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  1. Autor: Allandor 30.12.17 - 12:21

    Meine Erfahrung ist, die community hält ein Projekt vielleicht ein paar jahre am leben lässt dann aber gerne mal projekte sterben oder entwickelt ständig zueinander inkompatible versionen oder zerstreitet sich ständig. Das erschwert oftmals den produktiven Einsatz. Zwar könnte man bei open source Software notfalls den support noch selbst übernehmen, allerdings will man ja eigentlich mit solchen Sachen zeit spaten und nicht zusätzliche risiken dazu nehmen.
    Daher geht im kundenbereich nichts über gewartete Software auch wenn es anfänglich teurer ist.

  2. Re: Nö

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.17 - 12:40

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Erfahrung ist, die community hält ein Projekt vielleicht ein paar
    > jahre am leben lässt dann aber gerne mal projekte sterben oder entwickelt
    > ständig zueinander inkompatible versionen oder zerstreitet sich ständig.
    > Das erschwert oftmals den produktiven Einsatz. Zwar könnte man bei open
    > source Software notfalls den support noch selbst übernehmen, allerdings
    > will man ja eigentlich mit solchen Sachen zeit spaten und nicht zusätzliche
    > risiken dazu nehmen.
    > Daher geht im kundenbereich nichts über gewartete Software auch wenn es
    > anfänglich teurer ist.

    Da wären dann vielleicht ein paar spezifische Beispiele interessant.

    Und zum Thema "gewartete Software" ... offenbar noch nie so einen Mist wie OriginPro erlebt?
    (Habe ich mal eine Zeit lang in Leeds daran gelitten... - und dann R gelernt, das funktioniert wenigstens zuverlässig.)
    Ansys-Produkte (genaugenommen Fluent) sind auch nicht für ihre Stabilität bekannt... - oder waren es nicht anno 2011.
    Und wenn man sich Chemkin Pro anschaut, sehnt man sich den alten Chemkin II source code zurück.

    Was Microsoft in den letzten Jahren Interface-Technisch umsetzt ist auch nicht gerade so toll...
    Und wenn man bedenkt wie bescheiden Windows im Vergleich zu Linux läuft (es ist ohne SSD elends lahm...) zweifelt man auch schnell an der Qualität/Kompetenz von Microsoft.

    "Gewartete Software" it bei Managern und Papierschiebern beliebt weil es dann heißt "es gibt Support" ... wenn es dann Schrott ist, Probleme bereitet oder eventuell eine Arbeit mit zeitgemäßer Software nicht möglich ist - Pech gehabt...
    (Auch noch so ein Fluch.... CentOS weil irgendwo jemand RedHat-zertifiziert ist oder eine RedHat Lizenz exisitert... das OS ist ein kaputtest Stück Schrott aber irgendwo gibts eine RedHat-Verbindung und die hat "Support" ... braucht man bei so einem kaputten OS auch...)

    Was man brauch ist funktionierende Software. Die kann kommerziell sein, muss es aber nicht. Oft haben die OpenSource Produkte eine etwas höhere initiale Lernkurve, sind dann aber vielseitiger und Robuster.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.17 12:42 durch DetlevCM.

  3. Re: Nö

    Autor: deutscher_michel 30.12.17 - 16:09

    Microsoft mit Office 365 und Windows 10 ist doch DAS Negativbeispiel, keinerlei Planungssicherheit, selbst Microsoft weiß nicht was in den nächsten 12 Monaten released wird, welche Features gestrichen oder zwangsaktiviert werden. Für Heimanwender ist das noch ok, aber im Unternehmensumfeld eine einzige Katastrophe.
    Das einzige was sicher ist, sind die hohen Mietpreise und der zunehmende Zwang Azure zu nutzen..

  4. Re: Nö

    Autor: TigerPixel.DE 30.12.17 - 20:50

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher geht im kundenbereich nichts über gewartete Software auch wenn es
    > anfänglich teurer ist.

    Das ist doch schon der Denkfehler. "Open Source" heißt eben nicht, dass die Software umsonst zu haben ist und keine betriebliche Kosten verursacht.

    Den Support zu Open Source-Produkten kann man sich häufig über Drittfirmen zu kaufen, bspw. Red Hat.

    Der Einsatz von Open Source Software liegt auch häufig in anderen Bereichen:
    - Man ist nicht von der Willkür eines Herstellers abhängig.
    - Open Source setzt i.d.R. auf (offene) Standards
    - u.a.m.

    Deinen Beitrag hake ich eher unter dem Schlagwort "FUD"

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fear,_uncertainty_and_doubt

    ab, möglicherweise durch eine "Agentur" getriggert.

    TigerPixel.DE

  5. Re: Nö

    Autor: Allandor 30.12.17 - 20:55

    deutscher_michel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Microsoft mit Office 365 und Windows 10 ist doch DAS Negativbeispiel,
    > keinerlei Planungssicherheit, selbst Microsoft weiß nicht was in den
    > nächsten 12 Monaten released wird, welche Features gestrichen oder
    > zwangsaktiviert werden. Für Heimanwender ist das noch ok, aber im
    > Unternehmensumfeld eine einzige Katastrophe.
    > Das einzige was sicher ist, sind die hohen Mietpreise und der zunehmende
    > Zwang Azure zu nutzen..

    Das gilt leider für alle cloud produkte. Man weiß nie was passiert.
    MS ist die letzten paar jahrzehnte eine der stabielsten anbietet gewarteter software gewesen. Dank der ganzen community projekte die schnell an Support verlieren konzentrieren sie sich aktuell wirklich falsch. Mit langzeitsupport gewinnt man auch kaum noch projekte, dann wunder sich die firmen allerdings recht schnell warum sie alle paar jahre migrationsprojekte starten müssen und dafür viel geld zahlen dürfen.

  6. Re: Nö

    Autor: bionade24 30.12.17 - 22:22

    TigerPixel.DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist doch schon der Denkfehler. "Open Source" heißt eben nicht, dass die
    > Software umsonst zu haben ist und keine betriebliche Kosten verursacht.
    >
    > Den Support zu Open Source-Produkten kann man sich häufig über Drittfirmen
    > zu kaufen, bspw. Red Hat.
    >
    > Der Einsatz von Open Source Software liegt auch häufig in anderen
    > Bereichen:
    > - Man ist nicht von der Willkür eines Herstellers abhängig.
    > - Open Source setzt i.d.R. auf (offene) Standards
    > - u.a.m.
    >
    > Deinen Beitrag hake ich eher unter dem Schlagwort "FUD"
    >
    > en.wikipedia.org
    >
    > ab, möglicherweise durch eine "Agentur" getriggert.

    Du hast dort auch einen Denkfehler, leider haben mittlerweile viel Linux-User diesen. Linux sollte komplett Freie Software sein, da man trotz OpenSource immer von Red Hat abhängig ist. Red Hat schadet Linux viel mehr als Microsoft, die kriegen lediglich ihre eigenen Produkte nicht auf die Reihe. Drittfirmen ok, aber sie müssen sich an ne GPL halten, Red Hat ist ein Negativbeispiel!

    Edit: Freie Software heißt nicht, dass sie keinen Kaufpreis haben darf!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.17 22:23 durch bionade24.

  7. Re: Nö

    Autor: ernstl 30.12.17 - 23:59

    TigerPixel.DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > möglicherweise durch eine "Agentur" getriggert.

    Ich musste das gerade zwei mal lesen, weil ich es nicht glauben konnte.

    Seit wann ist es eigentlich Mode geworden, anderen Foristen zu unterstellen, sie seien von Argenturen bezahlt und ihre Meinung daher irrelevant? Hab ich jetzt schon öfter als Totschlagargument gelesen und finde es eine Unart.

    Ok, vielleicht merke ich das mit "denen" auch einfach nicht. Bin öfter draußen und daher häufig Chemtrails ausgesetzt.

  8. Re: Nö

    Autor: sniner 31.12.17 - 00:23

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Erfahrung ist, die community hält ein Projekt vielleicht ein paar
    > jahre am leben lässt dann aber gerne mal projekte sterben oder entwickelt
    > ständig zueinander inkompatible versionen oder zerstreitet sich ständig.
    > Das erschwert oftmals den produktiven Einsatz.

    Meine Erfahrung ist, Microsoft hält ein Produkt vielleicht ein paar
    jahre am Leben, läßt dann aber gerne mal Produkte sterben oder entwickelt
    konkurrierende Varianten. Das erschwert oftmals den produktiven Einsatz.

    So. Und jetzt? Kannst auch gerne Microsoft durch einen anderen Namen ersetzen, das ändert nichts.

    > Zwar könnte man bei open
    > source Software notfalls den support noch selbst übernehmen, allerdings
    > will man ja eigentlich mit solchen Sachen zeit spaten und nicht zusätzliche
    > risiken dazu nehmen.

    Ich würde mal sagen, vom produktiven Einsatz von OpenSource in Unternehmen hast du keinerlei Ahnung. Support kauft man sich. Genauso wie bei proprietärer Software.

    > Daher geht im kundenbereich nichts über gewartete Software auch wenn es
    > anfänglich teurer ist.

    Ich empfehle erstmal die Schule abzuschließen. Und die ADHS-Pillen nicht wegzulassen, das kommt auch dem geschriebenen Text zugute.

  9. Re: Nö

    Autor: Allandor 31.12.17 - 10:46

    sniner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allandor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meine Erfahrung ist, die community hält ein Projekt vielleicht ein paar
    > > jahre am leben lässt dann aber gerne mal projekte sterben oder
    > entwickelt
    > > ständig zueinander inkompatible versionen oder zerstreitet sich ständig.
    > > Das erschwert oftmals den produktiven Einsatz.
    >
    > Meine Erfahrung ist, Microsoft hält ein Produkt vielleicht ein paar
    > jahre am Leben, läßt dann aber gerne mal Produkte sterben oder entwickelt
    > konkurrierende Varianten. Das erschwert oftmals den produktiven Einsatz.
    >
    > So. Und jetzt? Kannst auch gerne Microsoft durch einen anderen Namen
    > ersetzen, das ändert nichts.
    >
    > > Zwar könnte man bei open
    > > source Software notfalls den support noch selbst übernehmen, allerdings
    > > will man ja eigentlich mit solchen Sachen zeit spaten und nicht
    > zusätzliche
    > > risiken dazu nehmen.
    >
    > Ich würde mal sagen, vom produktiven Einsatz von OpenSource in Unternehmen
    > hast du keinerlei Ahnung. Support kauft man sich. Genauso wie bei
    > proprietärer Software.
    >
    > > Daher geht im kundenbereich nichts über gewartete Software auch wenn es
    > > anfänglich teurer ist.
    >
    > Ich empfehle erstmal die Schule abzuschließen. Und die ADHS-Pillen nicht
    > wegzulassen, das kommt auch dem geschriebenen Text zugute.

    Hast du auch argumente oder trollst du nur?
    Nachdem ich mittlerweile mehr als 13 jahre in der softwareentwicklung tätig bin ist das meine Einschätzung aufgrund der durchgeführten projekte am markt.
    Open source community projekte höchstens wenn es kurze übersichtliche Klassen oder frameworks sind, eo man sich den support zutraut. Größere sachen bekommt man auf dauer weder verkauft noch gewartet bei so wie es ib den meisten communities abgeht.
    Zueinander inkompatible versionen geht halt gar nicht wenn man eine software viele jahre supporten will.

    Und bei ms weißt du zumindest das die nächsten jahre zumindest sicherheitslücken geschlossenwerden.

  10. Re: Nö

    Autor: Tamaskan 31.12.17 - 22:17

    Was ist mit Windows 10 LTSB?

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