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Verstöße

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  1. Verstöße

    Autor: mnementh 25.08.17 - 21:23

    Einer seiner Verstöße war wohl den Link hier auf Twitter zu posten:
    http://quillette.com/2017/07/18/neurodiversity-case-free-speech/

    Damit mache ich mich dann auch mal schuldig. :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.08.17 21:24 durch mnementh.

  2. Re: Verstöße

    Autor: FranzIntel 25.08.17 - 22:19

    Vielen Dank mnementh, dass Sie das mal erwähnen. Im Artikel hier auf Golem fehlen ja leider sehr viele Angaben, das liest sich wie eine Metabeschreibung, die um den heißen Brei kreist und sich nicht traut zum Punkt zu kommen. Ich habe jetzt fast 2 Tage gebraucht um zu recherchieren, was nun eigentlich die Tatsachen zu sein scheinen.

    Ich habe den verlinkten Artikel auch gelesen und finde ihn sehr plausibel. Es geht darum, das z.B. Menschen, die unter dem Asperger-Syndrom leiden oft eine nur eingeschränkte Fähigkeit zur emotionalen und sozialen Kommunikation haben und dass eben sehr viele Leute mit Asperger Techies werden, weil ihnen das liegt. Weil sie aber eben diese sozialkommunikativen Einschränkungen haben, können sie oft nicht jene Feinheiten in der Kommunikation erkennen, die an US-amerikanischen Universitäten schon oft als Diskriminierung gewertet werden, zumal sich die Definitionen dessen, was "offensive" ist quasi ständig ändern. Der Autor legt dar, dass Asperger-Leute also selbst zu einer Minderheit gehören, die nicht im vollen Umfang ihre gesellschaftliche Teilhabe in Anspruch nehmen kann und dass diese Menschen jetzt noch für den unverschuldeten Mangel ausgegrenzt werden.

    In der gesamten Diskussion zu diesem Fall kommen in der Diskussion auch viele Stimmen zu Wort, die es kritisch sehen, dass bestimmte Gruppierungen einen unumstößlichen Alleinheitsanspruch auf das Diskrimiertsein für sich beanspruchen, Gruppen, die verneinen, dass andere Gruppen oder Menschen überhaupt diskriminiert werden (können) – vor allem wenn es sich um Männer handelt.

    Es ist insgesamt eine traurige und ideologisch geführte Diskussion, die in keiner Weise mehr einem Neutralitätsanspruch gerecht wird. Und leider ist diese Art der konfliktbesetzten und austauscharmen Kommunikation auch schon zu uns herübergeschwappt. Ich persönlich glaube nicht, dass auf diese Weise irgendeinem unterdrückten oder diskriminierten Menschen tatsächlich geholfen wird. Es verhärten sich die Fronten und die Eliten stehen sich auf Barrikaden gegenüber, während die Hilfsbedürftigen mit ihren echten Problemen auf sich allein gestellt sind.

  3. Re: Verstöße

    Autor: mnementh 25.08.17 - 22:26

    FranzIntel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich glaube nicht, dass auf diese Weise
    > irgendeinem unterdrückten oder diskriminierten Menschen tatsächlich
    > geholfen wird. Es verhärten sich die Fronten und die Eliten stehen sich auf
    > Barrikaden gegenüber, während die Hilfsbedürftigen mit ihren echten
    > Problemen auf sich allein gestellt sind.
    Das ist ein wichtiger Punkt. Ich las letztenz in einem englischsprachigem Artikel den Begriff 'Limousine-liberals', also vorgeblich Linke die aber selbst ein Leben in Privilegien führen. Die privilegierten Studenten die keine eigenen Probleme haben diskutieren Mikro-Aggressionen und bezeichnen sich als links, während gleichzeitig in den USA die Armut so groß ist, die realen Diskriminierungen (also nicht nur Mikroaggressionen) immer größer werden und vereinzelt zu Unruhen führen. Die Menschen die von Armut und Diskriminierung betroffen sind hören dass die Linken die Ungleichheit bekämpfen indem sie gegen Mikroaggressionen vorgehen müssen sich massiv verarscht vorkommen. Das Klima in dem Donald Trump gewählt wird, denn auch wenn der ein Idiot ist, der hat die Probleme der Armen angesprochen. Nicht dass er sie lösen wird, aber die 'Linke' sieht ja nicht einmal das Problem. Das ist die tatsächliche Basis auf der Populismus blüht.

  4. Re: Verstöße

    Autor: FranzIntel 25.08.17 - 22:50

    @mnementh Ja, ich sehe das ähnlich. Menschen, die sich nicht mehr mit realen Lebenswirklichkeiten auseinandersetzen müssen – heißen sie Hillary Clinton oder Donald Trump oder Martin Schulz und Angela Merkel – verlieren oft den Bezug zu der Gesellschaft, die sie verantwortungsvoll entwickeln und gestalten sollen. Donald Trump geht das Problem über den Versuch Arbeitsplätze in den USA halten und aufbauen an. Er wird dabei von Europa aus oft überhaupt nicht beurteilt auf der Basis dessen, was er tatsächlich erreicht, sondern auf der Basis von Tweets und dem, was JournalistInnen als "anstößig" wo auch immer finden können. Ich urteile nicht über Donald Trump – oder erst wenn die faktischen Ergebnisse seiner Amtszeit als Zahlen vorliegen. Die Politik in den USA und auch in Europa hat den Kontakt zum Großteil der Menschen verloren. Ähnliches gilt für die Presse. Sie analysiert nicht mehr, erörtert keine Hintergründe mehr und zeigt überhaupt nicht mehr auf, wie aktuelle Prozesse überhaupt zustande kommen. Das gilt für CNN genauso wie die ARD. Der Economist und die NZZ sind teilweise löbliche Ausnahmen. Wenn die politischen Medien in den USA oder in Europa Prozesse analysieren würden inklusive deren Hintergründe so wie golem.de hier technische Prozesse analysiert, dann hätten die Demokratie und die Wirtschaft in beiden Regionen eine glänzende Zukunft. Dann würde auch politisch Verantwortlichen sehr schnell klar, an welcher Schraube unbedingt zu drehen ist und wo es Optimierungsbedarf gibt. Die Ideologien jedoch – egal von welcher politischen Seite – werfen den Mantel der Täuschung über alles, weil sie nur sich selbst in der jeweiligen "Reinform" des "Wahren" sehen. Der Weg zum Totalitarismus ist dann nicht mehr weit. Und im Totalitarismus interessiert niemanden mehr das Leid des individuellen Menschen, da ist die Idee wichtiger als die Würde. Und da wird sich für arme und ausgegrenzte Menschen nur interessiert, wenn das PR-tauglich kurzfristig zu einem weiteren Einflussgewinn führt. Ich denke wir waren zivilisatorisch schon einmal weiter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.08.17 22:52 durch FranzIntel.

  5. Re: Verstöße

    Autor: zampata 26.08.17 - 14:17

    Ganz ehrlich ich sehr keinen echten Verstoß und blos weil man/Frau wenn nicht leiden kann muss man Bucht so ein Affentheater Veranstalter.
    Die Vorwürfe sind einfach ..
    .unbedeutend...

    Anstatt die Konsequenzen zu ziehen und dem COD seiner gerechten Bestimmung zu über führen (Altpapier) werden die falschen Schlüsse gezogen.

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