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[FIXED] Open Source: Red Hat gewinnt - fast immer

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  1. [FIXED] Open Source: Red Hat gewinnt - fast immer

    Autor: Dadie 30.12.17 - 14:14

    Nur bei wenigen Open Source Projekten "gewinnt" wirklich die Community. In der Regel leben diese Projekte von wenigen größeren IT-Unternehmen die ihre Entwickler bezahlen das Projekt weiterzuentwickeln.

    Und im Zweifel entwickelt sich dann das Projekt so, wie es das IT-Unternehmen haben will. Und wenn der Community die Richtung nicht gefällt darf sie halt Fressen oder Forken. Und gerade letzteres hat das Problem, dass auch eine große Community häufig nicht mit 10 oder 20 Personen Teams mithalten kann, die bezahlt von einem IT-Unternehmen an dem Projekt arbeiten. Hinzu kommt, dass eine Community nicht zwangsläufig homogen ist. Selbst wenn sich alle einig sind, dass etwas doof ist sind doch diverse Gruppen anderer Meinung wie man es besser machen könnte.

    Am Ende konzentriert dann das IT-Unternehmen ein Team auf ein Projekt das nach den Wünschen und Bedürfnissen des Unternehmen weiter entwickelt wird während sich die Community in ein paar dutzende gegenseitig zerstreitet.

    Natürlich ist hier Red Hat nur ein (wenn auch sehr großes) Beispiel wie ein IT-Unternehmen diverse "Communities" bzw. Projekte in seinen eigenen Interessen lenkt und dabei auf die Devise "Friss oder Fork" setzt.

  2. Re: [FIXED] Open Source: Red Hat gewinnt - fast immer

    Autor: bionade24 30.12.17 - 15:12

    Als ich das mit der Thunderbolt-Technik geslesen hatte, musst ich auch gleich an Red Hat denken. Die überarbeiten echt noch alles und irgendwann kann man bei Windows mehr bestimmen wie bei Linux. Ich kann auch nicht verstehen warum keiner mehr bei Debian den Hurd-Kernel weiterentwickeln will, obwohl der Linux-Rechte Probleme löst und durch die FSF unabhängiger ist. Naja, vel. mal in Zukunft. Sonst muss ich irgendwann komplett auf FreeBSD umsteigen, damit mir Red Hat erspart bleibt.

  3. Re: [FIXED] Open Source: Red Hat gewinnt - fast immer

    Autor: Tamaskan 31.12.17 - 22:13

    An Hurd wird doch schon seit Jahrzehnten rumgewerkelt und es ist noch nichts dabei rausgekommen. Das mag vielleicht technische Gründe haben, sicher liegt es aber auch am fehlenden kommerziellen Sponsor. Gute Entwickler wollen eben bezahlt werden, und innerhalb eines Hobbyprojektes entwickelt man kein brauchbares Betriebssystem, zumindest nicht in einer akzeptablen Zeit.

    Linux wird schon sehr lange hauptsächlich von verschiedenen Unternehmen entwickelt, und Red Hat als größter kommerzieller Distributor hat natürlich viel Einfluss drauf. Diesen Einfluss hat Canonical mit diversen Eigenentwicklungen versucht zu brechen, was aber nicht funktioniert hat. Natürlich gibt es auch Entwickler die alles in ihrer Freizeit machen, aber die müssen ja parallel noch einem anderen Beruf nachgehen der sie ernährt und haben daher wenig Kapazitäten. Akademische Projekte gibt es da noch, da besteht dann die Gefahr dass das Projekt stirbt wenn der jeweilige Student seinen Abschluss gemacht hat.

    Wie soll es denn sonst funktionieren? Wer den Code schreibt, bestimmt wo es lang geht. Selbst bei einem 100%-Hobby-Projekt bist du den Launen der jeweiligen Entwickler ausgeliefert. Wenn du trotzdem Einfluss ausüben willst, musst du eben einer Firma wie Red Hat viel Geld zahlen die dann deine Wünsche umsetzt. Kostenlos wird es keiner für dich machen.

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