Scheiss auf die. SCHEISS AUF DIE.
    Mit der Bremse im Kopf koennen wir niemals ne bessere Welt schaffen.
    Denn: Du kannst etwas nicht aendern indem du es bekaempfst - Du wirst zu dem was du bekaempfst.
    Du kannst etwas nur aendern indem du etwas neues, besseres schaffst.

    Deswegen: Lasst uns ne neue, geile Welt bauen :D

    [E4] Noch was: Dein "... die Menschen sind noch nicht dafuer bereit...." ist genau die boese Matrix-injezierte "Wir" vorstellung.
    Die gibts nicht.

    @azeu: Doch es gibt "die".
    Die sind die Besitzer, bzw. die Hintermaenner der privaten Weltbanken denen das Geld und somit die Welt gehoert.
    Diese Banken wie BIZ, die wichtigen Zentralbanken usw. sind in Privathand, somit auch das Geld.
    Mit ihrem Geld koennen sie machen was sie wollen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.15 13:18 durch weemons0tr.

  13. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: BRDiger 15.02.15 - 13:23

    weemons0tr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rofler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und jetzt lasse man bitte nicht wieder ANGST triggern: "Omg mit Freiheit
    > > schlaegt mir mein Nachbar den Schaedel ein".
    > >
    > > Ich glaube nicht, dass es hierbei das Problem wäre. Eine freiheitliche
    > > Gesellschaft ohne Geld würde ja nicht bedeuten, dass es keine Gesetze
    > mehr
    > > gibt. Wahrscheinlicher wäre es dann, dass dein Nachbar sich auf seinem
    > Sofa
    > > gemütlich macht und nie wieder arbeitet. Ich glaube so oder so ähnliche
    > > wäre dann die Gegenargumentation und dann würden viele wieder
    > aufschreien,
    > > dass man viele Schmarotzer durchfüttert.
    > >
    > Und genau da muss sich jeder fragen: Wuerde ich auf der faulen Haut
    > liegen?
    > Ich nicht. Ich haette soooo viele Dinge die ich gerne machen wuerde (Mit
    > lauter coolen Leute wie euch die auch tech-verstaendnis haben, oder mit
    > allen anderen - egal, hauptsache was fuer UNS), und "eine neue Welt
    > schaffen". Wasweissich: Drohnen bauen, Gaertnern (Mein eigenes Essen
    > anbauen), Haeuser mit allen anderen fuer andere bauen, , etc, etc, etc.
    > Du/ihr nicht?

    Dann bist du ein ziemlich "guter" Mensch ;) Ich würde auch mitmachen. Aber es gibt viele denen sowas SCHEIßEGAL ist! Viele interessiert es einen Scheiß was mit der Welt ist. Das sieht man schon am geringen Interesse für Politik. Hauptsache Fressen, Saufen, F*, Schlafen. Hauptsache am Ende des Monats ist das Geld da. Ob das von "Satan GmbH" überwiesen wurde, spielt keine Rolle.
    So ticken die meisten. Die sind froh, wenn sie 80 Jahre ihres Lebens so sinnentleert leben dürfen und leben mit "nach mir die Sintflut".
    Leute wie du sind die Ausnahme, nicht die Regel!
    Ich behaupte eigentlich ungern, dass die meisten Menschen schlecht sind und mag diese Argumentation nicht und sie sind auch nicht *schlecht* aber desinteressiert und faul. Wenn jemand *direkt* in Not wäre, würden auch diese Leute helfen aber sie helfen nicht bei einer gerechten Welt.
    Deswegen haben wir Parlamentarismus: "gewählte Oligarchie" - die Leute wollen die Politik an andere abgeben, damit sie in Ruhe ihr Leben leben können.

    >
    > Ich wuerde das alles mit Handkuss fuer nichts machen, wenn das alles genau
    > so wieder zurueckkommt. Und genau das wird es - Es kommt alles so zurueck
    > wie du es gibst.

    Nicht bei Arschlöchern - von denen gibt es leider viele. Das kann man nicht wegreden.

    >
    >
    > > Ich mag selbst diesen utopischen Gedanken an eine Gesellschaft ohne
    > Geld.
    > > Aber, wie gesagt, es wäre utopisch. Denn die Menschen die gerade sehr
    > viel
    > > Geld besitzen, würden damit ihre ganze Macht verlieren. Ich glaube
    > nicht,
    > > dass sie es so ohne Weiteres aufgeben würden. Außerdem sind die Menschen
    > > für einen derartigen Wandel doch noch gar nicht bereit. Die ältere
    > > Generation ist da doch eher konservativ eingestellt.
    >
    > Scheiss auf die. SCHEISS AUF DIE.
    > Mit der Bremse im Kopf koennen wir niemals ne bessere Welt schaffen.
    > Denn: Du kannst etwas nicht aendern indem du es bekaempfst - Du wirst zu
    > dem was du bekaempfst.
    > Du kannst etwas nur aendern indem du etwas neues, besseres schaffst.
    >
    > Deswegen: Lasst uns ne neue, geile Welt bauen :D
    >
    > @azeu: Doch es gibt "die".
    > Die sind die Besitzer, bzw. die Hintermaenner der privaten Weltbanken denen
    > das Geld und somit die Welt gehoert.
    > Diese Banken wie BIZ, die wichtigen Zentralbanken usw. sind in Privathand,
    > somit auch das Geld.
    > Mit ihrem Geld koennen sie machen was sie wollen.

    Dass Banken Krebs sind sehe ich genauso aber ob man deswegen gleich alles niederreißen muss....
    Du vergisst, dass der Zentralstaat auch Vorteile hat. Bestes Beispiel:
    Zentraler Rechtsstaat - google mal "Rechtsweg Deutschland". Das ist ein ganz ganz großartiges Ergebnis unseres zentralen Rechtsstaates. Polizei ist auch nichts verkehrtes, wenn sie da ist um dir zu helfen. Wie will man in einer dezentralen Gesellschaft Rechte durchsetzen? Du sagst: wir brauchen keine Gesetze. DOCH - wir WOLLEN sie. Wenn wieder mal jemand betrügt, dann schreien die Leute nach Gesetzen und "Das darf der doch nicht!". Dann verteidigt dich dieser Staat - das soll vorkommen! Gesetze gibt es auch, weil es unterschiedliche Vorstellungen von Recht und Unrecht gibt! Es gibt sehr sehr schwierige Fälle und dafür braucht man eine gemeinsame Auffassung von Recht und Experten ihres Faches (Richter).
    Oder wollen wir Geschworene wie in den USA - wo normale Bürger über dein Recht entscheiden? Der Staat gibt dir sogar die Möglichkeit für dein Recht zu kämpfen! (Rechtsweg) und du kannst viel machen.

    Ich lebe im Großen und Ganzen gerne in diesem Land. Sozialstaat und Rechtsstaat haben natürlich auch Fehler aber noch funktionieren sie anständig. Überleg mal:
    Wir leben in einem Land in dem du nicht verhungern musst. Du hast ein Recht auf Obdach und Wärme und und und. Viele vergessen, dass das fast paradiesisch ist.

  14. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: rofler 15.02.15 - 13:35

    Es klingt ja alles schön und gut, Gesellschaften ohne Geld, Gemäßigter Kapitalismus, Freiheit...

    Aber wir lebten doch schon sehr lange in so einer Gesellschaft, meint ihr nicht? Viele von uns sind in so einer Gesellschaft groß geworden. Ich meine damit das Internet. Ich glaube man kann das Internet ruhig mit einer Parallelwelt vergleichen wo wir bis vor einiger Zeit noch alle frei waren. Frei von Politik, von Religion und Hautfarbe. Wir hatten wunderbare gemeinnützige (Open Source) Projekte und haben sie auch gemeinsam umgesetzt. Und es funktionierte sogar eine Weile lang sehr gut. Und was ist jetzt? Auch hier haben der Kapitalismus, der Terrorismus, die Kriege und die Mafia Einzug gehalten. Und was tuen wir dagegen? Wir twittern, liken und kommentieren.

    Also ja lasst uns eine bessere Welt bauen. Da wäre ich sofort dabei! Ich weiß aber trotzdem nicht wie.

  15. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: weemons0tr 15.02.15 - 13:37

    BRDiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Dann bist du ein ziemlich "guter" Mensch ;) Ich würde auch mitmachen. Aber
    > es gibt viele denen sowas SCHEIßEGAL ist! Viele interessiert es einen
    > Scheiß was mit der Welt ist. Das sieht man schon am geringen Interesse für
    > Politik. Hauptsache Fressen, Saufen, F*, Schlafen. Hauptsache am Ende des
    > Monats ist das Geld da. Ob das von "Satan GmbH" überwiesen wurde, spielt
    > keine Rolle.
    > So ticken die meisten. Die sind froh, wenn sie 80 Jahre ihres Lebens so
    > sinnentleert leben dürfen und leben mit "nach mir die Sintflut".
    > Leute wie du sind die Ausnahme, nicht die Regel!
    > Ich behaupte eigentlich ungern, dass die meisten Menschen schlecht sind und
    > mag diese Argumentation nicht und sie sind auch nicht *schlecht* aber
    > desinteressiert und faul. Wenn jemand *direkt* in Not wäre, würden auch
    > diese Leute helfen aber sie helfen nicht bei einer gerechten Welt.
    > Deswegen haben wir Parlamentarismus: "gewählte Oligarchie" - die Leute
    > wollen die Politik an andere abgeben, damit sie in Ruhe ihr Leben leben
    > können.

    Alle sind so, wenn sie es denn nur wissen wuerden :D
    Vieles was du beschreibst ist die Lethargie in die sich viele Leute schon begeben haben, weil sie der festen ueberzeugung sind "Nichts machen zu koennen".
    Und glaub mir: Niemand will so sinnentleert leben, das glaubt "man", das ist imho auch Matrix.
    Alle wissen das irgendwas nicht passt, alle wuerden gerne, und der Grund warum die Leute wohl so sind wie sie sind, ist die Unterdrueckung dieses Gefuehls ihr ganzes Leben lang, was in Krankheit und Seuche endet, bzw. in dem was du beschreibst.

    Abschalten einfach, scheiss drauf, Arschlecken.

    Wenn die sehen wuerden wie geil es sein koennte wenn sie moechten, wuerden glaub ich alle mit freuden dabei sein.

    >
    > >
    > > Ich wuerde das alles mit Handkuss fuer nichts machen, wenn das alles
    > genau
    > > so wieder zurueckkommt. Und genau das wird es - Es kommt alles so
    > zurueck
    > > wie du es gibst.
    >
    > Nicht bei Arschlöchern - von denen gibt es leider viele. Das kann man nicht
    > wegreden.

    Klar, unsere Welt erzeugt Arschloecher am laufenden Band - Es wird Zeit fuer ne neue, das sag ich ja :D


    > Dass Banken Krebs sind sehe ich genauso aber ob man deswegen gleich alles
    > niederreißen muss....
    > Du vergisst, dass der Zentralstaat auch Vorteile hat. Bestes Beispiel:
    > Zentraler Rechtsstaat - google mal "Rechtsweg Deutschland". Das ist ein
    > ganz ganz großartiges Ergebnis unseres zentralen Rechtsstaates. Polizei ist
    > auch nichts verkehrtes, wenn sie da ist um dir zu helfen. Wie will man in
    > einer dezentralen Gesellschaft Rechte durchsetzen? Du sagst: wir brauchen
    > keine Gesetze. DOCH - wir WOLLEN sie. Wenn wieder mal jemand betrügt, dann
    > schreien die Leute nach Gesetzen und "Das darf der doch nicht!". Dann
    > verteidigt dich dieser Staat - das soll vorkommen! Gesetze gibt es auch,
    > weil es unterschiedliche Vorstellungen von Recht und Unrecht gibt! Es gibt
    > sehr sehr schwierige Fälle und dafür braucht man eine gemeinsame Auffassung
    > von Recht und Experten ihres Faches (Richter).
    > Oder wollen wir Geschworene wie in den USA - wo normale Bürger über dein
    > Recht entscheiden? Der Staat gibt dir sogar die Möglichkeit für dein Recht
    > zu kämpfen! (Rechtsweg) und du kannst viel machen.

    Ich brauch keinen der fuer mich aufpasst, ich kann auf mich selbst aufpassen...
    Aber wenn es sein muss: Wer definiert das Recht? Matrix-Injezierte Angstpsychos die 80 Jahre alt sind?

    >
    > Ich lebe im Großen und Ganzen gerne in diesem Land. Sozialstaat und
    > Rechtsstaat haben natürlich auch Fehler aber noch funktionieren sie
    > anständig. Überleg mal:
    > Wir leben in einem Land in dem du nicht verhungern musst. Du hast ein Recht
    > auf Obdach und Wärme und und und. Viele vergessen, dass das fast
    > paradiesisch ist.

    Wenn ich verhungere ist das mein Problem, nicht die des Staates....

    Der Preis fuer unseren "Staat" ist mir zu hoch. Vieles dieser Angst und mimimi Mentalitaet ist halt Matrix.

  16. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: azeu 15.02.15 - 13:40

    > Und hey: Auch wenn ich Linux als ne riesige Seuche ansehe: Ich denke ohne die ganzen Uebel auf der Welt kann ich auch gerne mit Communityprojekten ala Linux leben.

    Also jetzt bin ich enttäuscht. Du predigst hier von der Matrix und deren Zerschlagung. Und ausgerechnet DAS Instrument was in der Lage dazu wäre betrachtest Du als Seuche.

    Ausserdem sprichst Du ständig vom "Wir" aber meinst eigentlich immer nur "Uns" und "Die". Wenn die Menschheit gerettet werden soll, dann nicht dadurch, dass "Wir" und "Die" uns gegenseitig an den Hals gehen.

    Ausserdem ist "Wir" abhängig von der Größe des Weltbilds der Leute die sich als "Wir" empfinden. Es gibt unzählige "Wir" da draussen.

    ... OVER ...

  17. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: BRDiger 15.02.15 - 13:45

    rofler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es klingt ja alles schön und gut, Gesellschaften ohne Geld, Gemäßigter
    > Kapitalismus, Freiheit...
    >
    > Aber wir lebten doch schon sehr lange in so einer Gesellschaft, meint ihr
    > nicht? Viele von uns sind in so einer Gesellschaft groß geworden. Ich meine
    > damit das Internet. Ich glaube man kann das Internet ruhig mit einer
    > Parallelwelt vergleichen wo wir bis vor einiger Zeit noch alle frei waren.
    > Frei von Politik, von Religion und Hautfarbe. Wir hatten wunderbare
    > gemeinnützige (Open Source) Projekte und haben sie auch gemeinsam
    > umgesetzt. Und es funktionierte sogar eine Weile lang sehr gut. Und was ist
    > jetzt? Auch hier haben der Kapitalismus, der Terrorismus, die Kriege und
    > die Mafia Einzug gehalten. Und was tuen wir dagegen? Wir twittern, liken
    > und kommentieren.
    >
    > Also ja lasst uns eine bessere Welt bauen. Da wäre ich sofort dabei! Ich
    > weiß aber trotzdem nicht wie.

    Schön, dass hier jemand auch mal erkennt, dass das verdammt schwer ist. Ich kann auch nichts vorschlagen.

    Was man hier verhindern möchte ist die Natur des Menschen, zumindest die *einiger* Menschen - das geht nicht so leicht. Mafia, Kinderpornos, Terrorismus und Kriege WOLLEN einige Menschen nun mal. Das ist nicht unsere Schuld und wir können es auch schlecht verhindern. Alles was wir tun können ist diesen Leuten zu zeigen, dass sie mal zur Hölle fahren können und sie in Gefängnisse stecken aber wir werden sie nicht LOS!
    Sie sind nun mal da. Es gibt aber nun mal Leute die Gewalt, Terror und Krieg megageil finden!

    Das mit dem freien Internet ist aber auch schwierig: Es wird von vielen Menschen für sehr sehr schlimme Zwecke missbraucht und deswegen kann ich durchaus die Absicht verstehen, dass man "da mal genauer hinsehen möchte".
    Ich meine: Rechtsfreier Raum hat viele viele Nachteile - das dürfen wir nicht vergessen. Wie gesagt: Gesetze haben wir nicht um uns zu knechten!

    Dass momentan viel Schindluder mit unseren Rechten getrieben wird und dass das nicht so rosig umgesetzt wird mit dem "geregelten Internet", wie ich das hier beschreibe ist klar! Dagegen sollte man vorgehen aber mir geht es nur um Intentionen:
    Wollen wir ein vollkommen rechtsfreies Internet? Dann aber auch mit allen Nachteilen - Drogen, Terrorismus, Gewalt, Kinderpornographie, Betrug und und und.
    Ich will hier wie gesagt nicht Dinge wie Vorratsdatenspeicherung oder so rechtfertigen.

  18. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: weemons0tr 15.02.15 - 13:52

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und hey: Auch wenn ich Linux als ne riesige Seuche ansehe: Ich denke ohne
    > die ganzen Uebel auf der Welt kann ich auch gerne mit Communityprojekten
    > ala Linux leben.
    >
    > Also jetzt bin ich enttäuscht. Du predigst hier von der Matrix und deren
    > Zerschlagung. Und ausgerechnet DAS Instrument was in der Lage dazu wäre
    > betrachtest Du als Seuche.

    ? Wir koennen auch mit Windows oder Mac OSX ne Revolution absprechen, bzw. uebers Internet ueber ne bessere Welt schwadronieren? ^^

    >
    > Ausserdem sprichst Du ständig vom "Wir" aber meinst eigentlich immer nur
    > "Uns" und "Die". Wenn die Menschheit gerettet werden soll, dann nicht
    > dadurch, dass "Wir" und "Die" uns gegenseitig an den Hals gehen.

    Ich meine mit "Wir" die Basis der Pyramide auf die die Welt aufgebaut ist, an deren Spitze "die" mit ihrer Macht und ihrem Geld sitzen.
    "Wir" gehen einfach und lassen die ihr Geld sich selbst erwirtschaften, dann faellt das Kartenhaus ins Nirvana...

    Was du hier sagst sagte ich schon: Du kannst etwas nicht veraendern indem du es bekaempfst, und das schliesst das "an den Hals gehen" mit ein.

    >
    > Ausserdem ist "Wir" abhängig von der Größe des Weltbilds der Leute die sich
    > als "Wir" empfinden. Es gibt unzählige "Wir" da draussen.

    Das sagte ich ja bereits in einigen Posts frueher.

  19. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: rofler 15.02.15 - 13:56

    Ich glaube was wir brauchen ist so einer art Stackoverflow für die ganze Welt und dann noch eine Politik die es anschließend umsetzt. Vielleicht könnte man dann die Antwort finden.

  20. Re: Zum Thema "Wir"

    Autor: weemons0tr 15.02.15 - 14:00

    BRDiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was man hier verhindern möchte ist die Natur des Menschen, zumindest die
    > *einiger* Menschen - das geht nicht so leicht. Mafia, Kinderpornos,
    > Terrorismus und Kriege WOLLEN einige Menschen nun mal. Das ist nicht unsere
    > Schuld und wir können es auch schlecht verhindern. Alles was wir tun können
    > ist diesen Leuten zu zeigen, dass sie mal zur Hölle fahren können und sie
    > in Gefängnisse stecken aber wir werden sie nicht LOS!
    > Sie sind nun mal da. Es gibt aber nun mal Leute die Gewalt, Terror und
    > Krieg megageil finden!
    >
    > Das mit dem freien Internet ist aber auch schwierig: Es wird von vielen
    > Menschen für sehr sehr schlimme Zwecke missbraucht und deswegen kann ich
    > durchaus die Absicht verstehen, dass man "da mal genauer hinsehen möchte".
    > Ich meine: Rechtsfreier Raum hat viele viele Nachteile - das dürfen wir
    > nicht vergessen. Wie gesagt: Gesetze haben wir nicht um uns zu knechten!
    >
    > Dass momentan viel Schindluder mit unseren Rechten getrieben wird und dass
    > das nicht so rosig umgesetzt wird mit dem "geregelten Internet", wie ich
    > das hier beschreibe ist klar! Dagegen sollte man vorgehen aber mir geht es
    > nur um Intentionen:
    > Wollen wir ein vollkommen rechtsfreies Internet? Dann aber auch mit allen
    > Nachteilen - Drogen, Terrorismus, Gewalt, Kinderpornographie, Betrug und
    > und und.
    > Ich will hier wie gesagt nicht Dinge wie Vorratsdatenspeicherung oder so
    > rechtfertigen.

    Genau das ist Matrix.
    Alle deine Beispiele gaebs ohne Geld nicht, bis auf Kipo, aber das Thema fass ich nicht an. Drogen sind alleine meine Sache und interessieren sonst niemanden, die Dealerei usw. gaebs auch ohne Geld nicht, Betrug sowieso.
    Gewalt und Unterdrueckung gaebs niemals wenn die Leute nur einfach ihre Aersche selbst hochbekommen wuerden, und sich nicht unterdruecken LASSEN wuerden...

    Gaebs Terroristen wenn sie die USA nicht gemacht haette? Ich denke nicht. Gaebs dieses "Islam ist DAS boese" vorstellung ohne die von der USA erschaffenen Terroristen, und damit alle Folgen wie Pegida, etc? Ich denke nicht.

    Ja ich will ein rechtsfreies Internet. Das ist die Spielwiese "fuer eine bessere Welt".
    Jedoch muss man bedenken das die Matrix Welt und die "freie Welt" aufeinander trifft, und sich hier die Dinge offen zeigen (fuer die die es sehen wollen), die in der Realitaet hinter verschlossenen Tueren laeuft.

    Freies Internet ist mit unserer unfreien Welt inkompatibel, v.a. mit Matrix-denken.

    Gewisse Gesetze lass ich ja gelten, aber der unterschied zwischen gewissen Gesetzen und unserem "Recht" sind Welten.

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